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Corporate Responsibility Bericht 2016

CO2-Emissionen

Um unser Klimaschutzziel zu erreichen, müssen wir unsere CO2-Emissionen und damit auch unseren Energiebedarf  senken. Besonderes Augenmerk richten wir dabei auf Bereiche mit besonders hohem Energieverbrauch, vor allem unsere Netze (Festnetz und Mobilfunk) sowie unsere Rechenzentren. Hier ist es eine große Herausforderungen den Energieverbrauch von den laufend steigenden Datenmengen und Übertragungsgeschwindigkeiten zu entkoppeln. Weitere Schwerpunkte sind der Betrieb unserer Gebäude, Geschäftsreisen und unsere Geschäfts- und Dienstfahrzeugflotte in Deutschland. Sie ist mit knapp 26 000 Fahrzeugen in Deutschland eine der größten in Europa.

So schützen wir das Klima

„Wir übernehmen Verantwortung für eine klimafreundliche Gesellschaft“: So lautet ein wichtiges Handlungsfeld unserer CR-Strategie. Unser 2013 beschlossenes konzernweites Klimaschutzziel zahlt darauf ein. Wir wollen unsere CO2-Emissionen bis 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent senken (ohne T-Mobile US). Um dies zu erreichen, haben wir verschiedene Maßnahmen definiert und Messinstrumente entwickelt.

Messbare Erfolge im Klimaschutz
Mit verschiedenen Kennzahlen (Key Performance Indikatoren, KPI img) messen wir die Wirksamkeit unserer Klimaschutzmaßnahmen. Zugleich machen wir damit die Fortschritte auf dem Weg zu unserem Klimaziel für unsere Stakeholder img transparent. Seit 2016 erfassen wir zwei neue KPIs: „Carbon Intensity“ und „Energy Intensity“. Sie setzen unsere CO2-Emissionen bzw. unseren Energieverbrauch mit dem transportierten Datenvolumen in Beziehung. Perspektivisch sollen diese neuen Kennzahlen unseren bisherigen KPI „Energieverbrauch“ ersetzen, der den Energieverbrauch ins Verhältnis zum Umsatz stellt. Im Gegensatz dazu beschreiben die neuen KPI die konkrete Entwicklung der Energie- und Emissionseffizienz unseres Netzes und schärfen dadurch den Bezug zu unserem Kerngeschäft.

Direkte und indirekte Emissionen
Wir messen unsere CO2-Emissionen auf Grundlage des international anerkannten GHG-Protokolls. Dieser Standard unterscheidet drei Kategorien von CO2-Emissionen (Scope 1, 2 und 3). Scope-1- und Scope-2-Emissionen img verwenden wir, um unseren KPI „CO2-Emissionen“ zu berechnen. Seit 2013 erheben wir zudem alle relevanten Scope-3-Emissionen img unseres Deutschlandgeschäfts und seit 2015 die Emissionen verschiedener Landesgesellschaften.

Andreas Kröhling

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Fortschritte

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Scope-3-Emissionen erfasst

Indirekte Emissionen entlang unserer Wertschöpfungskette – sogenannte Scope-3-Emissionen– machen den größten Teil unserer Gesamtemissionen aus. Die Erfassung dieser Emissionen erlaubt uns, auf Unternehmens- und Produktebene gezielt Maßnahmen zu ergreifen, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern.

CO2e-Emissionen (Scope 1-3)

Interaktive Grafik

  • 44%
  • 2%
  • 21%
  • 34%
  • Emissionen aus vorgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    6 606 kt CO2e

    Transportdienst­leistungen, erworbene Produkte und Dienstleistungen, Kapitalgüter, Produktionsabfälle, Energie- und Kraftstoffvorketten, Geschäftsreisen und Weg zur Arbeit.

    Emissionen aus den eigenen Aktivitäten der Telekom

    Scope 1

    290 kt CO2e
    Betrieb der Anlagen, Gebäude und Fahrzeuge der Deutschen Telekom.
    Emissionen aus eingekaufter Energie

    Scope 2

    3 130 kt CO2e
    Erzeugung der von der Deutschen Telekom eingekauften Mengen Strom- und Fernwärme.
    Emissionen aus nachgelagerten Aktivitäten

    Scope 3

    5 095 kt CO2e
    Transport verkaufter Produkte zum Kunden, Nutzung verkaufter und vermieteter Produkte sowie Entsorgung und Verwertung verkaufter Produkte.
Für mehr Informationen klicken Sie bitte auf die Prozent-Werte.

Seit 2016 legen wir konzernweit die Scope-3-Emissionen img vollständig offen. In Deutschland betrugen diese 4 879 850 Tonnen CO2-Äquivalente img, ca. 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die leichte Steigerung ist u.a. auf die steigende Anzahl von Mietgeräten bei unseren Kunden sowie die höheren Investitionen in den Netzausbau zurückzuführen. Grundsätzlich lag der Schwerpunkt der Emissionen wie in den Vorjahren bei den Emissionen durch den Gebrauch von uns verkaufter oder vermieteter Endgeräte mit rund 40 Prozent Anteil. Ebenfalls bedeutsam sind die Emissionen aus dem Einkauf von Technologie für den Aufbau unserer Netze sowie aus dem Einkauf von Endgeräten sowie anderen Waren und Dienstleistungen.

Bereits seit 2015 legen wir die Emissionen unserer wesentlichen europäischen Landesgesellschaften offen. 2016 kam die amerikanische Tochter T-Mobile USA dazu. Bei den Landesgesellschaften zeigt sich eine ähnliche Verteilung der Quellen wie in Deutschland. Nur in Landesgesellschaften ohne relevantes Festnetz-Geschäft wie Österreich, Polen oder den Niederlanden liegt die Hauptquelle der Scope-3-Emissionen im Bereich der eingekauften Produkte und Dienstleistungen.

Überblick Scope-3-Emissionen (t CO2e)
Landesgesellschaft 2015 2016  Jahresvergleich
Ungarn 508 909 572 533
 
Kroatien 403 033 320 386
 
Slowakei 207 182 265 095
 
Griechenland 1 333 851 1 240 755
 
Rumänien 497 635 428 305
 
Österreich 108 236 116 802
 
Tschechien 189 951 188 179
 
Niederlande 189 836 190 656
 
Polen 326 503 361 560
 
USA 2 928 545 3 137 648
 
Summe 693 381 821 919
 
Andreas Kröhling

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Enablement Faktor: Kunden sparen CO2

Unsere Produkte und Dienste verbinden nicht nur Menschen, sie befähigen sie auch dazu, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren. Neben unserem eigenen CO2-Fußabdruck erfassen wir deshalb auch jene CO2-Emissionen, die unsere Kunden durch die Nutzung unserer Produkte einsparen können. Beide Größen setzen wir mit dem sogenannten Enablement Faktor miteinander in Beziehung, um unsere Gesamtleistung im Klimaschutz zu bewerten. Mit der Messung des Enablement Faktors haben wir 2014 in einem Pilotprojekt begonnen. Im Jahr 2016 wurde die Berechnungsmethodik weiterentwickelt. So haben wir statistische Verfahren zur Überprüfung der Daten und Informationen aus den Fachbereichen des Konzerns festgelegt, um die Aussagekraft der Angaben zu erhöhen und für die kommenden Jahre eine hohe Vergleichbarkeit zu gewährleisten. In Deutschland konnten wir bis Ende des Jahres für unsere Produkte bereits zwölf sogenannte Anwendungsfälle untersuchen. Zum Beispiel berechnen wir die ermöglichten Einsparungen, die entstehen, wenn Kunden unsere Cloud-Angebote nutzen und ihre bestehende Infrastruktur in unsere effizienten Rechenzentren auslagern. Fünf dieser Anwendungsfälle konnten wir bislang ebenfalls für Europa bewerten.

Das Ergebnis: In Deutschland waren die bei unseren Kunden ermöglichten Einsparungen 2016 um 33 Prozent höher als unsere eigenen CO2-Emissionen (ein Enablement Faktor von 1,33 : 1). In ganz Europa (inkl. Deutschland) war das Einsparpotenzial unserer Kunden im Jahr 2016 nicht ganz so hoch wie unsere eigenen CO2-Emissionen; der Faktor hat den Wert 0,95 (Zur Analyse).

Bei den verwendeten Fallbeispielen und in der Methodik legen wir stets eine eher konservative Betrachtung zugrunde. Dies gilt gleichermaßen für die ermöglichten Emissionsminderungen bei unseren Kunden wie auch für unsere Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette. Beispielsweise berücksichtigen wir bei unserem eigenen Fußabdruck alle Emissionsstufen. So nehmen wir auch die Emissionen auf, die bei der Nutzung unserer Produkte beim Kunden anfallen (z. B. Emissionen der TV Geräte unserer Entertain-Kunden).

Neue Blockheizkraftwerke in Betrieb genommen

Mit unserem Energiemanagement wollen wir unseren Energiebedarf reduzieren und einen Beitrag zur Erreichung unseres Klimaziels leisten.

Zusätzlich zum konventionellen Strombezug aus dem Netz setzen wir immer häufiger Blockheizkraftwerke img (BHKW img) ein. Ein Großteil der insgesamt 32 Anlagen (Stand Ende 2016) versorgt unsere Netzknotenpunkte mit Energie: Die BHKW wandeln die eingesetzte Energie aus Gas in Nutzenergie (Strom und Wärme) um. Mit der Abwärme beheizen wir direkt vor Ort unsere Bürogebäude. Dadurch erreichen sie einen Gesamtnutzungsgrad von bis zu 90 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der Gesamtnutzungsgrad von konventionell erzeugtem Strom aus dem allgemeinen deutschen Stromnetz bei rund 40 Prozent. Durch den Einsatz von BHKW können wir die CO2-Emissionen unseres Netzbetriebs daher verringern.

Im November 2016 haben zwei neue BHKW in Berlin und ein neues BHKW in Frankfurt den Betrieb aufgenommen. Bis Ende des Jahres wurden dort noch etwa 350 MWh Strom und 500 MWh Heizwärme produziert. So konnten wir 2016 zusätzlich 97 Tonnen CO2 einsparen. Zum Vergleich: ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt verbraucht im Jahr 3,1 MWh Strom.

Innovatives Stadtteil-Energiekonzept
In Berlin führt eine Nahwärmeleitung von unserem BHKW zu einer benachbarten Schule. Mit der Abwärme des Kraftwerks können die Schule und ihre Turnhalle ganzjährig beheizt werden. Dies spart nicht nur Kosten, sondern hilft auch, den CO2-Ausstoß um bis zu 800 Tonnen im Jahr zu reduzieren. Die Schule konnte ihre alten Gasheizkessel außer Betrieb nehmen. Die Abwärme aus den BHKW erhält die Schule zu einem wirtschaftlichen Preis. Für das innovative Stadtteil-Energiekonzept wurden wir im November 2016 von der Stadt Berlin mit dem „Green Buddy Award“ ausgezeichnet.

Sanierungen geplant
Für zwei weitere BHKW-Anlagen in Ulm und in Rottweil planen wir eine Sanierung. In beiden Anlagen wird dann mithilfe von Absorptionskältemaschine die Abwärme in Kälte umgewandelt und für die Klimatisierung von Netzknoten img genutzt. Um dort den Wasserverbrauch für die Klimatisierung weiter zu reduzieren, werden zusätzlich umweltfreundliche Trockenkühler errichtet. Die Sanierungen sollen 2017 abgeschlossen sein.

9 924 Tonnen CO2 kompensiert

Die Vermeidung von Treibhausgasen hat für uns höchste Priorität. CO2-Emissionen, die wir weder vermeiden noch reduzieren können, können über Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert werden.

Im Berichtsjahr 2016 hat die Telekom Deutschland Treibhausgasemissionen im Umfang von924 Tonnen CO2 ausgeglichen. Kompensiert wurden unter anderem Emissionen, die in Verbindung mit unseren Veranstaltungen (An- und Abreise der Teilnehmer, Raumnutzung etc.) oder mit bestimmten Produkten und Dienstleistungen (z.B. Betrieb von Telefon- oder Webkonferenzen) entstanden sind. Wie wir die Emissionen von Veranstaltungen kompensieren, ist in unserer Event Policy festgelegt.

Klimaschonende Mobilität

Im Jahr 2016 haben wir uns ein neues Ziel für eine klimaschonende Mobilität gesetzt: Die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller neu angeschafften Pkws (Geschäfts- und Dienstfahrzeuge) in Deutschland sollen bis 2020 auf 95 g CO2/km gesenkt werden. Die neue Vorgabe baut auf unserem vorherigen Ziel auf (110 g CO2/km bis Ende 2015), das wir erreicht haben.

Um unser Flottenmanagement klimaschonend auszurichten, verfolgen wir eine Strategie, die auf drei Säulen beruht:

  • Richtig dimensionieren („Rightsize“): Auswahl angemessen dimensionierter, energieeffizienter und schadstoffarmer Fahrzeuge. Durch die Einführung der Green Car Policy wurden zudem Anreize für Fahrer von Geschäftsfahrzeugen geschaffen, kleinere, verbrauchsoptimierte Fahrzeuge zu wählen.
  • Wirtschaftlich gestalten („Economize“): Förderung einer kraftstoffsparenden und damit emissionsarmen Fahrweise durch Fahrertrainings.
  • Ersetzen („Substitute“): Pilotierung und Erprobung alternativer Mobilitätskonzepte.

Alternative Antriebe
Durch die Anschaffung von Fahrzeugen mit alternativen Antriebs- beziehungsweise Kraftstoffsystemen können wir die CO2-Emissionen unserer Flotte weiter verringern. Wir setzen hierfür bereits seit Längerem Erdgas- und Elektrofahrzeuge ein. Emissionsarme Erdgasantriebe sind aus unserer Sicht grundsätzlich ein richtiger Ansatz auf dem Weg zu einer klimaschonenden Mobilität. Die Technologie kann Schadstoff- und CO2-Emissionen wirksam senken – insbesondere, wenn regenerative Rohstoffe verwendet werden, zum Beispiel aus Rest- und Abfallstoffen gewonnenes Biogas. Allerdings ist die großflächige Nutzbarkeit von Erdgasfahrzeugen mangels geeigneter Tankstellen immer noch stark begrenzt. Einschränkend wirkt auch das geringe Angebot an geeigneten Flottenfahrzeugen der Hersteller im Bereich der unteren Kompaktklasse. Dennoch setzen wir Erdgasfahrzeuge weiterhin als Geschäfts- und Service-Fahrzeuge ein. Mittelfristig werden wir vor allem die Entwicklung der Elektromobilität weiter verfolgen und gezielt Elektrofahrzeuge einsetzen.

Breite Auswahl an Mobilitätsformen
Darüber hinaus unterstützen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Klimaschutz, indem wir ihnen zum Beispiel vergünstigte Fahrkarten für den öffentlichen Regional- und Nahverkehr anbieten. Außerdem setzen wir auf weitere zeitgemäße Formen der Mobilität. Dazu gehören unser seit zehn Jahren bestehender Shuttle-Service an verschiedenen Standorten, Leihfahrräder für den innerstädtischen Verkehr und Mietfahrzeuge. Unsere Mitarbeiter profitieren zudem von der Möglichkeit, attraktive Fahrradmodelle und E-Bikes über ein Gehaltsumwandlungsmodell erwerben zu können. Das Angebot stößt bei den Kolleginnen und Kollegen auf große Resonanz: Bis Ende 2016 wurden mehr als300 Fahrräder über die Gehaltsumwandlung bezogen.

Ressourcenschonend unterwegs: E-Bikes, Shuttles, Leihräder

Als ressourcenschonende und gesundheitsfördernde Alternative bieten wir unseren Mitarbeitern seit 2015 die Möglichkeit, im Rahmen der Gehaltsumwandlung ein Fahrrad oder E-Bike zu erwerben. Mit Unterstützung der Telekom MobilitySolutions kann für drei Jahre ein Fahrrad über den Arbeitgeber geleast werden. Die monatliche Rate wird vom Bruttoentgelt gezahlt. Das neue Angebot hat sich vom Start weg großer Beliebtheit erfreut. Inzwischen nutzen bereits rund300 Beschäftigte diese Möglichkeit.

Um CO2-Emissionen bei Geschäftsreisen zu senken, bieten wir Shuttle-Services zwischen verschiedenen Standorten an, zum Beispiel zum Flughafen Köln/Bonn oder zum ICE-Bahnhof Siegburg. 2016 nutzten rund 130 000 Fahrgäste den Service. Um der steigenden Nachfrage zu entsprechen, wurde das Angebot 2016 auf weitere Strecken ausgeweitet. Die Buchung erfolgt für die Mitarbeiter komfortabel per App img oder im Intranet.

Shuttle Services: Anzahl der Fahrgäste

Für die dienstliche Nutzung bei innerstädtischen Terminen haben unsere Beschäftigten außerdem die Möglichkeit, an mittlerweile über 30 Telekom-Standorten Leihräder auszuleihen.

Weitere Elektrofahrzeuge im Einsatz

Für einen breiten Einsatz von Elektroautos in unserer Flotte bestehen weiterhin einige Hürden: Eingeschränkte Reichweiten, mangelhafte Lade-Infrastruktur und hohe Anschaffungskosten machen die Fahrzeuge für viele Nutzungsszenarien unattraktiv. Insbesondere im Bereich Service-Fahrzeuge fehlt es an passenden Modellen. Positiv hervorzuheben ist, dass wir durch die Umweltprämie des Bundes die Kosten für Elektrofahrzeuge im Flottenbetrieb etwas senken konnten.

Dennoch konnten wir unsere bisherigen Elektrofahrzeugprojekte nur realisieren, da die Ladestellen an unseren Standorten mit Unterstützung von Projektpartnern errichtet wurden. Um das Potenzial der Elektromobilität mittelfristig bestmöglich nutzen zu können, beteiligen wir uns weiter intensiv an ausgewählten Pilotprojekten zur Elektromobilität:

  • Am Standort Bonn bieten wir vier Elektro- beziehungsweise Plug-in-Hybrid-Mietfahrzeuge der neuen Generation an. Diese Fahrzeuge können von Mitarbeitern für Dienstreisen kostenfrei genutzt werden. Mit Förderung durch das Malusbudget der Green Car Policy wurden 2016 zu den bestehenden beiden Elektrofahrzeugen zwei weitere Fahrzeuge beschafft.
  • In Hamburg haben wir uns seit April 2014 gemeinsam mit der Deutschen Telekom Technischer Service am E-Mobility-Förderprojekt „Wirtschaft am Strom“ beteiligt. Zehn Service-Elektrofahrzeuge wurden bis Oktober 2016 eingesetzt. Auf Basis der Erfahrungen aus dem Projekt werden für 2017 weitere Elektrofahrzeuge beschafft und in den Service-Einsatz gehen.
  • In unserer Vorstandsflotte setzen wir zwei Elektrofahrzeuge als Chauffeurfahrzeug für Fahrten im Großraum Köln/Bonn sowie Berlin ein. Entsprechende Ladestellen wurden vor Ort errichtet.
  • Im Geschäftsfahrzeugsegment bieten wir seit Sommer 2014 schrittweise einzelne ausgewählte Hybridfahrzeuge an. Darüber hinaus bieten wir in ausgewählten Regionen Elektrofahrzeuge als Geschäftswagen an.

Förderung der Nutzung von Elektroautos

Um den CO2-Ausstoß seiner Fahrzeugflotte zu reduzieren, führte T-Systems Netherlands im Mai 2014 ein Leasing-Angebot für Elektrofahrzeuge ein. Ladestationen wurden in den Parkbereichen eingerichtet, um ein Laden während der Bürozeiten zu ermöglichen.

Elektroautos und Hybridfahrzeuge tragen zur Verringerung der CO2-Emission bei (siehe Tabelle unten). Nicht nur die Umwelt profitiert von den geringeren CO2 -Emissionen - die Fahrer zahlen auch weniger Steuern. Angesichts dieser Vorteile erfreuen sich diese Fahrzeugtypen in den Niederlanden großer Beliebtheit. Dies spiegelt sich auch darin wider, dass Ende 2016 der Anteil der umweltfreundlichen Fahrzeuge an unserer Fahrzeugflotte bei 22,6 Prozent lag.

Fahrzeugtyp CO2-Ausstoß %
Erdgasfahrzeug 88 g CO2 3,0
Konventionelles Hybridfahrzeug 86 - 88 g CO2 12,8
Plug-in-Hybrid 36 - 49 g CO2 5,1
Elektrofahrzeug 0 g CO2 1,7
Gesamt   22,6

Auszeichnungen für Führungsrolle im Klimaschutz

Aufnahme in das CDP-Ranking Aufnahme in das CDP-Ranking
2016 haben wir uns im bedeutendsten internationalen Klimaschutzranking, dem CDP-Ranking, erstmals für die A-Liste qualifiziert. Das CDP img würdigt Unternehmen, die besonders transparent und umfassend über ihre CO2-Emissionen berichten. Seit 2014 berichten wir im Rahmen des CDP neben unseren Scope-1- und Scope-2-Emissionen img auch Scope-3-Emissionen img aus unserer Geschäftstätigkeit in Deutschland und aus fast allen internationalen Gesellschaften.
German Awards for Excellence 2016 German Awards for Excellence 2016
Auf der 3. Nachhaltigkeitskonferenz der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) im Juni 2016 wurden wir in der Kategorie „Carbon Footprint“ prämiert. Damit wurden wir für die Erfassung unserer Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – inklusive der Einbeziehung unserer Lieferanten – gewürdigt. Mit dem Preis werden Organisationen für vorbildliches Nachhaltigkeitsengagement ausgezeichnet.
Good-Practice-Wettbewerb zu Scope-3-Emissionen Good-Practice-Wettbewerb zu Scope-3-Emissionen
2016 wurden wir im Wettbewerb „Gute Praxis des unternehmerischen Klimamanagements entlang der Wertschöpfungskette“ prämiert. Der Wettbewerb wurde von WWF (World Wildlife Fund) und CDP in Kooperation mit dem Beratungsunternehmen Ecofys durchgeführt. Das Deutsche Global Compact img Netzwerk hat den Wettbewerb als Partner unterstützt. Insgesamt wurden 15 Unternehmen im Wettbewerb ausgezeichnet. Die Deutsche Telekom konnte die Jury in der Kategorie 13 (vermietete oder verleaste Sachanlagen) mit ihrem Mietmodell für Modem und Router sowie ihrem Ansatz zur Virtualisierung img des Routers überzeugen. In der eigens für den Wettbewerb erstellten Publikation wurde dies als Good Practice aufgenommen.