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Corporate Responsibility Bericht 2018

Digitalisierung und Arbeitswelt

Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir leben und arbeiten. Dies eröffnet neue Chancen, doch zugleich stellen sich neue Herausforderungen. Die Flexibilisierung von Arbeit und die Entkopplung der Wertschöpfung von Ort und Zeit prägen schon heute unsere Arbeitswelt. Stichworte wie Künstliche Intelligenz und Virtualisierung img deuten die umwälzenden Veränderungen an, vor denen wir stehen. Durch automatisierte Standardisierung von Produkten und Prozessen und eine stärkere Nutzerzentrierung können zudem Wettbewerbsvorteile entstehen. Beide Entwicklungen erfordern Kreativität, die vor allem in heterogenen Teams entsteht. Die Leistungsfähigkeit dieser Teams wird zunehmend von Faktoren wie Diversität, teamübergreifender Zusammenarbeit und der Möglichkeit, aus der Arbeit einen gesellschaftlichen und ökologischen Sinn zu schöpfen, bestimmt. Das fordert von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch von Unternehmen vor allem eins: die Bereitschaft, sich auf Veränderungen einzulassen und stetig Neues zu lernen.

So gestalten wir den digitalen Wandel

Die Geschwindigkeit des digitalen Wandels begeistert viele Menschen und verunsichert sie zugleich. Spannende neue Möglichkeiten entstehen und werden begleitet durch die Sorge vor einer ungewissen Zukunft. Die politische Debatte dazu ist oft von Populismus geprägt. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Offene und inkludierende Gesellschaften steigern den Wohlstand und halten die Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordniveau – trotz oder sogar wegen der Digitalisierung. Dafür bedarf es vor allem einer modernen Kommunikationsinfrastruktur, die das Rückgrat der Digitalisierung von Gesellschaft und Wirtschaft ist, und eines fairen Zugangs zu dieser Infrastruktur. Dabei kommt es auch darauf an, Medienkompetenz zu stärken, damit jeder die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen und ihre Risiken einschätzen und minimieren kann. Die Deutsche Telekom will den digitalen Wandel mitgestalten: durch den Ausbau unserer Netze und die Entwicklung innovativer Lösungen. Mit unserem Unternehmensmotto „Erleben, was verbindet“ stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt, Kunden wie Beschäftigte. Entscheidend für einen erfolgreichen Umgang mit Veränderungen ist der optimistische Blick in die Zukunft. Deshalb zeigen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Chancen der digitalen Arbeitswelt auf und schaffen ein Umfeld, das den Zugang zu neuen Arbeitsformen erleichtert. Wir möchten eine innovationsfreudige Kultur der Zusammenarbeit fördern, die Bestehendes infrage stellen darf. Sie soll Raum für Ausprobieren und Experimente schaffen, in der Scheitern als Weg zu besserer Leistung und Qualität verstanden wird. Mit neuen Arbeits- wie auch innovativen Lernformen unterstützen wir diese Entwicklung auf Personal- wie auch Organisationsebene.

Die Grundlage für unseren Umgang mit der Digitalisierung der Arbeitswelt haben wir 2017 mit einem Positionspapier geschaffen. Darin haben wir unsere Haltung zur Gestaltung der digitalen Arbeitswelt festgehalten. Klar ist: Auch wir kennen nicht den Königsweg, sondern müssen Neues ausprobieren, scheitern und dazulernen. Zu unseren ersten Schritten auf diesem Weg gehören neue Arbeitsformen, offene Arbeitswelten, digitale Arbeitswerkzeuge und soziale Netzwerke für flexibles und bereichsübergreifendes Arbeiten.

  • Mit der Initiative #Neues Arbeiten erproben und stärken wir neue Arten der Zusammenarbeit.
  • Mit dem „Agile Blueprint“-Projekt leisten wir Starthilfe für all diejenigen Unternehmenseinheiten, die sich entschließen, Agilität img umzusetzen.
  • Online-Lernplattformen, MOOCs, kurze Lerneinheiten für unterwegs und Lernspiele ermöglichen individuelle Lernwege und fördern lebenslanges Lernen.
  • Mit „skillsUP!“ gehen wir neue Wege im Bereich Kompetenzmanagement.
  • Mit „levelUP!“ unterstützen wir unsere Führungskräfte.

Auch beim bereichs- und hierarchieübergreifenden Austausch erproben wir innovative Ansätze. Ein Beispiel dafür sind unsere „Kitchen Talks“ – informelle Diskussionsrunden zu aktuellen Themen. Regelmäßig laden auch die Vorstände zu offenen Gesprächen ein, im September 2018 zum Beispiel wurde im Rahmen eines Townhall-Meetings über die Verantwortung und Rolle der Telekom bei Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Engagement diskutiert. Mit „You and Me“ (kurz YAM), dem sozialen Netzwerk für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, fördern wir bereits seit Jahren eine lebendige Austauschkultur und bieten einen direkten Draht zu Vorstand und Führungskräften. Seit 2017 teilen wir auf dem Themenblog „We Like Working in the Digital Age“ unser Wissen und unsere Erfahrungen rund um das Thema Arbeiten in der digitalen Welt mit unseren Beschäftigten und Interessierten außerhalb unseres Konzerns.

In die Zukunft schauen: Arbeit 2028

Wie arbeiten wir im Jahr 2028? Welche Auswirkungen haben Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) auf unsere Arbeit und unser Leben? Wie wird in zehn Jahren geführt? Wie werden sich Unternehmen verändert haben? Diese und andere Fragen haben wir gemeinsam mit der Telekom-eigenen Beratungsgesellschaft Detecon und der Henley Business School untersucht. Für die Studie wurden 50 einflussreiche Führungspersönlichkeiten aus ganz unterschiedlichen Industrien und Branchen in verschiedenen Ländern befragt. Die Ergebnisse wurden 2018 in der umfangreichen Studie „Arbeit 2028 – Trends, Dilemmata und Chancen“ veröffentlicht.

Unter den Befragten besteht Einigkeit darüber, dass KI und Mensch-Maschine-Interaktion im Jahr 2028 selbstverständlicher Teil unseres Alltags sein werden – beruflich genauso wie privat. Die Befragten glauben zudem, dass die technologischen Entwicklungen die Grundlage für eine radikale Transparenz im Arbeitsleben sein werden: Entscheidungen würden künftig demokratisiert, Führung werde rotieren und in verschiedene Richtungen (multidirektional) erbracht. Die Auswirkungen dieser Entwicklung werden allerdings unterschiedlich interpretiert: Die Optimisten glauben an eine bessere, sichere Zukunft, die Raum für mehr Kreativität gibt und neue spannende Arbeitsfelder bietet. Die Skeptiker befürchten, dass bisherige Tätigkeiten – auch komplexere – immer mehr verschwinden werden und nur wenige neue Arbeitsplätze entstehen.

Die Ergebnisse aus den Interviews haben wir in 16 Trends zusammengefasst – für die Arbeitswelt als solche, für Organisationen sowie für Führungskräfte. Damit wollen wir Impulse setzen, zum Diskurs anregen und ein Bewusstsein für die bevorstehenden Veränderungen schaffen. Wir fordern Interessierte auf, direkt mit dem Studienteam in Kontakt zu treten oder über die sozialen Netzwerke den Austausch mit uns zu suchen. Mehr Informationen zur Studie „Arbeit 2028“ finden Sie hier.

Inspirieren und Denkanstöße geben: Initiative #Neues Arbeiten

Präsenzkultur, geschlossene Bürotüren und Führungskräfte, die volle Kontrolle über die Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben möchten – so sah die Arbeitswelt früher aus, und in vielen Unternehmen tut sie es noch heute. Im Zuge der Digitalisierung wird sich dies in den meisten Branchen radikal ändern. Das gilt selbstverständlich auch für die Telekommunikationsbranche. Bei der Deutschen Telekom wollen wir diese Veränderungen in unserem Unternehmen aktiv gestalten. Den Grundstein dafür haben wir bereits 2014 mit der Einführung des Konzepts „Future Work“ gelegt, das auf einer ganzheitlichen Transformation von Arbeitsort, Organisationskultur und Führungsverständnis aufbaut. Seither haben wir unter anderem in unserer Konzernzentrale in Bonn und an weiteren Standorten wie Frankfurt, Darmstadt, Düsseldorf, Hamburg und Berlin offene Bürowelten, Desk-Sharing und moderne IT-Tools eingeführt. Unter dem Motto „von der Präsenz- zur Ergebniskultur“ wurden, wo es die Tätigkeit zulässt, Home-Office-Regelungen für fast 40 000 Mitarbeiter umgesetzt. Wir begleiten unsere Beschäftigten bei dem Wandel hin zur neuen Arbeitswelt und unterstützen sie mit hilfreichen Informationen und Tipps rund um moderne Arbeitsformen – zum Beispiel in einem digitalen Ratgeber, dem „Future Work Guide“.

Seit 2018 führen wir „Future Work“ unter der Überschrift #Neues Arbeiten weiter fort. Damit machen wir auch deutlich, dass sich der Schwerpunkt unserer Maßnahmen erweitert: von der Modernisierung der Infrastruktur hin zu einer neuen Organisations- und Arbeitskultur, die geprägt ist von Innovationsstärke, Vertrauen, digitaler Zusammenarbeit und Agilität img.

Im Rahmen von #Neues Arbeiten fanden 2018 drei große Veranstaltungen in Bonn, Hamburg und Düsseldorf statt. Dort hatten unsere Beschäftigten Gelegenheit, sich mit allen Themen rund um #Neues Arbeiten auseinanderzusetzen, Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander besser zu vernetzen. 3 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben an den Veranstaltungen teilgenommen. Im Jahr 2019 werden weitere Events folgen.

Um auch unsere Beschäftigten an kleineren Standorten zu erreichen, geben wir seit 2018 einen „#Neues Arbeiten“-Newsletter heraus. Darin finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Erfahrungsberichte, Tipps und Anregungen auch in digitaler Form. Kurze Videos ermöglichen einen kurzweiligen und inspirierenden Einstieg in Themen wie Innovationskultur und Agilität oder Arbeiten in offenen Bürowelten.

Bei #Neues Arbeiten verzichten wir grundsätzlich auf verpflichtende Maßnahmen. Stattdessen entscheiden die Beschäftigten eigenverantwortlich, welche Inhalte und Themen für sie relevant sind. Als Arbeitgeber helfen wir ihnen dabei, mehr über diese Themen zu erfahren und die verschiedenen Aspekte von #Neues Arbeiten in die Praxis umzusetzen.

Kreativ und digital Lernen: Magenta MOOCs

Wir stehen vor der Herausforderung, konzernweit mehr als 217 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 50 Ländern auf die Reise in die neue Arbeitswelt mitzunehmen. Deshalb setzen wir unter anderem auf digitale Lernformate, mit denen wir eine Vielzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern erreichen und die eine örtlich und zeitlich ungebundene Teilnahme erlauben. Das Format MOOC (Massive Open Online Course) ist dafür besonders gut geeignet. Seit 2014 haben wir bisher drei Magenta MOOCs durchgeführt. 2018 lautete das Motto „Tap into Design Thinking“ (deutsch etwa: „Erschließe dir die ‚Design Thinking‘-Methode“). Design Thinking kann helfen, kundenorientierter und damit erfolgreicher zu werden. Unser Ziel ist es daher, dass möglichst viele Beschäftigte der Telekom mit diesem Konzept vertraut sind. Mehr als 100 Lerninhalte wie Videos, Podcasts und Vorträge standen im MOOC bereit, um über Design Thinking zu informieren. Der Vorstandsvorsitzende Tim Höttges rief unsere Beschäftigten in einem kurzen Video zur Teilnahme auf. Rund500 Beschäftigte aus 32 Ländern folgten diesem Aufruf. Die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam aus internationalen Landesgesellschaften.

Agile Zusammenarbeit erproben: Initiative „Agile Blueprint“

Agilität img ist ein wirkungsvolles Konzept, wenn es darum geht, den Kunden stärker in den Mittelpunkt zu stellen, schneller zu werden und neue Chancen für das Unternehmen zu ergreifen. Bei der Telekom ist das Konzept daher nicht mehr nur in der IT zu Hause, sondern findet auch in anderen Konzernbereichen Anwendung.

Starthilfe für alle Einheiten, die agil img arbeiten möchten, bietet das Projekt „Agile Blueprint“. Sein Herzstück ist der „Agile Kompass“. Er beschreibt insgesamt sechs Dimensionen, die die Teams in den Blick nehmen müssen, um agiler zu werden. Für jede dieser Dimensionen formuliert der Kompass einen möglichen Zielzustand und zeigt mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie sich diese Ziele erreichen lassen. Mithilfe einer Selbsteinschätzung, dem Agility Check, haben interessierte Einheiten die Möglichkeit, eine Bestandsaufnahme zu machen: Wo stehen wir und mit welcher der sechs Dimensionen sollte unsere Reise hin zu mehr Agilität beginnen? Auf ihrem Weg stehen allen Beteiligten verschiedene Unterstützungsangebote offen. Sie helfen, das Konzept zu verstehen, auszuprobieren und Herausforderungen zu lösen. Zu diesen Angeboten gehört auch das 80/20-Modell: Seit 2017 geben wir mit dem 80/20-Modell unseren Beschäftigten die Möglichkeit, bis zu 20 Prozent ihrer Arbeitszeit in Projekte zu investieren, die nicht zu ihren direkten Aufgaben gehören, und dabei mit Teams anderer Fachbereiche zusammenzuarbeiten. So brechen wir „Abteilungs-Silos“ auf und können das vielfältige Talent im Unternehmen besser nutzen.

Alle Bausteine des „Agile Blueprint“-Projekts werden gemeinsam mit Konzerneinheiten entwickelt. So stellen wir die Anschlussfähigkeit in der Praxis sicher. Gemeinsam mit T-Systems haben wir beispielsweise das Format „Agile Werkstatt“ konzipiert und umgesetzt. In diesem ganztägigen Format lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Vorteile von agilem Arbeiten kennen, erproben eigenverantwortliches Arbeiten und tauschen sich dazu aus.

Der HR-Bereich spielt eine besondere Rolle bei der Umsetzung von Agilität. Ihm kommt die Funktion des Partners und „Enablers“ zu. Daher bieten wir den Beschäftigten des HR-Bereichs zusätzliche tiefergehende Trainingsangebote, die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise Sprechstunden, sogenannte Deep-Dive-Sessions, und der Austausch mit Experten.

Agiles Arbeiten bei T-Systems
Auch bei T-Systems fördern wir die agile Zusammenarbeit. Der Einsatz von agilen Methoden in der täglichen Arbeit ist dafür grundlegende Voraussetzung. Jedoch muss auch die Organisation ausreichend flexibel sein, um den ständigen Wandel zu unterstützen und Interaktionen sinnvoll zu gestalten. Ausschlaggebend sind dabei Führungskräfte, die agil denken und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren und befähigen, diese Haltung zu adaptieren. Damit schaffen sie die Grundlage für eine Veränderung weg von einer nach innen orientierten Arbeitsweise („Silo-Mentalität“) hin zu einem kundenorientierten Ansatz („Client Centricity“). Eine wichtige Rolle spielt dabei der „Agile Hub“. Dieser besteht aus einem Zusammenschluss aus HR- und Business-Kollegen mit langjähriger Erfahrung im agilen Umfeld. Ziel des „Agile Hub“ ist es, agile Initiativen und Projekte zu fördern und den Wissensaustausch zu verbessern – innerhalb von T-Systems genauso wie mit dem Konzern. Der „Agile Hub“ hat einen Leitfaden, den „Agile Pocket Guide“, entwickelt. Dieser erklärt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch unseren Kunden das Einmaleins des agilen Arbeitens. Zudem stellt das Team Tools und Lernplattformen bereit, damit sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Agilität informieren und agile Methoden erlernen können.

Seit 2017 ist T-Systems Partner des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts diGAP („Gute Agile Projektarbeit in der digitalisierten Welt“). Das dreijährige Projekt erprobt agiles Arbeiten, um daraus Handlungsempfehlungen für die Ausgestaltung des Arbeitsumfelds sowie die Zusammenarbeit agiler Teams abzuleiten. T-Systems setzt dabei das Projekt „Entwicklung und Praxistest zur Skalierung guter agiler Projektarbeit“ um. 2018 fanden verschiedene Workshops und Interviews statt. Die Ergebnisse werden 2019 in das Forschungsprojekt einfließen.

Kompetenzmanagement im digitalen Zeitalter: "skillsUP!"

Bei der Telekom gibt es allein in Deutschland500 unterschiedliche Stellenbeschreibungen. Im Zuge der Digitalisierung sind viele von ihnen sprichwörtlich in die Jahre gekommen: Sie passen nicht mehr zu den aktuellen Aufgaben und erforderlichen Kompetenzen und werden daher auch nicht unseren zukünftigen Anforderungen standhalten.

Das 2018 gestartete Programm „skillsUP!“ soll die Zahl der Jobprofile auf unter000 reduzieren und sie so anpassen, dass sie auch noch in den nächsten drei bis fünf Jahren Bestand haben. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Basisprofile in Zukunft ohne großen Aufwand um aktuelle Anforderungen aus den Geschäftsbereichen ergänzt werden können. „skillsUP!“ umfasst allerdings mehr als die Modernisierung der Stellenprofile: Die neuen, zeitgemäßen Stellenbeschreibungen werden mit dem Skill-Management (deutsch: Kompetenzmanagement) des Konzerns verbunden, um so eine ganzheitliche und integrierte Personalplanung zu gewährleisten. Führungskräfte und Beschäftigte können mögliche Lücken bei benötigten Kompetenzen leichter identifizieren, Qualifizierungsmaßnahmen anstoßen oder neue Stellen ausschreiben. Wichtig ist dabei, dass mittels spezieller Software alle Phasen der Personalplanung miteinander verknüpft sind – und Beschäftigte und Führungskräfte jederzeit einfachen Zugriff auf das System haben. Damit ist die Deutsche Telekom das erste deutsche Großunternehmen, das über eine solche Mechanik verfügt. „skillsUP!“ ist die konzernweite Umsetzung mehrerer seit 2016 durchgeführter Pilotprojekte.

Digitale Führung lernen: "levelUP!"

Führungskräfte benötigen heute andere Kompetenzen und müssen über neue Methoden verfügen als noch vor wenigen Jahren. Aus diesem Grund haben wir 2017 für unsere leitenden Angestellten mit „levelUP!“ ein zehnmonatiges Fortbildungsprogramm für erfolgreiches Führen in der digitalen Welt gestartet. Bei „levelUP!“ arbeiten wir mit der renommierten Business School Duke Corporate Education (Duke CE) in Durham, North Carolina (USA), zusammen. Das Programm hilft nicht nur dabei, Führungsfähigkeiten zu erweitern und zu verbessern, sondern vermittelt auch neue Sicht- und Denkweisen durch den Austausch mit führenden Innovatoren und Managementexperten. „levelUP!“ besteht aus flexibel zu kombinierenden Bausteinen: Interaktive Lernformate werden vor allem digital, teilweise aber auch als Präsenzschulungen angeboten. Das Lernen ist auf die individuellen Bedürfnisse der Führungskräfte abgestimmt, da sie ihre Lerninhalte selbst zusammenstellen. 2017 und 2018 haben mehr als400 Führungskräfte der Deutschen Telekom an „levelUP!“ teilgenommen.

MyNet Go: Neue App für Mitarbeiter bei OTE-Cosmote

Die App img mynet.go ist ein mobiles Portal für alle mitarbeiterbezogenen Anwendungen und wird laufend um neue Funktionen erweitert. Die Mitarbeiter erhalten Zugriff auf Informationen, Nachrichten und Funktionen, die die Kooperation innerhalb und außerhalb des Unternehmens fördern. Durch den mobilen und unkomplizierten Informationszugang sollen Arbeitsabläufe vereinfacht und der Arbeitsalltag generell angenehmer und flexibler gestaltet werden. Eines der wichtigsten Ziele der OTE Gruppe ist es, im Bereich der digitalen Transformation mit gutem Beispiel voranzugehen und ihren Kunden und Partnern ein ganzheitliches digitales Erlebnis zu bieten. Mynet.go ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.