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Corporate Responsibility Bericht 2016

Stakeholder-Management

Als Unternehmen handeln wir stets in einem Spannungsfeld vielfältiger Stakeholder-Erwartungen. Für unseren geschäftlichen Erfolg ist es deshalb entscheidend, die Interessen und Anforderungen unserer Anspruchsgruppen zu kennen und, wo immer möglich und sinnvoll, zu erfüllen. Stakeholder erwarten zudem, informiert zu werden, wie Unternehmen mit ihren Anforderungen umgehen. Wir gehen darüber noch hinaus, indem wir unsere Stakeholder img aktiv befragen und sie in Managementprozesse einbeziehen.

Der Austausch mit unseren Anspruchsgruppen hilft uns, Trends frühzeitig zu erkennen, und fördert so unsere Innovationsprozesse (aktuelle Beispiele finden Sie hier). Außerdem festigt er bestehende Allianzen und eröffnet neue Partnerschaften. Von großer Bedeutung ist dies vor allem im Hinblick auf unsere Nachhaltigkeitsziele, die sich nur gemeinsam mit Partnern aus Politik (politische Interessenvertretung), Gesellschaft, Wissenschaft und Industrie erreichen lassen.

So binden wir unsere Stakeholder ein

GRI-Indikator G4-25

Wir beziehen unsere Stakeholder img systematisch in unser Unternehmenshandeln ein. Hierzu entwickelten wir 2011 eine Strategie zur Stakeholder-Einbeziehung, um unsere verschiedenen Aktivitäten konzernweit zu steuern. Die Strategie orientiert sich an den von der NGO AccountAbility entwickelten drei AA1000-Prinzipien Wesentlichkeit, Inklusivität und Reaktivität. Die Einhaltung dieser Prinzipien wurde 2013 entsprechend geprüft.

Wir unterscheiden drei Arten der Stakeholder-Einbeziehung: Information, Dialog und Partizipation. Dabei orientieren wir uns an sechs Prinzipien für den Umgang mit Stakeholdern.

Für eine erfolgreiche Ausrichtung unserer CR-Aktivitäten ermitteln wir regelmäßig, wie unsere Stakeholder diese wahrnehmen und bewerten. Hierzu nutzen wir vor allem unseren Wesentlichkeitsprozess und ein CR-Themenmonitoring.

Fortschritte

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Rückmeldungen aus der Stakeholder-Umfrage

Unsere dauerhafte Stakeholder-Umfrage (zur Umfrage) umfasst neben der Themengewichtung (Ergebnisse 2016) und der Bewertung unserer Nachhaltigkeitsleistung auch offene Fragen. Die wesentlichen Ergebnisse der Rückmeldungen aus dem Zeitraum von Januar 2016 bis Dezember 2016 fassen wir hier zusammen. Diese Ergebnisse nutzen wir, um unser Engagement weiterzuentwickeln.

Empfehlungen, wie die Telekom ihre unternehmerische Verantwortung noch besser wahrnehmen kann:

  • Stärkere Kundenorientierung und verbesserter Kundenservice
  • Transparentere Informationen gegenüber den Kunden (zum Beispiel in Hinblick auf die Preisbildung) und stärkerer Fokus auf Privatkunden
  • Reduktion mobilitätsbedingter Emissionen (dies bezieht sich auf CO2-Emissionen, Feinstaub und NO2-Emissionen)
  • Gezieltere Ausrichtung der Aktivitäten im Bereich der unternehmerischen Verantwortung entlang des Kerngeschäfts
  • Intensivere Einbindung der eigenen Mitarbeiter
  • Mehr Aktivitäten zum Thema „Medienkompetenz“
  • Erweiterung des nachhaltigen Produktportfolios und stärkere Kommunikation dazu

Anforderungen an die Nachhaltigkeitseigenschaften der Telekom-Produkte:

  • Langlebigkeit
  • Möglichkeit zum Recycling am Ende des Produktlebenszyklus
  • Gewährleistung von Datenschutz und -sicherheit
  • Transparente Produktinformationen

Anforderungen an den Netzausbau:

  • Verbesserung der Netzqualität
  • Günstiger Zugang für alle Marktteilnehmer

Erwartungen an die Nachhaltigkeitsbewertung in der Lieferkette:

  • Stärkere Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Lieferantenbeauftragung

Vorschläge, um Nachhaltigkeit bei Beschäftigten und in der Unternehmenskultur stärker zu verankern:

  • Stärkung des Vertrauens in sichere Arbeitsplätze
  • Förderung der Gleichberechtigung (beispielsweise von Frauen in technischen Berufen)
  • Gute Arbeitsbedingungen im gesamten Konzern

Wünsche und Anregungen für eine bessere Berichterstattung:

  • Aktivere Vermarktung des CR-Berichts (zum Beispiel über soziale Netzwerke)
  • Kürzung des CR-Berichts (beispielsweise durch die stärkere Fokussierung auf wesentliche Themen)
  • Einrichtung eines Newsletters für Nachhaltigkeitsinteressierte

Fokus auf Dialog: Konzernseite und CR-Bericht

2016 haben wir die Kommunikation in unserem CR-Bericht und auf unserer Unternehmenswebsite www.telekom.com noch stärker auf den Dialog mit unseren Stakeholdern ausgerichtet.

Mit dem vorliegenden Online-CR-Bericht 2016 machen wir es unseren Lesern noch einfacher, in den Dialog mit uns zu treten und uns unmittelbares Feedback zu unserer Nachhaltigkeitsleistung zu geben: Unter ausgewählten Inhalten finden sie eine Kommentarfunktion. Hier können sie Feedback zu den jeweiligen Themen geben oder Fragen stellen – Telekom-Experten  antworten. Eine thematisch gegliederte Übersicht aller Kommentare findet sich im Unterkapitel „Expertenwissen“.

Mit dem Relaunch unserer Corporate Website www.telekom.com haben wir unseren digitalen Unternehmensauftritt 2016 neu ausgerichtet. Dieser zeichnet sich mit neuem Design, neuen Funktionen und erweitertem Dialog- und Service-Angebot aus. Herzstück ist der Feed, der alle aktuellen Nachrichten des Konzerns zusammenführt und die Corporate Website so zum digitalen „Hub“ macht. Die Inhalte des Feeds setzen sich aus Artikeln der Website sowie den Beiträgen der verschiedenen Social-Media-Kanäle der Telekom zusammen. Alle Informationen rund um das Unternehmen sowie die Dialogangebote werden somit in Echtzeit direkt auf der Startseite präsentiert. Besucher haben die Möglichkeit, viele Themen zu kommentieren und zu diskutieren. Über ein dynamisches Frage-und-Antwort-Modul (FAQ) kommen Interessierte zudem schnell zu Antworten auf ihre Fragen. Darüber hinaus können Fragen direkt an die Redaktion der Website gestellt werden.

Selbstverständlich sind CR-Bericht und Unternehmensauftritt voll responsiv, sodass sie mit jedem Gerät – egal ob Smartphone, Tablet, Laptop oder Desktop-PC – komfortabel genutzt werden können.