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Corporate Responsibility Bericht 2016

Bewusstsein schaffen

Wir wollen ein vertrauensvoller Partner in der digitalisierten Welt sein. Deshalb fördern wir das Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung und treiben den gesellschaftlichen Dialog dazu voran. Unsere Studie zur digitalen Selbstbestimmung und das Engagement für die Charta der digitalen Vernetzung tragen dazu bei.

Fortschritte

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Charta der digitalen Vernetzung unterzeichnet

Die Charta digitale Vernetzung ist eine unternehmens-, branchen- und verbandsübergreifende Initiative, die aus dem Nationalen IT-Gipfel hervorgegangen ist. Zu den Initiatoren gehören neben unserem Konzern weitere Unternehmen, Verbände und wissenschaftliche Institutionen. Die Charta umfasst zehn Grundsätze für die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Potenziale der digitalen Vernetzung sowie für den Umgang mit Daten, Infrastrukturen und Standards. Unternehmen, die diese Charta unterzeichnen, bekennen sich zu diesen Grundsätzen und zeigen, dass sie ihren Beitrag für eine zukunftsgerechte digitale Weiterentwicklung Deutschlands leisten wollen. Die Charta steht für ein gemeinsames Wertegerüst und Verantwortungsbewusstsein. Ziel ist es, einen Zukunftsdialog über alle gesellschaftlichen Ebenen hinweg zu führen und ein gemeinsames Verständnis für den Weg in die digitale Gesellschaft zu schaffen. Hierfür werden gemeinsam aktuelle Fragen zur digitalen Transformation aufgegriffen, Antworten erarbeitet und ein Erfahrungsaustausch zur Umsetzung einer „Corporate Digital Responsibility“ organisiert.

Barbara Costanzo

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Barbara Costanzo

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Neue Studie zur digitalen Selbstbestimmung

Ein Großteil der deutschen Internet-Nutzer traut dem Schutz ihrer Daten im Internet nicht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung zur digitalen Selbstbestimmung, die das „Center for Ethics, Rights, Economics and Social Sciences of Health“ (CERES) im Auftrag der Deutschen Telekom Ende 2015 bis Mitte 2016 durchgeführt hat. Danach glauben 91 Prozent der Befragten, dass im Internet unbemerkt auf persönliche Daten zugegriffen wird. 82 Prozent gehen davon aus, dass die meisten Unternehmen die Daten ihrer Kunden an andere Unternehmen weitergeben. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen mehr tun müssen, um die Menschen für die Digitalisierung zu gewinnen. Die Telekom arbeitet stetig daran, die Transparenz für Internet-Nutzer zu erhöhen. Mit dem Ratgeber sicherdigital.de informieren wir beispielsweise über Risiken und Schutzmaßnahmen im Netz. Außerdem unterstützen wir die EU-Kommission dabei, einheitliche Symbole zum Thema Datenschutz zu entwickeln. Ähnlich wie Verkehrszeichen sollen sie Verbrauchern die Orientierung im Internet erleichtern. Auch mit unserer Teachtoday-Initiative und unserem Engagement bei „Deutschland sicher im Netz“ setzen wir uns für den selbstbestimmten Umgang mit persönlichen Daten ein.

Kampagnen: Digital Detox und Teilen zur Weihnachtszeit

Am 24. Dezember 2016 rief T-Mobile Austria im Zuge der „Stille Nacht“-Aktion zum Digital Detox auf. Dabei machten wir auf den bewussten Umgang mit dem Smartphone aufmerksam.

Über die „Stille Nacht“-App img wurde ermittelt, wie viele Minuten das Smartphone lautlos eingestellt war. In ganz Österreich nahmen unsere Kunden an der Aktion teil, sodass insgesamt 14 Millionen lautlose Minuten am Weihnachtstag gesammelt werden konnten – ein überwältigender Erfolg. Der digitale Detox wurde im Vorfeld durch eine Diskussionsrunde aus österreichischen Prominenten eingeleitet, in der sie über den Verzicht auf das Smartphone sprachen.

Zugute gekommen sind die lautlosen Minuten der österreichischen Kinderkrebshilfe. Aufgrund der beeindruckenden Teilnahme an der Aktion haben wir unsere Spendensumme an die Interessenvertretung verdreifacht und insgesamt 45 000 Euro gespendet. Uns verbindet bereits eine über zehnjährige Partnerschaft und mit dieser Aktion unterstützen wir die Nachsorge-Camps für an Krebs erkrankte Kinder und Jugendliche.

Die Weihnachts-Werbekampagne der Telekom in Deutschland stand 2016 unter dem Gedanken „Das Leben schenkt uns mehr, wenn wir teilen“. Herzstück der Kampagne war die Geschichte „Der magische Adventskalender“, in der ein kleiner Junge lernt, dass Teilen glücklich macht. Damit stellten wir eine emotionale Botschaft in den Vordergrund unserer Weihnachtskampagne und wurden so unserem gesellschaftlichen Anspruch gerecht.