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Corporate Responsibility Bericht 2018

Fähigkeiten stärken

Die Digitalisierung verändert unser Leben in nahezu allen Bereichen. Wir setzen uns dafür ein, dass Menschen diese Veränderungen kompetent, positiv, aktiv und gleichberechtigt mitgestalten und von den Chancen der Digitalisierung profitieren können – über alle Generationen hinweg. Hierfür bieten wir alltagsnahe Informationen und Hilfestellungen an. Unter dem Dach unserer Plattform medienabersicher.de bündeln wir verschiedene Angebote, die die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen fördern. Dazu gehört auch die Plattform „1001 WAHRHEIT“, die sich praxisnah mit gesellschaftlich relevanten Themen der digitalen Welt auseinandersetzt.

Die Deutsche Telekom Stiftung widmet sich der Bildung im Bereich digitales Lehren und Lernen sowie in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Die Stiftung unterstützt hierfür eigenständig Projekte und Programme entlang der gesamten institutionellen Bildungskette.

Unsere Aktivitäten in Deutschland im Bereich Jugendschutz stellen wir auf einer eigenen Jugendschutzseite vor, die auf unserer Konzernwebsite eingebunden ist. Damit kommen wir den Transparenzanforderungen unserer internationalen Selbstverpflichtungen wie der „ICT img Coalition“ oder der „Alliance to better protect minors online“ nach, die sichere Online-Umgebungen für Kinder und Jugendliche zum Ziel haben.

"Teachtoday"-Initiative zur sicheren und kompetenten Mediennutzung

Unser Beitrag zu den SDG

Die Initiative Teachtoday unterstützt Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte mit alltagsnahen Tipps und Materialien zur sicheren und kompetenten Mediennutzung – unabhängig von Alter, Erfahrungshintergrund oder möglichen Einschränkungen. Unter anderem wurde dazu ein Medienparcours entwickelt, der spielerisch an das Thema Mediennutzung heranführt. 2018 wurden einige Stationen des Parcours in einfache Sprache übersetzt und bei einem Sommerfest der Lebenshilfe Bonn vorgestellt.

Alle Informationen und Materialien stehen auf www.teachtoday.de in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Kroatisch, Montenegrinisch, Polnisch, Rumänisch und Ungarisch) zur Verfügung. Dabei werden unterschiedlichste Themen aus den Bereichen Familie, Schule und Freizeit abgedeckt. Die Materialien regen Familien und pädagogische Fachkräfte an, miteinander ins Gespräch zu kommen und Kinder und Jugendliche zu ermutigen, die digitale Welt kompetent mitzugestalten.

Auch auf YouTube ist Teachtoday mit einem eigenen Kanal vertreten: Dort sind kurze, eingängige Videos zur sicheren und kompetenten Internet-Nutzung, zu Datenschutz und Authentizität im Netz zu sehen.

Projekte auf „Summit for Kids“ ausgezeichnet
Im Mittelpunkt des jährlichen Wettbewerbs „Medien, aber sicher“ stand 2018 das Thema „Verantwortung im Netz“. Gesucht wurden Projekte, die zeigen, wie Kinder und Jugendliche im Internet Verantwortung übernehmen können. Die sechs Finalistenteams haben sich auf dem diesjährigen „Summit for Kids“ im November 2018 präsentiert. Sie hatten sich zuvor im öffentlichen Online-Voting für das Finale qualifiziert. Den ersten Platz belegte die Klasse 7a des Berliner Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums. Mit einem selbst gedrehten Video inklusive eigenem Song zeigen sie typische Mediennutzungssituationen von Kindern und Jugendlichen und geben Tipps für das richtige Verhalten.

Veranstaltungen unserer Partner: Unterwegs für sicheres Online-Verhalten
Im Rahmen des Safer Internet Days 2018 lud die Initiative „Teachtoday“ zu einem Aktionstag im Deutschen Museum Bonn ein. Unter dem Motto „Create, connect and share respect: A better Internet starts with you“ diskutierte Dr. Thomas Kremer, Vorstand für Datenschutz, Recht und Compliance bei der Telekom, mit über 50 Schülerinnen und Schülern der Bonner Elisabeth-Selbert-Gesamtschule über ihre Verantwortung im Netz. In anschließenden Workshops ging es um die Herausforderungen, vor denen Kinder beim Chatten, auf YouTube und in Social Media manchmal stehen. Dabei zeigten die Teilnehmer in selbst gemachten Comics und Trickfilmen, dass man Fotos von anderen nicht ungefragt teilen darf, auch im Chat grundlegende Kommunikationsregeln gelten, man Influencern lieber nicht blind folgen sollte und dass nicht alles Private ins Internet gehört.

Im März 2018 war „Teachtoday“ zudem auf der Bundesjugendkonferenz „Medien 2018 in Rostock vertreten. Mehr als 300 „Medienscouts“ nahmen teil: speziell ausgebildete Jugendliche, die ihre Mitschüler bei der Nutzung des Internets beraten. Teachtoday stellte auf der Veranstaltung ihre vielfältigen Materialien vor, die die Medienscouts an ihren Schulen einsetzen können – darunter einen Medienkompetenztest und den Medienparcours.

Ausgezeichnete Initiative
2018 erhielt Teachtoday zwei „Comenius-EduMedia-Siegel“ der Gesellschaft für Pädagogik und Information: Die gesamte Initiative wurde in der Kategorie „IT-, Kommunikations- und Medienbildung“ geehrt und das Medienmagazin Scroller in der Kategorie „Allgemeine Multimediaprodukte“.

Mit ihrer Initiative nahm die Telekom außerdem erfolgreich an den „#SaferInternet4EU Awards“ teil, die 2018 als Bestandteil der gleichnamigen Kampagne von EU-Digitalkommissarin Mariya Gabriel ins Leben gerufen wurden. Die Kampagne soll Schulen, Jugendeinrichtungen, Eltern sowie Kinder und Jugendliche darin unterstützen, das Internet zu einem sicheren Ort zu machen. Mit den Awards wurden vorbildliche Projekte von Organisationen, Lehrern und Schülern gewürdigt, die hierzu einen Beitrag leisten. Die Telekom belegte mit „Teachtoday“ den zweiten Platz in der Kategorie „Organisationen“.

Annette Reuter

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Annette Reuter

Mehr Sicherheit im Internet: COSMOTE Family in Griechenland

Im vergangenen Jahr fiel der Startschuss für die Initiative COSMOTE Family, mit der Familien anhand einer Reihe von Serviceangeboten, Aktivitäten und Tools in die Lage versetzt werden sollten, sich kompetent und sicher in der digitalen Welt zu bewegen. Drei Dinge standen im Vordergrund: die Bereitstellung von Informationen für Eltern, die Zusammenarbeit mit etablierten Organisationen und die Einführung neuer Dienstleistungen. So wurde das Portal e-parenting.gr eingerichtet, wo Eltern Zugang zu informativen Artikeln, E-Learning-Kursen und Interviews erhielten. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Griechischen Zentrum für Sicherheit im Internet, das unter der Schirmherrschaft der Forschungs- und Technologiestiftung FORTH und der Griechischen Gesellschaft für die Erforschung der Internetsucht steht, intensiviert. Schließlich wurden familienfreundliche Mobilfunktarife eingeführt, die eine kindgerechte Begrenzung des Datenvolumens ermöglichen und Eltern eine fortschrittliche App img für die Kontrolle der Internet- und Social-Media-Nutzung ihrer Kinder an die Hand geben.

Programmier-Workshops für Kids in Polen

Programmieren wird häufig als eine sehr ernste Angelegenheit betrachtet und mit komplexer und mühsamer Arbeit gleichgesetzt. Programmiersprachen unterscheiden sich jedoch aus der Sicht von IT-Experten nicht so sehr von der Sprache, die wir jeden Tag benutzen. Deshalb machen Tausende von Freiwilligen während der EU Code Week Anfänger mit den Grundlagen des Programmierens vertraut.

So hat T-Mobile Polska im zweiten Jahr in Folge gemeinsam mit der Stiftung CoderDojo während des ganzen letzten Jahres Programmierprojekte gefördert.  Während der Sommerferien hatten die Kinder der Mitarbeiter des Unternehmens die Gelegenheit, an einem Tagescamp teilzunehmen, wo sie das Programmieren in Scratch lernten und Roboter bauten. T-Mobile Polska veranstaltet auch wöchentliche Programmierkurse in Warschau. Auch in Łódź und weiteren 15 Städten werden diese Kurse angeboten, die allen Interessierten offen stehen.

Höhepunkt all dieser Aktivitäten war der SuperDojo 2018, der von T-Mobile und der polnischen CoderDojo-Stiftung veranstaltet wurde. Er fand am 20. Oktober in unserer Zentrale auf der ul. Marynarska 12 in Warschau statt und zog etwa 350 Teilnehmer an. Vereine aus ganz Polen und die interessantesten Finalisten des „Cool Grants“-Wettbewerbs von T-Mobile gaben Präsentationen, Vorträge und Workshops.

Super Dojo ist Teil der EU Code Week, einer Basisinitiative, die vor sechs Jahren von der „Young Advisers“-Gruppe in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission ins Leben gerufen wurde. Clubs aus ganz Polen veranstalteten kostenlose, offene Workshops für Kinder und Jugendliche.  Ein wichtiger Aspekt der Initiative besteht in der aktiven Einbindung von Teilnehmern aus vielen verschiedenen Bereichen, wie dem Bildungswesen, dem Technologiesektor, der Geschäftswelt, gemeinnützigen Organisationen usw.

Weitere Informationen sind unter coderdojo.org zu finden.

Förderung von Bildungsinitiativen und Digitalisierung in Griechenland

Initiative „Access to the Digital World“
Weil „digitale Kompetenzen nicht altern...“ setzt sich COSMOTE seit 2012 mit dem Programm „Access to the Digital World“ für die Förderung technischer Kompetenzen bei älteren Menschen ein - die Teilnehmer sind im Durchschnitt 64 Jahre alt. Dabei soll das Konzept des lebenslangen Lernens propagiert und die Lebensqualität der Teilnehmer verbessert werden. In den letzten fünf Jahren haben über 7 000 Senioren an diesem Programm teilgenommen. 2018 lernten die Teilnehmer an fünf Schulungszentren in Athen und Tessaloniki den Umgang mit einem Tablet, Browsen im Internet, die Nutzung von sozialen Medien sowie von Anwendungen, die ihnen den Alltag erleichtern (Notizen, Kalender, Benachrichtigungen, Webcam, Karten usw.).

COSMOTE-Stipendienprogramm
COSMOTE bietet das 17. Jahr in Folge ein Stipendienprogramm an. Im Rahmen dieses Programms wurden 36 Stipendien im Gesamtwert von 650 000 Euro für sozial und wirtschaftlich benachteiligte Studienanfänger vergeben. Neben der finanziellen Unterstützung erhielten die Studierenden von COSMOTE kostenlose Festnetz- und Mobilfunkprodukte und -dienste sowie Kabel-TV für die gesamte Dauer ihres Studiums. Im Laufe von 17 Jahren wurden im Rahmen dieses Programms 658 Stipendien in einem Gesamtwert von mehr als 5,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Früh übt sich digital: Unser Kindermagazin Scroller

Das Medienmagazin Scroller der Initiative „Teachtoday“ erschien 2018 zweimal. Das Magazin richtet sich an Kinder von neun bis zwölf Jahren. In spannenden Geschichten und Interviews erleben sie, was sichere und kompetente Mediennutzung bedeutet. Konkrete Tipps erleichtern den Einstieg in die Welt der digitalen Medien. Do-it-yourself-Elemente, Spiele und Rätsel fördern die aktive Auseinandersetzung mit einer sicheren Mediennutzung. Das Magazin informiert zudem Eltern und pädagogische Fachkräfte mit speziellen Beilagen. Scroller ist online verfügbar und mit einer Auflage von 20 000 Exemplaren als kostenfreie Druckausgabe erhältlich, die von 18 000 Abonnenten gelesen wird. Das Portal scroller.de steht in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung. Die Erstausgabe „Fit fürs Handy“ wurde 2018 neu aufgelegt auch in Telekom Shops ausgelegt.

Medien, aber sicher. SCROLLER - das Medienmagazin für Kinder

Scroller wurde von der „Stiftung Lesen“ 2018 erneut zur sicheren und kompetenten Mediennutzung empfohlen. Außerdem gewann Scroller für seine Animationsreihe „Schon gewusst?“ den „German Design Award 2019“ in der Kategorie „Audiovisual“.

Digitale Teilhabe von Senioren und Schulkindern in Tschechien

Im Rahmen seiner elektronischen Sicherheitsstrategie hat T-Mobile Czech Republic eine Broschüre zum Thema „Sicherheit im Netz“ herausgegeben, die kostenlos an die Kunden in den Shops verteilt werden wird. Die interessant aufgemachten, praktischen Tipps wurden in Zusammenarbeit mit einem Experten für elektronische Sicherheit erarbeitet. Die Broschüre richtet sich an alle Nutzer des Internets, aber insbesondere an Eltern. Die Tipps sollen helfen, Risiken im Umgang mit Computern, Internet-Angeboten und insbesondere sozialen Netzwerken zu vermeiden.

Im Hauptteil werden Ratschläge zum Schutz von Kindern vor möglichem Missbrauch gegeben. Das Produktangebot Školák („Schulkind“) wurde speziell für Eltern von Schülern entwickelt. Die Eltern können damit unabhängig vom Handyguthaben des Kindes feststellen, wo ihr Kind gerade ist, ungeeignete Inhalte sperren und das Handyguthaben des Kindes prüfen. Das Paket ist mit der App img „Surfie“ verknüpft. Diese ist kostenlos und hilft Eltern, den Aufenthaltsort ihres Kindes zu bestimmen und das Aufrufen bestimmter Internetinhalte einzuschränken.

Die App steht in tschechischer Sprache zur Verfügung, funktioniert mit den Betriebssystemen iOS und Android und umfasst drei Lizenzen. Letztere können entweder für drei Kinder verwendet oder auf drei verschiedenen Geräten installiert werden. Für die App ist Internetzugang erforderlich; daher umfasst das Paket 10 MB Datenvolumen pro Monat für das Kind. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, wird die Online-Zugangsgeschwindigkeit gedrosselt. Die Kinder können die App aber trotzdem noch nutzen.

Abenteuerspielplatz für Jungprogrammierer: Code+Design Camps@Telekom

Unser Beitrag zu den SDG

Jugendliche für IT zu begeistern: Das ist das Ziel der „Code- und Design Camps@Telekom“, die wir 2018 erstmalig ausrichteten: Vom 23. bis 26. August 2018 im T-Dome in Bonn und vom 22. bis 27. Oktober in unserem Flagshipstore in Düsseldorf. Unter der professionellen Anleitung von engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus unserer IT-Abteilung haben insgesamt rund 150 Jugendliche neue Technologien kennengelernt und ihre IT-Fähigkeiten weiterentwickelt. Die 14- bis 21-Jährigen entwarfen und programmierten Apps, Webseiten, Games und Roboter nach ihren eigenen Vorstellungen und Ideen. Vorherige Programmierkenntnisse waren für eine Teilnahme nicht erforderlich. Daneben ging es in den Camps, die auch unseren Beschäftigten eine neue, generationsübergreifende Lernerfahrung ermöglichen, auch um Teamwork und Kreativität. In Düsseldorf sorgte zudem ein spannendes Rahmenprogramm für neue Impulse: unter anderem mit einem 3D-Drucker und Virtual Reality zum Ausprobieren, Gaming mit einem eSports Profiteam und einem DJ-Kurs. Ergänzt wurde die einwöchige Veranstaltung durch Beiträge zu Themen wie Darknet, digitaler Freundschaft/digitaler Einsamkeit und zum richtigen Verhalten in sozialen Netzwerken.

Am 21./22. November fand zudem im Telekom Dome in Bonn ein „Code+Design Camp Special“ für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vorstandsbereichs Datenschutz, Recht und Compliance statt. Das Programm umfasste unter anderem eine Programmier- und Roboterwerkstatt und einen Schnupperkurs zu Themen wie Hacking, Social Engineering und Darknet.

Das Konzept für die Camps basiert auf einer Kooperation zwischen dem Berliner Start-up Code+Design Initiative e.V. und der Deutsche Telekom AG. Hervorgegangen ist dieses neue Aus- und Weiterbildungsformat aus der Transformationsinitiative „IT@Motion“ der Telekom IT. Für 2019 sind weitere „Code+Design Camps“ in unterschiedlichen Bereichen und Standorten im Konzern geplant.

Bildung gestalten – die Deutsche Telekom Stiftung

Unser Beitrag zu den SDG

Die Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich für gute Bildung in der digitalen Welt und konzentriert sich dabei auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT img). Die Deutsche Telekom Stiftung bündelt ihre Aktivitäten in den vier Handlungsfeldern Bildungsmacher, Bildungschancen, Bildungsinnovationen und Bildungsdialog. Seit November 2018 ist der ehemalige Bundesminister des Innern, Dr. Thomas de Maizière, neuer Vorstandsvorsitzender der Deutsche Telekom Stiftung und damit Nachfolger von Prof. Dr. Wolfgang Schuster. Außerdem wurde Prof. Dr. Ulrike Cress, Direktorin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (IWM) in Tübingen, mit Wirkung vom 1. Juli 2018 zur stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Telekom Stiftung berufen.

Handlungsfelder – Deutsche Telekom Stiftung

Forum Bildung Digitalisierung
Gemeinsam mit sechs weiteren deutschen Stiftungen engagiert sich die Deutsche Telekom Stiftung im „Forum Bildung Digitalisierung“. Ziel ist es, mithilfe von digitalen Medien das Bildungssystem zu verbessern sowie Teilhabe und Chancengleichheit zu fördern. Dazu wurden drei Kernthemen formuliert: „Lernen personalisieren“, „Kompetenzen entwickeln“ und „Veränderung gestalten“. Beim personalisierten Lernen sollen digitale Medien dazu genutzt werden, unterschiedlichen Zielgruppen einen individuellen Lernweg zu ermöglichen – beispielsweise Menschen mit Handicap, besonders Talentierten oder Flüchtlingen. Mit ihrem zweiten Schwerpunktthema will die Initiative Medienkompetenzen vermitteln, die für ein selbstbestimmtes Leben benötigt werden. Beim Kernthema „Veränderung gestalten“ ist das Ziel, ein pädagogisches Konzept zur Nutzung digitaler Medien in Bildungseinrichtungen und im Bildungssystem zu entwickeln. Die Werkstatt „schulentwicklung.digital“ befasst sich mit der Veränderung der Schul- und Lernkultur durch den Einsatz digitaler Medien. Im Schuljahr 2018/19 wurden 25 Schulen, die digitale Medien bereits erfolgreich in den Unterricht einbinden, für eine Teilnahme an der Werkstatt ausgewählt.

Kita-Wettbewerb „Forschergeist“
Der „Forschergeist“ ist ein bundesweiter Kita-Wettbewerb der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Gesucht und prämiert werden herausragende Projekte, die Mädchen und Jungen für die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik begeistert haben. Mit dem Wettbewerb möchten die Initiatoren das Engagement der Kita-Fachkräfte wertschätzen und sie weiter zu exzellenter frühpädagogischer Bildungsarbeit motivieren. Die 16 Landessieger, die in Berlin im Juni 2018 gekürt wurden, erhalten jeweils000 Euro. Jeder der fünf Bundessieger erhält zusätzlich000 Euro zur Förderung der Bildungsarbeit in der Kita. Zudem wurden Sonderpreise verliehen, die wiederum mit000 Euro dotiert sind. Insgesamt ist der Wettbewerb mit 80 000 Euro dotiert.

Die Zukunft des MINT-Lernens
Seit 2018 unterstützt die Telekom Stiftung die Initiative „Die Zukunft des MINT-Lernens“: Gemeinsam mit fünf Hochschulen werden Konzepte für guten MINT-Unterricht in der digitalen Welt entwickelt, erprobt und in die Aus- und Fortbildung von Pädagogen integriert. Bei ihrer Entwicklungsarbeit werden die Hochschulen von Experten aus Deutschland, Estland, den Niederlanden und Österreich unterstützt. Darunter sind Mediendidaktiker, Lehr-Lern-Forscher, MINT-Fachdidaktiker sowie Lehrkräfte aus der Schulpraxis. Die Telekom Stiftung investiert insgesamt 1,6 Millionen Euro in das Vorhaben.

Berufsschule digital
Was müssen berufliche Schulen jungen Menschen für ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vermitteln? Seit 2018 erarbeitet die Deutsche Telekom Stiftung gemeinsam mit zehn berufsbildenden Schulen, welche berufsübergreifenden und berufsspezifischen digitalen Kompetenzen Berufsschülerinnen und -schüler erlernen müssen – und welche Bedingungen berufliche Schulen benötigen, um digitale Medien gewinnbringend in ihren Unterricht und Alltag einzubinden. Die Ergebnisse werden anderen Schulen zur Verfügung gestellt. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben vom Institut für Informationsmanagement an der Universität Bremen. Bis Ende 2019 sind vier Werkstatttreffen aller Beteiligten geplant; das erste fand am 4. und 5. Juni 2018 in Bonn statt. Für ihr Engagement erhalten die Schulen eine finanzielle Unterstützung von rund 20 000 Euro, Möglichkeiten zum Austausch mit Experten sowie Begleitung ihrer Schulentwicklung über den Projektzeitraum.

Die MINT-Vorlesepaten
Gemeinsam mit der Stiftung Lesen sucht die Deutsche Telekom Stiftung ehrenamtliche Vorlesepaten, die Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren für Bücher mit mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Inhalten begeistern. Ende 2018 hatten sich rund600 Vorlesepaten im Netzwerk registriert. Die Vorlesepaten werden über Präsenz- und Online-Formate geschult. Sie können dann auf Einrichtungen wie Kitas oder Grundschulen zugehen, um dort mit den Kindern zu arbeiten. Ende 2018 umfasste das Angebot der Deutsche Telekom Stiftung und der Stiftung Lesen knapp 135 Medien- und Aktionstipps in zehn Sprachen. Im Berichtsjahr gab es MINT-Vorleseaktionen in Deutschland, Österreich, Rumänien, Spanien sowie den USA. Darüber hinaus ist das Netzwerk 2018 eine Kooperationsvereinbarung mit der Progress Foundation zum Aufbau eines Netzwerks von MINT-Vorlesepaten in rumänischen Bibliotheken eingegangen.

Frühstudium in MINT-Fächern
Als Schüler an einer Hochschule studieren? An bundesweit mehr als 60 Universitäten ist das dank der Unterstützung der Deutsche Telekom Stiftung möglich. Als Beitrag zur Exzellenzförderung in Deutschland ermöglicht die Stiftung Universitäten, ein Frühstudium anzubieten. Dieses gibt besonders begabten und leistungsbereiten Jugendlichen Gelegenheit, noch während der Schulzeit an regulären Vorlesungen und Prüfungen teilzunehmen. Dabei sind die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Chemie und Physik besonders beliebt. Dies zeigen auch Ergebnisse einer nicht repräsentativen Befragung, die die Deutsche Telekom Stiftung im Sommersemester 2018 an den Universitäten in Deutschland durchgeführt hat: Demzufolge entscheiden sich Schülerinnen und Schüler, die ein Frühstudium an einer Universität aufnehmen, hierbei besonders häufig für MINT-Fächer.

Weitere Schulprojekte der Telekom Stiftung

FundaMINT
FundaMINT ist das Stipendienprogramm der Deutsche Telekom Stiftung für Lehramtsstudierende in MINT-Fächern. Es unterstützt angehende Lehrkräfte dabei, sich auf ihre spätere Tätigkeit vorzubereiten. Pro Jahr werden bis zu 35 Stipendien für einen Zeitraum von vier Semestern vergeben. Seit 2017 ist die Vector Stiftung Projektpartner und übernimmt die Förderung von fünf, seit 2018 von zehn FundaMINT-Stipendiaten pro Jahrgang. Seit 2016 bietet die Telekom Stiftung ihren Stipendiaten die Möglichkeit, im Rahmen des Klaus-Kinkel-Stipendiums an Schulen ausgewählter Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas zu hospitieren. Dieser Teil des FundaMINT-Programms wird in Kooperation mit dem Pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen umgesetzt.

Fellowship Fachdidaktik MINT
2018 hat die Deutsche Telekom Stiftung zum dritten Mal das Fellowship Fachdidaktik MINT ausgeschrieben. Jährlich werden bis zu neun Fellowships an Nachwuchswissenschaftler in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik, Technik und Sachunterricht vergeben. Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können an Seminaren und Workshops zu Themen wie Berufungsverhandlungen und Doktorandenbetreuung teilnehmen und sind in das Netzwerk der Deutsche Telekom Stiftung eingebunden.

„Ich kann was!“-Initiative fördert weitere 82 Projekte für digitale Kompetenz
Mit der „Ich kann was!“-Initiative vermittelt die Deutsche Telekom Stiftung jungen Menschen Schlüsselkompetenzen für selbstständiges und selbstbewusstes Handeln in der digitalen Welt. 2018 unterstützte die Initiative 82 Projekte der offenen Kinder- und Jugendhilfe, bei denen die Vermittlung medialer und digitaler Kompetenzen im Mittelpunkt steht. Unter dem Motto „Schlüsselkompetenzen für die digitale Welt“ hatten sich 340 Einrichtungen mit ihren Konzepten beworben. Die gesamte Fördersumme betrug auch 2018 erneut rund 600 000 Euro. Das Alter der Kinder und Jugendlichen in den geförderten Projekten liegt zwischen 9 und 16 Jahren. Seit dem Start von „Ich kann was!“ vor acht Jahren wurden bundesweit bereits knapp300 Projekte mit einem Gesamtvolumen von überMillionen Euro unterstützt.

Medienpreis Bildungsjournalismus
Der Medienpreis Bildungsjournalismus, den die Telekom Stiftung seit 2014 jährlich verleiht, ist die bundesweit einzige Auszeichnung, die ausschließlich bildungsjournalistische Beiträge prämiert. Ziel des Preises ist, die Aufmerksamkeit für das Thema Bildung in der Gesellschaft zu erhöhen und Bildungsjournalisten die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie für ihre wichtige Arbeit verdienen. Aus rund 100 Einreichungen wählte eine fünfköpfige Jury unter Vorsitz von Hans Werner Kilz die folgenden Sieger:

  • Kategorie Text: Bastian Berbner und Henning Sußebach für „In Braunschweig machen 48 Prozent der Schüler Abitur. In Cloppenburg 18 Prozent. Wie kann das sein?“ (DIE ZEIT, 15. März 2018)
  • Kategorie Audio/Video/Multimedia: Erster Preis: Alexander Kleider für „Berlin Rebel High School“ (Dok-Werk Filmkooperative/Westdeutscher Rundfunk, Kinostart 11. Mai 2017)
  • Bester Kurzbeitrag: Preisträgerin: Christine Roskopf für „Was glaubst du? – Wenn Religionen gemeinsam lernen“ (tvision/Westdeutscher Rundfunk für Das Erste, 17. Juni 2017)

Bildungsmagazin „sonar“
Im digitalen Zeitalter werden Informationen immer schneller konsumiert. Um komplexe Themen wirklich zu durchdringen, reicht der oberflächliche Blick aber meist nicht aus. Man muss sich Zeit nehmen, das Thema von allen Seiten betrachten, die Perspektive wechseln. Genau das will das Bildungsmagazin „sonar“ der Telekom Stiftung erreichen. Das Magazin erscheint zweimal im Jahr und lotet auf 32 Seiten in Form von Interviews, Essays und Service-Beiträgen relevante Bildungsthemen aus.

Wie wir die MINT-Ausbildung in Deutschland fördern

Unser Beitrag zu den SDG

Als zukunftsorientiertes Telekommunikations- und Technologieunternehmen sind wir auf top-qualifizierte Nachwuchsfachkräfte angewiesen, insbesondere aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Wir tun deshalb viel dafür, junge Menschen an diese Themen heranzuführen und sie dafür zu begeistern – etwa mit unseren „Code+Design Camps“, bei denen unsere IT-Experten Jugendliche bei der Umsetzung eigener IT-Projekte unterstützen. Auch die Aus- und Weiterbildung in IT-Berufen wollen wir verbessern. Mit der Entwicklung neuer Berufsbilder wie dem Cyber Security Professional leisten wir hierzu unseren Beitrag. Ein besonderes Anliegen ist uns, den Frauenanteil in den MINT-Ausbildungen zu erhöhen. Denn wir sind davon überzeugt, dass uns Vielfalt dabei hilft, im globalen Wettbewerb mit guten Ideen und besten Produkten wettbewerbsfähig zu bleiben und unsere Position als attraktiver Arbeitgeber auszubauen. Allerdings ist es nach wie vor nicht leicht, junge Frauen für eine technische Ausbildung zu begeistern – unter anderem, weil es in diesem Bereich noch nicht genügend weibliche Vorbilder gibt. In unseren technischen, dualen Studiengängen konnten wir den Frauenanteil von 11 Prozent im Jahr 2010 auf fast 16 Prozent Ende 2018 steigern – das ist uns aber noch lange nicht genug.

„Frauen-MINT-Award“ international
Mit dem „Frauen-MINT-Award“ wollen wir die Attraktivität von MINT-Fächern steigern und Frauen in MINT-Fächern fördern. Der Preis wird jährlich gemeinsam mit dem Studierendenmagazin „audimax“ und der Initiative „MINT img Zukunft schaffen“ ausgelobt. Er zeichnet Abschlussarbeiten von MINT-Absolventinnen aus aller Welt aus, die sich mit einem der wichtigen Wachstumsfelder „Cloud“, „Internet der Dinge“, „Künstliche Intelligenz“, „Cyber Security“ oder „Netze der Zukunft“ befassen.

Für den Award 2017/18 wurden 30 internationale Abschlussarbeiten, zum Beispiel aus Finnland, Großbritannien, Indien, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Rumänien, Russland und den USA eingereicht. Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) erwies sich dabei als klarer Favorit. Als Gesamtsiegerin wurde Karolina Stosio der Technischen Universität Berlin ausgezeichnet, die in ihrer Arbeit erklärt, wie KI ein Bild anhand minimaler Informationen erkennen kann. Die Arbeit wurde mit000 Euro Preisgeld belohnt. Die Preise wurden am 21. Juni 2018 in Bonn vergeben.

RoboNight im Saarland
Die „RoboNight“ der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken führt Schülerinnen und Schüler spielerisch an die Themen Technik und Technologien heran. Bei der Veranstaltung bekommen Schülerinnen und Schüler aller Schulformen von der sechsten bis zur elften Klasse Einblicke in die mechanische Konstruktion und Programmierung von Robotern. Die Deutsche Telekom war 2018 erneut Hauptsponsor der RoboNight und machte an ihrem Stand Virtual Reality erlebbar. Im Rahmen eines Wettbewerbs konnten Schülerteams ihre Fähigkeiten bei der Konstruktion und Programmierung von Robotern unter Beweis stellen. Das Siegerteam freute sich über einen Roboter-Baukasten und eine Einladung in die T-Gallery nach Bonn. Dort können die Schülerinnen und Schüler erleben, was künftig mit Robotern, virtueller Realität und im vernetzten Zuhause alles möglich ist.

MINT-Projekte der Deutsche Telekom Stiftung
Auch die Deutsche Telekom Stiftung fördert mit einer Vielzahl von Projekten die MINT-Ausbildung, darunter die MINT-Vorlesepaten, Die Zukunft des MINT-Lernens, der Kita-Wettbewerb „Forschergeist“, FundaMINT, ein Stipendienprogramm für Lehramtsstudierende, und schreibt jährlich das Fellowship Fachdidaktik MINT aus, das sich an Nachwuchswissenschaftler richtet.

Partner beim Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung: Kooperation gewinnt

Die Deutsche Telekom ist gemeinsam mit der Deutschen Bahn Sponsor des jährlichen Arbeitgeberpreises für Bildung. Mit dem Preis werden Bildungsideen, Initiativen und Konzepte der frühkindlichen, schulischen, beruflichen und hochschulischen Bildung ausgezeichnet, die erfolgreich aufzeigen, wie neues zukunftsfähiges Lernen gemeinsam funktionieren kann. Der Preis wird auf dem Deutschen Arbeitgebertag vor mehreren Tausend Teilnehmern aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft vergeben.

2018 wurden Projekte gesucht, die vorleben, dass Innovationen und Bildungserfolge gerade auch dann entstehen können, wenn man neue, vielleicht auch ungewohnte Wege geht. Dabei wurden Projekte ausgezeichnet, bei denen klassische Bildungsinstitutionen mit Partnern wie Elterninitiativen, engagierten Privatpersonen, anderen Bildungseinrichtungen oder Unternehmen zusammenarbeiten.

Unser Beitrag zur Förderung von MINT-Maßnahmen in Kroatien

Unterstützung von Schülern und Studierenden durch Stipendien und Spenden
Um Kroatien auf die neue Welle technologischer Veränderungen vorzubereiten, setzt sich Hrvatski Telekom mit viel Energie für die Steigerung der Popularität von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, englisch: STEM) und der damit verbundenen Kenntnisse und Kompetenzen sowie der Anwendung moderner Technologien in allen Lebensbereichen ein. Eines der Ziele von HT-Projekten und der Zusammenarbeit des Unternehmens mit Bildungsreinrichtungen ist der Wissens- und Kompetenzaustausch im MINT-Bereich. Im Klartext bedeutet dies, dass wir Studierenden in den ersten Semestern ihres Studiums die Teilnahme an internationalen Projekten ermöglichen und ihnen Stipendien oder professionelles Mentoring anbieten können.

HT fördert Studierende auch bei verschiedenen Fach- und Sportwettbewerben. So unterstützten wir das Team der kroatischen Gesellschaft für Robotik bei der internationalen Robotik-Meisterschaft RoboCup in Kanada sowie MIOC-Studierende beim renommierten Informatikwettbewerb All-Star ACSL in den Vereinigten Staaten. Auch Schüler vom Vinkovci-Gymnasium wurden von uns beim internationalen WERcontest-Wettbewerb für Robotik im Bildungsbereich in China unterstützt, wo sie unter 8 000 Schülern beim Programmen und Testen von Robotern auf Platz zwei landeten. Wir unterstützten FOI-Studierende beim Wissens- und Sportwettbewerb STEM Games.

Pepper – der berühmteste Roboter in Kroatien
Eine besondere Aufgabe bei der Förderung des Interesses an MINT-Themen erfüllt unser humanoider Botschafter, der Roboter Pepper, der neben seiner Rolle im Marketing auch im MINT-Programm von HT wichtige Aufgaben übernimmt. Pepper wirbt in Grund- und Sekundarschulen für MINT-Fächer und vermittelt den jungen Menschen, wie wichtig es ist, sich durch Aneignung digitaler Kompetenzen für die Zukunft zu rüsten. Pepper war der erste Roboter in Kroatien, der im Seminar „Robotik und die Zukunft“ an der Juraj Dobrila Universität in Pula den Ehrentitel Robo-Assistent erhielt. Der Roboter gab sein erstes Interview über die Chancen, die von neuen Technologien geboten werden, und unterstützte die Präsentation des Student Entrepreneur Incubator und des VISIO Science and Technology Institute.

Er gehört einer neuen Generation humanoider Roboter an, spricht fließend Kroatisch, drückt sich durch Gestik und Körperbewegungen aus und verteilt gerne Umarmungen. Er ist 1,20 Meter groß, wiegt 30 Kilo und ist mit 12 Sensoren, vier Mikrofonen, zwei Lautsprechern und zwei Kameras ausgestattet.

Engagement in der Flüchtlingshilfe: Integration in die Arbeit, Integration in die Gesellschaft

Unser Beitrag zu den SDG

Rund 440 Arbeitsangebote hat die die Deutsche Telekom im Jahr 2018 für Flüchtlinge bereitgestellt – vor allem im Rahmen einer Ausbildung, in Form von Praktikumsstellen oder im Programm „Praktikum PLUS Direkteinstieg“.

Das Flüchtlingsengagement der Telekom war 2015 als Task Force für Ersthilfe gestartet, etwa durch kostenloses WLAN img in Erstaufnahmeeinrichtungen, die Bereitstellung von Immobilien zum Beispiel als Flüchtlingsunterkünfte, den Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sowie die Unterstützung von privatem ehrenamtlichem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von der Ersthilfe entwickelte sich das Engagement 2016 weiter zum aktuellen Projekt „Deutsche Telekom hilft Flüchtlingen“, das wir 2018 erfolgreich fortgeführt haben. Im Fokus steht inzwischen die Integration in den Arbeitsmarkt. Allein im Jahr 2018 gab es über 250 neue Stellenbesetzungen in den unterschiedlichen Programmen. Bis zu 100 Ausbildungsplätze, Einstiegsqualifizierungen und duale Bachelor- und Masterstudiengänge wurden vergeben. Für die Praktikumsvergabe wurden Bewerbertage durchgeführt. Dabei ging es mehr um ein erstes gegenseitiges Kennenlernen als darum, Vorerfahrungen abzufragen und Zertifikate zu sichten. Insgesamt wurden 2018 fünf Bewerbertage an verschiedenen Standorten durchführt, an denen der Großteil der über 100 Praktikumsplätze vergeben wurde. Unser Fokus lag 2018 auf der langfristigen Integration in die Arbeitswelt. So haben wir möglichst viele Praktikanten in eine anschließende Ausbildung oder in einen Direkteinstieg vermittelt. Rund 30 Prozent der längerfristigen Angebote konnten wir mit Teilnehmern besetzen, die vorher ein Praktikum bei uns absolviert hatten.

„Praktikum PLUS Direkteinstieg“ = Integration in die Arbeitswelt
Auch das Programm „Praktikum PLUS Direkteinstieg“, das 2016 als Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Post DHL Group und Henkel startete, haben wir 2018 bei der Telekom fortgeführt und weiterentwickelt. So haben wir hierfür neue Stellen in Bereichen geschaffen, in denen bei uns besonders großer Personalbedarf besteht, beispielsweise im Kundenservice oder in der Technik. An eine drei bis- sechsmonatige Orientierungsphase schließt sich eine Anstellung für zwei Jahre an. Der Vorteil: Neben der Arbeit steht den Flüchtlingen immer noch Zeit zur Verfügung, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und sich stufenweise in die neue Arbeitsaufgabe einzufinden. Insgesamt haben wir bei der Telekom 2018 erneut 38 Plätze vergeben. Die ersten Absolventen werden das Programm Anfang 2019 abschließen. Um sie bei der langfristigen Integration in die Arbeitswelt zu unterstützen, ermöglichen wir den ersten von ihnen Ende 2018 erstmals die Teilnahme an dem Training „Fit für den deutschen Arbeitsmarkt“, bei dessen erfolgreichem Abschluss Teilnehmer auch ein TÜV-Zertifikat erhalten. Für unser Programm „Praktikum PLUS Direkteinstieg“ wurden wir 2018 mit dem „HR Excellence Award“ für innovative Leuchtturmprojekte im Personalmanagement ausgezeichnet.

Stipendien schaffen Chancen
Die akademische Ausbildung von nach Deutschland geflüchteten Menschen unterstützen wir als Förderer des Stipendienprogramms „Welcome“ der Deutschen Universitätsstiftung. Das Programm vermittelt Studierenden aus Flüchtlingsgebieten in Deutschland unter anderem eine Eins-zu-eins-Betreuung durch einen fach- und studienortnahen Hochschullehrer.

Informationen rund um Deutschland: Das Handbook Germany
Unter www.handbookgermany.de finden Flüchtlinge und alle, die neu in Deutschland sind, Informationen zum Leben, Lernen und Arbeiten in Deutschland. Das Handbook Germany ist die Weiterentwicklung unseres 2015 gestarteten Flüchtlingsportals in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt und den Neuen Deutschen Medienmachern. Die Informationen stehen inzwischen in sieben Sprachen zur Verfügung: Neben Deutsch, Arabisch, Englisch und Farsi kamen 2018 Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch und Türkisch hinzu. Ein Großteil der Menschen aus den zehn zugangsstärksten Herkunftsstaaten, die 2017 einen Asylantrag stellten, bekommen damit verlässliche Informationen in ihren Muttersprachen oder gängigen Amts- und Handelssprachen ihrer Heimatländer. Die Deutsche Telekom unterstützt das Redaktionsteam als Technologiepartner. Handbook Germany wurde 2018 mit dem „Deutschen Digital Award“ in Bronze in der Kategorie „Branded Content – Content Platforms/Digitale Magazine“ ausgezeichnet. Außerdem gewann es den „Deutschen Preis für Onlinekommunikation“ in der Kategorie Corporate Responsibility.

Unterstützung für Flüchtlinge

Auszeichnungen
Handbook Germany: Gewinner des Deutschen Digital Award in Bronze in der Kategorie Branded Content – Content Platforms / Digitale Magazine ausgezeichnet sowie des Deutschen Preises für Onlinekommunikation in der Kategorie Corporate Responsibility. Praktikum Plus Direkteinstieg: Auszeichnung mit dem HR Excellence Award in der Kategorie Corporate social Responsibility.
WLAN-Versorgung
Ende 2018 standen in Erstaufnahmeeinrichtungen 56 kostenlose WLAN-Hotspots zur Verfügung.
Immobilien
Bereitstellung von 34 Telekom-Immobilien für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Ausbildungsangebote
Bis zu 100 Plätze in Einstiegsqualifizierung, Ausbildung und dualen Bachelor- und Masterstudiengängen. Über 100 bezahlte Praktika deutschlandweit und in verschiedenen Konzerngesellschaften.
„Praktikum PLUS Direkteinstieg“
Zweijährige Anstellung von Geflüchteten nach drei- bis sechsmonatiger Orientierungsphase. Fokus 2018 auf Bereiche mit hohem Personalbedarf: Technik und Kundenservice.
Flüchtlingsportal
Technologiepartnerschaft für das Flüchtlingsportal „Handbook Germany“ mit Infos zum Asylverfahren sowie zum Leben und Arbeiten in Deutschland. 2018 um Paschtu (Afghanistan/Pakistan), Französisch und Türkisch ergänzt, jetzt in sieben Sprachen verfügbar. WLAN-Versorgung
Personalvermittlung
Unterstützung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge durch über 500 Beamte der Deutschen Telekom.
Einbindung DTAG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Unterstützung der DTAG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern bei ihrem sozialen Engagement in der Flüchtlingshilfe, z.B. in Kooperation mit Volunteer Vision in dem Programm eStart. Stand Ende 2018: 112 Telekom-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter unterstützten als Sprachpaten Flüchtlinge beim Erlernen der deutschen Sprache.
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Barbara Costanzo

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Barbara Costanzo