Transparenz.

  • Cosmote Greece installiert zehn neue Messstationen.
    Mehr erfahren

Die Telekom setzt zur Förderung der Transparenz im Bereich Mobilfunk und Gesundheit drei Schwerpunkte, die sich in drei Empfehlungen der EMF-Policy wiederfinden:

  • Die Mobilfunk-Gesellschaften der Telekom sind angehalten, die Zuständigkeiten und Prozesse bei Anfragen zu Technik, Sicherheit und Gesundheit intern zu klären und zu etablieren.
  • Die öffentliche Zugänglichkeit der Informationen über vorhandene elektromagnetische Felder soll gefördert werden. Hierzu gehört beispielsweise die Durchführung von EMF-Messkampagnen oder die Unterstützung nationaler EMF-Datenbanken.
  • Der Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte der Internationalen Strahlenschutzkommission (ICNIRP) ist für jede einzelne Mobilfunk-Antenne auf Anfrage zur Verfügung zu stellen.

In den meisten Märkten, in denen die Telekom aktiv ist, gelten gesetzlich verankerte Grenzwerte, die auf den Empfehlungen der ICNIRP für den Mobilfunk (bezogen auf den Frequenzbereich von 100 kHz bis 300 GHz) beruhen. Alle Basisstationen unserer Mobilfunk-Landesgesellschaften sind gemäß den jeweiligen nationalen Grenzwertbestimmungen aufgebaut und entsprechen diesen Empfehlungen. Um für Transparenz zu sorgen, liefern unsere Landesgesellschaften auf Anfrage Informationen zu jeder einzelnen Basisstation.

T-HT Hrvatski Telekom unterstützt nationale Datenbank des Gesundheitsministeriums für alle EMF-Quellen.

Die kroatische Landesgesellschaft T-HT Hrvatski Telekom arbeitet aktiv bei der Erstellung eines EMF-Registers aller EMF-Emissionsquellen des kroatischen Gesundheitsministeriums mit. Im Berichtszeitraum beauftragte sie hierfür ein vom Gesundheitsministerium autorisiertes Labor mit Messungen in der Nähe ihrer Basisstationen. Die Messungen deckten sämtliche Mobilfunk-Einrichtungen der T-HT Hrvatski ab. Im Mai 2012 wurden die Ergebnisse dem Ministerium zur Verfügung gestellt. Mit der Veröffentlichung im EMF-Register trägt T-HT Hrvatski Telekom dazu bei, die realen Emissionswerte in der Praxis transparenter darzustellen und so Besorgnisse in der Bevölkerung abzubauen. Das Unternehmen schafft damit die Basis für einen offenen Stakeholder-Dialog mit interessierten Bürgern über Mobilfunk und Gesundheit.

Mehr erfahren

Die jährlichen Messungen der EMF-Quellen sind in Kroatien fester Bestanteil des Umgangs mit der gesellschaftlichen Diskussion über Mobilfunk und Gesundheit und des unternehmensinternen EMF-Risikomanagements. Das Erfassen der Emissionswerte an ausgewählten Standorten ist gesetzlich geregelt. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Bevölkerung über die realen Emissionswerte aufzuklären.

Griechenland: Messungen im Sechsminutentakt.

Im Berichtszeitraum installierte Cosmote Greece insgesamt zehn neue Messstationen mit dem Messsystem Pedion24. Dieses autonome Monitoringsystem misst die elektromagnetischen Felder an ausgewählten Orten rund um die Uhr und übermittelt die Messdaten an einen zentralen Speicher. Dort werden sie ausgewertet und unverzüglich im Internet veröffentlicht. Über das Jahr wurden 2 550 000 Messungen (alle sechs Minuten eine Messung) durchgeführt und die Ergebnisse auf www.pedion24.gr veröffentlicht. So konnten für interessierte Bürger lückenlose Informationen über die vorhandenen elektromagnetischen Felder an ausgewählten Standorten bereitgestellt werden.

Um die Akzeptanz der Basisstationen bei Anwohnern und Entscheidungsträgern zu erhöhen und zu einer sachlichen Diskussion beizutragen, hat Cosmote Greece im Berichtszeitraum Messwerte offengelegt und die kritische Öffentlichkeit umfassend auch über alle weiteren Aspekte von Mobilfunk und Gesundheit informiert. Außerdem suchte das Unternehmen den Dialog zu Kunden und Bürgern beispielsweise durch die aktive Teilnahme an und dem Organisieren von Informationsveranstaltungen.

Mehr erfahren

Pedion24 ist ein kontinuierliches (24-Stunden-)EMF-Messsystem im Frequenzbereich 100 kHz bis 3 GHz. Cosmote Greece entwickelte Pedion24 in enger Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen wie der National Technical University of Athens, der Aristotle University of Thessaloniki und der University of the Aegean. Typische Messstandorte von Pedion24 sind zum Beispiel Schulen, Krankenhäuser, Gemeindehäuser sowie andere öffentliche Gebäude. Die Erfahrungen bei Cosmote Greece zeigen, dass diese 24-Stunden-Messungen in der Öffentlichkeit eine hohe Glaubwürdigkeit genießen und so maßgeblich zu einer Versachlichung der gesellschaftlichen EMF-Debatte in Griechenland beitragen.

Messkampagne in Albanien abgeschlossen.

Die albanische Landesgesellschaft AMC unterstützt seit 2011 eine unabhängige Messkampagne der Polytechnischen Universität von Tirana, um mehr Transparenz über tatsächliche EMF-Emissionen im Land herzustellen. Dabei wurden elektromagnetische Felder an „sensiblen“ Orten wie Schulen, Krankenhäusern und Wohngebieten gemessen. Insgesamt ermittelten die Wissenschaftler EMF-Werte von 50 Basisstationen der AMC in den zwei größten albanischen Städten. Die Ergebnisse und der Abschlussbericht werden 2013 auf den Websites von AMC und der Polytechnischen Universität Tirana veröffentlicht.

Extrem niedrige Immissionswerte in Österreich gemessen.

Im Auftrag des Branchenverbands Forum Mobilkommunikation (FMK) führte der TÜV Austria von 2009 bis 2012 in ganz Österreich Messungen der Immissionswerte von Hochfrequenzfeldern durch. An 449 Orten wurden unter anderem die Immissionen  von Radio, TV, Behördenfunk, Mobilfunk und Schnurlostelefonen erhoben. Nach Abschluss der Messreihen im September 2012 wurden die Werte in einer Datenbank auf der Website des Branchenverbands publiziert. Die gemessenen Werte sind sehr niedrig: Meist liegen sie bei einigen Zehntausendstel der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen und in Österreich verbindlichen Grenzwerte. Der höchste Wert erreicht nicht einmal ein Promille des für den 900-MHz-Bereich zulässigen Grenzwerts.

Mit der Veröffentlichung der Messungen leistet der Branchenverband mit T-Mobile Austria als aktivem Mitglied einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussionen um Mobilfunk und Gesundheit in Österreich.