Performance & Entwicklung.

  • Rund 9 300 Auszubildende und dual Studierende im Ausbildungsjahr 2012/2013.
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  • Telekom-Projekt eröffnet benachteiligten Jugendlichen berufliche Perspektiven.
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  • Telekom unterstützt 600 Beschäftigte bei berufsbegleitendem Studium.
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Wir eröffnen jedem einzelnen Beschäftigten in unserem Konzern die Chance, Wissen in der jeweiligen Phase des (Berufs-)Lebens auszubauen und sich weiterzuentwickeln. Wir streben eine enge Verzahnung von Entwicklung und beruflicher Lebensphase an, weil wir davon überzeugt sind, dass sich die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wandeln. Wer beispielsweise kleine Kinder erzieht oder sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern möchte, hat besondere Anforderungen an sein Berufsleben. Auch Lerninteressen ändern sich stetig: Wer gerade von der Universität kommt, interessiert sich stärker für unternehmensspezifisches Wissen; wer seit vielen Jahren im Job ist, möchte vielleicht sein Fachwissen erweitern oder mit Nachwuchskräften teilen. Unsere lebenszyklusorientierte Personalentwicklung umfasst daher verschiedene zielgruppenspezifische Angebote.

Performance-Management: Basis für Transparenz und Vergleichbarkeit.

Die Einschätzung der Leistungen, der Kompetenz und des Potenzials unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Grundstein für ihre weitere Entwicklung. Ein einheitliches Vorgehen sorgt dafür, dass sowohl die Beschäftigten als auch der Konzern Transparenz über erbrachte Leistungen erhalten und diese miteinander vergleichen können. Auf der Grundlage dieser Beurteilungsergebnisse bieten wir unseren Beschäftigten herausfordernde, bereichsübergreifende oder internationale Perspektiven. Darüber hinaus identifizieren wir für frei werdende Stellen bei Bedarf rechtzeitig geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger.

Um den Leistungsstand unserer Belegschaft zu beurteilen, setzen wir neben einem Zielemanagement auch die beiden Performance-Messinstrumente „Performance & Potential Review“ (PPR) und „Compass“ ein. PPR wurde im Berichtszeitraum in Deutschland für alle Führungskräfte und Experten sowie international für alle Führungskräfte verpflichtend eingeführt. Zur Vorbereitung des internationalen Roll-outs für Experten haben einige Landesgesellschaften bereits erfolgreiche Pilotphasen durchgeführt. In Deutschland steht darüber hinaus das Leistungsbeurteilungssystem Compass zur Verfügung. Es richtet sich an alle tariflichen Mitarbeiter sowie an Beamte. Beide Instrumente fördern den Dialog zwischen Führungskräften und ihren Teams. Durch diesen Austausch, der eine regelmäßige und an einheitlichen Maßstäben orientierte Rückmeldung zu Leistungen und Entwicklung beinhaltet, wissen unsere Beschäftigten, wo sie beruflich stehen. Darauf aufbauend planen und realisieren sie in gemeinsamer Verantwortung mit ihren Vorgesetzten die weiteren Entwicklungsschritte. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Beurteilungsinstrumente und die zugehörigen Prozesse noch effizienter zu gestalten.

Fokus im Talentmanagement erweitert.

Mit unserem Talentmanagement adressieren wir die besonders leistungsstarken Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in absehbarer Zeit in eine deutlich komplexere und herausforderndere Position entwickeln. Mit dem Talentmanagement verfolgen wir gleich mehrere Ziele. Wir wollen motivierte Talente identifizieren, sie im Konzern für entsprechende Positionen und Entscheidungsträger sichtbar machen, sie bei ihrer konzernweiten Vernetzung unterstützen und sie im Rahmen des Nachfolgemanagements berücksichtigen. Teil unseres konzernweiten Talentmanagements ist beispielweise das Programm „Talent Space". Nach einer erfolgreichen Pilotinitiative aus dem Jahr 2010 starteten wir im Oktober 2012 die zweite Runde des internationalen und bereichsübergreifenden Programms. 43 Prozent der Teilnehmer waren Frauen und rund die Hälfte – 49 Prozent – internationale Teilnehmer aus insgesamt 22 verschiedenen Ländern. An dem Programm nehmen derzeit über 240 Fach- und Führungstalente teil. Sie haben damit die Chance zu Projekttätigkeiten außerhalb des eigenen Bereichs, zur Vernetzung mit anderen Talenten durch gemeinsame Veranstaltungen oder zur konkreten Unterstützung ihrer Karriere durch einen Mentor. „Talent Space" bieten wir für verschiedene Funktionsbereiche wie HR, Technik oder Finanzen an. 2012 haben wir zusätzlich den Funktionsbereich Innovation integriert, einen strategisch besonders wichtigen Bereich für den Konzern.

Nachdem sich das Talentmanagement in den Vorjahren eher auf spezifische Talentgruppen fokussierte, werden wir unseren Talentfokus im Jahr 2013 deutlich erweitern: Ziel ist es, künftig das individuelle Talent jedes einzelnen Mitarbeiters zu erkennen und so zu fördern, dass er es optimal für sich und im Unternehmen einsetzen kann. Dabei werden wir unseren Blick insbesondere auch auf erfahrene Mitarbeiter und deren Kompetenzen lenken. Bei der Konzeption und Durchführung unserer Talentmaßnahmen werden wir künftig stärker auch unterschiedliche lebensphasenbezogene Mitarbeiterbedürfnisse wie die Vereinbarkeit von Weiterbildungsmaßnahmen und Familienphase berücksichtigen.

Go Ahead! strukturiert die Expertenentwicklung und -karriere.

Generell bieten wir unseren Experten spezielle Angebote für die persönliche Professionalisierung und Karriereentwicklung. Diese Angebote sind in einer einheitlichen Systematik gebündelt, die „Go Ahead!“ heißt. Go Ahead! hat die Expertenentwicklung und -karriere im nationalen Konzern im Jahr 2012 gleichwertig zur Führungslaufbahn „Step up!“ positioniert. Mit ihr machen wir Jobanforderungen transparent und zeigen unseren Beschäftigten auf, welche Entwicklungspfade zu welchen Karriere- und Entwicklungszielen führen. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich jederzeit selbst mithilfe eines spezifischen Tools über funktionsentsprechende Weiterbildungs- und Entwicklungsmaßnahmen informieren. Von Go Ahead! profitierten 2012 rund 85 000 Beschäftigte in Deutschland, eine weiterführende internationale Fokussierung steht bevor.

Im Rahmen von Go Ahead! realisieren wir mit CAMPUS eine modular angelegte Weiterbildungssystematik. Sie zielt darauf ab, strategisch notwendige Skills unserer Experten aufzubauen und weiterzuentwickeln. Wir bieten innerhalb von CAMPUS ein nach unterschiedlichen Funktionen gegliedertes Angebot, zum Beispiel für Finanzen und Controlling. Darüber hinaus gehört zum Angebotsrepertoire auch eine Reihe von überfachlichen Qualifikationsmöglichkeiten, etwa Seminare zum Projektmanagement.

Go Ahead! ermöglicht dem Telekom-Konzern eine mittel- und langfristige Kompetenzplanung und Talentförderung über Bereichsgrenzen hinweg. Sowohl Step up! als auch Go Ahead! sind zudem durchlässig für einen Wechsel zwischen Experten- und Führungskräftelaufbahn.

Internationalisierung des Entwicklungsprogramms „Step up!“.

Unsere konzernweite Systematik zur Führungskräfteentwicklung „Step up!" umfasst unter anderem das weltweite „Leadership Development Program" mit seinem deutschsprachigen Ableger, dem „Führungskräfteentwicklungsprogramm". 2012/13 nehmen 414 Mitarbeiter und Führungskräfte an einem der beiden Programme teil, davon 41 Prozent Frauen. Im Zuge der Internationalisierung der Leadership-Programme bereiten wir Führungskräfte des mittleren Managements seit 2012 ausschließlich durch das internationale Leadership Development Program auf höhere Führungsaufgaben vor. Für Mitarbeiter und Führungskräfte der ersten Führungsebene besteht weiterhin die Möglichkeit der Teilnahme am deutschsprachigen Führungskräfteentwicklungsprogramm.

2013 werden wir beide Entwicklungsprogramme stärker individuell ausrichten und modularer gestalten, um die Teilnehmer auf der Basis eines gemeinsamen Verständnisses von Führung und Businessprioritäten für die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten. Auf diese Weise wollen wir die Veränderungen in den Geschäftseinheiten des Konzerns noch besser unterstützen.

Mit unserer Entwicklungssystematik Step up! unterstützen wir Mitarbeiter, die sich erstmals auf eine Führungsposition mit größerer, dauerhafter Personalverantwortung vorbereiten, aber auch Führungskräfte auf dem Weg in eine weiterführende Tätigkeit.

„Bologna@Telekom“ ermöglicht berufsbegleitende akademische Weiterbildung.

Mit der Initiative „Bologna@Telekom“ fördern wir leistungsstarke Mitarbeiter, die neben ihrem Job ein Bachelor- oder Masterstudium absolvieren möchten. Eine Voraussetzung ist, dass sie bereits seit zwei Jahren im Konzern tätig sind. Pro Jahr absolvieren rund 200 Stipendiaten berufsbegleitend ein Bachelor- oder Masterstudium. Das ist seit 2009 auch ohne allgemeine Hochschulreife möglich. Wir bieten neben dem Studium in den Fachrichtungen Informations- und Kommunikationstechnologie, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften auch Promotionen an. Im Rahmen des Bologna-Studiums übernehmen wir die Hälfte der Studiengebühren an einer unserer Partnerhochschulen und stellen die Teilnehmer zehn Tage im Jahr frei. Derzeit absolvieren rund 600 Beschäftigte ein solches Studium, davon 32 Prozent Frauen und ein zunehmender Anteil von über 40-Jährigen. Sie alle erhöhen parallel zum Job ihre Beschäftigungsfähigkeit. Für die Telekom bietet sich die Möglichkeit, wichtige Leistungsträger an den Konzern zu binden und unseren Fachkräftebedarf abzusichern. Im Jahr 2012 schlossen die ersten 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihr Studium erfolgreich ab.

Neue erfahrungs- und altersgerechte Lehr- und Lernformen.

Die Altersspanne unserer Beschäftigten steigt ebenso wie das Durchschnittsalter unserer Belegschaft. Gleichzeitig verlängert sich die Lebensarbeitszeit. Diese Entwicklungen steuern und nutzen wir durch den Einsatz neuer Lehr- und Lernformate. Sie orientieren sich konsequent an den Anforderungen der unterschiedlichen Generationen und Lebenszyklen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit den neuen Weiterbildungsformaten tragen wir vor allem zur Beschäftigungssicherung unserer langjährig Beschäftigten bei. Wir berücksichtigen konsequent aktuelle Lehr- und Lernanforderungen wie die zunehmende Integration des Lernvorgangs in den Arbeitsprozess. Dies erreichen wir zum Beispiel, indem wir formelle Qualifizierungsanteile (Workshops, Reality Trainings) mit informellen (Zusammenarbeit über unser internes Netzwerk) konsequent verzahnen. Praxisorientierte Didaktik, Coaching oder Mentoring sollen zusätzlich Lust auf lebenslanges Lernen machen. Diese Vorgehensweise nutzen wir derzeit insbesondere bei der Entwicklung von Fachkräften für die Netzinfrastruktur sowie bei der beruflichen und akademischen Qualifizierung von berufserfahrenen Ingenieuren und Ingenieurinnen der Nachrichtentechnik.

Akademische Weiterbildung an der Hochschule für Telekommunikation.

Seit dem Jahr 2012 absolvieren 48 Ingenieure der Nachrichten- und Elektrotechnik an unserer konzerneigenen Hochschule für Telekommunikation in Leipzig eine Weiterqualifizierung, um ihr Fachwissen auf den neuesten Stand zu bringen. Das Durchschnittsalter dieser Ingenieure liegt bei 53 Jahren. Die Qualifizierungsmaßnahme dauert 18 Monate und besteht aus mehreren Modulen des Bachelorstudiengangs Telekommunikationsinformatik. Sie beinhaltet gezielte Coachingmaßnahmen und eine individuelle Lernbegleitung durch speziell ausgebildete Tutoren. Der Studienplan berücksichtigt zurückliegende Studienerfahrungen, Praxiseinsätze ergänzen die Präsenzphasen an der Hochschule. Weitere Qualifizierungen laufen 2013 im Bereich der Wirtschaftswissenschaften an.

Gezielte Besten-Förderung im IT-Bereich.

Neben unseren Hochschulaktivitäten haben wir 2012 weitere Ausbildungsinitiativen aufgelegt oder fortgeführt, mit denen wir unsere Talentsuche und -förderung noch besser aufstellen. Im 2010 gestarteten „Young IT Talents"-Programm nahmen dieses Jahr weitere 28 besonders IT-begabte Telekom-Auszubildende und -Studierende die Chance auf eine forcierte Weiterbildung wahr. 2012 starteten wir zusätzlich das Programm „Young Sales Talents" für Nachwuchskräfte mit besonderer Begabung in Kundenberatung und Verkauf mit 30 Teilnehmern. Die Teilnehmer beider Programme erhalten die Chance, anspruchsvolle Kundenprojekte zu übernehmen und sich umfassend weiterzuqualifizieren – in ihrer eigenen Community, bei internen und externen Fach- und Schulungsveranstaltungen sowie in nationalen sowie internationalen Wettbewerben.

Service-Karrieren sichern Qualität des Kundenservice.

Seit 2009 haben wir insgesamt mehr als 3 400 Mitarbeiter durch unser Personalentwicklungsprogramm „Service-Karrieren" weiterentwickelt und damit die Qualität des Kundenservice auf breiter Front gesichert. Das Programm besteht aus Seminaren und Praxiselementen wie beispielsweise Hospitationen und Projektarbeit. Grundsätzlich steht es allen Beschäftigten aus den für Service-Karrieren definierten Bereichen wie beispielsweise dem Vertrieb oder dem Kundenservice für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung offen. Im Dezember 2012 und Januar 2013 starteten erneut 215 Mitarbeiter mit einer Service-Karriere. Sie werden das Programm voraussichtlich in diesem Jahr abschließen.

Internationale Mobilität, Austausch und Wissenstransfer.

Um den Aufbau von Know-how und eines gemeinsamen One-Company-Gedankens über Ländergrenzen hinweg voranzutreiben, legen wir großen Wert auf internationale Entwicklungsprogramme. So bietet beispielsweise das konzernübergreifende Programm „Telekom x-Change" nationalen wie internationalen Leistungs- und Potenzialträgern die Gelegenheit, für drei bis sechs Monate einen Auslandseinsatz in Deutschland oder in einer der internationalen Landesgesellschaften zu absolvieren. Seit Programmstart im Jahr 2009 ist die Anzahl der Auslandseinsätze im Rahmen von x-Change kontinuierlich gestiegen.

Als ein weiteres gelungenes Beispiel für internationalen Austausch und Wissenstransfer gilt das 2009 vom Segment Europa und Technik initiierte Entwicklungsangebot „Master Classes" für Top-Experten: 2012 nahmen über 180 Teilnehmer aus 14 Ländern erfolgreich an den Trainingsmodulen teil und tauschten sich intensiv mit ihren internationalen Kollegen zu den zukunftsweisenden Themen wie Innovation, Change-Management oder Leadership aus.

Telekom als Top-Ausbildungsunternehmen.

Die Telekom steht für herausragende betriebliche (Aus-)Bildungsangebote im kaufmännischen und technischen Bereich, beispielsweise zu Kaufleuten für Bürokommunikation oder zum IT-Systemelektroniker. Mit einer bis 2013 festgeschriebenen Ausbildungsquote von 8,7 Prozent der deutschen Belegschaft haben wir einen Spitzenwert an Auszubildenden und dual Studierenden.

In Deutschland zählen wir seit Jahren zu den größten Ausbildungsunternehmen. Bundesweit bilden wir kompetenten Berufsnachwuchs in elf Ausbildungsberufen und neun dualen Studiengängen in Kooperation mit zehn Partnerhochschulen aus. Die Gesamtzahl der Auszubildenden und Studierenden lag im Ausbildungsjahr 2012/2013 bei rund 9 300. Aber auch in den Auslandsgesellschaften wie zum Beispiel in den Niederlanden, in Österreich oder der Schweiz bilden wir junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Mit unserem Ausbildungsengagement beugen wir nicht nur dem wachsenden Fachkräftemangel aktiv vor. Wir nehmen auch unsere unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung grenzübergreifend ernst. Angesichts des immer dynamischeren technologischen Fortschritts nimmt der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in den Technik- und Innovationsbereichen weiter zu. Mit unserem neuartigen Ausbildungskonzept sichern wir die Innovationsfähigkeit der Telekom. Wir holen kontinuierlich neues Wissen und Können in unser Unternehmen. Damit wächst unser interner Pool an qualifizierten Nachwuchskräften, auf den wir in den kommenden Jahren zurückgreifen.

Im Jahr 2012 boten wir über 3 200 jungen Menschen die Chance, mit einer Ausbildung und dualen Studiengängen eine qualitativ hochwertige Berufsausbildung im In- und Ausland zu beginnen. Die Vielfalt der Kulturen schreiben wir auch im Rahmen der Ausbildung groß: Aktuell beschäftigen wir Auszubildende und dual Studierende aus insgesamt 49 Nationen.

Einen wichtigen Baustein zur beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung – insbesondere im technischen Bereich – liefert auch das akademische Angebot der konzerneigenen Hochschule für Telekommunikation (HfTL) in Leipzig. Im Berichtsjahr haben wir von insgesamt 340 Absolventen unserer Präsenz- und dualen Studiengänge an verschiedenen Kooperationshochschulen rund 70 Prozent in unseren Konzern übernommen, davon alleine 72 Absolventen von der HfTL.

T-Mobile Austria ausgezeichnet als vorbildlicher Lehrbetrieb.
Im Jahr 2012 zeichnete das österreichische Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend die Landesgesellschaft T-Mobile Austria als vorbildlichen Lehrbetrieb aus. Die Nachwuchsarbeit der Gesellschaft zeichnet insbesondere der Einsatz moderner online-gestützter Lernmethoden, die Fokussierung auf die Persönlichkeitsentwicklung und soziale Kompetenzen sowie die hohe Übernahmequote von circa 80 Prozent aus.

Perspektiven schaffen mehr Chancen für benachteiligte Gruppen.

In Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit unterstützen wir benachteiligte gesellschaftliche Gruppen in Deutschland dabei, einen Berufseinstieg zu finden oder sich weiterzuqualifizieren.

Das Projekt „Meine Chance – ich starte durch" eröffnet insbesondere benachteiligten Jugendlichen in der sozialen Grundsicherung und schwer vermittelbaren Bewerbern die Möglichkeit zum Berufseinstieg. Die Bilanz des Projekts ist sehr positiv: 100 Praktikanten starteten 2011 mit der Einstiegsqualifizierung, 66 von ihnen begannen ein Jahr darauf eine Ausbildung bei uns. 47 Teilnehmer des Projekts übernahmen wir sogar direkt ins zweite Ausbildungsjahr. Im Jahr 2012 begannen weitere 119 Jugendliche ihr Praktikum bei uns.

Mit einem weiteren Projekt, das wir im Jahr 2012 fortgeführt haben, sprechen wir gezielt die Gruppe der alleinerziehenden Mütter und Väter an. Ziel des Projekts ist, Alleinerziehenden, die aufgrund ihrer bisherigen Lebenssituation nicht die Möglichkeit dazu hatten, eine Ausbildung oder ein Studium in Teilzeit zu ermöglichen. Die Teilzeitausbildung bieten wir in allen Ausbildungsberufen bei der Deutschen Telekom an, das Teilzeitstudium in den technischen dualen Studiengängen an unserer Hochschule für Telekommunikation in Leipzig. Insgesamt starteten im Jahr 2012 19 alleinerziehende Mütter im Rahmen des Projekts ihre berufliche Karriere in unserem Unternehmen.

Beide Projekte bauen wir in Zukunft aus.