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Corporate Responsibility Bericht 2017

Stakeholder-Management

Als Unternehmen handeln wir stets in einem Spannungsfeld vielfältiger Stakeholder-Erwartungen. Für unseren geschäftlichen Erfolg ist es deshalb entscheidend, die Interessen und Anforderungen unserer internen und externen Anspruchsgruppen zu kennen und, wo immer möglich und sinnvoll, zu erfüllen. Stakeholder img erwarten zudem, informiert zu werden, wie Unternehmen mit ihren Anforderungen umgehen. Wir gehen darüber noch hinaus, indem wir unsere Stakeholder aktiv befragen und sie in unser Unternehmenshandeln einbinden.

Der Austausch mit unseren Anspruchsgruppen hilft uns, Trends frühzeitig zu erkennen, und fördert so unsere Innovationsprozesse. Außerdem festigt er bestehende Allianzen und eröffnet neue Partnerschaften. Von großer Bedeutung ist dies vor allem im Hinblick auf unsere Nachhaltigkeitsziele, die sich nur gemeinsam mit Partnern aus Politik (politische Interessenvertretung), Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie erreichen lassen.

Analysten, Investoren und deren Vertreter
Kunden, potentielle
Kunden und deren Vertreter
Witschaft
und deren Vertreter
Wissenschaft,
Forschung und Bildung
NGO's und
Interessengruppen
Medien
Politik
Mitarbeiter, potentielle Mitarbeiter und deren Vertreter
Lieferanten
Stakeholder der Deutschen Telekom

Analysten, Investoren und deren Vertreter

  • TOP-THEMEN:
  • Cyber-Sicherheit
  • Datenschutz
  • ICT-Lösungen für eine kohlenstoffarme Ökonomie
  • Mitarbeitereinbindung
  • Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels
  • Einzelanleger
  • Fonds-, Asset-Manager und Analysten
  • (SRI-)Ratingagenturen
  • Analystenvereinigungen und -verbände
  • Institutionelle Investoren

Kunden, potentielle Kunden und deren Vertreter

  • TOP-THEMEN:
  • Datensicherheit
  • Mitarbeitereinbindung
  • Datenschutz
  • Cyber-Sicherheit
  • ICT-Lösungen für eine kohlenstoffarme Ökonomie
  • Jugendliche & junge Erwachsene
  • Familien
  • Personen im mittleren Lebensalter
  • Senioren
  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Großunternehmen
  • Öffentliche Hand
  • Verbraucherorganisationen & segmentspezifische nteressensvertretungen
  • Aufsichtsrats-Mitglieder Telekom

Witschaft und deren Vertreter

  • TOP-THEMEN:
  • Alle Top-Themen der Wesentlichkeitsanalyse 2017
  • DAX-Unternehmen
  • Sonstige Großunternehmen
  • Kleine und mittelständische Unternehmen
  • Wirtschaftsverbände & Branchenvereinigungen
  • Kooperationspartner
  • Wettbewerber

Wissenschaft, Forschung und Bildung

  • TOP-THEMEN:
  • Mitarbeitereinbindung
  • Gesellschaftlich relevante Anwendung von ICT-Produkten und Dienstleistungen
  • Cyber-Sicherheit
  • ICT-Lösungen für eine kohlenstoffarme Ökonomie
  • Datenschutz
  • Forschungseinrichtungen CR und Nachhaltigkeit
  • Forschungseinrichtungen Politik und Wirtschaft
  • Hochschulen
  • Schulen
  • Kindergärten
  • Studentenorganisationen & Hochschulverbände
  • Forschungseinrichtungen ICT, Soziologie oder Design

NGOs und Interessengruppen

  • TOP-THEMEN:
  • Datenschutz
  • Cyber-Sicherheit
  • Gesellschaftlich relevante Anwendung von ICT-Produkten und Dienstleistungen
  • Transparenz und Reporting
  • ICT und Sicherheit von Kindern
  • Humanitäre und soziale Organisationen
  • Wirtschaftsethik
  • Multithematisch
  • Kirchliche Hilfswerke, Kirchen
    sowie Organisationen für ndere
    Religionsgemeinschaften und
    gesellschaftliche Gruppierungen
  • Stiftungen
  • Umweltschutzorganisationen

Medien

  • TOP-THEMEN:
  • Alle Top-Themen der Wesentlichkeitsanalyse 2017
  • CR und Nachhaltigkeit
  • Politik und Wirtschaft
  • Bildung
  • Rundfunkanstalten, Tagesspresse, Presseagenturen
  • Online-Medien und soziale Netzwerke
  • Verlagsmanagement
  • Journalistenvereinigungen/ Medienverbände
  • ICT und Kommunikation

Politik

  • TOP-THEMEN:
  • Datenschutz
  • Cyber-Sicherheit
  • Gesellschaftlich relevante Anwendungen von ICT-Produkten und Dienstleistungen
  • Transparenz und Reporting
  • ICT und Sicherheit von Kindern
  • Akteure auf nationaler Ebene
  • Botschaften und Konsulate
  • Aufsichts- und Regulierungsbehörden
  • Kommunen und ihre Vertreter
  • Internationale Organisationen
  • Akteure auf EU-Ebene

Mitarbeiter, potentielle Mitarbeiter und deren Vertreter

  • TOP-THEMEN:
  • Datensicherheit
  • Datenschutz
  • Cyber-Sicherheit
  • ICT-Lösungen für eine kohlenstoffarme Ökonomie
  • Mitarbeitereinbindung
  • Arbeitnehmer
  • Führungskräfte
  • Vorstand
  • Bewerber und potentielle Arbeitnehmer
  • Gewerkschaften und Betriebsräte
  • Mitarbeiter und Studierende
  • Stiftungslehrstühle
  • Auszubildende

Lieferanten

  • TOP-THEMEN:
  • Datenschutz
  • Cyber-Sicherheit
  • Begrenzung der Auswirkungen des Klimawandels
  • Talentakquise, Mitarbeiterbindung, Entwicklung und Personalabbau
  • Datensicherheit
  • Wirtschaftsprüfer und Zertifizierer
  • Sub-Lieferanten
  • Beratung
  • First-Tier-Lieferanten

So binden wir unsere Stakeholder ein

Wir beziehen unsere Stakeholder img systematisch in unser Unternehmenshandeln ein. Hierzu entwickelten wir 2011 eine Strategie zur Stakeholder-Einbeziehung, um unsere verschiedenen Aktivitäten konzernweit zu steuern. Die Strategie orientiert sich an den von der NGO AccountAbility entwickelten drei AA1000-Prinzipien img Wesentlichkeit, Inklusivität und Reaktivität. Die Einhaltung dieser Prinzipien wurde 2013 entsprechend geprüft.

Neben der jährlichen Stakeholder-Befragung nutzen wir verschiedenste Formate wie Mitgliedschaften oder Veranstaltungen, um mit unseren Stakeholdern in einen Dialog zu treten. Des Weiteren nutzen wir auch die Informationen unseres NGO-Radars img sowie den informellen Austausch, um uns über die Bedürfnisse unserer Stakeholder zu informieren.

Das Feedback, das wir von unseren Stakeholdern auf den vielfältigen Kanälen erhalten, fließt in die Ausrichtung unserer CR-Aktivitäten ein. Wir ermitteln regelmäßig, wie unsere Stakeholder diese wahrnehmen, und passen unsere CR-Strategie bei Bedarf an. Hierzu nutzen wir vor allem unseren Wesentlichkeitsprozess und ein CR-Themenmonitoring.

Inaluk Schaefer

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Fragen Sie unseren Experten:

Inaluk Schaefer

Fortschritte

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Rückmeldungen aus der Stakeholder-Umfrage

Unsere dauerhafte Stakeholder-Umfrage umfasst neben der Themengewichtung (Ergebnisse 2017) und der Bewertung unserer Nachhaltigkeitsleistung auch offene Fragen. Die wesentlichen Ergebnisse der Rückmeldungen aus dem Berichtsjahr 2017 fassen wir hier zusammen. Diese Ergebnisse nutzen wir, um unser Engagement weiterzuentwickeln.

Empfehlungen unserer Stakeholder img, wie die Telekom ihre unternehmerische Verantwortung noch besser wahrnehmen kann:

  • Sensibilisierung ihrer Kunden für einen nachhaltigen Konsum (beispielsweise widerspricht „Jedes Jahr ein neues Handy“ dem Nachhaltigkeitsprinzip)
  • Umsetzung einer Strategie zu erneuerbaren Energien
  • Aktive Vermarktung von Produkten mit gutem sozio-ökologischen Fußabdruck

Anforderungen an die Nachhaltigkeitseigenschaften der Telekom-Produkte:

  • Energieeffizienz
  • Wiederverwertbarkeit
  • Einsatz von recycelten Materialien

Anforderungen an den Netzausbau:

  • Flächendeckende Grundversorgung mit schnellem Internet

Erwartungen an die Nachhaltigkeitsbewertung in der Lieferkette:

  • Stärkere Analyse von Nachhaltigkeitsrisiken in der Lieferkette

Vorschläge, um Nachhaltigkeit bei Beschäftigten und in der Unternehmenskultur stärker zu verankern:

  • Förderung von Mitarbeiternetzwerken
  • Etablieren einer offenen und diskriminierungsfreien Unternehmenskultur
  • Transparente Kommunikation vor allem im Hinblick auf Zielvereinbarungen
  • Stärkere Konsequenzen bei Fehlverhalten

Formate zur Einbeziehung unserer Stakeholder

Art und Ausmaß der Einbeziehung unserer Stakeholder img richten sich nach dem Ergebnis einer fallbezogenen Relevanzanalyse. Die Relevanz der Stakeholder variiert je nach Themenfeld: Im Bereich Sustainable Finance sind beispielsweise unsere Investoren die wichtigsten Stakeholder, mit denen wir in einem regelmäßigen Austausch stehen. Für die Entwicklung von nachhaltigen Produkten spielen natürlich unsere Kunden eine entscheidende Rolle. Je relevanter eine Stakeholder-Gruppe für das jeweilige Thema beziehungsweise Projekt ist, umso stärker kann sie einbezogen werden. Je nach Intensität unterscheiden wir drei Formen der Einbeziehung: Partizipation, Dialog und Information.

Übersicht Mitgliedschaften und Kooperationen