Klimaschutz.

  • Ambitioniertes Ziel: 40 Prozent weniger CO2 bis 2020.
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  • Telekom gleicht Ausstoß von 12 126 Tonnen CO2 durch Erwerb von Klimazertifikaten aus.
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  • Klimaschutzstrategie ausgeweitet.
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Digitale Technologien und innovative ICT-Lösungen können maßgeblich dazu beitragen, die weltweiten Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Möglichkeiten zur Einsparung von CO2-Emissionen liegen dabei nicht nur bei den Unternehmen des ICT-Sektors: Intelligent eingesetzte neue Informationstechnologien können insbesondere in anderen Branchen zu erheblichen Reduktionen führen. Dies gilt vor allem in den Bereichen Gebäudewirtschaft (Smart Buildings), Logistik (Smart Logistics), Stromwirtschaft (Smart Grid), Industrieautomation (Smart Motors) und Dematerialisierung. Zu diesem Ergebnis kommen zwei Studien, deren Erstellung die Telekom in den letzten Jahren maßgeblich unterstützt hat:

Daher haben wir die Förderung einer klimafreundlichen Gesellschaft in unserer CR-Strategie verankert. Über unsere Unternehmensgrenzen hinaus engagieren wir uns in verschiedenen Initiativen zur Förderung des Klimaschutzes auf globaler, europäischer und nationaler Ebene. Zudem leisten unsere innovativen Produkte und Dienste schon heute einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zu einer klimaschonenden Gesellschaft. Ein Beispiel sind unsere Angebote zu Telefon- und Webkonferenzen, die gegenüber realen Zusammenkünften erheblich CO2-Emissionen einsparen. Auch die Reduktion der eigenen CO2-Emissionen treibt der Telekom Konzern kontinuierlich voran.


Video: Klimawandel

(Animation aus unserer CR-App We care")

Video: Klimawandel

Klimaschutzziel: 40 Prozent weniger CO2 bis 2020.

Mit einem ambitionierten KlimaschutzzielReduktionsziel will die Telekom in Deutschland bis 2020 ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Gesellschaft leisten: Wir streben bis 2020 eine Reduktion der CO2-Emissionen um bis zu 30 Prozent gegenüber den Werten aus dem Jahr 2008 an. Dies entspricht einer Reduktion von insgesamt über 40 Prozent gegenüber dem Ausstoß im Jahr 1995.

Eine Verringerung des CO2-Ausstoßes des Telekom- Konzerns in den nächsten Jahren wird vor allem aus der Umstellung des Netzes auf das energieeffizientere Internet-Protokoll (All-IP) resultieren. Auch die neue Green Car Policy und Einsparungen im Bereich Gebäudemanagement werden einen großen Beitrag leisten. Die Messung der erzielten Einsparungen erfolgt über den CR Key Performance Indikator (KPI) „CO2-Emissionen". 2011 emittierte die Telekom konzernweit insgesamt 2 138 039 Tonnen CO2.

Internationalisierung der Klimaschutzstrategie.

40 Prozent weniger CO2-Emissionen als im Jahr 1995: Mit diesem ambitionierten Klimaschutzziel will die Telekom in Deutschland bis 2020 ihren Beitrag zu einer klimafreundlichen Gesellschaft leisten.

Im Jahr 2011 haben wir mit der Ausweitung der Klimaschutzstrategie auf 13 europäische Landesgesellschaften und 11 Niederlassungen von T-Systems begonnen. Bis Mai 2012 sollen diese Einheiten über eine eigene Klimaschutzstrategie einschließlich konkreter Ziele und Maßnahmen bis 2020 verfügen. Im Berichtszeitraum wurden für alle Bereiche die Bezugswerte aus dem Jahr 2008 ermittelt und konkrete Maßnahmen identifiziert. 2012 sollen die Reduktionsziele für die einzelnen Einheiten festgelegt und verabschiedet werden.

Nach Abschluss der Implementierung der Klimaschutzstrategie in den europäischen Einheiten werden wir diese auch auf die außereuropäischen Landesgesellschaften ausdehnen.

Expertenteam unterstützt weitere CO2-Reduktion.

Eine interne Expertengruppe, die sogenannte Climate Change Group entwickelt und initiiert konkrete Maßnahmen, mit denen wir unseren CO2-Ausstoß in der Periode 2011 bis 2015 eindämmen wollen. Hierzu gehören:

Weitere Maßnahmen werden im Rahmen von jährlich stattfindenden sogenannten Energie-Camps entwickelt, an denen Mitarbeiter unserer Tochtergesellschaft Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM), der DFMG Deutsche Funkturm GmbH sowie Experten aus verschiedenen Bereichen der Telekom und ein Vertreter der Climate Change Group teilnehmen. Im September 2011 wurden in diesem Rahmen folgende Schritte für 2012 und 2013 beschlossen:

  • Weitere Abschaltung von alter Netztechnik
  • Temperaturoptimierung in Technikräumen
  • Effizienzsteigerung in den Verwaltungsgebäuden
12 126 Tonnen CO2 über Zertifikate kompensiert.

Im Berichtszeitraum hat die Telekom für die Klimaneutralstellung von Veranstaltungen, Produkten und Dienstleistungen Treibhausgasemissionen in Höhe von 12 126 Tonnen CO2 kompensiert.

Im September 2011 haben wir unsere Event-Policy im Sinne des Klimaschutzes überarbeitet. Für alle Veranstaltungen, durch die mehr als 10 Tonnen CO2 verursacht werden, muss ein CO2-Ausgleich über den Erwerb von Klimazertifikaten durchgeführt werden. Unterhalb dieses Werts kann eine Kompensation freiwillig geleistet werden. Projektleiter, die Veranstaltungen ausrichten, müssen bereits in der Planungsphase Klimaschutzaspekte berücksichtigen. Ihnen steht ein eigener Emissionsrechner zur Verfügung, mit dem beispielsweise Emissionen, die durch die An- und Abreise der Teilnehmer entstehen, ermittelt werden können.

Auch für verschiedene Produkte und Dienstleistungen führen wir den CO2-Ausgleich durch, wie beispielsweise Technologien für Telefonkonferenzen oder Software zum Download  von Videos und Musik.

CR-Bericht des Vorjahres

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Zunehmend kompensieren wir nicht vermeidbare CO2-Emissionen über Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte – wie beispielsweise ein Biomasseenergieprojekt in Brasilien oder ein Kleinwasserkraftprojekt in Costa Rica. Die Klimazertifikate erfüllen zu 30 Prozent den Gold Standard mit den weltweit strengsten Anforderungen für Emissionsminderungsprojekte und zu 70 Prozent den ebenfalls international anerkannten Voluntary Carbon Standard.

Greenpeace: Telekom ist Climate Leader.

Auf dem Jahrestreffen des europäischen Unternehmerverbands „Business Europe" im Mai 2011 in Brüssel rief die Umweltschutzorganisation Unternehmen dazu auf, sich für eine gesetzlich festgelegte EU-weite Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent bis zum Jahr 2020 einzusetzen. Zu diesem Anlass wählte Greenpeace die Telekom unter die zehn europäischen Climate Leader und zählt sie damit zu den vorbildlichen Unterstützern einer ambitionierten EU-Klimapolitik.

Messung von Emissionen entlang der Wertschöpfungskette.

In den letzten Jahren haben wir die Messung unserer Scope-1- und -2-Emissionen international etabliert. Dafür nutzen wir die Angaben der internationalen Einheiten in der konzernweiten CR-Datenbank, in der jede Gesellschaft die gefahrenen Kilometer, den Verbrauch fossiler Brennstoffe sowie den Stromverbrauch dokumentiert. Mithilfe eines Koeffizienten werden aus diesen Angaben die CO2-Emissionen für Scope 1 und 2 errechnet.

Wir sind uns aber bewusst, dass wir damit nur einen Teil unserer Klimawirkungen abbilden. Insbesondere bei der Herstellung und dem Transport von Waren, die wir von unseren Lieferanten beziehen, sowie bei der Nutzung unserer Dienstleistungen durch unsere Kunden fallen weitere wesentliche Emissionsmengen an. Diese sogenannten Scope-3-Emissionen erfassen wir bisher nur teilweise. In Zukunft wollen wir auch sie umfassend dokumentieren.

Gemeinsam mit anderen Unternehmen werden wir hierfür 2012 weiter an einem neuen ICT Greenhouse Gas Standard für Scope 3 und dazugehörigen Messmethoden arbeiten. Um zunächst bessere Informationen über die bei unseren Lieferanten anfallenden Emissionen zu erhalten, haben wir im Berichtszeitraum Workshops mit zwei ausgewählten strategischen Lieferanten durchgeführt. Erste Maßnahmen zur Einschätzungen der Emissionen auf Kundenseite sind für 2012 geplant.

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Im Rahmen der Initiative „2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz " unterstützt die Deutsche Telekom die Bundesregierung auf nationaler und internationaler Ebene bei einer erfolgreichen Politik zum Schutz des Weltklimas. Anlässlich der Klimakonferenz COP  17 der Vereinten Nationen im südafrikanischen Durban im Dezember 2011 verfasste die Initiative ein Schreiben an den deutschen Bundesumweltminister Norbert Röttgen. Es machte deutlich, dass die unterzeichnenden Unternehmen dezidiert für den Klimaschutz eintreten und von der Bundesregierung erwarten, dass sie sich für ambitionierte Klimaschutzziele einsetzt.

CR-Bericht des Vorjahres [http://www.cr-bericht.telekom.com/site11/de/klima-und-umwelt/klimaschutz/klimaschutzinitiativen/index.php#ff,42805]

Mitarbeiter malen für den Klimaschutz.

Ende Januar 2012 forderte die Telekom ihre Mitarbeiter auf, auf künstlerische Art und Weise zu zeigen, was sie selbst oder die Telekom für den Klima- und Umweltschutz tun. Ziel der Aktion war es, die Beschäftigten aktiv in die Berichterstattung einzubinden und die Auseinandersetzung mit dem Thema Klima- und Umweltschutz zu erhöhen. Insgesamt wurden 55 Kunstwerke von 40 Mitarbeitern eingereicht. Alle Beiträge sind in einer digitalen Bildergalerie im Rahmen des CR-Berichts 2011 ausgestellt.

Fortschreibung des CR-Programms 2010/2011.
Fortschreibung des CR-Programms 2010/2011.
Teilziel Stand der Umsetzung/Maßnahmen
Entwicklung einer konzernweiten Climate-Change-Strategie und Überarbeitung des konkreten Reduktionsziels von CO2-Emissionen  

Umsetzung läuft.

  • Vorstand hat für Deutschland ein neues CO2-Ziel verabschiedet
  • Internationalisierung und Entwicklung eines konzernweiten Ziels bis 2012
 

CR-Programm 2010/2011

Das aktuelle CR-Programm 2011/2012 finden Sie im Kapitel Strategie & Management.

Ihre Meinung ist uns wichtig!


  • Frage 1

Frage 1:

Welche Maßnahmen für den Klima- und Umweltschutz sollte die Telekom Ihrer Meinung nach noch stärker ausbauen?

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