Energie.

Interaktives Tool zum Gesellschaftsvergleich

CR KPI „Energieverbrauch“.

Die Deutsche Telekom erhebt den CR KPI „Energieverbrauch“ als sogenannten Monetary Power Efficiency Index (MPEI), bei dem die Verbrauchsentwicklung (in MWh) in Relation zum Umsatz (in Millionen Euro) gestellt wird. Sein Wert hat sich 2011 gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent leicht erhöht. Zwar ist der Stromverbrauch im Konzern nur um 2 Prozent gestiegen. Gleichzeitig sank jedoch der konsolidierte Außenumsatz der berichtenden Landesgesellschaften (94 Prozent des Konzernumsatzes) um 5 Prozent.

CR KPI „Energieverbrauch“ Deutsche Telekom Konzern.

Daten durch PwC geprüft. Detaillierte Prüfkommentare siehe "DT Group in Germany" und "T-Mobile USA".

Gründe für den Anstieg waren unter anderem kontinuierlich wachsende Datenmengen sowie die Ausweitung der Datenbasis in einigen Landesgesellschaften wie beispielsweise T-Systems UK oder T-Systems Iberia. Mit unseren erheblichen Anstrengungen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz konnten wir jedoch einen noch deutlicheren Anstieg des Energieverbrauchs verhindern. Der Konzernwert des CR KPI berechnet sich aus der Summe der Stromverbräuche der Berichtseinheiten im Verhältnis zum konsolidierten Außenumsatz dieser Berichtseinheiten.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards.

Durch die Angabe unseres Stromverbrauchs als eine Quelle unseres indirekten Energieverbrauchs im Verhältnis zur Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum decken wir den GRI-Indikator EN 4 (Indirekter Energieverbrauch) teilweise, die EFFAS-Kennzahlen E01-02 (Spezifischer Energieverbrauch) vollständig und E01-01 (Gesamtenergieverbrauch) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 7 (Regeln und Prozesse), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Gesamt-Energieverbrauch.

Insgesamt ist der Energieverbrauch gegenüber dem Vorjahr leicht um 3 Prozent angestiegen. Dies ist vor allem auf eine stärkere Nutzung von elektrischem Strom und fossilen Brennstoffen sowie veränderte Berechnungsgrundlagen in einigen Landesgesellschaften zurückzuführen. Gründe für den gestiegenen Stromverbrauch sind unter anderem die kontinuierlich wachsenden Datenmengen in unseren Netzen. Ursache für den Anstieg des Heizenergieverbrauchs (fossile Brennstoffe) war vor allem der längere und strenge Winter im Jahr 2011, der bei vielen Landesgesellschaften, beispielsweise bei T-Mobile USA, zu einem erhöhten Heizbedarf geführt hat. Detaillierte Kommentare siehe Einzelgesellschaften im interaktiven Tool zum Gesellschaftsvergleich.

Gesamt-Energieverbrauch Deutsche Telekom Konzern.

Daten durch PwC geprüft. Detaillierte Prüfkommentare siehe "DT Group in Germany" und "T-Mobile USA".

 

Dank erheblicher Anstrengungen zur Energieeinsparung konnte ein deutlicherer Anstieg des Energieverbrauchs jedoch verhindert werden. T-Systems Slovakia erreichte mit seinem „SaveEnergy"- Programm sogar eine deutliche Verbrauchsreduktion von rund 16 Prozent. Weiterhin konnte durch verbessertes Fahrverhalten und eine Reduktion der nachgefragten Fahrleistung der konzernweite Kraftstoffverbrauch des Fuhrparks um rund 9 Prozent gesenkt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards.
Mit der Angabe unseres Energieverbrauchs nach Primärenergiequellen decken wir die GRI-Indikatoren EN 3 (Direkter Energieverbrauch) und EN 4 (Indirekter Energieverbrauch) sowie die EFFAS-Kennzahl E01-01 (Energieverbrauch Gesamt) vollständig ab. Durch die Offenlegung des Energieverbrauchs des Fuhrparks wird weiterhin der GRI-Indikator EN 29 (Umweltauswirkungen des Transports) teilweise abgedeckt. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen). Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Entkopplung Stromverbrauch und CO2-Emissionen.

In Deutschland konnten die aus unserem Stromverbrauch resultierenden Emissionen, wie in den beiden Jahren zuvor, auf null reduziert werden. Auch 2011 deckten wir unseren gesamten Strombedarf in Deutschland direkt oder indirekt aus erneuerbaren Energiequellen. Für den Nachweis der aus indirekten Quellen bezogenen Mengen an erneuerbaren Energien erwarben wir RECS-Zertifikate (Renewable Energy Certificate System) wie in den Vorjahren in Höhe von circa 3 000 GWh.

Entkopplung Stromverbrauch und CO2-Emissionen Deutsche Telekom Konzern in Deutschland

in % (1995 = 100%)

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards.
Durch die Angabe decken wir die GRI-Indikatoren EN 6 (Initiativen für Energieeffizienz und erneuerbare Energien) und EN 18 (Initiativen zur Verringerung von Treibhausgasemissionen) teilweise sowie die EFFAS-Kennzahl E16-05 (Verbrauch erneuerbarer Energien) vollständig ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 3 (Strategische Analyse, Strategie und Ziele), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Kontakt


Meine Lesezeichen

Legen Sie bis zu fünf persönliche Favoriten ab.

Speichern