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Corporate Responsibility Bericht 2016

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden

Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender, Bonn, Deutschland
Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender, Bonn, Deutschland

Liebe Leserinnen und Leser,

2016 war ein erfolgreiches Jahr für die Deutsche Telekom. Wir haben weiter investiert und sind erneut kräftig gewachsen. Dabei lassen wir in unserem Anspruch nicht nach, führender Telekommunikationsanbieter in Europa zu sein. Auch, was unsere Rolle als verantwortungsvolles Unternehmen angeht.

2016 war zugleich aber auch weltpolitisch ein turbulentes und unruhiges Jahr. Ein Jahr der nationalen Abschottung, in dem viele das hervorgehoben haben, was die Menschen voneinander trennt, und nicht das, was sie miteinander verbindet. Ich halte diese Entwicklung im Grundsatz für falsch – schon allein aufgrund der vielen globalen Herausforderungen, vor denen wir gemeinsam stehen: seien es der Klimawandel, das weltweite Wohlstandsgefälle, die Flüchtlingsthematik oder Cybersicherheit.

Ich bin überzeugt, dass wir solche Herausforderungen nur gemeinsam lösen können. Auch unser unternehmerisches Handeln ist von dieser Überzeugung getragen: „Life is for Sharing“ – das ist unser Selbstverständnis, und dafür stehen wir ein. Wir stehen nicht für Hass oder Trennung. Sondern unsere Netze schaffen Verbindungen zwischen Menschen. Sie überwinden Grenzen. Sie fördern das Teilen. Und sie helfen so dabei, dass Gemeinschaften entstehen können. 

2016 gab es auch genau solche positiven Signale grenzüberschreitender Zusammenarbeit: Am 1. Januar 2016 traten die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) in Kraft. Und auf der Klimakonferenz in Marrakesch wurde im November das Zwei-Grad-Ziel ratifiziert, auf das sich die Staatengemeinschaft ein Jahr zuvor in Paris geeinigt hatte. Wie für viele andere Herausforderungen gilt, dass bei der Umsetzung dieser ehrgeizigen Ziele alle zusammenarbeiten müssen: Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit der Digitalisierung ein wirksames Instrument in der Hand haben, um gemeinschaftliche Ziele zu erreichen. Sie bietet neue Chancen, wie wir unser Zusammenleben auf diesem Planeten gestalten können. Digitale Technologien fußen schließlich auf der Idee, dass Grenzen überwindbar sind. Und sie sind ein zentraler Schlüssel für eine nachhaltigere Entwicklung: Denn sie können uns beispielsweise dabei helfen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, Ressourcen zu schonen und die Gesundheitsversorgung zu verbessern. Nur ein Beispiel: In unseren hoch sicheren und energieeffizienten Rechenzentren werden aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt, als wenn die Kunden diese Infrastruktur einzeln bei sich betreiben würden.

Untrennbar mit der Digitalisierung sind aber auch der Schutz und die Sicherheit von Daten verbunden. Wir engagieren uns besonders in diesem Bereich, entwickeln Lösungen für den sicheren E-Mail-Verkehr, Spionageschutz für Smartphones, Lösungen gegen Cyberangriffe oder klären über Gefahren und Schutzmöglichkeiten auf.

Mit vielen unserer Produkte, Dienste und Aktivitäten leisten wir bereits heute einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Im vorliegenden CR-Bericht legen wir dazu erneut Rechenschaft ab. Und wir zeigen auf, welche konkreten Fortschritte wir bei der Erreichung unserer Nachhaltigkeitsziele gemacht haben.

Unsere Haltung: Als ein führender Telekommunikationsanbieter übernehmen wir gesellschaftliche Verantwortung – dies gilt heute mehr als je zuvor. Deshalb bekräftige ich auch unser Bekenntnis zu den Prinzipien des Global Compact img der Vereinten Nationen und zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex ausdrücklich.

Ihr
Tim Höttges