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Corporate Responsibility Bericht 2018

Weitere Umweltthemen

Wir übernehmen Verantwortung für eine klimafreundliche Gesellschaft – sei es in unserem eigenen Unternehmen, bei unseren Kunden und Zulieferern oder durch unser gesellschaftliches Engagement. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bereiche, in denen unsere Auswirkungen besonders groß sind.

Darüber hinaus widmen wir uns auch anderen Umweltthemen, zum Beispiel dem Schutz der Biodiversität oder einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser. Dabei kann auch unsere Infrastruktur Teil der Lösung sein – zum Beispiel beim Projekt „Bee and Me“, das Imker beim Schutz ihrer Bienen unterstützt.

Wasserverbrauch

Wasser ist lebensnotwendig und es wird immer knapper. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass mehr als eine Milliarde Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Als Dienstleistungsunternehmen ist unser Wasserverbrauch im Verhältnis zur Landwirtschaft oder dem produzierenden Gewerbe vergleichsweise gering. Wasser wird bei uns fast ausschließlich im Rahmen unserer Bürotätigkeit genutzt. Auch in unseren Zulieferketten spielt der Wasserverbrauch nur eine untergeordnete Rolle. Daher gehört Wasser nicht zu den wesentlichen Themen unseres CR-Managements. Dennoch erfassen wir über unsere Kennzahl Wasserverbrauch unseren jährlichen Verbrauch, den wir seit 2012 konsequent reduzieren konnten.

Schutz der Biodiversität

Unser Beitrag zu den SDG

Das Artensterben schreitet weltweit voran und die Folgen sind schwer absehbar. Eine der Hauptursachen ist der zunehmende Flächenverbrauch durch Industrie, Landwirtschaft und Verkehr. Im Verhältnis zu anderen Branchen ist der Flächenverbrauch durch das Kerngeschäft der Telekom jedoch nur gering.

Die Geschäftstätigkeit der Telekom hat vorwiegend am Anfang der Wertschöpfungskette bei unseren Lieferanten Auswirkungen auf die Biodiversität. In späteren Stufen sind die Auswirkungen deutlich geringer.

Wo von uns umsetzbar, treten wir für den Schutz der Biodiversität ein. Wir entwickeln und unterstützen beispielsweise ICT-Lösungen, die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen können. Dadurch nehmen wir im direkten Umfeld ausgewählter Standorte Einfluss auf den Erhalt und die Aufwertung artenreicher Lebensräume. Hier setzen wir uns mit kompetenten Partnern für den Naturschutz vor Ort ein.

Mit Schmalband-Funk gegen das Bienensterben
Die Deutsche Telekom unterstützt Lösungen, die zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine Lösung des Startups „Bee and Me“ aus Montenegro. Das junge Unternehmen verwendet die schmalbandige Funktechnik NB-IoT (NarrowBand Internet of Things), um damit die Bienenhaltung zu optimieren. Mithilfe der Technologie können für den Bienenstock relevante Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Gewicht und Aktivität der Bienen mittels Sensoren erfasst und via App img an den Imker geschickt werden. So kann dieser schnell reagieren, falls dem Bienenvolk Schaden droht.

Auf dem Gelände der Bonner Zentrale sowie im T-Systems Innovation Center in München wurden insgesamt vier solcher durch NB-IoT überwachten Bienenstöcke aufgestellt. Weitere Bienenstöcke der betreuenden Imkerin aus dem Bonner Umland sind ebenfalls mit den Sensoren ausgestattet und in die T-Systems Cloud eingebunden, sodass die Werte von Bienenstöcken an unterschiedlichen Orten miteinander verglichen werden können. Durch die Vernetzung werden zudem unnötige Kontrollfahrten vermieden. So leisten die „digitalen“ Bienenstöcke einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung.

Renaturierung artenreicher Lebensräume
Seit 2003 führen wir umfangreiche Sammelaktionen von gebrauchten Mobilfunk-Geräten durch. Die Handys werden im Anschluss weiterverwendet oder fach- und umweltgerecht recycelt, sofern sie nicht mehr funktionsfähig sind. Mit den Erlösen aus der Rücknahme unterstützen wir gemeinnützige Organisationen, insbesondere in den Bereichen Ressourcen-, Umwelt- und Naturschutz sowie Bildung. 2018 fördern wir über Kooperationen mit dem Handysammelcenter Natur-und Artenschutzprojekte folgender Organisationen: Zoologische Gesellschaft Frankfurt, Pro Wildlife e.V.; Landesbund für Vogelschutz in Bayern, Tierpark Hellabrunn München.