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Corporate Responsibility Bericht 2017

Verbraucher- und Jugendschutz

Wir stehen für höchste Standards im Verbraucher- und Jugendmedienschutz. Insbesondere Kindern und Jugendlichen wollen wir einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien ermöglichen und sie vor ungeeigneten Inhalten schützen. Deshalb stärken wir ihre Medienkompetenz konzernweit in vielfältigen Projekten. Zudem engagieren wir uns mit verschiedenen Maßnahmen und Partnern für die Gestaltung eines kinderfreundlichen Netzes. Unsere Haltung haben wir in zahlreichen nationalen und internationalen Selbstverpflichtungen sowie internen Verhaltenskodizes bekräftigt. Dabei gehen wir oft weit über die nationalen gesetzlichen Regelungen hinaus.

So schützen wir Verbraucher und Jugend

Datenschutz und Datensicherheit sind für uns von großer Bedeutung. Bereits 2008 haben wir ein eigenes Vorstandsressort für Datenschutz, Recht und Compliance und den Bereich Konzerndatenschutz (Group Privacy) eingerichtet. Der Vorstand wird seit 2009 von einem unabhängigen Datenschutzbeirat beraten, der mit namhaften Experten aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und unabhängigen Organisationen besetzt ist. Außerdem haben wir unsere Datenschutzorganisation im September 2014 als erstes DAX-Unternehmen nach dem Standard IDW PS 980 prüfen und zertifizieren lassen. Datenschutz und Datensicherheit unterliegen bei der Deutschen Telekom der Konzernrichtlinie Datenschutz („Binding Corporate Rules Privacy“) sowie der Konzernrichtlinie Sicherheit. Die Konzernrichtlinie Datenschutz regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Im ergänzenden Dokument „Binding Interpretations“ sind konkrete Empfehlungen und Best-Practice-Beispiele zur Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung festgehalten, die im Mai 2018 in Kraft treten wird. Die Konzernrichtlinie Sicherheit enthält die wesentlichen sicherheitsrelevanten Grundsätze des Konzerns. Beide Richtlinien setzen verbindliche Standards, die sich an der internationalen Norm ISO 27001 orientieren. So gewährleisten wir ein adäquat hohes und konsistentes Sicherheits- und Datenschutzniveau innerhalb des Konzerns. Seit 2014 gibt die Telekom einen jährlichen Transparenzbericht für Deutschland heraus, in dem wir Art und Umfang unserer Auskünfte an Sicherheitsbehörden offenlegen. Damit kommen wir unserer gesetzlichen Verpflichtung als Telekommunikationsunternehmen nach. Seit 2016 veröffentlichen auch die Landesgesellschaften einen solchen Transparenzbericht. Auf unserer Konzernwebsite berichten wir zudem tagesaktuell und transparent über alle unsere Aktivitäten und Maßnahmen zum Thema Datenschutz und Datensicherheit.

Unsere Produkte und Dienste bieten seit jeher ein hohes Niveau an Datenschutz und Datensicherheit. Wachsende Datenmengen erfordern besondere Vorkehrungen zum Schutz der Privatsphäre der Bürger. Bereits seit 2013 gelten für unser Handeln deshalb acht verbindliche Leitsätze für den Umgang mit Big Data – also großen Mengen personenbezogener Daten. Mit einem „Zehn-Punkte-Programm für mehr Sicherheit im Netz“ haben wir im Januar 2015 außerdem konkrete Maßnahmen zum Schutz von Daten und Infrastruktur beschlossen. Im Zuge dessen haben wir neue Schutzprodukte entwickelt, darunter die Mobile Encryption App img zur Verschlüsselung der gesamten Mobilfunk-Kommunikation.

Auch in der Entwicklung unserer übrigen Produkte und Dienste spielen Datenschutz- und Sicherheitsaspekte eine wesentliche Rolle. Mithilfe des „Privacy and Security Assessment“(PSA)-Verfahrens werden unsere Systeme bei jedem Entwicklungsschritt auf ihre Sicherheit überprüft. Dies gilt für neu entwickelte Systeme ebenso wie für bestehende, die technisch oder in der Art der Datenverarbeitung angepasst werden. Außerdem dokumentieren wir mithilfe eines standardisierten Verfahrens den Datenschutz- und Datensicherheitsstatus unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus. Jugendschutzkriterien fließen ebenfalls in die Entwicklung unserer Dienste und Produkte ein. In Deutschland beziehen wir bei Fragen der Planung und Gestaltung jugendschutzrelevanter Angebote unsere Jugendschutzbeauftragte ein, die Beschränkungen oder Änderungen vorschlagen kann. In jeder Landesgesellschaft innerhalb der EU haben wir einen Child Safety Officer (CSO) für jugendschutzrelevante Themen benannt. Der CSO ist zum einen zentraler Ansprechpartner für gesellschaftliche Akteure des jeweiligen Markts. Zum anderen nimmt er intern eine Schlüsselrolle bei der Koordinierung jugendschutzrelevanter Themen ein. Diese Maßnahme erhöht somit das konsistente und transparente Engagement der Telekom im Bereich Jugendschutz.

Strategischer Ansatz zum Jugendmedienschutz
Unsere Strategie zum Schutz von Kindern und Jugendlichen bei der Nutzung digitaler Medien ruht auf drei Säulen:

  • Wir stellen attraktive und altersgerechte Angebote für Kinder bereit und geben Erziehungsberechtigten Instrumente (Filter) an die Hand, mit denen sie den Zugang Minderjähriger zu gefährdenden Inhalten unterbinden können,
  • Wir beteiligen uns an der Bekämpfung von Kindesmissbrauch und dessen Darstellung, soweit dies im nationalen Rechtsrahmen zulässig ist, und
  • Wir fördern den Aufbau von Medienkompetenz im sicheren Umgang mit den Angeboten im Netz.

Darüber hinaus arbeiten wir eng mit Strafverfolgungsbehörden und NGOs sowie anderen Partnern aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um kinder- und jugendgefährdende Inhalte aus dem Netz zu verbannen. In Deutschland haben wir unsere Verpflichtung zum Jugendmedienschutz in entsprechenden Grundsätzen fixiert und Mindeststandards implementiert. EU-weit verpflichteten wir uns bereits 2007, die Darstellung von Kindesmissbrauch im Internet zu bekämpfen. Auf globaler Ebene sind wir seit 2008 im internationalen Verband der Mobilfunk-Anbieter GSMA, der dasselbe Ziel verfolgt. Um unser Vorgehen im Konzern besser zu koordinieren, verabschiedeten wir darüber hinaus im Oktober 2013 einen international gültigen Katalog mit verbindlichen Rahmenvorgaben für unsere Aktivitäten im Jugendmedienschutz und setzten damit in unseren Märkten neue Standards. Jede Landesgesellschaft in der EU kann die darin enthaltenen Vorgaben an die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten und Geschäftsmodelle anpassen, weitergehende Maßnahmen beschließen und so zusätzlich eigene strategische Schwerpunkte setzen.

Da der Jugendmedienschutz eine branchenübergreifende Herausforderung darstellt, kooperieren wir mit verschiedenen Jugendschutzorganisationen und beteiligen uns an Allianzen, die das Engagement der Akteure aus der Internet- und Medienwirtschaft koordinieren. Beispielsweise wirken wir mit an der „Alliance to better protect minors online“, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Internet zu einem sichereren Ort für Kinder zu machen. Eine führende Rolle übernehmen wir außerdem in der „ICT img Coalition for the Safer Use of Connected Devices and Online Services by Children and Young People in the EU“. Mit ihr verfolgen wir einen umfassenden, auf sechs Prinzipien beruhenden branchenübergreifenden Ansatz, der ausdrücklich auch den Aufbau von Medienkompetenz einschließt.

Im Rahmen beider Allianzen kündigten wir im Januar 2013 die Umsetzung eines EU-weiten, auf den Prinzipien der ICT Coalition beruhenden Maßnahmenpakets an. Die ICT Coalition publizierte im April 2014 einen Jahresbericht zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen bei allen in der ICT Coalition vertretenen Unternehmen. Der von einem unabhängigen Gutachter des Dublin Institute of Technology erstellte Report kommt zu dem Ergebnis, dass der Ansatz der Telekom zur Umsetzung der Prinzipien der ICT Coalition vorbildlich ist.

Neues strategisches Cyber Defense und Security Operation Center

Im Oktober 2017 hat der Geschäftsbereich Telekom Security das Cyber Defense Center in Bonn zum integrierten Cyber Defense und Security Operation Center (SOC) ausgebaut. Das neue Abwehrzentrum ist eines der größten und modernsten Europas: Eine Milliarde sicherheitsrelevanter Daten aus000 Datenquellen analysiert es jeden Tag nahezu vollautomatisiert.

Fortschritte

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Persönliche Daten schützen

Fast ein Drittel aller Bundesbürger hat Angst vor Datenmissbrauch und mangelnder Datensicherheit. Zu diesem Ergebnis kommt der Sicherheitsreport 2016, den wir beim Institut für Demoskopie Allensbach in Auftrag gegeben haben. Von den Unternehmen der Kommunikations- und Internet-Branche genießen wir jedoch mit Abstand das größte Vertrauen, was den Umgang mit persönlichen Daten angeht. Darauf sind wir stolz, denn der Schutz der Daten unserer Kunden ist für uns von höchster Bedeutung.

Über unsere vielfältigen Datenschutzaktivitäten berichten wir tagesaktuell auf unserer Konzernwebsite unter Datenschutz und Datensicherheit. Die folgenden Beispiele geben einen kleinen Ausschnitt unserer Arbeit im Berichtszeitraum wieder:

Wettbewerb zu digitalen Datenschutzhelfern
Anfang 2017 haben wir zu einem weltweiten Ideenwettbewerb aufgerufen. Gefragt war ein Konzept für einen sogenannten Privacy-Bot, also einen intelligenten, digitalen Datenschutzhelfer. Dieser sollte nicht nur für einzelne Anbieter wie Facebook oder Reiseportale nutzbar sein, sondern für sämtliche Dienste. Die Preisverleihung fand im Juli in Berlin statt. Es gewann ein Team aus Deutschland. Es hat einen Privacy-Bot entwickelt, der automatisch die Datenschutzhinweise von Internet-Diensten auf Basis individueller, vom Nutzer vorgegebener Wünsche prüft. Darüber hinaus liefert der Privacy-Bot datenschutzrelevante Informationen, etwa zu Datenschutzvorfällen des betreffenden Internet-Anbieters.

Insgesamt gab es zwölf Bewerbungen, fünf davon kamen in die Endausscheidung, die ersten drei wurden mit Geldprämien ausgezeichnet. Die Jury setzte sich zusammen aus Datenschutzexperten und Vertretern der Internet-Wirtschaft und Unternehmenskommunikation. Prominentestes Mitglied: Peter Schaar, ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit.

Mobil geschützt
Laut Sicherheitsreport 2016 hat rund die Hälfte der Smartphonebesitzer in Deutschland keine Software zum Schutz vor Cyberangriffen auf ihrem Endgerät installiert. Seit November 2017 bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Check Point Software Technologies die Sicherheitslösung „Protect Mobile“ für Smartphones unserer Privatkunden an. Protect Mobile erkennt und wehrt Cyberangriffe bereits im Mobilfunknetz ab, bevor sie überhaupt auf das Smartphone gelangen können. Der Schutz besteht automatisch im Mobilfunknetz der Telekom. Beim Surfen im WLAN img oder über Hotspots erkennt die Protect Mobile App img zusätzliche Cyberangriffe, ob beim Download von Apps, Online-Banking oder beim Surfen im Browser. Telekom-Kunden können diese Option zu ihrem bestehenden Mobilfunk-Vertrag hinzubuchen. Für den vollständigen Schutz steht die kostenlose App für Android und iOS in den App-Stores zur Verfügung.

Einfache Datenschutzerklärung für jedermann
Datenschutzhinweise sind für Laien oft unverständlich. Mit unserem One-Pager möchten wir unseren Kunden eine leicht lesbare Übersicht zum Thema Datenschutz bieten. Der One-Pager ist eine einfache, konzentrierte Information über wesentliche Datenverarbeitungen. Er ersetzt nicht die verlinkte förmliche Datenschutzerklärung, die juristischen Anforderungen entsprechen muss. Vielmehr werden dem Nutzer der Umfang und die Art der genutzten persönlichen Informationen transparent gemacht. Mit dem One-Pager folgen wir einer Initiative des Nationalen IT-Gipfels unter Beteiligung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.

Verschlüsselung für alle
Zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) bieten wir seit Mitte 2016 die „Volksverschlüsselung“ an. Dies ist eine einfache und kostenlose Möglichkeit, E-Mails zu verschlüsseln. Die Lösung wird von uns in einem Hochsicherheitsrechenzentrum betrieben. Die Schlüssel werden direkt auf dem Endgerät des Nutzers erzeugt. Sie verbleiben ausschließlich in seiner Hand und gelangen nicht zum Betreiber der Infrastruktur. Um die Verschlüsselung zu nutzen, genügt die Installation der Software und eine einfache, sichere Identifikation. Mit dem Angebot unterstützen wir die digitale Agenda der Bundesregierung. Zudem erfüllen wir die Forderungen der „Charta zur Stärkung der vertrauenswürdigen Kommunikation“, die von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorgestellt und unterzeichnet wurde.

Weitere Beispiele für unser breites Angebot rund um das Thema Sicherheit

  • Informationen über Cyberkriminelle, Schadsoftware oder Phishingbetrug sind im Internet auf Tausende Webseiten verteilt. Die Website www.sicherdigital.de bündelt diese Infos und bietet den Besuchern so einen einfachen Zugang zu sicherheitsrelevanten Themen. Jugendliche, Erwachsene und Unternehmen finden dort nützliche Hinweise und konkrete Hilfe rund um die Themen Sicherheit und Datenschutz.
  • Die Ausgabe „Vertraulich unseres „We Care“-Magazins informiert die Nutzer anschaulich darüber, wie gefährlich Hacker-Angriffe sein können und wie man sich vor ihnen schützen kann.
  • Auf unserem Sicherheitstacho können Cyberangriffe auf unser Netz in Echtzeit nachverfolgt werden. Dabei zeigen wir auf einer Landkarte, von welchen Ländern aus die Angriffe erfolgen. Mehr dazu auf www.sicherheitstacho.eu.
  • Auch unsere Netzgeschichten greifen Themen im Bereich Jugend- und Verbraucherschutz auf. Auf unserem Youtube-Kanal lassen sich alle Videos einsehen: https://www.youtube.com/user/deutschetelekom.

Kooperationen für den Kinder- und Jugendschutz

Wir wollen ein sicheres und positives Online-Erlebnis für Kinder und Jugendliche schaffen. Mit altersgerechten Webseiten und Inhalten bieten wir ihnen spannende und attraktive Inhalte im Netz an.

Förderung von standardisierten Kinderschutzangeboten
Im August 2016 sind wir dem gemeinnützigen Verein JusProg e.V. beigetreten. Der Verein betreibt das gleichnamige Jugendschutzprogramm JusProg. Mit der Software, die auf jedem Computer installiert werden kann, können Eltern bestimmen, welche Inhalte im Internet ihren Kindern angezeigt werden. Dazu arbeitet das System unter anderem mit Filterlisten, die viele Webseiten mit ungeeigneten Angeboten und möglicherweise entwicklungsbeeinträchtigenden Inhalten im Vorfeld blockieren. Um altersgerechte Inhalte anzeigen zu können, erlaubt das System zudem eine individuelle Anpassung nach unterschiedlichen Altersstufen.

Die Software ist als einziges allgemeines Jugendschutzprogramm in Deutschland nach den gesetzlichen Vorgaben (JMStV) durch die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM) gesetzlich anerkannt. Zuletzt wurde die Software im März 2017 begutachtet.

Bereits 2016 haben wir die Rechte an den Programmiercodes unserer bisherigen Kinderschutz Software (Windows) sowie unserer Kinderschutz-App img Surfgarten (iPhone/iPad) an JusProg e.V. gespendet. Ziel war es, unser bisheriges Kinderschutzengagement auf eine breitere Basis zu stellen.

„Teachtoday“ im Aktionsbund Digitale Sicherheit
Darüber hinaus fördern wir mit unserer Initiative „Teachtoday“ eine sichere und kompetente Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen. Die Initiative unterstützt Kinder und Angehörige mit praxis- und alltagsnahen Tipps und Materialien.

Kampf gegen Kinderpornografie

Ein rigoroses Vorgehen gegen die Darstellung von Kindesmissbrauch im Internet gehört zu unserem Selbstverständnis. Bereits 2007 verpflichteten wir uns im „European Framework for Safer Mobile Use by Younger Teenagers and Children“ zu einer EU-weiten Bekämpfung der Darstellung von Kindesmissbrauch. Seit 2008 engagieren wir uns zudem im weltweiten Verbund mit anderen Mobilfunk-Betreibern gegen die Verbreitung derartiger Inhalte.

Seit 2013 beteiligen wir uns aktiv an zwei branchenübergreifenden Zusammenschlüssen, die sich dem Kampf gegen Kindesmissbrauch im Internet verschrieben haben: der „CEO Coalition to make the Internet a better place for kids“ und der „ICT img Coalition for the Safer Use of Connected Devices and Online Services by Children and Young People in the EU“.

Neue Strukturen für die Zusammenarbeit für Kinderschutz im Internet
Bis Ende 2016 waren wir an der Arbeit des Zentrums für Kinderschutz im Internet (I-KiZ) beteiligt. Das I-KiZ wurde Ende 2016 aufgelöst. Die wichtigen Arbeitsbereiche des Forums wurden von bestehenden Netzwerken übernommen. So übernahm der Verbund safer-internet.de das Rat- und Hilfesystem jugend.support. Das Projekt „Keine Grauzonen“ wird zukünftig von jugenschutz-net koordiniert – mit Beteiligung des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM). Dort arbeiten wir aktiv mit.

Digitale Teilhabe von Senioren und Schulkindern in Tschechien

Im Rahmen unserer elektronischen Sicherheitsstrategie haben wir eine Broschüre zum Thema „Sicherheit im Netz“ herausgegeben, die kostenlos an die Kunden in unseren Shops verteilt werden wird. Die interessant aufgemachten, praktischen Tipps wurden in Zusammenarbeit mit einem Experten für elektronische Sicherheit erarbeitet. Die Broschüre richtet sich an alle Nutzer des Internets, aber insbesondere an Eltern. Die Tipps sollen helfen, Risiken im Umgang mit Computern, Internet-Angeboten und insbesondere sozialen Netzwerken zu vermeiden.

Im Hauptteil werden Ratschläge zum Schutz von Kindern vor möglichem Missbrauch gegeben. Das Produktangebot Školák („Schulkind“) wurde speziell für Eltern von Schülern entwickelt. Die Eltern können damit unabhängig vom Handyguthaben des Kindes feststellen, wo ihr Kind gerade ist, ungeeignete Inhalte sperren und das Handyguthaben des Kindes prüfen. Das Paket ist mit der App  „Surfie“ verknüpft. Diese ist kostenlos und hilft Eltern, den Aufenthaltsort ihres Kindes zu bestimmen und das Aufrufen bestimmter Internetinhalte einzuschränken.

Die App img steht in tschechischer Sprache zur Verfügung, funktioniert mit den Betriebssystemen iOS und Android und umfasst drei Lizenzen. Letztere können entweder für drei Kinder verwendet oder auf drei verschiedenen Geräten installiert werden. Für die App ist Internetzugang erforderlich; daher umfasst das Paket 10 MB Datenvolumen pro Monat für das Kind. Ist das Datenvolumen aufgebraucht, wird die Online-Zugangsgeschwindigkeit gedrosselt. Die Kinder können die App aber trotzdem noch nutzen.

Im Bereich IT und elektronische Sicherheit haben wir vier Seminare für ältere Mitbürger zu den Themen „Wie benutze ich ein Handy“ und „Internet und Apps“ im Seniorenzentrum in Prag veranstaltet. Die Seminare mit jeweils 25 Teilnehmern wurden von T-Mobile-Mitarbeitern geleitet. 

Schutz vor Cybermobbing

Mit dem Service-Angebot „Computerhilfe Plus“ bieten wir einen zuverlässigen Schutz gegen Cybermobbing img und kompetenten Beistand durch Experten bei Rufschädigung im Internet. Privatkunden, besonders auch Familien mit Kindern, erhalten hier Tipps und Anleitungen zum sicheren Umgang mit Daten in sozialen Netzwerken und Nachrichtendiensten.

Falls ein Kunde betroffen sein sollte, unterstützen Telekom-Experten beim Löschen von Beleidigungen, übler Nachrede oder anderen rufschädigenden Inhalten im Internet. Dafür werden die richtigen Ansprechpartner und Kontakte recherchiert, die Vermittlung zwischen den Konfliktparteien ins Rollen gebracht und Gegendarstellungen verfasst. Unsere Leistungen sind dabei individuell auf jeden Schadensfall abgestimmt. Neben einem digitalen Service ist für den deutschsprachigen Raum auch eine Service-Rufnummer (800-330 1473) eingerichtet, unter der Telekom-Experten unterstützen.

Seit Einführung der Computerhilfe Plus ist der Bedarf an Sicherheit und Unterstützung bei digitalen Themen stetig gestiegen. Im Frühjahr 2018 wird daher das „Digital Schutzpaket“ die Computerhilfe Plus ablösen. Mit dem Digital Schutzpaket bieten wir zum einen umfassende Vorsorgemaßnahmen wie etwa Heimnetzsicherheit oder Datensicherung an. Das Digital Schutzpaket unterstützt dann aber auch im Schadensfall, etwa bei Vermögensschäden bei Online-Käufen, Datenverlust oder Cybermobbing.