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  • Corporate Responsibility Bericht 2017

Wirkungsmessung und -steuerung

Unser Ziel ist es, die Basis für bewusste unternehmerische Entscheidungen zu stärken und die gesellschaftlichen Auswirkungen unserer Produkte, Lösungen und Maßnahmen stetig zu verbessern. Im Controlling-Schwerpunkt „Wirkungsmessung“ verdeutlichen wir daher die Beiträge unseres unternehmerischen Handelns zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Damit erfüllen wir auch die Erwartungshaltung unserer externen Stakeholder img.

Für die Wirkungsmessung evaluieren wir verschiedene Methoden und wählen je nach Themenfeld geeignete Ansätze aus. Wir achten darauf, dass die gewählten Methoden und Annahmen nachvollziehbar sind, auf robusten Daten beruhen und für mehrere Jahre gültig sind. Dabei ist das Thema Wirkungsmessung nicht gänzlich neu für uns: Schon seit 2015 befassen wir uns in strategischen Handlungsfeldern mit der unternehmerischen Wirkungsmessung. Auf Basis des von PwC entwickelten Rahmenwerks „Total Impact Measurement and Management“ („TIMM“) haben wir damit begonnen, die Folgen unseres unternehmerischen Handelns für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft methodisch zu erfassen und finanziell zu bewerten.

Um Transparenz und Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherzustellen, nutzen wir für die Beschreibung unserer Wirkungsbeiträge gängige externe Rahmenwerke. Dazu gehören zum Beispiel die Sustainable Development Goals (SDG) und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte sowie der UK Modern Slavery Act. Außerdem berücksichtigen wir neben der Perspektive unserer internen Stakeholder auch die externer Anspruchsgruppen, wie etwa der Investmentgesellschaft RobecoSAM img. Sie bewertet Unternehmen in puncto Nachhaltigkeit. Darüber hinaus tauschen wir uns zum Thema Wirkungsmessung auch in branchenübergreifenden Gremien aus, beispielsweise in der Initiative econsense oder der Industrievertretung der Mobilfunk-Anbieter GSMA. 2017 diskutierten unsere CR-Führungskräfte und Experten in einem Workshop mit dem Deutschen Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit (DEVAL) über aktuelle wissenschaftliche Methoden sowie mögliche Ansätze und Schwerpunkte für die Deutsche Telekom.

Nachdem wir 2015 unsere Wirkung in den Bereichen Breitbandausbau und Medienkompetenz analysierten, wählten wir als nächstes Thema für eine tiefergehende Wirkungsmessung das Thema Menschenrechte aus. Im Berichtsjahr haben wir bereits erste Ergebnisse erzielt, die wir im Abschnitt Unser Beitrag zur Einhaltung von Menschenrechten beschreiben. Diese beiden Ansätze beschreiben wir in den folgenden Abschnitten näher.

In den kommenden Jahren wollen wir unseren Fokus ausweiten und neben den gesellschaftlichen Wirkungsbeiträgen auch die positiven Auswirkungen unserer Produkte und Dienstleistungen sowie weiterer strategischer Schwerpunkte genauer betrachten.