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Corporate Responsibility Bericht 2017
Verantwortung leben, Nachhaltigkeit ermöglichen

Was uns bewegt

Das Jahr 2017 war voller spannender Momente. Im Dezember wurden wir für unser ganz­heitliches Nachhaltigkeitsmanagement mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausge­zeichnet. In unserer direkten Nachbarschaft in Bonn tagte im November der Weltklimagipfel. Und auf dem Cyber Security Summit in Tel Aviv im Juni stand die Bedrohung durch aktuelle Cyber-Angriffe auf der Agenda. Drei von vielen Ereignissen, die uns 2017 bewegten. Was uns das ganze Jahr über beschäftigt hat: Die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 – und die Frage, wie wir unseren Beitrag zur Erreichung dieser Ziele weiter vergrößern können.

Was wir bewegen

Die Digitalisierung bietet die Chance, unser Leben nachhaltiger und besser zu machen. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen nutzen wir diese Chance – und helfen zum Beispiel dabei, Energie und Wasser zu sparen, Natur und Klima zu schützen oder die medizinische Versorgung zu verbessern. Die Grundlage dafür bilden unsere Netze. Mit 455 000 Kilometern betreiben wir bereits heute das größte Glas­fasernetz Deutschlands. Unsere Aufgabe ist es auch, für digitale Teilhabe zu sorgen. Unsere Medienkompetenz-Initiativen haben bereits mehr als sieben Millionen Menschen erreicht.

Aktuell

STOP WASTING – START CARING!

Telekom-Chef startet neue Mitarbeiterinitiative

Angesichts von wachsenden Müllbergen übernimmt die Telekom mit einer neuen Initiative Verantwortung. „Wir brauchen einfach in allem, was wir tun, eine nachhaltigere Denkweise“, sagte Telekom-Chef Tim Höttges auf einer Mitarbeiterversammlung im September. „Daher starte ich eine Initiative: ,Stop Wasting -Start Caring!‘.“ Das Ziel: eine dauerhafte, systematische Reduzierung von Plastik, Verpackung und Schrott im Konzern.

Wie? Indem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestehende sowie neue, innovative Projekte im Social Network der Telekom präsentieren, Erfahrungen teilen und so voneinander lernen. Und gute Ideen gibt es reichlich: So geht ein Team gezielt auf Kunden zu, die ihre Rechnungen noch per Brief zugeschickt bekommen, um sie vom Umstieg auf Online-Rechnungen zu überzeugen. In einem anderen Bereich werden per „Print-on-Demand“ Kurzanleitungen für Kunden nur noch auftragsbezogen ausgedruckt – Vorproduktion sowie Zwischenlagerung entfallen. Danke der neuen Initiative sollen Ideen wie diese im Konzern schneller verbreitet werden und Nachahmer finden.

20 engagierte Kolleginnen und Kollegen haben sich zudem im Kernteam „Stop Wasting - Start Caring!“ zusammengefunden. Gemeinsam werden bestehende Ansätze durchleuchtet, um die größten Hebel für mehr Ressourceneffizienz zu identifizieren: Zum Beispiel, wie das Catering und die Kantinen nachhaltiger werden und Plastik- und Verpackungsmüll reduziert werden kann. Das Kernteam schaut sich aber – getreu seinem Namen – auch die tatsächlichen Kernprozesse des Unternehmens an: vom Produktdesign bis zum Endgerätemanagement. Und auch hier ist die Telekom schon auf einem guten Weg. Beispielsweise ist beim aktuellen Router Speedport PRO der innere Teil aus „Post-consumer Plastic“ – also aus recyceltem Kunststoff – hergestellt. Bei der Verpackung kommt im Inneren „PaperFoam“ zum Einsatz. Die ist ein nachhaltiges Material, das im Papiercontainer oder auf dem Komposthaufen entsorgt werden kann.

Ausgezeichnet!

T-Systems gewinnt Preis für smarte Bienenstöcke

Der Bienenstock von heute ist mehr als eine einfache Nisthöhle: Er ist ein vollvernetztes Bienen Smart-Home. Ausgestattet mit Sensoren sammelt er laufend Informationen, zum Beispiel zu Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, und übermittelt sie digital an den Imker. Das hilft, die empfindlichen Insekten zu schützen.

Für die Entwicklung der smarten Bienenhotels wurde T-Systems nun bei den ISG Paragon Awards™ 2018 ausgezeichnet. Mit den Preisen würdigt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen ISG die Leistungen von Branchenführern. In verschiedenen Kategorien belohnt es innovative Ansätze, die aktuelle Entwicklungen in Natur, Technologie und Wirtschaft aufgreifen. Für die europaweit ausgeschriebenen Preise gingen in diesem Jahr fast 100 Bewerbungen ein. Ein Gremium unabhängiger Branchenexperten kürte die Gewinner der einzelnen Preiskategorien.

Branchenvorbild

Erneut „Industry Leader“ im oekom-Nachhaltigkeitsrating

Die Deutsche Telekom ist das nachhaltigste Unternehmen der Telekommunikationsbranche – zu dieser Einschätzung kommt das Nachhaltigkeitsrating von ISS-oekom auch in diesem Jahr. Bereits zum wiederholten Mal wurden wir zum „Industry Leader“ unter den Telekommunikationsunternehmen gekürt.

Dieses Ergebnis bedeutet für uns auch weiterhin den „Prime-Status“ im oekom-Rating. Besonders gut schnitten wir in diesem Jahr in den Kategorien „Öko-Effizienz“, „Umweltmanagement“ sowie „Mitarbeiter und Lieferanten“ ab. ISS-oekom zählt international zu den führenden Agenturen für Nachhaltigkeitsratings. In der Kategorie „Telecommunications“ wurden diesmal 121 Unternehmen aus der ganzen Welt bewertet. Sie wurden nach einem einheitlichen Verfahren und auf Basis umfassender Kriterienkataloge von circa 100 Einzelkriterien analysiert.

And the winner is…

1. Platz im Good Company Ranking 2018

Es ist ein Rennen bei dem es nicht um Schnelligkeit geht, sondern um unternehmerische Verantwortung. Auf den Startplätzen: Die 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands.

Wer am Ende die Nase vorn hat, entscheidet eine sechsköpfige Experten-Jury. Sie bewertet die Kandidaten in den vier Themenfeldern „Mitarbeiter“, „Umwelt“, „Gesellschaft“ und „Financial Integrity“. Mit 65,2 von möglichen 100 Punkten konnte sich die Telekom in diesem Jahr gegen alle anderen Unternehmen durchsetzen und erreichte damit den ersten Platz im Good Company Ranking.

Medien, aber sicher

Der Teachtoday Medienparcours in Aktion

150 hoch motivierte Kinder, ein sehr aktives Lehrerkollegium, zwei begeisterte Bürgermeister und ein engagierterer Telekom Botschafter – der Medienparcours der Telekom-Initiative Teachtoday war im Zeichen der sicheren und kompetenten Mediennutzung zu Gast in Hessen.

In der Grundschule am Ried in Reichelsheim zeigte sich wieder, wie wichtig es ist, die digitale Welt gemeinsam zu entdecken, viele Fragen zu stellen und frühzeitig die eigene Mediennutzung bewusst wahrzunehmen und altersentsprechend zu reflektieren. Genau dafür haben wir den Teachtoday-Medienparcours mit fünf Stationen zu Themen wie Medienzeit, Cybermobbing und Chatiquette entwickelt. Über diese und weitere Initiativen zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen informieren wir in unserem CR-Bericht.

„Grüner“ Telefonieren? Auf zum Supermarkt

Neuer Mobilfunktarif von Edeka und Telekom punktet in Sachen Nachhaltigkeit

Ob Bio-Gemüse, Fairtrade-Schokolade oder zertifizierte Fischstäbchen – wer beim Einkauf auf nachhaltige Produkte achtet, findet im Supermarkt immer mehr Auswahl. Ab sofort kann auch eine nachhaltigere Mobilfunk-SIM-Karte in den Einkaufskorb wandern: Denn der neue „Edeka smart“-Mobilfunktarif, den die Telekom und Edeka im Rahmen einer strategischen Partnerschaft entwickelt haben, bietet auch Nachhaltigkeitsvorteile. Ein kleinerer Kartenträger für die SIM-Karte zum Beispiel, der 50 Prozent Material spart. Und eine Verpackung, die klimaneutral auf Graspapier gedruckt wird.

Dieses Papier besteht je zur Hälfte aus sonnengetrocknetem Gras und Altpapier. Bei der Produktion dieser Gras-Verpackung – die übrigens komplett ohne Prozess-Chemikalien abläuft – werden bis zu 75 Prozent CO2-Emissionen eingespart. Pro verkauftem Startset wird zudem das Waldschutzprogramm des WWF mit einem Euro unterstützt. Und wer noch kein Handy besitzt, kann im „Edeka smart“-Webshop ein Fairphone 2 erwerben. Geht das Handy später einmal kaputt, können „Edeka smart“-Kunden ihr Gerät vergünstigt reparieren lassen. Und falls eine Reparatur nicht mehr möglich ist, können alte Handys und nicht benötigte SIM-Karten direkt im Edeka-Markt zum Recycling abgegeben werden. Damit haben wir zusätzlich zu unseren verschiedenen Abgabemöglichkeiten und Sammelaktionen, über die wir im CR-Bericht informieren, eine weitere Anlaufstelle zur Rückgabe von Mobilgeräten geschaffen.

Schau hin!

Neue Posterkampagne gegen Diskriminierung

Eine ungewöhnliche Kampagne zieht derzeit so manchen irritierten Blick auf sich. In den Telekom-Gebäuden hängen neue Poster an den Wänden: Auf einem steht in großer Schrift „Vier von fünf finden Mobbing gut“. Auf einem anderen prangen die Ausdrücke „Lesbe“, „Alter Sack“ und „Musel“ in schwarzen Lettern. Die Plakate sind bewusst provokant gestaltet und sollen Aufmerksamkeit erregen – und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom aufrufen, Verstöße gegen den Menschrechtskodex der Deutschen Telekom umgehend zu melden. Denn die Telekom steht für Vielfalt und Chancengleichheit, da haben Diskriminierung und Beleidigungen absolut keinen Platz.

Erleben Kollegen Diskriminierung oder beobachten Fehlverhalten, gibt es vielfältige Möglichkeiten, diese zu melden. Neben den direkten Vorgesetzten, der HR-Abteilung, den Compliance-Managern und dem Betriebsrat bietet das Bedrohungsmanagement, ein Team von Experten, vertraulich Beratung und Unterstützung, wenn Konflikte in physische oder psychische Gewalt auszuarten drohen. Es ist für alle Mitarbeiter über eine zentrale Telefonnummer und E-Mail-Adresse erreichbar. Zudem steht eine externe Beratungsfirma bereit, die vertraulich in schwierigen beruflichen oder privaten Situationen berät. Wer anonym einen Verstoß gegen Gesetzte oder Regelungen der Telekom melden möchte, kann dies über unser Hinweisgeberportal „Tell ME!“ tun. Dies steht auch Außenstehenden offen. Informationen können hier in allen Sprachen per Post, Telefon, E-Mail oder über einen elektronischen Briefkasten übermittelt werden. Meldungen zu Verstößen gegen Menschenrechte können auch direkt an die E-Mail-Adresse humanrights@telekom.de gerichtet werden. In diesen Fällen wird unsere „Kontaktstelle Menschenrechte“ eingebunden. Sie ist seit 2013 die direkte Anlaufstelle für menschenrechtliche Belange.

Von R2D2 zu EZ10

Das Kindermagazin „Scroller“ klärt über Künstliche Intelligenz auf

Wie unterstützen uns Roboter heute? Gibt es bereits Autos, die ganz autonom fahren? Und wie schlau sind Sprachassistenten wirklich? Wird Künstliche Intelligenz – kurz KI – unsere Zukunft entscheidend beeinflussen? Die neue Ausgabe von „Scroller“, dem Kindermedienmagazin der Deutschen Telekom, nimmt Kinder mit in die digitale Zukunft und beschäftigt sich ausführlich mit dem spannenden Thema "Künstliche Intelligenz".

Ist eine Erde nicht genug?

Die neue Umweltleitlinie der Deutschen Telekom

Am 1. August 2018 war es wieder soweit: Die Erde ist rein rechnerisch pleite! An diesem Tag haben wir bereits mehr Holz, Pflanzen, Nahrungsmittel und andere Rohstoffe verbraucht als in Wäldern, auf Weiden oder Äckern innerhalb eines Jahres nachwachsen können.

Der Termin dieses so genannten Erdüberlastungstags rückt Jahr für Jahr weiter nach vorne. Das heißt, wir verbrauchen die Ressourcen unserer Erde immer schneller. Eine Erde ist längst nicht mehr genug: Eigentlich bräuchten wir mittlerweile 1,7 Planeten, um den aktuellen Rohstoffbedarf der Menschheit zu decken. Aber – wir haben nur diese eine Erde.

Es wird höchste Zeit, dass wir dieser Entwicklung einhalt gebieten. Seit vielen Jahren sind deshalb Maßnahmen zum Umweltschutz bei der Deutschen Telekom Programm. Um dem noch mehr Nachdruck zu verleihen, haben wir im Juni 2018 eine neue Umweltleitlinie veröffentlicht. Darin fassen wir unsere bisherigen Aktivitäten zusammen und ergänzen sie um wichtige, bisher nicht in unseren interenen Regelungen adressierte Themen wie Wasser und Biodiversität. Die Umweltrichtlinie schafft so einen übergreifenden Rahmen für unser Engagement für die Umwelt. Dabei bekennen wir uns zum sogenannten „Vorsorgeprinzip“. Das heißt: Bei allem was wir tun, überlegen wir, welche Auswirkungen unser Handeln auf die Umwelt hat – mit dem Ziel, negative Auswirkungen zu reduzieren und positive Auswirkungen zu fördern. So leisten wir unseren Beitrag, die natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu schützen.

Hier geht’s zur Umweltleitlinie (Englisch)

Im Dschungel der Wahrheiten

Neue Online-Plattform für Medienkompetenz

Was sind Fakten und was nur Meinungen? Ist das Darknet wirklich böse? Was passiert im Internet mit meinen Daten? Der digitale Dschungel ist voller Unwägbarkeiten. Nur wer den Durchblick behält, ist darin sicher unterwegs. Um einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu fördern, hat die Deutsche Telekom die Online-Plattform 1001wahrheit.de ins Leben gerufen.

Bee smart!

Das Rundum-Sorglos-Paket für Streifenträger

Ein modernes und doch gemütliches Häuschen mit allem denkbaren Komfort: Ist es zu warm oder zu kalt, die Luftfeuchtigkeit zu hoch oder zu niedrig, ist der Vermieter sofort zur Stelle. Und sind die Bewohner einmal krank, wird automatisch ein Hilferuf abgesetzt. Klingt nach einem luxuriösen Altersheim oder Hotel Mama? Weder noch!

Denn die Bewohner um die es hier geht, sind winzig klein, tragen einen gelb-schwarz gestreiften Pelz und können fliegen. Die Rede ist natürlich von vielen fleißigen Bienen, die ihr Zuhause in zwei Bienenstöcken auf dem Gelände der Telekom-Zentrale in Bonn gefunden haben. Und diese Bienenkörbe sind keine gewöhnlichen: Ausgestattet mit Sensoren sammeln sie permanent Informationen, zum Beispiel zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Gewicht (= Füllstand der Waben) und Geräuschen. Diese Daten werden über die Cloud direkt an den Imker übertragen. Ihm reicht dank dieser smarten Technik ein kurzer Blick in seine App, um zu prüfen, ob die Bienen gesund sind. Unnötige Fahrten zum Bienenvolk und damit verbundene Störungen der fleißigen Insekten werden vermieden.

Übrigens: Auch auf dem Gelände des T-Systems Innovation Centers in München stehen zwei digitale Bienenstöcke, die ihre Daten nach Bonn senden. Und eine Imkerin aus der Bonner Umgebung hat ihre Bienenstöcke ebenfalls mit den cleveren Sensoren ausgestattet. Dadurch können die Daten der neuen Telekom-Bienen mit den Werten verschiedener Standorte verglichen werden. So leistet Digitalisierung einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz.

Medien, aber sicher

Wettbewerb für mehr Verantwortung im Netz

In WhatsApp-Gruppen über Mitschüler lästern oder andere mit peinlichen Fotos online bloßstellen – im digitalen Zeitalter verbreiten sich nicht nur nützliche Informationen, sondern auch Diffamierungen und Gerüchte rasend schnell. Wie können wir Kinder und Jugendliche also dabei unterstützen, digitale Medien verantwortungsvoll zu nutzen?

Unsere Initiative Teachtoday sucht mit dem jährlichen Wettbewerb „Medien, aber sicher“ Antworten auf diese Frage. Unter dem Motto „Digital voll dabei?“ fördert der Wettbewerb 2018 kreative Projektideen zum Thema Verantwortung im Netz. Am Wettbewerb teilnehmen können Kinder und Jugendliche im Alter von 9 bis 14 Jahren, die von einem Erwachsenen begleitet werden. Die besten sechs Projektideen wurden in einem öffentlichen Online-Voting ausgewählt und seit April stehen nun die Finalistenteams fest. Unter den ausgewählten Ideen sind ein Verhaltenskodex zum respektvollen Miteinander im Netz, eine Reportage über Cyber-Mobbing und ein Medienkompetenzplan für den Schulunterricht.

Jetzt geht es an die Projektumsetzung. Am 14. November 2018 präsentieren sich die Finalistenteams dann auf der Veranstaltung „Summit for Kids“ in Bonn.

Auszeichnung

Stolz wie Oskar

Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist: Wir gehören zu den nachhaltigsten Großunternehmen Deutschlands. Für unser ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement haben wir 2017 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Großunternehmen bekommen. Der Preis würdigt Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit und gilt als Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Die Jury findet: „Die Deutsche Telekom AG setzt mit ihrem nachhaltigen Lieferantenmanagement Maßstäbe, ermöglicht durch ihren Kernbetrieb massive Energieeinsparungen bei den Kunden und trägt selbst mit vielen Maßnahmen zur energieeffizienteren Datenübertragung bei.“ Dieses Lob gibt uns Rückenwind für unser weiteres Engagement – denn wir haben noch ganz viel vor!

Erfahren Sie mehr über unsere Pläne und unsere Auszeichnungen.

  • Herzlich Willkommen: Einer unserer Mitarbeiter, der selbst als Flüchtling nach Deutschland kam, stellt den Bewerberinnen und Bewerbern die Deutsche Telekom vor.
  • Fragen? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom helfen den Geflüchteten dabei, den Durchblick zu behalten…
  • …und die wichtigsten Infos zusammenzustellen. Keine leichte Aufgabe, wenn offizielle Zertifikate oder Zeugnisse fehlen. Deshalb stand bei den Bewerbertagen auch das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund.
  • So ein Bewerbertag will gut organisiert sein. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Für die Geflüchteten eine gute Möglichkeit, sich direkt noch ein paar persönliche Tipps abzuholen und erste Kontakte zu knüpfen.
  • Unbürokratisch und persönlich: Im Gespräch mit Führungskräften der Deutschen Telekom konnten die Bewerberinnen und Bewerber mit Persönlichkeit und Erfahrung punkten. Auch ohne perfekte Zeugnisse.

    Flüchtlingsengagement

    Hindernisse abbauen – Chancen bieten

    Wie können wir Menschen, die aus ihrer Heimat geflohen sind, in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren? Vor allem, wenn Zeugnisse und Nachweise fehlen oder Ausbildungen in Deutschland nicht anerkannt werden, sieht man erst im persönlichen Gespräch, was jemand wirklich kann. Deshalb haben wir 2017 sechs Bewerbertage für Praktikumsplätze veranstaltet. Auf diese Weise konnten wir nicht nur mehr als die geplanten 100 Praktikumsplätze vergeben, sondern auch Partnerunternehmen der Deutschen Telekom dabei unterstützen, Flüchtlinge einzustellen. Insgesamt waren im letzten Jahr 340 Flüchtlinge bei der Deutschen Telekom beschäftigt, die meisten von ihnen als Praktikanten, Auszubildende oder in der Pilotinitiative „Praktikum PLUS Direkteinstieg“. Letztere ist einzigartig, weil sie über zweieinhalb Jahre einen schrittweisen Einstieg ins Berufsleben ermöglicht – und vor allem am Anfang Zeit lässt für noch nicht abgeschlossene Sprach- und Integrationsmaßnahmen.

    Doch das ist nicht alles: Weitere Projekte, mit denen wir 2017 Flüchtlinge unterstützt haben, finden Sie hier.

    Sustainable Development Goals

    Mit Nullen und Einsen gegen den Hunger

    Bis 2030 den Hunger auf der Welt beenden: Das ist eines der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Eine gewaltige Herausforderung. Mit unseren Produkten, Lösungen und Aktivitäten tragen wir dazu bei, dieses und weitere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Denn um den weltweiten Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken, muss die Landwirtschaft effizienter werden und höhere Erträge erwirtschaften. Dabei kann Digitalisierung helfen: Sie macht eine präzise Bewirtschaftung von Ackerflächen möglich. Etwa mit computergesteuerten Maschinen, die Wetterdaten empfangen, oder mit Sensoren, die die Bodenbeschaffenheit messen. Dadurch wird immer exakt so viel Saatgut, Wasser, Düngemittel oder Energie eingesetzt wie nötig. Für nachhaltigeren Anbau und höhere Ernten.

    Erfahren Sie mehr über unseren Beitrag zu den Sustainable Development Goals.

    Lieferantenmanagement

    Der Lieferantenflüsterer

    Weltweit arbeitet die Telekom mit mehr als 30.000 Lieferanten zusammen. Wie können wir dafür sorgen, dass es in dieser Lieferkette nicht zu Verstößen gegen Menschen- und Arbeitnehmerrechte oder Umweltschutzstandards kommt? Antonio Veloso hatte eine richtungsweisende Idee: Er hat ein Programm entwickelt, um gute Arbeitsbedingungen bei Lieferanten in Entwicklungsländern zu fördern. „Unternehmen, die ihre Arbeitsbedingungen verbessern und Umweltschutzmaßnahmen umsetzen, sind erfolgreicher. Denn sie steigern ihre Produktivität und verbessern die Qualität ihrer Produkte. Davon will ich unsere Lieferanten überzeugen“, erklärt Veloso. Dialog auf Augenhöhe – das ist für ihn das Erfolgsrezept des Programms. Und das funktioniert so gut, dass inzwischen auch andere ICT-Unternehmen mit einsteigen.

    Lesen Sie das Interview mit Antonio Veloso hier, oder kommen Sie direkt mit ihm ins Gespräch.

    Infrastrukturausbau

    Vollgas fürs Highspeed-Netz

    Wie kommt das schnelle Internet in jeden Haushalt? Auch auf dem Land? Die Antworten lauten Glasfasertechnologie und Vectoring. Wir wollen erreichen, dass schon bald 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit bis zu 100 Mbits durchs Netz düsen können. Wie wir das schaffen? Indem wir beim Netzausbau Vollgas geben. Alle drei Minuten wurde 2017 im Durchschnitt einer der grauen Kästen am Straßenrand an das Glasfasernetz angeschlossen. Allein in Deutschland investierten wir mehr als fünf Millionen Euro, vor allem in unsere Infrastruktur, und betrieben über 455 000 Kilometer Glasfaserleitungen – theoretisch genug, um damit elf Mal die Welt zu umrunden.

    Erfahren Sie mehr darüber, wie wir unsere Netzinfrastruktur ausbauen.

    • Die Menschheit verbraucht Ressourcen von 1,5 Erden. Wie lange geht das noch gut?

      In der Tat: Wir Menschen leben über unsere Verhältnisse und sprengen sozusagen damit unseren Kreditrahmen. Alle natürlichen Ressourcen, die ab August verbraucht werden, kann unsere Erde in diesem Jahr nicht mehr natürlich regenerieren. Dass das auf Dauer nicht gutgehen kann, liegt also auf der Hand. Wir alle kennen Probleme wie Überfischung der Meere, Abholzung der Wälder oder immer größere Abfallberge oder aber auch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre – und damit natürlich auch einhergehend die Naturkatastrophen, die uns immer mehr heimsuchen.

      Die derzeitige Art zu wirtschaften geht also nicht nur zulasten zukünftiger Generationen, sondern aktuell auch zulasten von Menschen in ärmeren Ländern. Wir müssen uns also wirklich etwas einfallen lassen. Wenn wir alle, die Menschheit, auf Dauer einen guten Lebensstil führen wollen, müssen wir weg von der Wegwerfgesellschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft.

    • Was bedeutet Kreislaufwirtschaft und wie kann sie helfen?

      In der Kreislaufwirtschaft sollen die eingesetzten Rohstoffe über den Lebenszyklus einer Ware oder eines Produkts hinaus wieder vollständig in den Produktionsprozess zurückgelangen. Das ist jetzt eine sehr theoretische Erläuterung. Was heißt das denn nun wirklich genau? Kreislaufwirtschaft hat sehr viele verschiedene Facetten. Eine davon ist unter anderem die Wiederverwertung. Also ein Produkt soll nicht gleich weggeschmissen werden, soll einfach länger gebraucht werden und wiederverwertet werden. Recycling ist ein anderes Thema oder reparieren, und wieder einsetzen ist ein Thema oder auch einfach die längere Nutzungsdauer. All das sind wichtige Faktoren einer Kreislaufwirtschaft.

    • Haben Sie vielleicht ein Beispiel dazu?

      Handys: Millionen gebrauchte Handys liegen bei uns in den Schubladen in Deutschland alleine. Und das ist ein nicht unerheblicher Rohstoffschatz. Die wertvollsten Rohstoffe dabei sind Gold, Silber und Kupfer und diese können durch fachgerechtes Recycling aus dem Handy wieder zurückgewonnen werden. Die anderen Materialien werden beim Recyclingprozess zur Energieerzeugung verbrannt und das nennt man übrigens „thermische Verwertung“. Also: Alte Handys gehören nicht in den Hausmüll, das ist schon seit über zehn Jahren verboten. Für die Umwelt ist es also besser, Handys, wie wir das übrigens auch von den Batterien kennen, getrennt zu sammeln. Und: Alle Handys können in allen Telekom-Shops in Deutschland und über unsere Online-Portale wie das Handysammelcenter zurückgegeben werden. Circa 15 Prozent aller Handys, die von der Telekom in Deutschland gesammelt werden, werden nach einer professionellen Datenlöschung – das ist auch ein ganz wichtiges Thema – als Second-Hand-Handys dann auch wieder zurück in den Markt gebracht. Also das heißt: Die Nutzungsdauer von Geräten wird somit verlängert.

      Und: Auf der anderen Seite werden wertvolle Rohstoffe in die Wertschöpfungskette zurückgeführt, und das sind genau die Prinzipien und die Funktionsweise der Kreislaufwirtschaft.

    • Welche Rolle spielt Digitalisierung in diesem Zusammenhang?

      Digitalisierung ist ein wirklich großer Hebel, um Ressourcen zu schonen. Beispiel Urlaubsfotos: Nicht mehr auf der einen Festplatte speichern, sondern in der MagentaCLOUD. Dann braucht man keine Festplatte mehr. Wenn man keine Festplatte mehr braucht, werden keine Rohstoffe verbraucht. Der Stromverbrauch wird reduziert, und es entsteht natürlich infolge auch kein Müll. „Dematerialisierung“ ist hier das große Schlagwort.

    • Aber auch in der Cloud müssen die Daten doch irgendwo gespeichert werden?

      Absolut richtig. Nur können wir das viel effektiver als unsere Kunden. In unseren hoch sicheren und energieeffizienten Rechenzentren wird aufgrund der besseren Auslastung auf der einen Seite weniger Hardware und auf der anderen Seite weniger Energie benötigt. Im Vergleich zum Betrieb einer eigenen Infrastruktur beim Kunden sinkt der Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent, ein weiteres Beispiel für Ressourcenschonung im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

    • Was können wir noch tun?

      Vier von fünf Dingen, die wir besitzen, nutzen wir tatsächlich im Schnitt nur ein einziges Mal im Monat oder vielleicht sogar auch weniger. Oder wie oft nutzen Sie beispielsweise Ihre Bohrmaschine? Die kostet nicht nur viel, sie verbraucht auch wertvolle Ressourcen, und dabei brauchen wir sie fast nie oder auch nur selten. Viel effizienter ist es doch, diese Maschine dann mit anderen zu teilen. So zum Beispiel sind Sharing-Plattformen diejenigen, die dies ermöglichen und die gleichzeitig dafür sorgen, dass Ressourcen nicht doppelt und dreifach irgendwo zu Hause rumliegen, sondern durch Sharing können wir einen großen Beitrag zur Schonung von Ressourcen leisten.

    • Welche Rolle spielt die Telekom hierbei?

      Zum einen: Unser Netz macht viele dieser Lösungen überhaupt erst möglich. Zum anderen: Unsere Produkte und Dienste wie Videoconferencing, Cloud-Anwendungen oder Smart-Home-Lösungen ermöglichen unseren Kunden wiederum einen nachhaltigen und klimaschonenden Konsum. Zum anderen wollen wir aber auch als Unternehmen einen Beitrag leisten und unseren eigenen ökologischen Fußabdruck verkleinern. Wir tun das in vielerlei Hinsicht, zum Beispiel wenn es um Energieeinsatz und Stromsparen geht. Wir investieren in effiziente Netztechnologien, ersetzen alte Technik durch neue energieeffizientere Technologie und verbessern das Energiemanagement unserer Gebäude. Oder aber auch: Wir reduzieren unsere Dienstwagenflotte, wenn es um die CO2-Obergrenzen geht.

      Das sind jetzt nur einige Beispiele. Fakt ist, dass wir nur als Gesellschaft gemeinsam eine Chance haben, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Das heißt also im Schulterschluss: Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Jeder muss hier seinen Beitrag leisten, und mit dieser App wollen wir gerne das komplexe Thema „Kreislaufwirtschaft“ leicht verständlich und nachvollziehbar machen, und wir geben natürlich auch einige Tipps, wie man besser und nachhaltiger handeln kann.

    Kreislaufwirtschaft

    „Raus aus der Wegwerfgesellschaft”

    Ein privater Pkw steht im Schnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt herum. Eine Bohrmaschine läuft in ihrem gesamten Leben nur etwa 13 Minuten. Die Zahlen machen es deutlich: Würden wir weniger Produkte selbst kaufen und mehr miteinander teilen, könnten wir nicht nur viel Geld, sondern auch wertvolle Ressourcen sparen. Was eine „Shared Economy“ eigentlich ist und wie jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann, erklärt Birgit Klesper, Leiterin Group Corporate Responsibility, in diesem Interview.

    Welchen Beitrag wir zu einer „Shared Economy“ leisten, lesen Sie hier.

    Biodiversität

    Alles klar bei Maja und Co.

    Bienen sind empfindliche Wesen: Liegt die Temperatur im Stock nur ein Grad unter dem Optimalwert, wird das Bienenvolk träge, und die Schwarmintelligenz gerät ins Stocken. Das ist einer der Gründe, warum Imker das Wohl ihrer gestreiften Schützlinge immer im Auge behalten müssen. Der neue Funkstandard „NarrowBand-Internet of Things“ hilft ihnen dabei. Ein kleiner Sensor im Bienenstock funkt Infos zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck auf das Smartphone des Imkers. So weiß er genau, was seine Bienen gerade brauchen. Auf diese Weise trägt die Technologie zum Schutz der Bienenbestände bei. Entwickelt wurde sie vom Startup „Bee & Mee“ (beeand.me), das von der Telekom gefördert wird.

    Sehen Sie hier, wie wir Biodiversität schützen.

    Nachhaltige Produkte und Dienste

    Tschüss, nervige Parkplatzsuche

    Unsere App „Park and Joy“ will der leidigen Suche nach einem Parkplatz ein Ende bereiten: Autofahrer in Hamburg können auf ausgewiesenen Parkflächen einfach und bequem ihr digitales Parkticket mit der App lösen und darüber flexibel die Parkzeit verkürzen oder verlängern. Die App zeigt Nutzern in Hamburg freie Plätze an und wird sie zukünftig auch auf kürzestem Wege dorthin navigieren. Parksuchverkehr wird dadurch verringert und Parkplätze besser ausgelastet. Das spart nicht nur Nerven, sondern auch CO2. Anfang 2018 sind bereits 11 000 Parkplätze vernetzt, weitere folgen im Laufe des Jahres. 2018 dürfen sich auch Autofahrer in Bonn, Duisburg, Dortmund, Darmstadt, Oberhausen, Hagen und Moers auf die Einführung von Park and Joy freuen.

    Mehr innovative Lösungen für Smart Cities lernen Sie hier kennen.

    CO2-Emissionen

    Im „A-Team“ für den Klimaschutz

    Wir sind wieder dabei: Als eines von nur 120 Unternehmen weltweit haben wir es 2017 erneut in das „A-Team“ von CDP geschafft. In die Climate-A-Liste werden nur Unternehmen aufgenommen, die sich durch ein hohes Engagement für den Klimaschutz auszeichnen – und die besonders transparent und umfassend über ihre Treibhausgasemissionen berichten. Wir veröffentlichen schon seit 2003 eine Bilanz unserer CO2-Emissionen. Seit einigen Jahren erfassen und dokumentieren wir dabei auch die indirekten Emissionen – also die, die bei unseren Kunden oder Lieferanten entstehen.

    Was wir tun, um unser Klima zu schützen? Mehr dazu hier.

    WeCare

    „We Care“-Magazin: Nachhaltigkeit zum Mitmachen

    Stimmt es wirklich, dass Kühe heute auch SMS schreiben können? Was haben Gorillas mit Smartphones zu tun? Und wie kann eine Seekuh das Meer vom Plastikmüll befreien? Unser „We Care“-Onlinemagazin verrät es. Es bringt Themen rund um gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit auf den Punkt – abwechslungsreich und verständlich. Neben Hintergrundberichten und Interviews finden sich dort auch Tipps und Tricks für mehr Nachhaltigkeit im Alltag. Neue Ausgaben des Magazins erscheinen regelmäßig in Deutsch und Englisch auf der „We Care“-Website.

    Hier geht’s direkt zum Magazin.

    Nachhaltige Produkte und Dienste

    Zocken gegen Demenz

    Von wegen reine Zeitverschwendung – die Spieler unseres mobilen und Virtual Reality Games „Sea Hero Quest“ leisten einen wichtigen Beitrag zur Demenz-Forschung. Wie das geht? Indem die App beim Spielen anonyme Daten über das Orientierungsverhalten der Nutzer sammelt, die von Wissenschaftlern ausgewertet werden. Knapp 4 Millionen Menschen haben bereits mitgemacht. Erstmals gibt es damit umfangreiche Daten zur räumlichen Orientierung von Frauen und Männern aller Altersgruppen über alle Kontinente hinweg. Diese Normdaten gelten als zentraler Schritt für die Entwicklung neuer Verfahren zur frühzeitigen Diagnose von Demenz. Somit könnte es künftig möglich werden, Demenz bei Patienten zu diagnostizieren, bevor Gedächtnisprobleme auftreten – und neue Verfahren zu entwickeln, um eine beginnende Demenz so früher zu erkennen und zu behandeln.

    Weitere smarte Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen stellen wir Ihnen hier vor.

    Medienkompetenz

    Sicher durchs Netz der 1 001 Wahrheiten

    In den sozialen Medien findet jeder eine Plattform, um Informationen schnell zu verbreiten oder seine Meinung kundzutun. Doch wie sollen User erkennen, ob diese Informationen richtig oder falsch sind? Unsere Antwort lautet: durch Medienkompetenz.

    Nur wer um die Gefahren im Netz weiß, kann die positiven Seiten des Internets wirklich genießen. Dafür macht sich die Telekom mit verschiedenen Projekten und Initiativen stark. Zum Beispiel mit dem Portal www.medienabersicher.de. Ab Sommer 2018 finden dort Kinder und Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen umfassende Materialien zum Selbstlernen. Außerdem stellen wir dort Informationen für Multiplikatoren zur Verfügung – also beispielsweise für Lehrer, Mentoren oder Personalverantwortliche in Unternehmen. Die ersten Themen stehen bereits fest: „Darknet“, „Meinungsmache im Netz“ und „Digitalisierung und Gesundheit“. Das Material wird nicht nur auf Deutsch und Englisch zur Verfügung stehen, sondern auch in leichter Sprache: Das ermöglicht es auch Menschen, die Lernschwierigkeiten haben oder nur wenig Deutsch sprechen, die Informationen zu verstehen.

    Was es bedeutet, ein vertrauensvoller Partner in einer digitalen Welt zu sein, erfahren Sie hier.

    Ausbildung

    Hacker aus den eigenen Reihen

    Gotham City hat Batman – das Internet hat unsere Spezialisten für Datensicherheit. Mit geballtem Fachwissen sagen sie der Kriminalität im Internet den Kampf an. Seit 2014 bilden wir hausintern Hacker aus, die keinen Schaden anrichten, sondern auf der guten Seite stehen: Sie spüren Sicherheitslücken auf, um sie zu schließen. Auszubildende und dual Studierende der Telekom können sich nach Abschluss ihres jeweiligen Ausbildungsgangs für die zweieinhalbjährige berufsbegleitende Fortbildung zum „Cyber Security Professional“ bewerben. Damit sind sie gefragte Spezialisten: Denn obwohl das Thema Datensicherheit in unserer Informationsgesellschaft so wichtig ist, sind Datensicherheits-Experten auf dem Arbeitsmarkt bisher rar.

    Wollen Sie auch Hacker werden? Wir verraten Ihnen, wie das geht.

    Nachhaltige Produkte und Dienste

    Schutz gegen Spione aus der Luft

    Drohnen ermöglichen beeindruckende Filmaufnahmen aus der Luft und können auch ganz praktische Dienste leisten: Pakete ausliefern, Pizza bringen oder ganze Landstriche genau vermessen. Die technischen Möglichkeiten von Drohnen lassen sich jedoch auch für illegale und kriminelle Zwecke missbrauchen. Mit dem Magenta Drohnenschutzschild bieten wir unseren Geschäftskunden daher eine IT-Lösung, die sie vor der zunehmenden Gefahr durch private Drohnen schützt. Vor allem Unternehmen, Rechenzentren, Stadien und Behörden können damit ihr Gelände gegen ferngesteuerte Flugobjekte absichern und so Spionage, Schmuggel und Vandalismus vorbeugen. Auf dem „Drone Detection Day“ im Juli 2017 haben wir gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung auf die Herausforderungen der zunehmenden Drohnennutzung aufmerksam gemacht. Außerdem wurde das Magenta Drohnenschutzschild der Öffentlichkeit vorgestellt: Das Schutzschild erkannte zuverlässig unterschiedliche Drohnentypen, die verschiedene Gefährdungsszenarien simulierten, und warnte vor ihnen.

    Mehr erfahren Sie hier.