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  • Corporate Responsibility Bericht 2017

Nettowertschöpfung

Der Anstieg der Nettowertschöpfung von 34,1 Mrd. € auf 42,8 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus höheren Auszahlungen für Investitionen insbesondere im Zuge der im April 2017 abgeschlossenen Spektrum-Auktion von FCC Lizenzen in den USA und weiterhin hohen Investitionen für den Netzausbau in den USA und dem Glasfaser-Ausbau in Deutschland. Ebenfalls erhöhten sich die Auszahlungen an Kapitalgeber bei der sich in 2017 vorzeitige und planmäßige Tilgung von Anleihen-Verbindlichkeiten und die Rückzahlungen von Krediten bemerkbar machten. Die Auszahlungen an Mitarbeiter entwickelte sich leicht rückläufig korrespondierend mit dem rückläufigen durchschnittlichen Mitarbeiterbestand des Geschäftsjahres.

Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung gehen in die Nettowertschöpfungsrechnung nur tatsächliche Zahlungsströme ein. Dies bedeutet, dass z.B. latente Steueraufwendungen und die Bildung von Rückstellungen die Nettowertschöpfung des Berichtsjahres nicht beeinflussen. Diese Aufwendungen mindern zwar den Konzernüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung, sind jedoch nicht, wie in der Nettowertschöpfung, mit einer Zahlung an eine Anspruchsgruppe verbunden. Die Auszahlungen hierfür erfolgen erst in der Zukunft und können somit auch erst in den Folgejahren in der Nettowertschöpfung berücksichtigt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Kennzahl decken wir den GRI-Indikator GRI 201-1 (Direkt erwirtschafteter und verteilter wirtschaftlicher Wert) vollständig ab.