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  • Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2016
Corporate Responsibility Bericht 2016

Spezifische Standardangaben

Wirtschaftlich

Indirekte wirtschaftliche Auswirkungen

G4-DMA

So bauen wir unsere Infrastruktur aus

G4-EC7 Entwicklung und Auswirkung von Infrastrukturinvestitionen und geförderten Dienstleistungen

Verantwortungsvoller Infrastrukturausbau

Ökologisch

Energie

G4-DMA

So schützen wir das Klima
So betreiben wir energieeffiziente Netze
So betreiben wir Gebäude energieeffizient
So setzen wir uns für eine klimaschonende Mobilität ein

G4-EN3 Energieverbrauch innerhalb der Organisation

Kennzahl Gesamt-Energieverbrauch

Der Energieverbrauch innerhalb der Organisation betrifft bei der Deutschen Telekom hauptsächlich den Eigenverbrauch von elektrischem Strom, Fernwärme, fossilen Brennstoffen und Kraftstoffen des Fuhrparks. Der Weiterverkauf von Energie ist mengenmäßig nicht wesentlich für die Telekom und in den Angaben zum Energie- und Kraftstoffverbrauch generell nicht enthalten.

G4-EN5 Energieintensität

ESG KPI „Energieverbrauch“

Gesellschaftlich: Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung

Beschäftigung

G4-DMA

So nehmen wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahr
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger

G4-LA1 Neueinstellung und Fluktuation

Entwicklung der Mitarbeiterzahl weltweit
Fluktuationsquote
Anteil Beamte Konzernbelegschaft
Mitarbeiter Vivento

Im Rahmen des jährlichen Strukturberichts werden die Eintritte in den Ruhestand – und damit eine wichtige Komponente der natürlichen Fluktuation – nicht erfasst. Eine Aufgliederung der natürlichen Fluktuation nach Geschlecht und Alter ist daher nicht möglich. Der Aufwand einer genaueren Datenerfassung steht in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen.

Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis

G4-DMA

So nehmen wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahr

G4-LA4 Ankündigungsfristen für operative Veränderungen

Dieser Indikator ist auf die Telekom als weltweiter Konzern nicht anwendbar, da die Erhebung aller länderspezifischen Regelungen zu aufwendig und nicht im Verhältnis zum damit erzielten Nutzen steht. Bei wesentlichen betrieblichen Veränderungen werden die Betriebsratsgremien gemäß geltenden Rechtsnormen, wie zum Beispiel dem Betriebsverfassungsgesetz, informiert und entsprechend eingebunden. Daneben findet auch ein regelmäßiger Austausch mit Arbeitnehmervertretungen auf nationaler und europäischer Ebene statt.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

G4-DMA

So sorgen wir für eine gesunde Belegschaft

Wenn Beschäftigte oder deren Familienangehörige in Not geraten, beispielsweise durch eine schwere Erkrankung, unterstützt sie die Telekom mit verschiedenen Programmen. Einige Beispiele:

  • Individualberatung bei beruflichen und privaten Sorgen oder Konflikten durch psychosoziale Experten der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung unseres externen Dienstleisters B.A.D.
  • Hilfe für einkommensschwache Familien: In Notsituationen wie etwa bei Naturkatastrophen bietet das Betreuungswerk von Post, Postbank und Telekom Unterstützung an.
  • Deutsche Telekom Sozialfonds: Beschäftigte, die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, aus der sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können, erhalten schnelle wirtschaftliche Hilfe. Ein Familienfond unterstützt insbesondere in Not geratene Familien.
  • Tanztherapie für an Krebs erkrankte Frauen in Kooperation mit dem Erholungswerk Post Postbank Telekom e.V.
  • Angebote in Kooperation mit dem Familien/Elternservice AWO: Beratung und Vermittlung bei der Pflege von Angehörigen und der Seniorenbetreuung, Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen, Teilnahme an Pflegeseminaren, Kindernotfallbetreuung, Beratung und Vermittlung bei der Kinderbetreuung.
  • Um Beruf und Privatleben besser in Einklang zu bringen, ermöglichen wir flexibles Arbeiten. Dazu stehen im Konzern verschiedene Modelle zur Gestaltung von Arbeitszeiten und -formen zur Verfügung. Sie ermöglichen Gleitzeit, Teilzeit, Altersteilzeit, Elternzeit, Pflegezeit/Familienpflegezeit und Urlaub ohne Entgelt.

G4-LA5 Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Im Gesundheits- und Sicherheitsmanagement bei der Telekom in Deutschland sind verschiedene Steuerungskreisebenen implementiert:

  • Die erste Ebene bildet der „Zentrale Arbeitskreis Gesundheit“, bestehend aus Arbeitgebervertretern des Konzerns und der Gesellschaften, Sozialpartnern, Fachexperten des Gesundheits- und Sicherheitsmanagements sowie der Schwerbehindertenvertretung.
  • Auf der zweiten Ebene sind „Arbeitskreise Gesundheit“ in den Tochtergesellschaften der Telekom in Deutschland etabliert.
  • Die dritte Ebene bilden lokale Vor-Ort-Arbeitskreise, die das betriebliche Gesundheitsmanagement umsetzen; hiervon existieren mindestens 110.

In Deutschland sind 100 Prozent der Beschäftigten durch diese Ausschüsse repräsentiert. Die internationalen Landesgesellschaften verantworten ihr Gesundheits- und Sicherheitsmanagement autonom. Jedoch werden schrittweise alle Beschäftigten der Deutschen Telekom über ein zertifiziertes Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagementsystem angebunden, das konzerneinheitliche Standards sicherstellt. International sind bereits rund 77,5 Prozent der Beschäftigten durch dieses Managementsystem eingebunden (Stand Ende 2016). Zusätzlich wurde 2016 das Gesundheits- und Sicherheitsmanagement in allen deutschen Konzerngesellschaften einer Auditierung unterzogen, um einen lückenlosen Nachweis der Zertifizierungen der zusammenarbeitenden Gesellschaften abzubilden. Sämtliche auditierten Bereiche erhielten das Zertifikat. Der Abdeckungsgrad in Deutschland stieg damit von 2 Prozent auf 62 Prozent.

G4-LA6 Unfallarten und -häufigkeiten in der Organisation

Gesundheitsquote
Arbeitsunfälle in Deutschland

Aus- und Weiterbildung

G4-DMA

So investieren wir in Ausbildung und Entwicklung

G4-LA9 Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie

Ausbildung (Konzern national - Deutschland)

  Gesamtstunden 2016 Frauen Männer
Azubis 10 911 200* 4 364 480* 6 546 720*
Dual Studierende 3 125 424* 1 062 644* 2 062 780*
Summe 14 036 624* 5 427 124* 8 609 500*

* Zur Berechnung der Zahlen wurden Durchschnittswerte verwendet.)

Weiterbildung (Konzern national - Deutschland)
2016 nahmen unsere Mitarbeiter im Durchschnitt 21,7 Stunden an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Grundsätzlich steht die Weiterbildung allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (geschlechtsneutral, hierarchieübergreifend) gleichermaßen zur Verfügung, eine Differenzierung ist daher auf die Deutsche Telekom nicht anwendbar.
Weiterbildung Telekom Training
Auszubildende und Berufsfelder

G4-LA10 Programme zum Kompetenzmanagement, Umgang mit Berufsausstieg und der Verlängerung der Beschäftigungsfähigkeit

Programme zu lebenslangem Lernen
Ausbildung und Entwicklung

Ausstieg aus dem Unternehmen und berufliche Perspektiven
Situationsabhängig setzen wir verschiedene Instrumente ein, um betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den sozialverträglichen Ausstieg aus der Beschäftigung im Konzern zu erleichtern. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit, eine Outplacement-Beratung in Anspruch zu nehmen, und die Zahlung einer Abfindung. Zudem bietet Vivento, der Dienstleister für den Personalumbau der Telekom in Deutschland, unseren Beschäftigten neue, vielfältige Perspektiven auch außerhalb der Deutschen Telekom. Beschäftigte erhalten dort Unterstützung und individuelle Beratung rund um alle Themen des beruflichen Wechsels: dazu gehören für Beamte passende Stellenangebote bei Bundesbehörden, Ländern oder Kommunen, die über das von Vivento betriebene Stellenportal www.interamt.de angeboten werden, aber auch Bewerbertrainings, notwendige Qualifizierungen sowie Informationen zu finanziellen Wechselanreizen und -angeboten des Konzerns.

Seitens des Betreuungswerks Post Telekom werden Seminare zum Thema „Vorbereitung auf den Ruhestand“ angeboten, an denen Beschäftigte der Deutschen Telekom teilnehmen können. Dort wird gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, wie diese die nachberufliche Zeit sinnvoll mit Inhalten und Aktivitäten ausfüllen und ihren Ruhestand langfristig genießen können.
Weiterbildung Telekom Training

G4-LA11 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer Karriereentwicklung erhalten

Zur Beurteilung der Leistung und Karriere-Entwicklung unserer Beschäftigten setzen wir verschiedene Instrumente ein. „Compass“ wird für tarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beamte in Deutschland, das „Performance & Potential Review (PPR)“ für außertariflich Beschäftigte in Deutschland sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesgesellschaften angewendet. Darüber hinaus führten wir 2014 mit dem „Performance Dialog“ ein neues Instrument zur Leistungsbeurteilung für obere Führungskräfte ein.

Instrumente des Performance-Management und Mitarbeiterkategorie Anzahl und Anteil der Beschäftigten, deren Leistung und Karriereentwicklung beurteilt wurde
Compass (tarifliche Beschäftigte in Deutschland) ca. 77.000 Beschäftigte (81 Prozent der Zielgruppe)
Performance & Potential Review (außertarifliche Beschäftigte in Deutschland) ca. 9 000 Beschäftigte (96 Prozent der Zielgruppe)
Performance & Potential Review (Beschäftigte in Landesgesellschaften) 21 000 Beschäftige (Instrument ist in vielen Landesgesellschaften im Einsatz)
Performance Dialog (obere Führungskräfte konzernweit) 2 600 Beschäftigte (93 Prozent der Zielgruppe; Stand Juni 2016)

Die Instrumente des Performance-Managements beziehen sich immer auf ganze Mitarbeitergruppen und decken weibliche und männliche Beschäftigte damit gleichermaßen ab.

Vielfalt und Chancengleichheit

G4-DMA

So machen wir uns für Vielfalt stark

G4-LA12 Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Arbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere Diversitätsfaktoren

Frauen im Konzern
Menschen mit Behinderung
Altersstruktur

Die Deutsche Telekom ist ein internationales Unternehmen, das in Teilen seiner Landesgesellschaften lediglich mit einer Mehrheitsbeteiligung vertreten ist. Eine einheitliche Aufschlüsselung der Werte nach Mitarbeiterkategorie ist daher nicht möglich.

Gleicher Lohn für Frauen und Männer

G4-DMA

So machen wir uns für Vielfalt stark

G4-LA13 Verhältnis Grundvergütung von Frauen zu Männern

Seit vielen Jahren vergleichen wir die Vergütung der weiblichen und männlichen Beschäftigten. Signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Vergütung unserer Beschäftigten in Deutschland konnten nicht festgestellt werden. Die Zertifizierungen durch Logib-D und eg-check bestätigen, dass Frauen und Männer bei gleicher Arbeit das gleiche Entgelt erhalten. Eine Erhebung der Gehälter unserer männlichen und weiblichen Mitarbeiter an allen internationalen Standorten ist aufgrund der Datenverfügbarkeit, der Wettbewerbsrelevanz und des Aufwands nicht möglich.

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich der Arbeitspraktiken

G4-DMA

So steuern wir Nachhaltigkeit im Einkauf
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger
Auditergebnisse 2016

G4-LA14 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Kriterien im Hinblick auf Arbeitspraktiken überprüft wurden

Derzeit kann der Prozentsatz neuer Lieferanten, die nach nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien (z.B. durch Selbstauskunft, EcoVadis-Plattform oder Social Audits img) überprüft wurden, noch nicht angegeben werden. Nach der konzernweiten Implementierung des Lieferantenportals im Jahr 2017 können wir voraussichtlich 2018 eine genaue Angabe dazu machen. Grundvoraussetzung jeder Lieferantenbeziehung der Telekom ist die Präqualifizierung, die unter anderem 18 nachhaltigkeitsrelevante Fragen abdeckt.

G4-LA15 Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Auditergebnisse 2016

Gesellschaftlich: Menschenrechte

Gleichbehandlung

G4-DMA

So achten wir Menschenrechte

G4-HR2 Gesamtzahl der Schulungsstunden von Mitarbeitern zu Menschenrechtspolitik und -verletzungen

Es haben mehrere spezifische Schulungen, die sich ausschließlich mit Menschenrechten befasset haben, stattgefunden. Geschult wurden insbesondere die Mitarbeiter, die die strategische Verantwortung für das Thema Menschenrechte inne haben.

G4-HR3 Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen

Eingegangene Hinweise bei Kontaktstelle für Menschenrechte

Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen

G4-DMA

So achten wir Menschenrechte

G4-HR4 Ermittelte Geschäftsstandorte und Lieferanten, bei denen das Recht der Beschäftigten auf Vereinigungsfreiheit oder Kollektivverhandlungen verletzt wird und ergriffene Maßnahmen

Auditergebnisse 2016

In unserem Konzern sind uns keine Vorfälle dieser Art bekannt. Die Deutsche Telekom erkennt das Grundrecht auf Vereinigungsfreiheit sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen im Rahmen nationaler Regelungen und bestehender Vereinbarungen an. Diese Grundsätze sind als wesentlicher Teil der Sozialcharta img für den gesamten Konzern bindend und jährlich von den Konzernunternehmen schriftlich zu bestätigen.

Bewertung der Lieferanten hinsichtlich Menschenrechten

G4-DMA

So steuern wir Nachhaltigkeit im Einkauf
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger
Auditergebnisse 2016

G4-HR10 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden

Derzeit kann der Prozentsatz neuer Lieferanten, die nach nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien (z.B. durch Selbstauskunft, EcoVadis-Plattform oder Social Audits img) überprüft wurden, noch nicht angegeben werden. Nach der konzernweiten Implementierung des Lieferantenportals im Jahr 2017 können wir voraussichtlich 2018 eine genaue Angabe dazu machen. Grundvoraussetzung jeder Lieferantenbeziehung der Telekom ist die Präqualifizierung, die unter anderem 18 nachhaltigkeitsrelevante Fragen abdeckt.

ESG KPI „Nachhaltiger Einkauf“
Lieferantenbeziehungen

G4-HR11 Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene Maßnahmen

Auditergebnisse 2016

Gesellschaftlich: Gesellschaft

Korruptionsbekämpfung

G4-DMA

Managementansatz (Compliance)

G4-SO3 Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Korruptionsrisiken geprüft wurden, und ermittelte erhebliche Risiken

Im Rahmen der Risikoanalyse wurden folgende Korruptionsrisiken als am wahrscheinlichsten ermittelt:

  1. Gewährung eines Vorteils an einen Angestellten oder Beauftragten eines Geschäftspartners im Hinblick auf eine konkrete künftige Geschäftsentscheidung, um dadurch eine unlautere Bevorzugung im Wettbewerb zu erreichen
     
  2. Annahme eines Vorteils im Hinblick auf eine konkrete Geschäftsentscheidung
     
  3. Mitarbeiter formuliert die Auswahlkriterien zugunsten eines Lieferanten/Beraters, sodass der Einkäufer keine Wahl mehr hat; Mitarbeiter beeinflusst eine Auktion/Ausschreibung zugunsten eines Anbieters und erhält im Gegenzug eine Zuwendung
     
  4. Mitarbeiter/Einkäufer vereinbart bei der Vergabe von Dienstleistungen Konditionen zum Nachteil des Unternehmens; er erhält vom Auftragnehmer/Berater im Gegenzug Geld oder andere Vorteile
     
  5. Beschäftigter vereinbart mit einem Lieferanten einen 10 Prozent höheren Rechnungsbetrag; der Lieferant erstattet die Hälfte des überhöhten Betrags an den Beschäftigten auf ein privates Konto zurück

Wir führen jährlich ein konzernweites Compliance Risk Assessment (CRA) durch, um Compliance-Risiken zu ermitteln und darauf zugeschnittene Compliance-Maßnahmen zu entwickeln. Das CRA im Jahr 2016 umfasste 79 Gesellschaften und hatte damit eine Abdeckungsquote von über 97 Prozent (nach Mitarbeiterzahl).

G4-SO4 Informationen und Schulungen über Maßnahmen und Verfahren zur Korruptionsbekämpfung

Im Jahr 2012/2013 fanden Präsenztrainings mit dem Schwerpunkt Antikorruption statt. Trainiert wurden alle Konzernvorstände und die erste Berichtsebene. Zusätzlich fanden risikospezifische Präsenztrainings in den Bereichen IT, Vertrieb, Einkauf, Services, Produktion, Technical Services, Marketing, Technik und Finanzen statt. Es wurden über 3 400 Mitarbeiter geschult. International wurden Mitglieder des Board-Managements und Angehörige von Risikogruppen trainiert (3 800 Teilnehmer). An einem E-Learning img haben national knapp 16 000 Mitarbeiter teilgenommen. International wurde dieses E-Learning bei 26 Gesellschaften ausgerollt. 2014 fanden weitere themen- und risikospezifische Trainings statt. So wurden bei T-Systems International im Delivery-Bereich deutschlandweit in 72 Präsenztrainings 1 221 Mitarbeiter sowie international 1 120 Mitarbeiter ebenfalls in Präsenztrainings geschult.

Im Jahr 2015/2016 wurde eine Schulungskampagne im Rahmen der Zertifizierungsvorbereitung durchgeführt.

E-Learning-Schulungen in Deutschland
2015 und 2016 haben in Deutschland 17 480 Beschäftigte mit risikoreicher Tätigkeit (Vertrieb, Einkauf) und 18 302 weitere Beschäftigte das E-Learning Antikorruption absolviert; 17 818 Mitarbeiter haben ein Teilnehmerzertifikat für ein Compliance-E-Learning erworben; 40 560 Mitarbeiter haben an einem E-Quiz für Geschenke teilgenommen und 1 138 Mitarbeiter haben das E-Learning zu Beraterleistungen durchgeführt. 7 977 Beschäftigte führten das E-Learning Kartellrecht durch.

Präsenztrainings in Deutschland und international
2016 nahmen im Segment T-Systems circa 1 600 Mitarbeiter (Deutschland) und circa 3 000 Mitarbeiter (international) an einem Präsenztraining für Compliance und Antikorruption teil. Im Segment Europa wurden circa 1 000 Mitarbeiter, im Segment Deutschland circa 200 Mitarbeiter und in der GHS knapp zehn Mitarbeiter geschult.Konzernweite Implementierung der KonzernrichtlinieDie Deutsche Telekom hat eine „Konzernrichtlinie zur Vermeidung von Korruption und sonstigen Interessenkonflikten“ implementiert, in der unter anderem Verantwortlichkeiten und Organisationspflichten geregelt sind, aber auch mögliche Interessenkonflikte aufgezählt werden. Dazu wurde die „Konzernrichtlinie zur Annahme und Gewährung von Vorteilen“ implementiert, die klar regelt, welche Vorteile im Verhältnis zu Geschäftspartnern angenommen und gewährt werden dürfen. Beide Richtlinien wurden konzernweit ausgerollt sowie kommuniziert und dabei von den Geschäftsführungen der entsprechenden Gesellschaften beschlossen.Information und Schulung von GeschäftspartnernDie Geschäftspartner erkennen die Allgemeinen Einkaufsbedingungen (AEB) der Deutschen Telekom an, bevor sie eine Geschäftsbeziehung eingehen können. In den AEB ist eine Antikorruptionsklausel enthalten. Dazu werden im Rahmen der Lieferantenselbstauskunft Fragen zum Compliance-Management-System der Geschäftspartner gestellt. Die Deutsche Telekom bietet externen Geschäftspartnern und Lieferanten seit September 2014 Compliance-Schulungen an. Im Fokus stehen insbesondere kleine und mittelständische deutsche Geschäftspartner und Lieferanten. Mit Präsenztrainings und einer Online-Schulung unterstützt die Deutsche Telekom ihre Partner noch stärker, sich nach ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten korrekt zu verhalten. In den Trainings werden konkrete Compliance-relevante Themen wie etwa Korruptionsprävention, Kartellrecht oder Nachhaltigkeit thematisiert und das Compliance-Management-System der Deutschen Telekom wird vorgestellt.

G4-SO5 Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen

Die Deutsche Telekom verfolgt ein umfassendes Compliance-Management, um Korruption vorzubeugen und zu bekämpfen. Aufgedeckte Verfehlungen werden angemessen – bis hin zur außerordentlichen Beendigung eines Arbeitsverhältnisses – sanktioniert. Bei der Gesamtzahl sanktionierter Korruptionsfälle handelt es sich um eine vertrauliche Information.

Compliance

G4-DMA

So stellen wir integres und rechtskonformes Verhalten sicher

G4-SO8 Sanktionen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften

Wesentliche laufende Rechtsverfahren

Gesellschaftlich: Produktverantwortung

Kundengesundheit und -Sicherheit

Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen

G4-DMA

So gewährleisten wir eine hohe Servicequalität

G4-PR5 Ergebnisse von Umfragen zur Kundenzufriedenheit

Messbare Erfolge durch "K1 - Kunde zuerst"

Schutz der Privatsphäre von Kunden

G4-DMA

So schaffen wir die internen Voraussetzungen für effektiven Datenschutz
So schützen wir Verbraucher und Jugend
So schützen wir unsere Infrastruktur

G4-PR8 Gesamtzahl begründeter Beschwerden in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre des Kunden und die Verletzung des Datenschutzes

Wesentliche laufende Rechtsverfahren