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Corporate Responsibility Bericht 2018

Kreislaufwirtschaft & Ressourceneffizienz

Eine verantwortungsvolle Ressourcennutzung rückt immer stärker in das Bewusstsein der Gesellschaft und damit auch unserer Kunden. Unser Bestreben ist es, mit Ressourcen sorgsam umzugehen. Deshalb fördern wir den Lösungsansatz der Kreislaufwirtschaft. Er besteht aus drei wesentlichen Elementen: „avoid“ (vermeiden) – „reduce“ (reduzieren) – „reuse“ (wiederverwenden). Im Abschnitt „Nachhaltige Produkte und Dienste“ gehen wir umfassend darauf ein, wie wir den Gedanken der Kreislaufwirtschaft bereits heute berücksichtigen.

Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang ist der verantwortungsvolle Umgang mit Rohstoffen. Sie sollten am Ende des Produktlebenszyklus so gut wie möglich in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Für Mietgeräte können wir eine fast vollständige Weiternutzung garantieren. Dadurch erhöht sich die Nutzungsdauer der Geräte, was positiv zur Ökobilanz beiträgt. Darüber hinaus nehmen wir selbstverständlich Altgeräte zurück, um ein fachgerechtes Recycling und die Rückführung von Rohstoffen in den Wertstoffkreislauf zu ermöglichen. Für die nächsten Jahre haben wir uns vorgenommen, die Rücknahme von Altgeräten weiter zu steigern.

In vielen Bereichen kann auch die Digitalisierung helfen, wertvolle Ressourcen zu schonen und die Umwelt zu schützen. Ein Beispiel ist die sogenannte Dematerialisierung img: Wer Daten zum Beispiel in einer Cloud speichert, benötigt keine eigene Festplatte mehr. Der Verzicht auf eine Festplatte spart Rohstoffe, reduziert den Stromverbrauch und vermeidet Müll. Wir unterstützen diese Entwicklung unter anderem mit dem Ausbau unserer Cloud-Angebote.

Auch der Ansatz „Teilen statt besitzen“ trägt wesentlich zur Ressourcenschonung bei. Viele „Sharing Economy“-Angebote wie das Car-Sharing sind nur dank einer flächendeckend ausgebauten Netzinfrastruktur möglich. Mit dem Ausbau unserer Netze schaffen wir die Grundlage für neue, innovative Sharing-Dienste. Zugleich haben wir uns zum Ziel gesetzt, entsprechende Konzepte mit unserem Know-how zu unterstützen und mit entsprechenden Angeboten voranzutreiben.

So sparen wir Ressourcen und schützen die Umwelt

Mit unserem Managementsystem für Gesundheits-, Arbeits- und Umweltschutz („Health, Safety and Environment“, HSE img) verpflichten wir uns, unsere Leistungen in diesen Bereichen kontinuierlich zu verbessern. Es beruht auf den internationalen Standards ISO 45001 für Arbeits- und Gesundheitsschutz und ISO 14001 img für Umweltmanagement. Darüber hinaus haben wir im Mai 2018 eine neue Umweltrichtlinie veröffentlicht, welche die bestehenden und konzernweit gültigen Selbstverpflichtungen zusammenfasst und ergänzt. Die Richtlinie ist auf unserer Konzern-Website abrufbar.

Als Dienstleistungsunternehmen haben wir einen deutlich geringeren Ressourceneinsatz als produzierende Unternehmen. Der Ressourcenverbrauch für die Herstellung und Nutzung unserer Produkte findet in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen statt – bei unseren Lieferanten und Kunden. Innerhalb unserer Wertschöpfungskette setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ein. Das heißt, wir fördern den verantwortungsvollen Rohstoffeinsatz bei unseren Lieferanten und die Wiederverwendung von Materialien bei unseren Kunden. So unterstützen wir in verschiedenen Ländern Handy-Sammel-Aktionen, um wertvolle Ressourcen zurückzugewinnen. Dazu haben wir den ESG KPI img Rücknahme Mobilgeräte etabliert, der die Anzahl in Umlauf gebrachter Mobiltelefone (ohne T-Mobile US) ins Verhältnis zur Anzahl zurückgenommener Altgeräte setzt.

Unser Abfallaufkommen erfassen wir regelmäßig konzernweit. Mit unserem „Internationalen Rahmen für das Abfallmanagement“ stellen wir einheitliche Grundsätze für alle Landesgesellschaften sicher. Auf dieser Basis müssen sie in eigener Verantwortung messbare Ziele festlegen und deren Umsetzung überwachen. Dieses Vorgehen sowie der Verzicht auf quantitative Vorgaben machen es möglich, flexibel auf landes- und unternehmensspezifische Rahmenbedingungen einzugehen.

Mit der neuen konzernweiten Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ bündeln wir bestehende und neue Projekte zur Ressourcenschonung unter einem neuen Dach. Sie stärkt die Bewegung für mehr Nachhaltigkeit im gesamten Konzern.

Auch an unseren Arbeitsplätzen steht Ressourceneffizienz im Vordergrund. Wir verwenden Recyclingpapier, setzen auf den Einsatz energieeffizienter Multifunktionsdrucker und fördern den Einkauf umweltschonenden Büromaterials. Um den Papierverbrauch im Konzern zu senken, bitten wir unsere Mitarbeiter, auf die postalische Gehaltsabrechnung zu verzichten und stattdessen ein „De-Mail-Postfach“ zu nutzen. Rund 20 Prozent der Beschäftigten verzichten bereits auf den Postversand. Diesen Anteil möchten wir in den nächsten Jahren kontinuierlich steigern.

Neue konzernweite Initiative: „Stop Wasting – Start Caring!“

Unser Beitrag zu den SDG

Mit der von Vorstandsvorsitzendem Timotheus Höttges ins Leben gerufenen Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ wird das langjährige, konzernweite Engagement für Ressourceneffizienz unter ein neues Dach gestellt. Ziel ist es, Ressourcen wie Plastik, Papier und Verpackungen entweder zu vermeiden oder durch umweltschonende Alternativen zu ersetzen. Ist das nicht möglich, sollen diese Materialien möglichst effizient genutzt und dann wiederverwertet werden. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.
Der Startschuss für die Initiative fiel im September 2018. Mittlerweile haben wir fast 100 Botschafter sogenannte „Green Pioneers“ bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Konzerns in Deutschland gewonnen und viele weitere Unterstützer.

Im Rahmen von „Stop Wasting – Start Caring!“ haben sich bereits mehrere fachliche Arbeitsgruppen gebildet. Sie behandeln die relevanten Themen wie „Nachhaltiges Endgerätedesign“, „Nachhaltige Verpackung“ sowie „Logistik“, „Catering“ und „Green Point of Sale“.

Neben den Arbeitsgruppen gibt es noch einen zweiten Strang von „Stop Wasting – Start Caring!“: das interne Botschafterprogramm „Green Pioneers“. In diesem Rahmen diskutieren und präsentieren umweltbewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehende sowie neue innovative Beiträge zur Ressourceneffizienz, auch im internen sozialen Netzwerk You and Me (YAM). Sie teilen ihre Erfahrungen, organisieren Maßnahmen, schließen sich bereichsübergreifend in Projekten zusammen oder treten den bereits bestehenden fachlichen Arbeitsgruppen bei. Ziel dieses internen Botschafterprogramms ist die Förderung eines tiefgreifenden Umdenkens im Hinblick auf verantwortungsvolles Wirtschaften und Handeln in allen Konzernbereichen.

Beispiele für erste Maßnahmen
Gemeinsam mit unserem Kantinenbetreiber Sodexo konnte die Fachgruppe „Catering“ bereits einen ersten Erfolg verzeichnen: Deutschlandweit verbannen wir Strohhalme und Plastiklöffel komplett aus den Kantinen; zum Umrühren von Kaffee und Co. kommen nur noch Metalllöffel zum Einsatz. Außerdem wurden Serviettenspender aufgestellt, um den Serviettenverbrauch zu reduzieren. Bis Juni 2019 statten wir zunächst die Kaffeeküchen an unseren größten deutschen Standorten mit Wasserspendern aus, später sollen weitere Standorte folgen. Und um Einwegkaffeebecher abzuschaffen, testen wir seit Ende 2018 in den Kantinen zweier Standorte die Mehrwegbecher von reCup. Im Bereich Logistik setzen wir uns beispielsweise für weniger Plastik in Schutzverpackungen, weniger Retouren und einen niedrigeren Papierverbrauch ein, zum Beispiel durch sogenannte Print-on-Demand-Lösungen und eine stärkere Nutzung digitaler Dokumente. Experten des Produkt- und Verpackungsdesigns streben an, vermehrt recycelten Kunststoff in Produkten wie Routern oder Telefonen einzusetzen. Dass wir hier schon auf einem guten Weg sind, zeigt das Beispiel des Routers Speedport Pro. Für dessen Herstellung nutzen wir recycelten Kunststoff. Ein weiteres Beispiel ist der Versand unserer Media Receiver, bei dem nun weniger Plastik in der Schutzverpackung verwendet wird. Mehr dazu im Kapitel Kunden und Produkte.
Künftig möchten wir im Rahmen von „Stop Wasting – Start Caring!“ Schritt für Schritt weitere Projekte starten und die Reichweite bestehender Projekte vergrößern. Die Initiative wurde auch den Landesgesellschaften vorgestellt, sodass sie auch dort mit dem jeweiligen lokalen Fokus etabliert werden kann.

Die „Stop Wasting – Start Caring!“-Initiative in unseren Landesgesellschaften

Stop Wasting – Start Caring!

Abfallvermeidung und Recycling

Unser Beitrag zu den SDG

Unser Abfallmanagement ist konzernweit nach einheitlichen Prinzipien organisiert. Die Umsetzung liegt in der Verantwortung der Landesgesellschaften. Auf Konzernebene haben wir kein Ziel zur Reduktion von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen vorgegeben. Vielmehr entwickeln die Landesgesellschaften auf Basis unseres 2013 verabschiedeten „Internationalen Rahmens für das Abfallmanagement“ eigene Abfallstrategien beziehungsweise aktualisieren ihre bereits bestehenden Strategien. Dafür setzen sie sich auch entsprechende Ziele: Im Vordergrund steht dabei die Reduktion gefährlicher Abfälle, zum Beispiel Bleibatterien.

Logistik: Weniger Verpackungsabfälle
Wer kennt es nicht: Man bestellt einen kleinen Gegenstand, geliefert wird er jedoch in einem überdimensionierten Karton, der mit zusätzlichem Material für den sicheren Versand gefüllt ist. Genau für dieses Problem hat die Deutsche Telekom mit ihrem Partner Packsize nun eine Lösung gefunden. Die Firma hat eine Maschine entwickelt, die es ermöglicht, „just in time“ genau die Kartongröße zu produzieren, die für das zu versendende Gut benötigt wird – und das ohne großen Verschnitt. Im Sinne der Ausfallsicherheit werden immer zwei Maschinen parallel betrieben, die mit Endlospappe versorgt werden und einen Versandkarton in rund 10 Sekunden herstellen können. Es stehen unterschiedliche Breiten und Qualitäten der Endlospappe zur Verfügung. Die Maschinen befinden sich seit Ende 2017 im Betrieb. Je nach Belieferungsvariante sparen wir so bis zu 50 Prozent Kartonage und bis zu 95 Prozent Füllmaterial.

Anforderungen an ein konzernweites Kupferkabelrecycling
Kupferkabel waren jahrzehntelang Hauptbestandteil der Telefonleitungen. Sie werden im Rahmen des Glasfaserausbaus teilweise ersetzt. 2016 haben wir deshalb eine konzernweit verbindliche Richtlinie mit Anforderungen an das Recycling von Kupferkabeln eingeführt. Die Richtlinie unterstützt die Landesgesellschaften bei der Wiederverwertung und Entsorgung von Altkabeln.

Methoden zur Wiedergewinnung von Tantal aus Elektroschrott erprobt
Mit der Umstellung auf IP-Technologie und dem Abbau analoger Infrastruktur werden wir in den nächsten Jahren tonnenweise alte Elektronik demontieren. Unser Ziel ist es, wertvolle Metalle wie Gold oder Tantal aus dem anfallenden Elektroschrott zurückzugewinnen. Jedoch gibt es bislang nicht für alle Metalle geeignete Recyclingmethoden. Das in Kondensatoren verarbeitete Tantal wird aus Coltan-Erz gewonnen. Dieses gilt als Konfliktrohstoff. Daher führen wir seit 2013 ein Projekt mit dem bifa Umweltinstitut durch. Das Ziel: die optimale Methode für die Demontage („Entstückung“) und das Recycling von Tantal-Kondensatoren zu entwickeln. Zur Entstückung der Tantal-Kondensatoren wurden unterschiedliche manuelle und automatisierte Methoden erprobt. Auf Basis der Ergebnisse haben wir im Jahr 2016 ein automatisiertes Verfahren ausgewählt: Die Entstückung der Platine erfolgt hierbei mithilfe einer thermischen Behandlung. Um die Methode in den regulären Betrieb zu überführen, ist eine ausreichend hohe Menge an Elektroschrott erforderlich. Die potenziellen Mengen waren bislang zu gering, um die Methode in eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung zu überführen. Die Prüfung auf Wirtschaftlichkeit wird zu gegebener Zeit erneut durchgeführt.

Aktionen zur Ressourceneffizienz am Arbeitsplatz

Als Beitrag zur Ressourceneffizienz am Arbeitsplatz achten wir darauf, möglichst umweltfreundliche Büromaterialien zu verwenden. In unserem Bürosortiment-Katalog in Deutschland sind insgesamt 19 Prozent der Produkte als nachhaltig klassifiziert. Im Jahr 2018 lag der Anteil nachhaltiger Produkte an unserem Bestellvolumen bei 22 Prozent. Dazu gehört Papier, das unter anderem mit Umweltzeichen wie dem „Blauen Engel“ oder dem Zertifikat „Nordic Swan“ ausgezeichnet ist. Ein Teil unseres Bürosortiments ist auch mit der EU Umwelt Blume, dem Fairtrade-Siegel, sowie den Umweltzeichen des FSC® (Forest Stewardship Council img) sowie des PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) gekennzeichnet. Seit dem 1. Januar 2018 wird ausschließlich umweltzertifiziertes Büropapier über einen Papiergroßhändler beschafft.

Im Berichtsjahr haben wir zudem weitere nachhaltig produzierte Produkte in unser Give-away-Sortiment aufgenommen. Wie im Vorjahr haben wir an unserem Standort in Bonn sowie im Online-Shop wiederholt Restbestände an Give-aways und Unternehmenskleidung an unsere Mitarbeiter verkauft und damit vermieden, dass diese ungenutzt entsorgt werden mussten. Die Aktionen wurden auch in diesem Jahr sehr gut angenommen. Darüber hinaus bietet unser soziales Netzwerk „You and Me“ Mitarbeitern eine Plattform, um nicht mehr benötigtes Büromaterial untereinander zu tauschen anstatt dieses neu zu bestellen.

Zudem arbeiten wir schon heute daran, unsere im Unternehmen genutzte Medientechnik zu modernisieren, um die Vorgaben der Minamata-Konvention zu erfüllen. Diese Konvention ist Teil des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und wird im Jahr 2020 in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt soll das hochgiftige Schwermetall Quecksilber aus allen Lichtquellen verschwinden. 128 Nationen – darunter auch Deutschland – haben sich bereits dazu verpflichtet, auf das Schwermetall zu verzichten. Deshalb ersetzen wir derzeit Geräte, die noch Quecksilber erhalten, gegen neue quecksilberfreie Geräte und lassen die Altgeräte fachgerecht recyceln beziehungsweise entsorgen. Wo es möglich ist, setzen wir bei Projektoren auf moderne Laser- beziehungsweise Laser-LED-Hybridprojektoren, die ganz ohne Leuchtmittel auskommen.

Auch 2018 haben wir unser Projekt „IT-Remarketing“ fortgesetzt: Dabei wird unsere gebrauchte IT-Hardware aufbereitet, um sie wieder nutzbar zu machen. Unsere Partnerschaft mit der „AfB gemeinnützige GmbH“ haben wir fortgeführt. Sie bietet Arbeitsplätze für Menschen mit Einschränkungen. Im Zuge der Partnerschaft werden wir künftig einen Teil unserer gebrauchten IT-Hardware (z. B. Laptops) an die Organisation abgeben, um sie aufbereiten und weiterverkaufen zu lassen. Dadurch sparen wir nicht nur Ressourcen, sondern schaffen auch Arbeitsplätze für Menschen mit Einschränkungen. Zusätzlich verlängern wir den Lebenszyklus unserer gebrauchten Hardware.

Klimaschutz bei OTE-COSMOTE

Die OTE Gruppe hält sich an die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft. Dies gilt auch für ihre Wertschöpfungskette. Abfallmanagement ist ein Kernelement dieses Prozesses, und es wurden vielfältige, spezifische Programme entwickelt, um die Effektivität in diesem Bereich zu verbessern und das allgemeine Bewusstsein dafür zu schärfen.

Die OTE Gruppe hat ein internes Recyclingprogramm für Verpackungsmaterial und Papier eingeführt. Das Programm basiert auf dem Grundsatz „Müll dort trennen, wo er anfällt“ und macht von einem zentralisierten System für Abfallsammlung und -management Gebrauch. Dank unseres Recyclingprogramms können wir auf quantifizierbare und gut dokumentierte Weise zur Umsetzung der nationalen Recyclingziele für Verpackungsmaterial beitragen und dabei das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter stärken.
Im vergangenen Jahr haben wir in 17 unserer Gebäude in ganz Griechenland für etwa 9 000 Mitarbeiter 206 Recyclingstationen eingerichtet und über 3 100 Sammelbehälter für Altpapier aufgestellt.
Im Jahr 2018 wurden die folgenden beachtlichen Recycling-Ergebnisse erzielt:

  • Papier: 72,64 Tonnen
  • Kunststoff: 5,6 Tonnen
  • Aluminium: 832 kg

Im Sommer des letzten Jahres veranstalteten wir eine Informationskampagne zum Thema: „Unsere Erde stößt an ihre Grenzen“. Ziel dieser Kampagne war es, das Bewusstsein unserer Mitarbeiter für die umweltbelastenden Auswirkungen von Plastikflaschen zu schärfen und sie anzuregen, selbst zur Tat zu schreiten und die Flaschen zu recyceln.

Die OTE Gruppe war das erste Unternehmen Griechenlands und ist bisher immer noch das einzige, das Verfahren zur Wiederaufbereitung von Endgeräten (ADSL-, VDSL- und VoIP-Modems sowie TV-Decoder) umsetzt. So kann die Nutzungsdauer von Geräten, die Kunden von COSMOTE und der GERMANOS-Handelskette erworben haben, noch einmal verlängert werden. Wir sorgen auch für die ordnungsgemäße Entsorgung von Endgeräten nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer. Im vergangenen Jahr sammelten wir über 190 000 Endgeräte, von denen bereits 170 000 wiederaufbereitet worden sind. Über 9 500 Artikel wurden dem Recycling zugeführt.

COSMOTE und die Handelskette GERMANOS haben außerdem ein Rücknahmeprogramm für Handys und deren Zubehör, Tablets, Akkus und Tonerkartuschen eingeführt, um diese am Ende ihrer Nutzungsdauer zu recyceln. Im vergangenen Jahr wurden über 40 Tonnen Artikel dieser Art gesammelt.

T-Mobile Netherlands fördert die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Telekommunikationssektor

Elektroschrott ist nach der „Plastiksuppe“, wie die großen Mengen von Kunststoff genannt werden, die in unseren Ozeanen treiben, der am schnellsten zunehmende Abfallstrom der Welt. Dies könnte schon bald zu einer ernsten Krise führen. T-Mobile Netherlands bemüht sich nach Kräften, diesem Problem mithilfe seiner Recycle-Bewegung zu begegnen. Dabei handelt es sich um ein innovatives Recycling-Programm für Elektroschrott, das zur Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien im Telekommunikationssektor anregen soll. Mit dem „Recycle-Deal“ als Teil der Recycle-Bewegung bietet T-Mobile Kunden das neueste Handy an sowie die Möglichkeit, aktiv zur Reduktion des Elektroschrotts beizutragen. Die Kunden können ihr Handy nach Ablauf des Vertrags an T-Mobile zurückverkaufen, und das Gerät wird dann recycelt oder zur Wiederverwendung angeboten.

Im letzten Jahrzehnt sind weltweit über sieben Milliarden Smartphones hergestellt worden. Wenn Kunden ein neues Handy kaufen, landen Altgeräte nur allzu oft in den Tiefen einer Schublade oder werden im Restmüll entsorgt. Als Telekommunikationsunternehmen müssen wir uns jetzt unserer Verantwortung stellen und aktiv zu einer nachhaltigeren Nutzung wertvoller Rohstoffe wie Gold, Silber und Kupfer beitragen, die in alten Handys enthalten sind. Diese Verantwortung erstreckt sich über die gesamte Nutzungsdauer eines Geräts und darüber hinaus bis zur Wiederverwendung der Rohstoffe.

Dank der Recycle-Bewegung kann T-Mobile Netherlands den Telekommunikationssektor im Zusammenwirken mit seinen Mitarbeitern, Kunden und Partnern zunehmend kreislaufwirtschaftlich gestalten und sein Ziel vorantreiben, Handys komplett abfallfrei zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass sich andere Akteure in der Branche ebenfalls an dieser Initiative beteiligen.

Im Rahmen dieses neuen Programms arbeitet T-Mobile eng mit „Closing the Loop“, dem Gewinner des „Circular“-Preises und Entwickler des Eins-zu-eins-Konzepts, zusammen. Zwei Drittel aller Endgeräte, die wiederverwendet werden, landen in Ländern, wo es keine umweltfreundliche Recycling-Infrastruktur gibt. Auch Flugzeuge enden häufig nach zwei oder drei Nutzungszyklen in diesen Ländern. Am Ende ihrer Nutzungsdauer werden sie dann einfach verschrottet. Um sicherzustellen, dass Endgeräte in diesen Ländern ebenfalls sicher recycelt werden, arbeitet T-Mobile eng mit „Closing the Loop“ zusammen. Diese Organisation hat ein einzigartiges Eins-zu-eins-Konzept entwickelt, bei dem für jedes Handy, das recycelt wird, ein ‚Abfallhandy‘ vor dem Elektroschrotthaufen bewahrt wird. Gemeinsam mit Partnern in Afrika und Asien sorgt sie dafür, dass die Metallgewinnung für die Herstellung neuer Handys durch Sammlung und Recycling von „Abfallhandys“ ausgeglichen wird. T-Mobile tut alles, um sicherzustellen, dass für jedes an T-Mobile zurückverkaufte Gerät ein „Abfallgerät“ recycelt wird.

Verkauf und Wiederverwendung von Elektro- und Elektronikgeräten bei T-Systems Iberia

T-Systems Iberia hält sich bereits seit Jahren an das Grundprinzip der Initiative „Stop Wasting – Start Caring!“ („Umweltschutz statt Umweltschmutz!“).

Seit 2012 gibt T-Systems nicht mehr benötigte elektrische und elektronische Geräte an Kapema ab, ein Unternehmen, das diese Geräte neu aufbereitet und weiterverkauft. Mitarbeiter von T-Systems werden dabei vorrangig behandelt. Durch diese Initiative konnte der Umfang der elektrischen und elektronischen Abfälle drastisch reduziert werden. Im letzten Jahr wurden 359 Laptops und 45 Desktops verkauft, was eine Reduktion der Geräteemissionen um beachtliche 2 110 kg ermöglichte.