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Corporate Responsibility Bericht 2016

Nachhaltige Produkte und Dienste

Informations- und Telekommunikationstechnologie (ICT img) ermöglicht Industrie, Dienstleistern und Verbrauchern nachhaltiger zu werden. Zugleich birgt sie enormes Marktpotenzial. Ein Beispiel: Laut der GeSI #SMARTer2030-Studie können im Jahr 2030 durch gezielten Einsatz von ICT 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit vermieden werden. Nachhaltigkeit bedeutet aber nicht nur Klimaschutz, sondern hat in Bezug auf ICT auch andere Dimensionen: So kann Technologie beispielsweise einen Beitrag dazu leisten, den Verbrauch von Ressourcen zu reduzieren, Stromversorgungsnetze zu stabilisieren, Arbeitsabläufe zu vereinfachen oder die medizinische Versorgung weiter zu verbessern.

Als moderner Technologiekonzern wollen wir diese Entwicklung mitprägen. Deshalb bieten wir unseren Privat- und Geschäftskunden ein stetig wachsendes Angebot an nachhaltigen Produkten und innovativen ICT-Lösungen.

Seit mehreren Jahren bieten wir beispielsweise Dienste zur Dematerialisierung img von Geschäftsabläufen wie RechnungOnline, zur Digitalisierung von Arbeitsabläufen oder Cloud Computing an. Gleichzeitig ist es unser Ziel, möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, an der Informationsgesellschaft teilzuhaben und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Menschen mit altersbedingten und körperlichen Einschränkungen beispielsweise erleichtern wir den Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln. Wir entwickeln hierzu Produkte und Dienste, die ihren Bedürfnissen entsprechen, und arbeiten kontinuierlich daran, die Nutzerfreundlichkeit weiter zu erhöhen. Zusätzlich bietet die Telekom konzernweit verschiedene Sozialtarife an, die einkommensschwachen Kunden und Menschen mit Behinderungen ermöglichen, zu günstigen Konditionen zu telefonieren und zu surfen.

Neben der Entwicklung innovativer Lösungen investieren wir auch in umfassende Forschungsarbeit, wie im Bereich M2M. Dafür verantwortlich ist unsere zentrale Forschungseinrichtung, die T-Labs img. 2016 flossen im gesamten Konzern 84,1 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Zusätzlich engagieren wir uns bei der Finanzierung von Lehrstühlen, kooperieren mit Universitäten und unterstützen innovative Geschäftsideen mit unserem Start-up-Inkubator hub:raum.

So entwickeln wir nachhaltige Produkte und Dienste

Wir wollen das Nachhaltigkeitspotenzial von ICT systematisch nutzen. Deshalb entwickeln wir immer mehr Produkte, die auch einen positiven Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung leisten. Unser Fokus liegt dabei auf den Wachstumsfeldern Machine2Machine-Kommunikation, Smart Home img und E-Health. Nachhaltige Produkte sind auch ein wichtiger Pfeiler unserer integrierten Klimastrategie.

Das Management des Themas „nachhaltige Produkte“ erfordert konsequente Maßnahmen in allen Stufen der Wertschöpfungskette. Da wir kein Hersteller sind, sondern unsere Produkte selbst von Lieferanten beziehen, setzen wir bereits im Einkauf an: So stellen wir sicher, dass in der Lieferkette Nachhaltigkeitskriterien eingehalten werden. Wir streben an, unsere Produkte mit anerkannten Umweltzeichen wie dem Blauen Engel oder dem TÜV-Umweltzeichen „Certified Green Product“ auszuzeichnen. Die strengen Anforderungen der Siegel geben uns Hinweise, wie wir unsere Produkte weiter verbessern können. Außerdem helfen uns die Umweltzeichen dabei, unsere Kunden über Nachhaltigkeitsvorteile zu informieren. Am Ende des Lebenszyklus von Produkten tragen wir dazu bei, dass diese weiter genutzt oder fachgerecht recycelt werden. So führen wir beispielsweise regelmäßig Handy-Rücknahme-Kampagnen durch.

Bei der Entwicklung von neuen, nachhaltigen ICT-Lösungen kooperieren wir auch mit verschiedenen Partnern und tauschen uns mit unseren Stakeholdern aus.

Fortschritte messbar gemacht
Unsere Fortschritte messen wir mithilfe von verschiedenen Kennzahlen. Beispielsweise ermitteln wir seit 2014 auch den Umsatzanteil, den wir mit Produkten und Diensten erwirtschaften, die basierend auf einer Nutzen-Risiko-Analyse als nachhaltige Produkte klassifiziert sind. Das Ergebnis: Im Jahr 2015 erwirtschafteten wir 39 Prozent unseres Gesamtumsatzes mit solchen Produkten. Für bestimmte Bereiche wie E-Health oder Smart Home haben wir zudem Erfolgsziele, zum Beispiel Umsatzziele, als internes Kontrollinstrument definiert. Mit dem ESG KPI img Handy-Rücknahmen messen wir die Wirkung unserer Rücknahmekampagnen.

Heinz-Gerd Peters

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Fortschritte

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Analyse der Nachhaltigkeitsvorteile unserer Produkte fortgesetzt

Ein Baustein unserer integrierten Klimastrategie ist es, die Nachhaltigkeitsvorteile unseres Produktportfolios zu untersuchen. Zusammen mit externen Experten haben wir 2014 begonnen, unser Portfolio anhand von Nachhaltigkeitsaspekten zu analysieren (Zur Analyse). Die aktuelle Analyse aus dem Jahr 2016 zeigt: Der Umsatzanteil der Produkte und Dienste, denen Nachhaltigkeitsvorteile zugeordnet werden können, wächst. 2015 haben wir bereits 39 Prozent unseres Umsatzes mit solchen Produkten erzielt, 2014 waren es noch 37 Prozent (ohne T-Mobile USA).

Beispiele für solche Nachhaltigkeitsvorteile sind: reduzierte CO2-Emissionen dank virtueller Meetings anstelle von Geschäftsreisen, eine verbesserte medizinische Versorgung durch E-Health-Lösungen oder Ressourcenschonung durch den Ersatz von physischen Endgeräten durch digitale Lösungen (zum Beispiel Telefonie über den Laptop anstatt des Festnetz-Telefons).

Insgesamt haben wir bislang 17 Produktgruppen detailliert auf ihren Nachhaltigkeitsbeitrag und die daraus abgeleiteten Geschäftspotenziale untersucht (Stand Ende 2016). Für eine Auswahl dieser Produkte haben wir die Vorteile im Hinblick auf alle drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökologisch, sozial und ökonomisch) grafisch aufbereitet:

Die Ergebnisse der Analysen nutzen wir für die Weiterentwicklung unseres nachhaltigen Produktportfolios. In Zukunft werden wir unsere Kunden verstärkt über diese Nachhaltigkeitsvorteile informieren und uns so auch gegenüber dem Wettbewerb positionieren.

Heinz-Gerd Peters

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Pilotprojekt zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung unserer Produkte

Studien wie GeSI #SMARTer2030 belegen, dass Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) einen wirksamen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten können. Viele unserer Produkte bieten neben einem ökonomischen Mehrwert auch soziale und ökologische Vorteile. Diesen Mehrwert zu beziffern und somit messbar zu machen ist eine Herausforderung. Wir stellen uns dieser Aufgabe und erproben dazu unterschiedliche Ansätze: Neben der Etablierung eines nachhaltigen Produktportfolios beteiligen wir uns parallel auch am branchenweiten Pilotprojekt Sustainability Assessment Framework (kurz SASF) der Global e-Sustainability Initiative img (GeSI img). Ziel dieses Pilotprojekts ist es, ein Instrument zu entwickeln, mit dem eine Vielzahl von ICT-Produkten und Diensten anhand ihrer Nachhaltigkeitsleistung bewertet werden können. Die Ergebnisse sollen auch dazu dienen, Risiken in der Wertschöpfungskette zu identifizieren. Die Bewertungskriterien des SASF beschränken sich nicht nur auf Umweltaspekte, sondern beinhalten auch soziale Kriterien wie die Einhaltung von Menschenrechten, oder Kundenanforderungen wie Kostentransparenz und Datenschutz. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz setzt das SASF neue Maßstäbe für die Produktbewertung in der ICT-Branche.

Wir haben SASF seit 2015 mitentwickelt und waren 2016 an der Pilotstudie – einem ersten Praxistest – beteiligt. Dazu haben wir mit der Nachhaltigkeitsbewertung eines ausgewählten Produkts gestartet. Im Fokus der Pilotphase stand der Austausch mit anderen teilnehmenden Unternehmen: Ziel war es, herauszufinden, ob die teilnehmenden Unternehmen bei der Bewertung ähnliche Herausforderungen zu bewältigen haben.

2017 werden wir weitere Produkte bewerten. Anschließend werden wir entscheiden, ob SASF als Messinstrument in unsere Prozesse integriert werden kann.

M2M-Kommunikation: Chancen der Digitalisierung

Maschinen und Produkte werden immer intelligenter: Autos kommunizieren mit der Werkstatt, Container mit dem Frachtschiff. Die Technologie, die diese Entwicklungen möglich macht, heißt „Machine2Machine Communication“, kurz M2M. Bis zum Jahr 2020 soll die Anzahl der M2M-Verbindungen weltweit auf 2,5 Milliarden steigen. Für uns ist „Machine2Machine Communication“ ein wichtiges Wachstumsfeld.

Mit M2M können Prozesse verschiedener Endgeräte, Fahrzeuge oder ganzer Industrieanlagen optimal aufeinander abgestimmt werden. Dies erhöht die industrielle Produktivität, sorgt für eine effiziente Logistik und hilft so nicht zuletzt auch dabei, Energie zu sparen und Ressourcen zu schonen.

Mit unserem Engagement in der Machine2Machine-Kommunikation unterstützen wir die Initiative „Industrie 4.0“ der deutschen Bundesregierung. Ziel ist der Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Technologiestandorts Deutschland.

Neue Funktechnologie ermöglicht innovative Anwendungen
Unsere Netze schaffen die Grundlage für zahlreiche M2M-Anwendungen, denn Mobilfunk-Technik gehört zum wichtigsten Übertragungsweg jeder M2M-Verbindung. Dabei gewinnt die Funktechnologie „NarrowBand-Internet of Things“ (NB-IoT) zunehmend an Bedeutung. Im Gegensatz zu Breitbandanwendungen, bei denen große Datenmengen übertragen werden können, ist die Narrowband-Technologie (dt. Schmalband) speziell darauf ausgerichtet, sehr kleine Datenpakete zuverlässig zu übertragen. NB-IoT zeichnet sich durch einen niedrigen Energiebedarf und eine hohe Reichweite aus und ermöglicht es, Geräte kostengünstig zu vernetzen. Beispielsweise ist die Technologie für Anwendungen in der Logistik sehr gut geeignet. Bei der Nachverfolgung von Transportcontainern etwa ist es ausreichend, ihren aktuellen Standort etwa einmal stündlich zu melden. Dabei müssen jeweils nur sehr geringe Informationsmengen in kleinen Datenpaketen übertragen werden – und das nicht zwingend in Echtzeit. NB-IoT basiert auf vorhandenen Standards und kann somit in bestehenden Netzen betrieben werden. Die Technik wurde im Frühjahr 2016 zugelassen. Wir waren an der Entwicklung eines einheitlichen NB-IoT-Standards federführend beteiligt.

Beispiel: Der Hafen der Zukunft
Im Berichtszeitraum haben wir das Pilotprojekt „smartPORT logistics (SPL)“ für den Hamburger Hafen fortgesetzt. Ziel des Projekts ist es, den Verkehrsfluss der Lkw-Transporte im Hamburger Hafen und in seiner Umgebung zu verbessern. Hierzu werden alle relevanten Verkehrs- und Infrastrukturdaten erfasst und in Echtzeit analysiert. Die Ergebnisse dienen dazu, die Verkehrsteilnehmer zum Beispiel über Wartezeiten, alternative Routen oder freie Parkplätze zu informieren. Das Projekt wird zunehmend in den kommerziellen Betrieb überführt.

Der Hafen der Zukunft

Leitsätze für mehr Datenschutz
Für den Umgang mit den bei der M2M-Kommunikation gesammelten Daten haben wir im Jahr 2016 Datenschutz-Leitsätze formuliert. Die sechs Regeln legen unter anderem fest, wie die Telekom mit personenbezogenen Daten umgeht.

Smart Cities: Innovative Lösungen für intelligente urbane Räume

In Städten entsteht ein Großteil der weltweiten CO2-Emissionen. Gleichzeitig können sie auch Treiber und Ausgangspunkt einer nachhaltigen Entwicklung sein. Die Deutsche Telekom will mit innovativen Lösungen die Transformation von Städten in intelligente urbane Räume mitgestalten. Dazu beteiligen wir uns international an zahlreichen Projekten:

„mySMARTLife“ in Hamburg
Die Stadt Hamburg hat 2016 gemeinsam mit den Städten Nantes und Helsinki den Zuschlag für das EU-Leuchtturmprojekt Projekt „mySMARTLife“ erhalten. Über einen Zeitraum von fünf Jahren werden zahlreiche Maßnahmen realisiert, die die Transformation zur „Smart City“ einleiten sollen.

Kernthemen dieser Leuchtturmprojekte sind der vermehrte Einsatz von erneuerbaren Energien, klimafreundliches Wohnen sowie klimaschonende Mobilität. Beispielsweise soll im Projektgebiet Hamburg-Bergedorf der Einsatz von Elektrofahrzeugen gefördert werden. Auch intelligente Straßenlaternen kommen zum Einsatz. Alle Projekte werden durch eine aktive Bürgerbeteiligung begleitet. Hinter dem Hamburger Projektantrag stehen insgesamt 14 Partner, darunter neben uns auch der Bezirk Bergedorf, die HafenCity Universität, die Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Stromnetz Hamburg, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Schleswig-Holstein und Volkswagen. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon2020“ der Europäischen Union. Die Projektergebnisse werden mit anderen Leuchtturmprojekten in der EU verglichen. Außerdem wird geprüft, welche Maßnahmen in den Folgestädten des Projektes – Varna (Bulgarien), Bydgoszcz (Polen), Rijeka (Kroatien) und Palencia (Spanien) – übernommen werden können.

Intelligente Straßenlaternen sparen Strom
Die Stadt Monheim am Rhein hat 2016 in einem Pilotprojekt neue Straßenlaternen installiert: Sie benötigen weniger Energie, sind dimmbar und können ferngesteuert werden. Das Pilotprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Telekom und der städtischen Tochtergesellschaft MEGA (Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung GmbH) umgesetzt.

Für die Pilotphase wurden die Lampenköpfe der Straßenlaternen ausgetauscht und durch zeitgemäße, sparsame LED-Technik ersetzt. Die neuen Leuchten entsprechen optisch den bisherigen Altstadtlaternen, der Stromverbrauch pro Laterne sank jedoch von vorher 70 auf nur noch 22 Watt pro Stunde – eine Ersparnis von nahezu 70 Prozent. Zusätzliche Energie spart die Stadt in den Nachtstunden, wenn der Verkehr zur Ruhe gekommen ist. Denn die Lampen lassen sich über das von der Telekom bereitgestellte Lichtmanagement auch aus der Ferne dimmen. Die intelligenten Leuchten erleichtern der MEGA zudem die Wartung ihrer Lampen: Durch die Vernetzung können sie technische Ausfälle künftig selbst melden.

Kick-off: Das größte Smart-City-Pilotprojekt in Kroatien
Im März 2016 startete Hrvatski Telekom in Dubrovnik das größte Smart-City-Projekt in Kroatien mit einem Investitionsvolumen von mehr als 200 000 Euro. Dubrovnik ist jetzt offiziell die erste Smart City von HT für Innovation, Test, Entwicklung und Vertrieb.

Durch die Installation magnetischer Parksensoren an 30 Parkplätzen erhalten Fahrer Echtzeitinformationen über freie Parkplätze. Die Sicherheit in der Stadt wird durch großflächige Videoüberwachung verbessert. Verkehrsverstöße, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Überholvorgänge und widerrechtliche Nutzung der linken Fahrspur werden erfasst. Ebenso das Parken im Parkverbot. Wir stellen kostenloses flächendeckendes Hochgeschwindigkeits-WLAN  in der Stadt zur Verfügung. Eine intelligente Lösung für die Straßenbeleuchtung steuert Lichtintensität und Energieverbrauch auf der Grundlage von Fußgänger- und Verkehrsaufkommen und ermöglicht somit erhebliche Energieeinsparungen. Sensoren helfen uns dabei, die Luftqualität und andere Umweltparameter zu überwachen.

HT hat außerdem ein intelligentes Erfassungssystem für die Müllabfuhr in Koprivnica eingeführt. Abfallbehälter mit installierten Chips übertragen in Echtzeit Informationen über den Füllstand im Container. Das System errechnet und plant dann eigenständig den passenden Rhythmus der Müllentsorgung.

Telekom Romania kündigt erstes Smart-City-Projekt in Rumänien an
Wir haben 2016 unser erstes integriertes Smart-City-Projekt in Rumänien auf den Weg gebracht. Im Tineretuliu Park in Bukarest werden moderne Technologien für intelligentes Parken, WLAN , Sicherheit und intelligente Beleuchtung eingesetzt. Alle Technologien werden auf einer Plattform im Internet der Dinge intergriert. Das Projekt sorgt dafür, dass die Parkbesucher sich sicherer und wohler fühlen können.

Mithilfe der App  „Tap&Park“ können Autofahrer leicht feststellen, wo in der Nähe des Parks Parkplätze frei sind. Die lokalen Behörden können anhand der Daten Informationen über die Belegung von Parkraum und die Verkehrsdichte in der Gegend erhalten. Weitere Gebiete von Bukarest sollen in die App img integriert werden. Außerdem werden die Nutzer benachrichtigt, wenn ihre Parkzeit abläuft. 

Dank der WLAN-Lösung können Besucher kostenlosen Internetzugang in einem ausgewiesenen Bereich des Parks nutzen. Sie kann um eine Datenanalysefunktion erweitert werden, die für die lokalen Behörden Informationen über die jeweilige Verkehrsdichte bereitstellt. Sicherheitsdienste können so effizienter eingesetzt werden. Andere öffentliche Einrichtungen können ebenfalls einbezogen werden, um so den Bürgerservice zu verbessern.

Mit dem System „City Safety“ können mithilfe von Videoüberwachung bestimmte vorab definierte Szenarien identifiziert werden, die ein Eingreifen der Behörden auslösen. Bei Vandalismus oder bei unbefugtem Betreten gesperrter Bereiche werden Alarmmeldungen gesendet. Ein Alarm wird auch dann ausgelöst, wenn sich eine Person in einer unmittelbaren Notsituation befindet.

Das intelligente Beleuchtungssystem umfasst acht Masten mit LED-Leuchten und Bewegungsmeldern. Die Leuchten reagieren auf die Intensität des Umgebungslichts. Wenn sich ein Spaziergänger nähert, werden die Lampen automatisch heller. Mithilfe dieser Technik können die Energiekosten um 60 Prozent reduziert und somit erhebliche Einsparungen für die kommunalen Behörden erzielt werden.

Preisgekröntes Smart-City-Projekt in Skopje
Anfang 2016 startete Makedonski Telekom in der mazedonischen Hauptstadt Skopje das erste Smart-City-Projekt. Unser Ziel besteht darin, die Zentren moderner Städte mit intelligenter Technologie zu versorgen. Intelligente Lösungen sollen dazu beitragen, die Lebensqualität und Sicherheit der Bürger zu verbessern. Ein weiteres Ziel der intelligenten Technologie ist die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. Zunächst wurde ein integriertes System zur automatischen Lokalisierung von Fahrzeugen und ein System für elektronische Fahrkarten im öffentlichen Nahverkehr installiert. Eine zentrale Datenbank ermöglicht die Echtzeitüberwachung des Verkehrsnetzes und des Fußgängerverkehrs. Ebenso kann der öffentliche Nahverkehr überwacht und gesteuert werden.

Die intelligente Technologie fördert die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, ermöglicht ein Nachfragemanagement und reduziert Staus und Luftverschmutzung. Beförderungsentgelte können mithilfe dieses Systems schnell, transparent und einfach bezahlt werden und das Kundenerlebnis für Einwohner und Touristen hat sich erheblich verbessert. Mit diesem Projekt beginnt die Ära des Internets der Dinge in Mazedonien. Im Oktober wurde das Projekt von der World Information Technology and Services Alliance in der Kategorie „Nachhaltige Wachstumslösungen“ ausgezeichnet.

Intelligente Wasserzähler für sparsamen Verbrauch
Die Produkte von T-Systems South Africa tragen dazu bei, die natürlichen Ressourcen zu schützen. Seit 2016 ermöglichen wir mit unserer Smart-Metering-Lösung die Optimierung von Wassermanagement und Ressourcenverbrauch sowie die Vermeidung von Wasserverschwendung. Die Lösung trägt dazu bei, das Bewusstsein für effiziente Wassernutzung in Unternehmen und Privathaushalten zu stärken. Intelligente Zähler messen, wieviel Wasser aus einer Quelle entnommen wird, wieviel Wasser die Aufbereitungsanlage verlässt, wie das Wasser dann im Leitungssystem verteilt und an die einzelnen Verbraucher geliefert wird. Die Verbrauchsdaten werden in der Cloud gespeichert, sodass man von überall darauf zugreifen kann. Der Wasserverbrauch kann auf diese Weise in Echtzeit gemessen werden.

Das Unternehmen, das die Lösung einsetzt, kann also häufiger Zählerstände bereitstellen, potenzielle Wasserlecks ermitteln und dem Kunden Informationen über ihr Verbrauchsverhalten geben.

Die Vernetzung der Landwirtschaft

Durch den Einsatz von ICT img können allein in der Landwirtschaft bis zum Jahr 2030 rund zwei Milliarden Tonnen CO2-Emissionen und jährlich 250 Billionen Liter Wasser eingespart werden. Dies belegt die von der Global e-Sustainability Initiative img (GeSI img) herausgegebene #SMARTer2030-Studie. Zur Veranschaulichung: Die Mengen entsprechen etwa dem 2,2-fachen CO2-Fußabdruck Deutschlands und dem Wasserbedarf von rund 180 Millionen Menschen. Möglich wird ihre Einsparung unter anderem durch eine zeitnahe digitale Steuerung landwirtschaftlicher Prozesse. Sogenannte Echtzeitlösungen halten bereits heute Einzug in die Landwirtschaft. Dabei senden Landmaschinen ihre Daten über Satelliten in die Cloud. Diese werden unmittelbar ausgewertet; wichtige Informationen gehen zum Beispiel per SMS direkt an den Landwirt. So kann dieser den Einsatz von Düngemittel, Saatgut oder Maschinen optimieren, Zeit sparen, Kosten senken und Ressourcen schonen.

Die Telekom treibt die Digitalisierung in der Landwirtschaft voran. Unser Ziel ist es vor allem, Landwirte mithilfe von smarten Technologien dabei zu unterstützen, nachhaltiger zu wirtschaften und die vielfältigen Herausforderungen ihrer täglichen Arbeit erfolgreich zu bestehen.

Service-Plattform für die vernetzte Landwirtschaft
Seit März 2016 engagieren wir uns beispielsweise im Projekt „Smart-Farming-Welt“. Ziel des Projekts ist es, eine Plattform zu entwickeln, die eine herstellerübergreifende Vernetzung von landwirtschaftlichen Maschinen ermöglicht. Bereits heute liefern intelligente Erntemaschinen wertvolle Informationen über die Boden- und Ertragsqualität. Die gewinnbringende Verwertung der gesammelten Daten ist bisher jedoch eine Herausforderung: In der landwirtschaftlichen Produktion gibt es viele verschiedene Akteure, die Maschinen unterschiedlicher Hersteller nutzen. Die Service-Plattform soll über den gesamten landwirtschaftlichen Produktionsprozess hinweg alle Beteiligten miteinander verbinden. Dazu werden Agrarflächen und Maschinen untereinander vernetzt und externe Datenquellen, wie Wetter- oder Geodaten, integriert. Die Plattform sammelt und analysiert die eingehenden Daten. So wird die Basis für neue Dienstleistungen geschaffen, beispielsweise optimierte Dünge- oder Erntestrategien. Diese sollen einen Beitrag dazu leisten, die Produktivität zu erhöhen und zugleich den Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Projektpartner aus Wissenschaft und Industrie sind an dem Projekt beteiligt. „Smart-Farming-Welt“ hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Wohnen mit Telemedizin 4.0

Die Vernetzung von Gesundheitsdienstleistungen birgt viele Vorteile: Telemedizinische Assistenzsysteme können Patienten und deren Angehörigen im Alltag helfen und erleichtern medizinischem Personal die Arbeit. Zudem leisten sie einen Beitrag zur Kostensenkung. Wir gestalten das digitale Gesundheitswesen in zahlreichen Pilotprojekten wie zum Beispiel dem Antibiotikanetzwerk und -register mit dem Klinikum St. Georg in Leipzig mit. Ziel ist vor allem der schnelle und sichere Informationsaustausch zwischen Ärzten, Patienten und Krankenkassen.

Wegweisendes Projekt „Wohnen mit Telemedizin in Halle 4.0
Im November 2016 wurde in Sachsen-Anhalt das Projekt „Wohnen mit Telemedizin in Halle 4.0“ vorgestellt. Das Modellprojekt soll neue Impulse für die Telemedizin setzen. Die Telekom liefert dafür die technische Infrastruktur. Im Zuge des Projekts wird eine Wohnanlage für ältere Menschen 2017 mit vielen telemedizinischen Anwendungen ausgerüstet. Sie ersparen den Bewohnern häufige Arztbesuche: Sie können selbstständig Daten wie Blutdruck, Blutzucker, Puls oder Gewicht messen. Bei Bedarf werden sie dabei von einer medizinischen Fachkraft unterstützt. Die Messgeräte übermitteln die Vitalwerte via Bluetooth an ein Smartphone oder Tablet. Anschließend werden die Daten über eine gesicherte Mobilfunk-Leitung zum Arzt übermittelt. Der Arzt kann diese Daten abrufen und in der Therapie berücksichtigen. Bei Bedarf nimmt die Praxis per Telefon oder Video Kontakt zum Patienten auf. Falls erforderlich, wird er zur Behandlung in die Praxis eingeladen oder es erfolgt ein Hausbesuch.

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Zahlreiche weitere Partner sind an dem Projekt beteiligt: Wohnungswirtschaft, Wissenschaft, Technik, Krankenhäuser, Gesundheitsdienstleister, Anwälte, Finanzdienstleister, Kassenärztliche Vereinigung und Krankenkassen sind an Bord.

Nationales Telemedizin-Netz auf den Ägäischen Inseln
2016 stellte die OTE Gruppe im Auftrag der regionalen Gesundheitsbehörden für Piräus und die Ägäischen Inseln ein nationales Telemedizin-Netz fertig. Dieses Netz bietet den Einwohnern auch entfernt liegender Inseln der Ägäis und den Touristen, die diese Inseln besuchen, Gesundheitsdienste an. Es umfasst 43 Telemedizinsysteme, die die Gesundheitszentren der Ägäischen Inseln mit den Zentralkrankenhäusern  in Piräus und der Region verbinden. Dazu gehören auch e-Learning-Angebote, um medizinisches und Pflegepersonal sowie Mitarbeiter in der Verwaltung in Echtzeit zu schulen.

Bei diesen Telemedizinsystemen handelt es sich um speziell entwickelte Kabinen, die mit einer hochauflösenden Kamera, einem Bildschirm und besonderen medizinischen Geräten ausgestattet sind. Von dort werden die Bilder der Untersuchungen per Live-Stream übertragen. Ärzte und Patienten können in Echtzeit mit Beratern in den Krankenhäusern in Piräus kommunizieren und die Befunde in tatsächlicher Größe visualisieren. Das heißt, dass die Entfernung vom Zentralkrankenhaus keine Rolle mehr spielt und damit auch Krankentransporte in der Luft und auf dem Landweg reduziert werden können.

Digitalisierung in medizinischen Einrichtungen

Hrvatski Telekom hat zusammen mit der IN2-Gruppe ein Pilotprojekt am Kinderkrankenhaus Zagreb und dem Allgemeinen Krankenhaus Zabok initiiert. Ziel war die Verringerung der Arbeitsbelastung und eine Effizienzsteigerung der Krankenschwestern auf den Stationen. Mithilfe der App img “mNurse” können Krankenschwestern auf den Stationen ihre Beobachtungen und Dokumentationen direkt ins Krankenhaussystem eingeben, während sie ihre üblichen Untersuchungen an den Patienten durchführen. Wichtige Patienteninformationen sind sofort für jeden verfügbar. Die grafische Darstellung der Daten in der App sorgt für bessere Sichtbarkeit der Patientendaten. Die Datensätze können an den Arbeitsprozess der Krankenschwestern angepasst werden.

Wir  haben die erforderliche WLAN-Infrastruktur in den Krankenhäusern eingerichtet und den Krankenschwestern Tablets zur Verfügung gestellt. Sie entsprechen den technischen und Sicherheitsstandards für den sichern Datenaustausch sensibler persönlicher Patientendaten.

QIVICON – Unsere Plattform für Smart Home

Ein Smart Home img kann seinen Bewohnern auf vielerlei Weise das Leben erleichtern: Es ermöglicht ihnen, verschiedene Geräte der Haus- und Sicherheitstechnik bis hin zur Unterhaltungselektronik zu steuern und zu überwachen. Die Herausforderung hierbei: Wer die Smart-Home-Lösung eines Anbieters erwirbt, kann nur deren Funktionen und Geräte nutzen, nicht jedoch die von anderen Herstellern. Deshalb haben wir zusammen mit führenden Unternehmen die offene, herstellerübergreifende Smart-Home-Plattform QIVICON aufgebaut. Auf dieser Plattform können Unternehmen unterschiedlicher Branchen eigene Lösungen anbieten. Damit haben die Verbraucher die Möglichkeit, Angebote individuell zu kombinieren. Mehr als 40 Partnerunternehmen und Marken beteiligen sich bereits daran.

Im Berichtszeitraum kamen unter anderen die neuen Partner Smappee, Plugwise, E WIE EINFACH, die Stadtwerke Bonn, KPN und die Slovak Telekom hinzu. Das Smart-Home-Angebot des Energieversorgers E WIE EINFACH ist beispielsweise seit November 2016 für Endkunden verfügbar. Durch Lösungen wie intelligente Heizkörperthermostate können die Nutzer ihre Energiekosten optimieren.

Komplettlösungen für Unternehmen
Unternehmen im In- und Ausland können die auf QIVICON basierende Smart-Home-Plattform und eine sogenannte „White Label App“ der Telekom als Komplettlösung nutzen: Damit können sie die App img unter der eigenen Marke anbieten und an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen. Die Unternehmen E WIE EINFACH, KPN und die Slovak Telekom nutzen diese White-Label-Komplettlösung der Telekom. Die Produkte werden über ihre eigenen Vertriebswege angeboten. Slovak Telekom ist nach der österreichischen eww und der niederländischen KPN bereits das dritte Unternehmen, das sein internationales Smart-Home-Angebot auf Basis der QIVICON-Plattform vermarkten wird.

Sicherheit und Datenschutz bei QIVICON
Die gesamte Kommunikation der QIVICON Home Base, die über das Internet mit Servern verbunden ist, ist verschlüsselt. Alle auf QIVICON bezogenen Nutzerdaten werden ausschließlich auf Servern der Deutschen Telekom in Deutschland gespeichert. Sämtliche Geräte der Marken, die über QIVICON gesteuert werden, verwenden für Funkverbindungen die neuesten Sicherheitsfunktionen. Ein unabhängiges Institut für IT-Sicherheit, die AV-TEST GmbH, attestierte QIVICON einen sehr guten Schutz. Der 2016 durchgeführte Sicherheitstest bestätigte zum wiederholten Mal, dass die QIVICON-Plattform gut gegen eine Manipulation durch Externe gesichert ist.

Auszeichnung als innovativste Smart-Home-Lösung
Die internationale Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat QIVICON 2016 erneut den „European Connected Home New Product Innovation Award“ verliehen. Laut den Ergebnissen von Frost & Sullivan ist die QIVICON Smart-Home-Plattform aufgrund des offenen und herstellerübergreifenden Ansatzes derzeit das führende System.

Ressourcen sparen durch Cloud Computing

Mit Cloud Computing img können unsere Kunden auf eigene Server und Speichermedien verzichten. Dies ist zumeist ressourcen- und energieeffizienter als der Betrieb einer eigenen Infrastruktur außerhalb der „Wolke“: In unseren Rechenzentren werden aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und bis zu 80 Prozent weniger Energie benötigt. Zudem arbeiten wir kontinuierlich daran, die Effizienz unserer Rechenzentren noch weiter zu verbessern.

Die ersten Schritte in die Cloud
Für Unternehmen, die ihre Systeme auf Cloud-Lösungen umstellen wollen, bieten wir seit 2016 das Programm „The Cloudifier“ an. Dafür analysieren wir die bestehende IT-Landschaft des Kunden und untersuchen, welche Anwendungen in die Cloud gebracht werden können. Damit die neuen Cloud-Services mit möglichst wenig Aufwand in die bestehende IT-Infrastruktur integriert werden können, bieten wir die T-Systems-Integrationsplattform „Data Orchestration as a Service“ an. Der Service ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Informationen in der Cloud und klassischen Systemen vor Ort beim Kunden. Die neuen, optimierten Cloud-Services stehen unseren Kunden dadurch schneller zur Verfügung.

Sichere Zugangskontrollen
Mit der Open Telekom Cloud bieten wir unseren Kunden sichere Infrastrukturlösungen (Infrastructure-as-a-Service – IaaS) an. Damit können sie auf unsere Server und Speicher zugreifen und dort ihre Daten verwalten. Seit 2016 bieten wir auf der Open Telekom Cloud die Identitätsmanagement-Lösung OneLogin an. Der Dienst gewährleistet einen sicheren und zugleich komfortablen Zugriff auf die Anwendungen in der Cloud. Nutzer mit entsprechenden Zugangsrechten können sich mit nur einem Vorgang bei mehreren Diensten gleichzeitig anmelden – über beliebige Endgeräte. Die Lösung verwaltet die Nutzerprofile zentral über alle Anwendungen hinweg und gewährleistet dabei höchste Sicherheitsstandards.

Mieten statt kaufen

Wir wollen sicherstellen, dass Router und Media Receiver nach einem Austausch nicht einfach in den Müll wandern. Deshalb setzen wir auf das Modell „Mieten statt kaufen“. Unsere Mietservices schonen Ressourcen, reduzieren den Elektronikabfall und vermeiden so auch CO2-Emissionen. Bei einer Kündigung werden die Geräte zurückgegeben. Anschließen werden sie entweder aufbereitet und in den Mietkreislauf zurückgeführt oder fachgerecht recycelt. Den Rückgabeprozess haben wir durch die Einführung eines Retourenportals vereinfacht. So kann der Kunde seine Retouren über das Online-Retourenportal selbst verwalten. Eine zwölfmonatige Mindestvertragslaufzeit verlängert die durchschnittlichen Nutzungszeiten der Geräte und reduziert zugleich Rücksendungen innerhalb der Mindestmietzeit. Wir bewerben unseren Mietservice aktiv und erfolgreich unter anderem in den Telekom Shops, im Internet, Kundenservice und über Produktflyer. Das Angebot wurde von unseren Kunden sehr gut angenommen: Bis Ende 2016 ist die Anzahl der Nutzer des Mietservice auf rund 8,7 Millionen angestiegen.

Anzahl der Nutzer des Mietservice von Routern und Mediareceivern

Produktzertifizierungen: Blauer Engel für Speedphones

Nachhaltige Produkte sind für uns ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Unsere Kunden informieren wir über Umweltaspekte und Herstellungsbedingungen und geben Hinweise für eine sichere, energiesparende und bedarfsgerechte Verwendung. Außerdem informieren wir über ressourcenschonende Entsorgungswege am Ende des Produktlebens. Bei der Kommunikation mit unseren Kunden setzen wir auf bekannte Umweltzeichen.

Blauer Engel für Telekom-Produkte
95 Prozent der Festnetz-Geräte der Telekom Deutschland sind mit dem renommierten Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert. Alle unsere DECT-Telefone der Sinus-Serie sowie alle Telefone der Speedphone-Serie tragen das bekannte Symbol. Die Speedphones sind besonders energiesparend, strahlungsarm und verfügen über austauschbare Akkus. Über eine neue Funktion können Anwender die Sendeleistung individuell einstellen und damit Energie einsparen. Updates können direkt auf das Speedphone übertragen werden; dadurch können die Geräte sehr einfach aktuell gehalten werden, was ihre Nutzungsdauer verlängert und damit die Ökobilanz verbessert.

Seit 2016 haben wir in Österreich mit dem Fairphone 2 das erste Smartphone im Sortiment, das mit einem Blauen Engel zertifiziert ist. Es ist bei T-Mobile Austria erhältlich.

TÜV Certified Green Products
Neben dem Blauen Engel nutzen wir verstärkt das Umweltzeichen „TÜV Certified Green Product“. Dieses geht über die Kriterien des Blauen Engel hinaus, indem es unter anderem auch eine Überprüfung der Arbeitsbedingungen in Fertigungsbetrieben vorsieht. Eine Reihe unserer Router wie das Speedport Neo sind bereits mit diesem Umweltzeichen zertifiziert.

Cornelia Szyszkowitz

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Cornelia Szyszkowitz

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Maßnahmen zur Handy-Rücknahme

Zu viele gebrauchte Handys und Smartphones liegen in Schubladen oder werden illegal im Hausmüll entsorgt. Die Recycling- und Weiternutzungsquote für elektronische Kleingeräte ist in Deutschland viel zu niedrig. Gebrauchte Handys, Smartphones und Tablets sollten jedoch neu aufbereitet und weiterverwendet oder dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. So können wertvolle Ressourcen eingespart werden. Schon seit 2003 bieten wir dafür verschiedene Abgabemöglichkeiten an.

Kunden können seit 2013 ihre gebrauchten hochwertigen Handys und Smartphones in den Telekom Shops ankaufen lassen. Für den Gegenwert des Geräts erhalten sie einen Gutschein, der im Telekom Shop beim Kauf eines neuen Geräts eingelöst werden kann, oder der Betrag wird auf das Kundenkonto überwiesen. Über ein neu geschaffenes Ankaufportal (www.handyankaufsportal.de) für Geschäftskunden können diese ihre gebrauchten Handys und Smartphones einsenden. Nachdem der Wert ermittelt wurde, kann dieser ausbezahlt oder an die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) gespendet werden. Gemeinsam mit dem Unternehmen Teqcycle Solutions und in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) betreiben wir zudem das Online-Portal Handysammelcenter, das 2016 überarbeitet wurde. Die aktualisierte Website bietet eine Übersicht über unsere Partner und durchgeführte Sammelaktionen. Behörden, Vereine und andere Organisationen haben die Möglichkeit, über das Portal eigene Sammelaktionen zu starten.

2016 nahmen wir deutschlandweit 273 079 gebrauchte Mobiltelefone und Smartphones zurück und führten diese einer Weiterverwendung oder dem fachgerechten Recycling zu. Der gesamte Handy-Rücknahme-Prozess ist von der DEKRA zertifiziert und erfüllt hohe Datenschutzanforderungen. Das gemeinsame Handy-Sammel-System der Telekom Deutschland und der DUH besteht 2016 bereits im dreizehnten Jahr – insgesamt konnten über die gesamte bisherige Laufzeit mehr alsMillionen gebrauchte Geräte gesammelt werden.

Unterstützung verschiedener Sammelaktionen
Wie in den Vorjahren haben wir 2016 die Kampagne „Die Handyaktion“ verschiedener kirchlicher Akteure in Baden-Württemberg unterstützt. Die Aktion soll in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium Baden-Württemberg ausgeweitet werden.

Die Rücknahmekampagne „Verantwortung und Nachhaltigkeit. Mach mit!“ im Saarland, die wir bereits 2014 unterstützt haben, wurde aufgrund des anhaltenden Interesses erneut verlängert. Im Jahr 2016 hat das Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e.V. (NES) die Tätigkeiten des Projektbüros übernommen. Wir sind weiterhin Kooperationspartner der Kampagne, die unter anderem spezielle Unterrichtsangebote zum Thema Handy-Rücknahme und Ressourceneffizienz umfasst. Die Kampagne wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung 2016 als „Werkstatt N“-Projekt ausgezeichnet. Somit gehört sie zu den 100 innovativsten Nachhaltigkeitsprojekten in Deutschland.

Fachforum auf der „Woche der Umwelt“
2016 hat die Telekom Deutschland in Kooperation mit der DUH auf der „Woche der Umwelt“ im Park von Schloss Bellevue ein Fachforum organisiert. Die Gäste hatten Gelegenheit, Fragen zur Rücknahme von Althandys und zu den Recyclingprozessen zu stellen. Die „Woche der Umwelt“ ist eine Fachmesse für innovative Umweltschutztechnologien und -projekte. Eingeladen vom Bundespräsidenten und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) nahmen rund 13 000 Besucher an der Veranstaltung teil.

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Handy-Recycling bei T-Mobile USA

Das Handy-Recyclingprogramm von T-Mobile USA ermöglicht es Kunden, durch ökologisch verträgliche Geräteentsorgung zum Umwelt- und Gesundheitsschutz beizutragen. Das Unternehmen verbessert darüber hinaus den bedarfsgerechten Zugang zu hochwertigen wiederverwendbaren und aufbereiteten Geräten und trägt so dazu bei, unsere knappen natürlichen Ressourcen zu schonen.

Alle Mobilfunkkunden können ihre ausgedienten Handys, Akkus, Zubehörartikel, Tablet- oder Netbook-Computer unabhängig von Marke, Modell oder Hersteller an jedem Standort von T-Mobile USA zum kostenlosen Recycling abgeben. T-Mobile USA motiviert seine Kunden im Rahmen der Programme "JUMP!" und "Mobilize" durch attraktive Preisnachlässe für Geräte der neuesten Generation, ihre gebrauchten Handys und Zubehörartikel abzugeben. Die eingetauschten Geräte werden ausnahmslos wiederverwendet, aufbereitet oder recycelt.

Seit T-Mobile USA im Jahr 2008 das Recyclingprogramm eingeführt hat, sind über 13,3 Millionen Geräte wiederverwendet oder weiterverkauft worden. 87 Prozent der zurückgenommenen Geräte werden wiederverwendet oder weiterverkauft. Der Rest wird dem umweltverträglichen Recycling durch zertifizierte Dienstleister zugeführt. Seit 2013 hat T-Mobile im Rahmen des Programms Certified Pre-Owned über 1,4 Millionen nach höchsten Qualitätsansprüchen aufbereitete Handys direkt an seine Kunden verkauft.

2016 sammelte T-Mobile USA803 691 gebrauchte Handys.

Barrierefreie Produkte und Dienste

Die Telekom möchte Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Informations- und Wissensgesellschaft erleichtern. Unsere Sozialtarife bieten wir nicht nur einkommensschwachen Personen an, sondern stellen sie auch gehörlosen oder sehbehinderten Menschen zur Verfügung. Außerdem unterstützen wir sie mit speziell angepassten Produkten und Lösungen.

Service für hörgeschädigte Menschen
Bereits 2003 haben wir in Deutschland eine Hotline („Deaf Hotline“) für gehörlose und schwerhörige Kunden eingerichtet. Die Kunden können ihre Anfragen dort per E-Mail, Fax, Post oder Bildtelefon an speziell geschulte Mitarbeiter richten. Aktuell fragen täglich bis zu 50 Menschen bei der Hotline an, um sich beispielsweise bei Schwierigkeiten mit ihren DSL-Routern oder speziellen Handy-Tarifen beraten zu lassen.

Im Sommer 2016 wurden die Mitarbeiter der Deaf Hotline mit sogenannten LiveBerater-Arbeitsplätzen ausgestattet, die unter anderem über HD-Kameras verfügen. Kunde und Berater sehen sich über einen videobasierten Live-Chat. So ist eine Beratung in Gebärdensprache möglich. Für die Kunden ist der LiveBerater einfach zu bedienen: Sie klicken auf einen Link, und nach einem kurzen Systemtest wird eine Verbindung hergestellt. Über den LiveBerater können zudem Dokumente gezeigt, gemeinsam bearbeitet und geteilt werden. Die Lösung wird in einem Rechenzentrum der Deutschen Telekom betrieben und bietet unseren Kunden somit umfassende Sicherheit.

„Familienassistent“ für ältere Menschen und chronisch Kranke
2015 führte Telekom Slovakia zusammen mit Falck Healthcare ein innovatives Assistenzprogramm für Familien ein. Dabei werden ältere und chronisch kranke Menschen durch Hilfsdienste wie kontinuierliche Fernüberwachung sowie durch spezielle Hilfen und Kommunikationseinrichtungen mit eigener SIM-Karte unterstützt. Es werden zwei Geräte für die automatische Erkennung von Gefahrensituationen und das rasche Absetzen eines Notrufs angeboten: das GT300, ein handliches und leicht zu bedienendes Handy, das in der Tasche oder um den Hals getragen werden kann, und die Smartwatch Navigil. Die Geräte sind mit einer Zentrale verbunden, in der entsprechend geschultes Personal von Falck Healthcare eingesetzt wird. Seit 2016 steht der „Familienassistent“ in verschiedenen Städten der Slowakei entsprechend den rechtlichen Bestimmungen als soziale Dienstleistung zur Verfügung. Auch ältere Menschen können sich dieses Angebot leisten.

Der Dienst ist sowohl bei Kunden als auch bei den Medien auf sehr positive Resonanz gestoßen. Im Februar 2016 wurde er auch auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt und für den Global Mobile Award in der Kategorie „Connected Life Awards – Beste Mobilfunkinnovation im Gesundheitswesen“ nominiert. 

E-Book Reader für Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche
2016 brachte Slovak Telekom den E-Book Reader „Dibuk Saga“ auf den Markt. Er bietet vor allem Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche beträchtliche Vorteile. Das Gerät verfügt über einen speziellen Zeichensatz, der das Lesen erleichtert. Er optimiert den Abstand zwischen den Wörtern und die Breite bestimmter Buchstaben.

Start-up-Förderung: Ideen Raum geben

hub:raum Start-up-Inkubator
Seit 2012 betreiben wir unter dem Namen hub:raum einen eigenen Start-up-Inkubator in Berlin, Krakau und Tel Aviv. Ziel von hub:raum ist, direkten Einblick in die innovativen Ideen von Start-ups zu erhalten. Im Gegenzug bieten wir den Start-ups Zugang zu unserem Technologie-Know-how und unseren Kunden und leisten Unterstützung beim Unternehmensaufbau. Erfahrene Unternehmensgründer und Experten der Telekom stehen den Start-ups in unterschiedlichen Programmen als Mentoren zur Seite. Zudem bietet hub:raum ausgewählten Jungunternehmen Startfinanzierungen (Seed-Funding) in Höhe von bis zu 300 000 Euro an. Alle interessierten Start-ups können sich auf der hub:raum-Website für eine Zusammenarbeit oder Startfinanzierung bewerben. 2016 haben wir in den unterschiedlichen Programmen mit circa 75 Start-ups zusammengearbeitet. Zudem wurde ein eigenständiger hub:raum Investment Fund gestartet, mit dem wir künftig flexibler über die Investition in Start-ups entscheiden können. 2017 werden wir die ersten Investments nach diesem neuen Finanzierungskonzept bekannt geben.

Start-up-Programme mit externen Partnern
2016 haben wir zum zweiten Mal gemeinsam mit Intel und Cisco das Programm „Challenge Up!“ zum Thema „Internet der Dinge“ durchgeführt. Mehr als sieben Monate haben wir mit zwölf Start-ups und mehr als 25 Mentoren an gemeinsamen Anwendungsbeispielen gearbeitet – darunter zum Beispiel eine Fernwartung für Industrieanlagen. Zudem haben wir zum ersten Mal ein gemeinsames Programm mit den Telekommunikationsunternehmen Telefónica, Orange und SingTel gestartet.

Cyber Security Bootcamp
Bereits 2014 hat hub:raum mit den sogenannten Bootcamps ein neues, themengebundenes Veranstaltungsformat ins Leben gerufen. Für die Bootcamps laden wir Start-ups ein, ihre Lösungen zu präsentieren. Mit dem Format möchten wir den Gründern Hilfestellung leisten, ihre Idee weiterzuentwickeln und Geschäftschancen innerhalb der Telekom zu erschließen. Im Februar 2016 fand das zweite „Cyber Security Bootcamp“ in Berlin statt. Zwölf Start-ups nahmen daran teil und präsentierten ihre innovativsten Ideen und Lösungen rund um das Thema Internet-Sicherheit.

Fashion Fusion Wettbewerb: Technologie und Mode steht fest
Zum ersten Mal hat die Deutsche Telekom im Rahmen der Berlin Fashion Week 2016 die Sieger des Fashion Fusion Wettbewerbs gekürt. Bei dem internationalen Ideenwettbewerb waren kreative Talente aus den Bereichen Mode und Technologie eingeladen, Ideen für die Verknüpfung von Hightech und Mode einzureichen. Die vielversprechendsten Talente erhielten die Chance, ihre Ideen im sogenannten „Fashion Fusion Lab Berlin“ zu verwirklichen. Dabei wurden sie von Experten aus Industrie, Modebranche und Start-up-Szene unterstützt. Aus mehr als 120 Bewerbungen aus 25 Ländern qualifizierten sich zwölf Teams für das Finale. Insgesamt zeichnete die Jury bei der Preisverleihung in Berlin drei Gewinnerteams mit Preisen im Wert von insgesamt 35 000 Euro aus. Der erste Platz ging an das Team „Trainwear“. Die Idee: intelligente Fitnesskleidung mit integriertem virtuellen Personal Trainer.

Starthilfe für interne "Gründer"
Seit 2011 ermöglichen wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit unserem internen Innovationsprogramm „UQBATE“, eigene Konzepte für neue Dienste und Geschäftsfelder innerhalb der Deutschen Telekom zu entwickeln. Sie können ihre Überlegungen auf der UQBATE-Plattform interessierten Kollegen vorstellen, Teams bilden und ihre Ideen gemeinsam Schritt für Schritt in marktreife Produkte überführen. Bei Bedarf werden die „Gründer“ auch von externen Trainern unterstützt. Vielversprechende Konzepte, seien es Marktplätze, Gaming-Plattformen oder E-Commerce-Lösungen, fördern wir gezielt. Wir stellen die Projektteams für drei Monate von ihrer Arbeit frei und statten sie mit einem Budget aus, damit sie ihre Ideen erfolgreich umsetzen zu können. Auch 2016 wurden wieder einige spannende Ideen vorgestellt. Für eine Förderung qualifizierten sich letztlich vier Teams.

Gründerprogramm unterstützt regionale Start-ups
2016 wurde das Gründerprogramm „Take-offs“ von T-Mobile Czech Republic zum sechsten Mal durchgeführt. Das Programm bietet finanzielle Unterstützung, langfristige professionelle Beratung und Know-how für regionale Start-ups an. Dabei sollen künftige Unternehmer gefördert werden, die mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind, beispielsweise Menschen aus Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit, Frauen im Erziehungsurlaub, Senioren oder Behinderte sowie Studenten ohne Arbeitserfahrung.

Von den 409 angemeldeten Projekten gingen 41 als regionale Gewinner hervor. Sie wurden von einer Expertenjury bei zehn regionalen Workshops bekannt gegeben, die kostenlos für alle Interessierten angeboten wurden und an denen über 500 Personen teilnahmen. Alle regionalen Gewinner erhalten Unterstützung von Experten aus den Bereichen Marketing, Kommunikation und Finanzen sowie auch eine finanzielle Unterstützung in Höhe von  3 700 Euro.

Die Öffentlichkeit war eingeladen, aus den 41 regionalen Gewinnern den Gesamtsieger des Wettbewerbs zu wählen. Mehr als 12 000 Menschen beteiligten sich an der Online-Abstimmung und wählten David Richtr und sein Projekt „Mulier porcelánové zásuvky a vypínače“ (Mulier Keramikfassungen und -schalter) zum Publikumsgewinner. Er erhielt ein Preisgeld in Höhe 5 500 Euro.
Eine Expertenjury wählte außerdem den nationalen Gewinner. In diesem Jahr wurde Václav Staněk mit seinem Projekt „Vasky“ (Fertigung von Schuhen auf Grundlage regionaler Traditionen und Werte) als nationaler Gewinner ausgewählt und erhielt ein Preisgeld in Höhe von 25 900 Euro.

Das Gründerprogramm erfreute sich auch in diesem Jahr wieder beachtlicher Medienpräsenz. Die Sieger wurden zur Vorstellung ihrer Projekte in Fernsehen und Radio sowie in verschiedenen Print- und Online-Medien eingeladen.

hello holnap! – Die mobile App für Nachhaltigkeit von Magyar Telekom

Unsere Smartphone-App img „hello holnap!“ ist Teil unserer gleichnamigen Nachhaltigkeitsinitiative. Sie ist seither 9 300 Mal vom AppleStore, GooglePlay und Windows Store heruntergeladen worden. Mit der App können Nutzer Punkte sammeln, die sie für ihre Beteiligung an Nachhaltigkeitsaktivitäten von Magyar Telekom und seinen Partnern erhalten. Die Punkte können dann in Forint umgetauscht und für Spendenzwecke verwendet werden. Die Nutzer können Punkte für ganz unterschiedliche Aktivitäten bekommen:

  • Spenden an Organisationen durch besondere Leistungen
  • Partnerschaft mit Unternehmen der Sharing Economy (z. B. Fahrgemeinschaften oder Lebensmittel von Bauern aus der Region)
  • Spendenpartnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen
  • Bäume pflanzen im Park hello holnap!, der 2016 angelegt wurde, und das Foto auf die Onlinekarte des Parks hochladen. Bisher wurden bereits 570 Bäume gepflanzt.

Punkte werden auch für den Kauf eines nachhaltigen Handys aus dem Produktangebot von Magyar Telekom vergeben. Nachhaltige Handys verfügen laut Definition von Magyar Telekom über ein entsprechendes internationales Zertifikat (z. B. TCO), ein Gütesiegel für den Umweltschutz oder weisen Eigenschaften auf, die sie für bestimmte Personengruppen in der Gesellschaft besonders nützlich machen (zum Beispiel besondere Eignung für ältere Mitmenschen oder Menschen mit Behinderungen).

OTE Gruppe leistet Beitrag zum Brandschutz

Im Jahr 2016 hat die OTE Gruppe ein IT-Projekt implementiert, das voraussichtlich einen wichtigen Beitrag zur Vehinderung von Bränden und zur frühzeitigen Eindämmung von Großbränden leisten wird. Das Projekt wurde zusammen mit Byte und Satways im Auftrag der Feuerwehr ausgeführt.  Die Installation von modernen IT-Systemen in den Leitstellen ermöglicht eine Koordinierung der Einheiten vor und nach dem Einsatz. Die Bürger können in Notfällen sofort und fortlaufend informiert werden.

Das System sammelt und analysiert geographische Daten, die von den Einsatzfahrzeugen und den Leitstellen oder auch von Drohnen gesendet werden. Dadurch erhalten die jeweiligen Feuerwehreinheiten jederzeit Zugang zu allen wichtigen Daten über die Brände und zu Möglichkeiten der Brandbekämpfung. Informationen können auf Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten angezeigt werden.