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Corporate Responsibility Bericht 2017

Agil und flexibel: Neue Arten der Zusammenarbeit fördern

Unser Beitrag zu den SDG

Mit ihrem Engagement, ihrer Kompetenz und ihrer Leistungsfähigkeit helfen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, den Weg in eine digitale Gesellschaft zu ebnen. Rund 217 300 Menschen in mehr als 50 Ländern weltweit tragen entscheidend zu unserem Geschäftserfolg bei. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber legen wir großen Wert auf Dialog, Mitwirkung und Fairness. Wir bieten unseren Beschäftigten die Möglichkeit, sich mit ihren individuellen Stärken und Ideen innerhalb unseres Konzerns einzubringen. Mit zukunftsweisenden Methoden und Werkzeugen unterstützen wir sie auf dem Weg in die digitale Arbeitswelt.

So gestalten wir den Wandel im Unternehmen

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Schon heute erleben wir neue Formen der Zusammenarbeit und ein erhöhtes Maß an Automatisierung. Von Arbeitnehmern wird immer mehr Flexibilität, Sozialkompetenz und Eigenverantwortung erwartet. Auch die Fähigkeit zur Selbststeuerung und die Bereitschaft, lebenslang zu lernen, gewinnen an Bedeutung. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Mitarbeiter bei diesem Wandel zu begleiten – und sie in die Lage zu versetzen, diese Veränderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv mitzugestalten. Mitbestimmungsrechte spielen hierbei eine zentrale Rolle. Daher pflegen wir im gesamten Konzern dialogorientierte Beziehungen zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen und den Gewerkschaften.

Faire Vergütung und weitere betriebliche Leistungen
Wir bieten unseren Beschäftigten eine wettbewerbsfähige und leistungsgerechte Vergütung, die sich am jeweiligen nationalen Arbeitsmarkt orientiert. Sie honoriert die Arbeitsleistung von Männern und Frauen gleichberechtigt und diskriminierungsfrei. Die Vergütung der oberen Führungskräfte der Deutschen Telekom gestalten wir gemäß der konzernweit gültigen „Global Compensation Guideline“. Darüber hinaus bieten wir unseren Beschäftigten weitergehende Leistungen, zum Beispiel die betriebliche Altersversorgung. Die Zufriedenheit mit der Vergütung erfassen wir regelmäßig im Rahmen der Mitarbeiterbefragung. Darüber hinaus gibt es themen- und bereichsbezogene spezifische Erhebungen. Um den neuen gesetzlichen Anforderungen des Entgelttransparenzgesetzes zu entsprechen, haben wir einen separaten Bericht erstellt. Diesen finden Sie als Anlage zum Lagebericht.

Flexible Arbeitsmodelle
Die Möglichkeit, Arbeit flexibel nach eigenen Bedürfnissen gestalten zu können, trägt wesentlich zu einer verbesserten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben bei und beugt damit Überlastungserscheinungen vor. Wir fördern deshalb ausdrücklich flexible Arbeitszeitmodelle. Unser Angebot reicht von Gleitzeit über Teilzeit bis hin zu Lebensarbeitszeitkonten. Seit 2016 bieten wir rund 80 000 Angestellten in Deutschland sogenannte Lebensarbeitszeitkonten an. Rund 20 000 beamteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland steht dieses Angebot seit Mitte 2017 zur Verfügung. Dies entspricht insgesamt einem Anteil von 90 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland. Damit erhalten sie die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt längerfristige Freistellungen von mehr als einem Monat zu finanzieren. Diese können zum Beispiel für einen vorgezogenen Ruhestand, für ein Sabbatical oder für eine Teilzeitaufstockung genutzt werden. Leitenden Angestellten steht diese Option schon seit 2012 zur Verfügung. Bis Jahresende 2017 haben wir über000 Lebensarbeitszeitkonten eingerichtet. Außerdem haben wir 2016 mit dem Branchentarifvertrag „Mobiles Arbeiten“ die Voraussetzung dafür geschaffen, mobiles Arbeiten als neue Arbeitsform in unserem Unternehmen zu etablieren.

Sozialverträglicher Personalumbau
Um den Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen, müssen wir uns kontinuierlich weiterentwickeln. Damit verbunden ist auch ein quantitativer und qualitativer Personalumbau in einzelnen Konzerngesellschaften. Oberstes Ziel ist es, die Veränderungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sozialverträglich zu gestalten. Hierzu haben wir für die betroffenen Konzerngesellschaften unter anderem einen Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen tarifvertraglich vereinbart. Im Rahmen dieses sozialverträglichen Personalumbaus setzen wir auf alternative Instrumente wie Abfindungen und Altersteilzeit, aber auch auf Qualifizierungen, um unsere Beschäftigten auf neue Aufgaben vorzubereiten.

Mitarbeiterzufriedenheit und Partizipation
Wir legen konzernweit großen Wert auf eine Feedbackkultur und fördern einen offenen Dialog und konstruktiven Austausch mit unseren Beschäftigten. Ein wichtiges Instrument hierfür ist unser soziales Netzwerk „You and Me“ (YAM), das konzernweit etwa 123 000 Nutzer zählt. Das YAM bietet nicht nur umfassende Informationen, sondern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auch in hierarchieübergreifende Gespräche einbringen und selbst gewählte Themen im Konzern zur Diskussion stellen. Auch unser Vorstand nutzt das YAM regelmäßig, um in den direkten Austausch zu treten. Ein weiterer zentraler Bestandteil unserer Feedbackkultur ist die konzernweite Mitarbeiterbefragung. Ergänzt wird diese durch Pulsbefragungen, mit denen wir zweimal jährlich ein Stimmungsbild einholen. Auch unser konzernweites Ideenmanagement ist ein wichtiges Instrument, um unsere Beschäftigten am Unternehmenserfolg zu beteiligen.

Sowohl bei unserer konzernweiten Pulsbefragung als auch beim Ideenmanagement verzeichnen wir kontinuierliche Beteiligung: An der Pulsbefragung 2017 haben 71 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilgenommen (Vorjahreswert: 73 Prozent). Die gemessene Mitarbeiterzufriedenheit von 72 Prozent blieb weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch beim Ideenmanagement ist das Interesse sehr gut, statistisch gesehen reichte jeder elfte Beschäftigte 2017 eine neue Idee ein. Darüber hinaus bieten wir unseren Beschäftigten Möglichkeiten, bei Corporate-Volunteering-Einsätzen das Unternehmensengagement im gesellschaftlichen Bereich mitzugestalten.

Für das Management unserer Mitarbeiterbeziehungen haben wir konzernweit einheitliche Standards gesetzt. Festgeschrieben wurden diese in unseren Leitlinien, Leadership Principles und unserer Employee Relations Policy. Weitere Informationen zur Achtung der Menschenrechte in unserem Konzern finden Sie unserem Strategie-Kapitel.

Fortschritte

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Mitarbeiterbeziehungen in den Landesgesellschaften

Welche Fortschritte machen die Landesgesellschaften bei der Umsetzung unserer Konzernrichtlinie zu Mitarbeiterbeziehungen („Employee Relations Policy“ – ER Policy)? Dies ermitteln wir mit speziellen Begutachtungsprozessen, sogenannten Reviews. Jedes Jahr stellen sich zwei bis drei Landesgesellschaften einer solchen Überprüfung. Die Ergebnisse nutzen sie, um die Beziehungen zu ihren Beschäftigten weiter zu verbessern. Konzernweit helfen uns die Ergebnisse, die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen und menschenrechtsbezogenen Risiken unserer Geschäftstätigkeit abzuschätzen.

2017 haben wir Reviews bei T-Systems Netherlands und bei IT Services Hungary, einer Tochtergesellschaft von T-Systems International, durchgeführt. Die Ergebnisse veröffentlichen wir auf unserer Website.

Ausführliche Gespräche mit Management und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von T-Systems Netherlands zeigten, dass alle Elemente der 2011 eingeführten ER Policy erfolgreich umgesetzt werden. Die Beschäftigten zeigten sich mit ihrem Arbeitgeber sehr zufrieden und lobten sowohl die Zusammenarbeit im Team als auch die mit dem Management. Bei der Kommunikation zum Beschwerdemechanismus, zur ER Policy sowie zu den Leitlinien als Teil der ER Policy regten die Befragten weitere Maßnahmen an. Sie schlugen beispielsweise vor, diese Themen auf Veranstaltungen wie dem „Tag der Leitlinien“ noch stärker zu kommunizieren.

Bei IT Services Hungary (ITSH) in Ungarn werden die Kernelemente der Policy erfolgreich in den Unternehmensalltag integriert und sind den Beschäftigten bekannt. Das Management hat unter anderem wegen des großen Anteils jüngerer Beschäftigter einen besonderen Fokus auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelegt. 2014 wurde eine Home Office Policy eingeführt. Im Rahmen des Review-Prozesses im Jahr 2017 regten die Befragten an, weitere Möglichkeiten für flexibles Arbeiten zu schaffen, etwa Tandem- oder Teilzeitarbeit. 2017 wurde ITSH vom globalen Dienstleistungsunternehmen Aon zum Unternehmen mit dem besten Mitarbeiterprogramm und den engagiertesten Mitarbeitern in Ungarn gewählt. Der Preis würdigt Unternehmen, die als Arbeitgeber besonders attraktiv sind.

Sozialverträglicher Personalumbau fortgeführt

Ein zentrales Thema der vergangenen und auch der kommenden Jahre ist die Transformation unseres Konzerns. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und den damit verbundenen Veränderungen gilt es, unsere langfristige Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Hiermit ist auch ein komplexer Personalumbau verbunden. Wir schaffen in Wachstumsfeldern neue Stellen und bauen dafür qualifiziertes Personal auf. In anderen Geschäftsfeldern hingegen stellen wir uns neu auf und verringern den Personalbestand. Alle Umbaumaßnahmen gestalten wir für unsere Beschäftigten seit jeher sozialverträglich. Dabei bemühen wir uns, sie auf dem Weg in die digitalisierte Arbeitswelt bestmöglich zu begleiten.

Ganzheitliches Personalumbaumanagement bei der Telekom Deutschland GmbH eingeführt
Im Zuge der anstehenden Veränderungen sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Phase ihrer beruflichen Neuorientierung noch professioneller als bisher unterstützt werden. Aus diesem Grund wurde im Segment Deutschland ein ganzheitliches Personalumbaumanagement eingeführt, das frühzeitig wirken soll. Das heißt: Wo künftig Aufgaben wegfallen könnten oder andere Qualifikationen gefragt sein werden, wollen wir vorausschauend und schon viel früher als bisher mit den betroffenen Kolleginnen und Kollegen wie auch den Führungskräften in eine Beratung einsteigen. In einer solchen Beratung werden gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedliche Beschäftigungsalternativen entwickelt und der konkrete persönliche Arbeitsmarkt bestimmt. Hinzu kommen eine umfassende Unterstützung bei der Entwicklung der jeweils individuellen Bewerbungskampagne sowie – wo notwendig – eine zielgerichtete Qualifizierungsplanung und -umsetzung.

Versetzung von Beamten
Vivento, unser interner Dienstleister für den Personalumbau der Telekom in Deutschland, unterstützt den sozialverträglichen Personalumbau weiterhin mit der Vermittlung von Beamten in den öffentlichen Dienst. So haben sich rund 420 Beamte der Deutschen Telekom 2017 für einen dauerhaften Wechsel zu Bund, Ländern und Kommunen entschieden. Im Fokus standen 2017 vor allem Versetzungen von Beamten zur Bundesagentur für Arbeit (BA), zu Standorten und Außenstellen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie zur Bundeswehr. Daneben konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Einzelstellen in den öffentlichen Verwaltungen bei Bund, Ländern und Kommunen vermittelt werden.

Neue Rahmenbedingungen für Personalumbau bei T-Systems
Der Wettbewerb auf dem weltweiten ICT-Markt und der Wandel in Folge der Digitalisierung stellen uns vor große Herausforderungen. Dies machte für die Jahre 2016 und 2017 einen Tarifabschluss notwendig, der die Wettbewerbsfähigkeit von T-Systems nicht zusätzlich belastet und den Personalumbau unterstützt. Der tarifliche Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen besteht bis zum 31. Dezember 2018. Als Arbeitgeber haben wir auch 2017 erneut erhebliche Mittel in den notwendigen sozialverträglichen Personalumbau investiert.

Ziel von T-Systems ist ein professionelles und mitarbeiterorientiertes Veränderungsmanagement, das vom Personalumbau betroffenen Beschäftigten eine berufliche Neuorientierung und eine effektive berufliche Wiedereingliederung ermöglicht. Die Verhandlungen mit dem Sozialpartner zu den Rahmenregelungen des Personalumbaus wurden Ende 2016 aufgenommen. Im März 2017 wurde die Gesamtbetriebsvereinbarung zur Begleitung und Durchführung des Personalumbaus bei T-Systems International (GBV Personalumbau 3.0) angepasst. Sie beinhaltet personalpolitische Instrumente sowie Prozesse und Verfahren zur Durchführung von betriebsbedingten Personalmaßnahmen. Die Vermittlung von Beschäftigten mit dem 2014 eingeführten Job Service & Placement (JSP) wird fortgeführt. Die Zusammenarbeit mit JSP ist in der Gesamtbetriebsvereinbarung zum Veränderungsmanagement T-Systems geregelt.

2017 waren in der TC-Division und der IT-Division Transformationsmaßnahmen erforderlich. Diese Veränderung führte zu einem moderaten Wegfall von Arbeitsplätzen. Die dazu notwendigen Interessenausgleiche wurden mit den zuständigen Bereichsvertretungen verhandelt. Auch hier ist die Unterstützung bei der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten ein wichtiger Baustein für den sozialverträglichen Umbau. Dank JSP hat T-Systems es im Jahr 2017 geschafft, für 50 Prozent der 188 betroffenen Beschäftigten eine neue berufliche Perspektive zu finden.

Durch die Erfolge des JSP in den letzten Jahren wurden auch andere Konzernbereiche aufmerksam. In der Folge hat JSP die Beratung von 25 Arbeitnehmern des Bereichs Telekom Training übernommen und bereits für 75 Prozent der Mitarbeiter Lösungen erzielt. Seit September 2017 unterstützt JSP zusätzlich den Personalumbau des Vorstandsbereichs „Europe“ innerhalb des Konzerns und berät auch hier bereits mit ersten Erfolgen sowohl Arbeitnehmer als auch leitende Angestellte.

Neuausrichtung der Telekom Deutschland GmbH
Die Telekom Deutschland hat 2017 ihr Transformationsprogramm erfolgreich abgeschlossen. Ziel der Neuausrichtung war es, die Einheit strukturell wettbewerbsfähiger aufzustellen. Zu diesem Zweck hat sich die Telekom Deutschland bei ihrem Umbau auf Abläufe und Schnittstellen konzentriert, die den Kunden direkt betreffen. Das Umbauprojekt besteht aus drei großen organisatorischen Kernelementen: Es wurde eine neue Service-Gesellschaft implementiert, die die größten Teile des operativen Innendienstes – Kundenservice und Technischer Service – umfasst. Damit erfolgen die Service-Leistungen für Privat-, Geschäfts- und Carrier-Kunden jetzt aus einer Hand. Des Weiteren entstand eine neue Vertriebsgesellschaft für Geschäftskunden aus den Vertriebseinheiten des Geschäftskundenbereichs, und die Vertriebsgesellschaft für Privatkunden wurde umfirmiert und erweitert. In die Deutsche Telekom Technik wurden Bereiche aus dem technischen Service integriert, um den Netzausbau aus einer Hand zu gewährleisten. Zum 1. Juli 2017 sind rund 20 000 Kolleginnen und Kollegen per Betriebsübergang, Anbietung, Versetzung, Zuweisung oder Beurlaubung in die neuen Gesellschaften gewechselt. Zum Jahreswechsel 2017/2018 erfolgten die letzten Schritte der Reorganisationen und Betriebsübergänge.

Um die Transformation der Telekom Deutschland zielgerichtet voranzubringen, wurde zudem eine bedarfsgerechte Personalisierungsstrategie entwickelt. Diese besteht aus den Elementen Abbau, Umbau und Zukunftssicherung. Es wird genau beobachtet, wie sich die Anforderungen in den einzelnen Gesellschaften und Bereichen verändern. Auf dieser Basis kann geplant werden, wie sich die Personalzahlen im Idealfall entwickeln. Dafür nutzt die Telekom Deutschland beispielsweise ein vorausschauendes Kompetenzmanagement, das analysiert, welche Fähigkeiten künftig gefragt sein werden. So kann sinnvoll gesteuert werden, in welchen Bereichen Personal auf- oder abgebaut werden muss, wie vorhandene Kompetenzen gemanagt und fehlende aufgebaut werden müssen. Außerdem können so bereichsübergreifend Kollegen auf neue Positionen gebracht und ein systematisches Nachfolgemanagement betrieben werden. 2017 wurden zudem neue Anreize für einen Wechsel in ein anderes Beschäftigungsverhältnis gesetzt – etwa durch eine Flexibilisierung der Altersteilzeit. Deren Laufzeit kann ab sofort zwischen zwei und acht Jahre betragen. Außerdem werden auch weiterhin wieder Sonderabfindungsprogramme genutzt, insbesondere für Kollegen in steuernden Funktionen.

Auch beim Thema Arbeitszeit geht die Telekom Deutschland neue Wege. Ein Beispiel dafür ist die „atmende Arbeitszeit“. Sie ermöglicht, flexibel auf ein schwankendes Arbeitsvolumen, zum Beispiel beim Netzausbau, zu reagieren. Um das neue Modell einzuführen, wurde mit ver.di zunächst die tarifliche Grundlage für eine temporäre Erhöhung der Wochenarbeitszeit geschaffen. Anschließend wurden mit den Betriebsräten in sechs Technik-Betrieben die konkreten betrieblichen Regelungen dazu vereinbart. Seit April 2017 finden diese für rund600 Beschäftigte Anwendung. Auf diese Weise wurde eine „Atmungskapazität“ von rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geschaffen, die es ermöglicht, flexibel auf den jeweiligen Bedarf zu reagieren. Eine weitere Ausweitung in der Technik ist geplant.

Flexible Arbeitszeitmodelle erneut ausgeweitet

Wir bieten eine große Bandbreite img möglicher Arbeitszeitformen an, die auf die Bedürfnisse spezieller Zielgruppen zugeschnitten sind. Maßgeblich sind dafür die gesetzlichen Regelungen in den einzelnen Ländern. Unsere Arbeitszeiten im inländischen Konzern sind in Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen geregelt. Die Dokumentation der täglichen Arbeitszeit erfolgt durch eine elektronische Arbeitszeiterfassung bei unseren Tarifmitarbeiterinnen und Tarifmitarbeitern in Arbeitszeitkonten. Dadurch ist die Einhaltung der gesetzlichen und betrieblichen Regelungen gewährleistet. So wird beispielsweise sichergestellt, dass die wöchentliche Arbeitszeit über einen bestimmten Abrechnungszeitraum eingehalten wird. In einem großen Konzern sind die Regelungen vielfältig und können nicht für den Gesamtkonzern vollumfänglich dargestellt werden.

Unsere flexiblen und innovativen Arbeitszeitmodelle wurden 2017 mit einer Auszeichnung gewürdigt: Das Projekt „Time-to-Change“ erhielt die Pillar World Awards. Das Projekt besteht aus den drei Einzelmaßnahmen „Tandem“, „Rückkehrrecht aus Teilzeit“ und „Additional Days Off“. Für die Deutsche Telekom Services GmbH gab es Gold in der Kategorie „Employer of the Year“ und Silber in „Best Products & Services of the Year“.

Förderung von Teilzeit
Das Arbeiten in verschiedenen Teilzeitmodellen ist bei uns konzernweit etabliert. Seit 2014 bieten wir unseren Beschäftigten eine Rückkehrgarantie: Sie haben die Möglichkeit, jederzeit wieder zu ihrer ursprünglichen Wochenarbeitszeit zurückkehren. Um auch das Führen in Teilzeit zu fördern, haben wir 2010 eine Policy zur Teilzeit für leitende Angestellte verabschiedet. Zum 31. Dezember 2017 arbeiteten in Deutschland insgesamt 27 leitende Angestellte in Teilzeit. Auch für tariflich Beschäftigte und Beamte besteht eine entsprechende Selbstverpflichtung der Telekom. Darüber hinaus nutzen zum 31. Dezember 2017 14 Prozent der tariflichen Mitarbeiter und 20 Prozent der Beamten Teilzeitmodelle. 2017 haben wir mit „Additional Days Off“ ein weiteres Teilzeitmodell für unsere Mitarbeiter in Deutschland beschlossen, das voraussichtlich 2018 in Kraft treten wird. Damit können Teilzeitmitarbeiter über zusätzliche freie Tage verfügen. Darüber hinaus ermöglichen wir durch zahlreiche weitere Teilzeitregelungen die Arbeitszeit zu reduzieren – beispielsweise durch Job-Sharing, bei dem sich zwei oder mehrere Beschäftigte eine Stelle teilen. Es kann entweder über ein Modell mit voneinander getrennten Aufgabenbereichen (Job-Splitting) oder mit gemeinsamer Verantwortung für einen Bereich (Job-Pairing) umgesetzt werden.

Mobiles Arbeiten
Mobiles Arbeiten ist bei der Deutschen Telekom Alltag. Bereits 2016 haben wir die Voraussetzung dafür geschaffen: Die Deutsche Telekom und ver.di haben sich auf den ersten Verbandstarifvertrag „Mobiles Arbeiten“ geeinigt, der unter anderem Regelungen zum Arbeiten von zu Hause oder von unterwegs umfasst. Durch die „räumliche Flexibilisierung“ der Arbeit sollen unsere Beschäftigte mehr Gestaltungsfreiheit bei der Einteilung ihrer Arbeit haben und so letztlich zufriedener und produktiver sein. Zudem ermöglichen wir ihnen eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und individueller Lebensführung.

Lebensarbeitszeitkonten
Seit 2016 bieten wir rund 80 000 Angestellten in Deutschland sogenannte Lebensarbeitszeitkonten an. Rund 20 000 beamteten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland steht dieses Angebot seit Mitte 2017 zur Verfügung: Sie erhalten damit die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt eine Freistellung von mehr als einem Monat zu finanzieren. Diese kann für einen vorgezogenen Ruhestand, für ein Sabbatical oder für eine Teilzeitaufstockung genutzt werden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können ihr Lebensarbeitszeitkonto mit Bruttogehaltsbestandteilen oder mit in Geld umgerechneten Arbeitszeitguthaben füllen. Darüber hinaus unterstützen wir bis 2018 Beschäftigte unter einer bestimmten Einkommensgrenze mit einem jährlichen Förderbeitrag. Bis Jahresende 2017 haben wir bereits629 Konten für Angestellte und 575 Konten für beamtete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingerichtet.

Altersteilzeit
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das 55. Lebensjahr vollendet haben, bieten wir konzernweit Altersteilzeit an. Es gelten gesonderte Regelungen sowohl für Angestellte als auch für beamtete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es besteht die Möglichkeit, die Altersteilzeit entweder im Block- als auch im Teilzeitmodell durchzuführen. Im Gegensatz zu regulären Teilzeitregelungen zahlen wir bei der Altersteilzeit eine deutliche Aufstockungsleistung auf das Teilzeitentgelt. Die Kürzung der Wochenarbeitszeit hat also keine entsprechend hohe Kürzung der Nettobezüge zur Folge. Im Berichtsjahr wurden insgesamt747 Altersteilzeitverträge mit tariflichen und außertariflichen Beschäftigten getroffen, bei Beamten waren es 580.

Teilzeitausbildung für Alleinerziehende
Seit 2011 bieten wir zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit alleinerziehenden jungen Müttern oder Vätern bis 25 Jahre die Möglichkeit, eine Ausbildung oder ein duales Studium bei der Deutschen Telekom in Deutschland in Teilzeit zu absolvieren. 2017 begannen 22 junge Menschen eine solche Teilzeitausbildung.

Wiedereinstieg nach der Elternzeit
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Elternzeit bieten wir konzernweit eine Teilzeitbeschäftigung zum Wiedereinstieg an.

Umsetzung der Tarifrunde 2016 und weitere Harmonisierungen in 2017

Im Zuge der Tarifrunde 2016 wurde für die Mehrheit der Beschäftigten der Deutschen Telekom in Deutschland die zweite Stufe der Entgelterhöhungen erfolgreich umgesetzt:

  • Die Gehälter der rund 60 000 tariflich Beschäftigten in der Deutschen Telekom AG und im Segment Deutschland werden ab 2016 in zwei Schritten um insgesamt 4,7 Prozent in den unteren Entgeltgruppen und um 4,3 Prozent in den oberen Entgeltgruppen erhöht. Nach der ersten Erhöhung 2016 fand die zweite Erhöhung zum 1. April 2017 statt. Die Laufzeit der neuen Entgelttarifverträge beträgt 24 Monate bis zum 31. Januar 2018.
     
  • Bei T-Systems werden die Gehälter der rund 20 000 tariflich Beschäftigten in den unteren Entgeltgruppen in zwei Stufen um insgesamtProzent und in den oberen Entgeltgruppen um insgesamt 2,5 Prozent erhöht. Nach der ersten Erhöhung 2016 erfolgte die zweite Stufe zum 1. April 2017. Der neue Entgelttarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten bis zum 31. März 2018.
     
  • Die Gehälter der Auszubildenden und dual Studierenden werden ebenfalls in zwei Schritten angehoben. Nach der ersten Erhöhung 2016 um 35 Euro folgte zum 1. April 2017 ein weiterer Anstieg um 25 Euro. Die Unterhaltsbeihilfe für Auszubildende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, wurde für alle Berechtigten um 23 Euro erhöht.
     
  • Die in der Tarifrunde 2016 festgelegte Standardisierung und Harmonisierung der nationalen Entgeltsysteme wurde weiter vorangetrieben. 2017 erfolgte die erste erfolgreiche Tarifverhandlung, deren Ergebnisse zum 1. Januar 2018 beziehungsweise zum 1. Januar 2019 umgesetzt werden. 2018 werden die Tarifverhandlungen zu weiteren Harmonisierungsthemen fortgesetzt.

Großes Interesse an Mitarbeiterbefragung

Unsere alle zwei Jahre durchgeführte Mitarbeiterbefragung ist ein wichtiges Instrument, um Feedback von unseren Beschäftigten zu erhalten, Schwachstellen aufzudecken und anschließend geeignete Maßnahmen zur Abhilfe durchzuführen. Mit der halbjährlichen Pulsbefragung holen wir zusätzlich fortlaufend ein aktuelles Stimmungsbild ein und prüfen, ob die eingeleiteten Maßnahmen erfolgreich waren. So können wir gegebenenfalls zeitnahe Anpassungen vornehmen.

75 Prozent der Beschäftigten beteiligten sich konzernweit an der Mitarbeiterbefragung 2017. Der Engagement-Index – unser Maß für die Mitarbeiterzufriedenheit – lag bei 4,1 auf einer Skala von 1 bis 5, wobei 5 den Höchstwert darstellt. An der Pulsbefragung November 2017 beteiligten sich 71 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die gemessene Zufriedenheit lag mit 72 Prozent Zustimmung auf einem hohen Niveau.

Vertrauensvolle Sozialpartnerschaft

Mitbestimmungsrechte spielen angesichts des digitalen Wandels eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Arbeitnehmervertretung und Gewerkschaften wollen wir die Arbeitswelt von morgen im Sinne unserer Beschäftigten und unseres Unternehmenserfolgs ausrichten. 2017 haben wir mehr als 200 Vereinbarungen im konstruktiven Dialog mit unseren Betriebsräten erarbeitet und vereinbart. Ein wesentliches Projekt war die Organisationsmaßnahme „Einfach Anders“, die eine Neuausrichtung der Gesellschaften im operativen Segment Deutschland des Konzerns zum Inhalt hatte. Mit der neuen Organisationsstruktur erfolgt eine Bündelung der Service-Verantwortlichkeiten mit einer einheitlichen Steuerung im Geschäftsführungsbereich Service, ein kundenzentrierter Vertriebsangang für Privat- und Geschäftskunden mit jeweils eigenen Vertriebsgesellschaften sowie die Bündelung des Netzausbaus in einer Gesellschaft. Weitere 65 Tarifverträge haben wir 2017 mit der Gewerkschaft ver.di abgeschlossen. Um die Altersteilzeit noch attraktiver für den frühzeitigen und sozial abgesicherten Ausstieg aus dem Arbeitsleben zu machen, wurde im Jahr 2017 unter anderem ein Verbandstarifvertrag zur Altersteilzeit zwischen dem Arbeitgeberverband für Telekommunikation und IT e.V. (agv comunity e.V.) und der Gewerkschaft ver.di abgeschlossen.

Im deutschen Konzern vertreten die Betriebsräte, die Gesamtbetriebsräte und der Konzernbetriebsrat die Interessen der Beschäftigten. Auf europäischer Ebene ist unser Sozialpartner der europäische Betriebsrat. Hinzu kommen die Vertretungen der leitenden Angestellten und die Vertretungen der Schwerbehinderten auf Betriebs-, Unternehmens- beziehungsweise Konzernebene. Tarifpolitik hat bei uns eine hohe Bedeutung und lange Tradition, was auch der Abdeckungsgrad durch Tarifverträge bestätigt: Zum 31. Dezember 2016 waren rund 69 Prozent der Beschäftigten in Deutschland tariflich gebunden.

Konstruktiver Dialog mit T-Mobile USA
Aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher und vertraglicher Grundlagen in den jeweiligen Ländern werden Mitbestimmungsthemen mit Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretern dezentral gesteuert. In wichtigen Fragen ist grundsätzlich die Konzernleitung eingebunden.

Die Gewerkschaftsthemen im operativen Segment USA haben wir 2017 sorgfältig begleitet und Einzelfälle im Dialog mit dem Management der T-Mobile USA umfassend erörtert. Die Verantwortung für nationale Personalmanagement-Themen liegt beim Management der T-Mobile USA. Diese Verantwortung wird mit hohem Engagement wahrgenommen und von exzellenten Ergebnissen bei der Kundenzufriedenheit begleitet. In einer USA-weiten Befragung von 360 000 Kunden durch das Marktforschungsinstitut „HarrisX“ erreichte T-Mobile USA in allen vier Quartalen 2017 die höchsten Werte bei der Kundenzufriedenheit unter allen Netzbetreibern in den USA.

Die Deutsche Telekom respektiert weltweit das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen auf Basis der jeweils national geltenden Regelungen. Dies gilt selbstverständlich auch in den USA. Jeder Mitarbeiter der T-Mobile USA hat das Recht, Gewerkschaften zu bilden beziehungsweise diesen beizutreten. Gleichermaßen haben die Beschäftigten auch die freie Wahl, dies nicht zu tun. T-Mobile USA wird hierauf keinen Einfluss nehmen und Beschäftigte wegen einer getroffenen Wahl weder bevorzugen noch benachteiligen.

Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung für 2017 zeigen, dass 93 Prozent stolz darauf sind, für T-Mobile USA zu arbeiten. 88 Prozent würden T-Mobile USA als attraktiven Arbeitgeber empfehlen und 84 Prozent fühlen sich vom Unternehmen derart inspiriert, dass sie sich über die normalen Jobanforderungen hinaus einsetzen, um das Unternehmen erfolgreich zu machen. Diese Ergebnisse gehören zu den höchsten im gesamten Konzern.

T-Mobile USA wurde außerdem als bester Arbeitgeber bereits für 2018 mit dem „Glassdoor Employees‘ Choice Award“ ausgezeichnet. Seit zehn Jahren wird diese Auszeichnung verliehen und die Abstimmung findet ausschließlich durch Mitarbeiter der Unternehmen statt. Sie geben ihre Einschätzung zum Arbeitsplatz, Arbeitsumfeld und Unternehmen insgesamt ab. 81 Prozent der Mitarbeiter gaben an, T–Mobile USA im Freundeskreis weiterzuempfehlen. Das ist der höchste Wert in der gesamten US-Mobilfunk-Branche. Neben dieser Auszeichnung durch „Glassdoor“ hat T-Mobile USA noch zahlreiche weitere Anerkennungen als bester Arbeitgeber im Geschäftsjahr 2017 erhalten.

Gute Beteiligung an konzernweitem Idea Generation Management

2017 haben sich erneut viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am konzernweiten Idea Generation Management beteiligt: Allein in Deutschland reichte rund jeder 15. Beschäftigte eine neue Idee ein. Damit konnten wir weiterhin eine gute Beteiligung erzielen. Der wirtschaftliche Nutzen belief sich auf 99 Millionen Euro in Form von Einsparungen oder neuen Geschäftspotenzialen. Mit insgesamt902 neuen Ideen haben die Mitarbeiter wiederholt bewiesen, wie groß das Interesse ist, den Konzern durch Kreativität und Engagement mitzugestalten. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zu den Zielvorhaben der Deutschen Telekom.

Gleich zwei Ideen unserer Beschäftigten gewannen beim „Ideenmanagement-Award 2017“ des Deutschen Instituts für Ideen- und Innovationsmanagement:

Bernd Zopf erreichte mit seiner Idee „Verlegung von Glasfaserkabel in den Belüftungsröhrchen von Bestands-Kupfer-Hauptkabeln“ den zweiten Platz in der Kategorie „Beste Idee 2017 aus Produktion und Technik“.

Markus Cremer kam mit seiner Idee „Reduzierung der Mastauswechselquote bei oil Linien durch zusätzliches Prüfinstrument“ in der Kategorie „Beste Idee 2017 aus Verwaltung und Administration“ auf den dritten Platz. Die Idee bewirkt eine Reduzierung der Auswechselquote von Telekommunikationsmasten von 14 Prozent auf 10 Prozent. Damit leistet diese Idee einen bedeutenden Beitrag dazu, Ressourcen und Kosten zu schonen.

Wir würdigen die Leistungen unserer langjährigen Beschäftigten

Im September 2017 haben wir das Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr 25-, 40- und 50-jähriges Dienstjubiläum bei der Telekom Deutschland feiern, mit einer zentralen Jubilarfeier-Woche gewürdigt. Entstanden ist die Idee der Jubilarfeier-Woche 2008 im Kundendienst und wurde aufgrund der positiven Resonanz und Wichtigkeit für die Unternehmenskultur Jahr für Jahr ausgeweitet. Zum ersten Mal bei den zentralen Feierlichkeiten dabei waren 2017 die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Telekom Technik Deutschland – bisher wurden diese im Rahmen von regionalen Feiern gewürdigt. Auch die Jubilare von T-Systems konnten wir dieses Jahr zum ersten Mal zur gemeinsamen Feier begrüßen. Dort anwesend waren der damalige Geschäftsführer Personal der Telekom Deutschland Martin Seiler, der Geschäftsführer Personal von T-Systems Georg Pepping sowie Reinhard Clemens, Vorstandsmitglied Deutsche Telekom AG und CEO T-Systems.

Mehr als000 Jubilare haben wir 2017 eingeladen, rund400 davon waren live in Bonn dabei. An den vier Tagen waren insgesamt 43 650 Jahre Arbeit und Erfahrung bei Bundespost und Telekom in unserem Forum in Bonn vertreten. In der guten Zusammenarbeit von älteren und jüngeren Kollegen sehen wir einen zentralen Pfeiler unseres Unternehmenserfolgs. Denn voneinander lernen, sich für die Ideen des anderen interessieren, gemeinsam wachsen und Lösungen erarbeiten – das sind im Arbeitsleben Grundvoraussetzungen.