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Telekom CR-Wissen

Kooperationen im Netzausbau

Die Telekom allein wird den flächendeckenden Breitband-Ausbau unter wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen nicht leisten können. In Deutschland, wo...

Die Telekom allein wird den flächendeckenden Breitband-Ausbau unter wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen nicht leisten können. In Deutschland, wo wir einen Anteil von rund 50 Prozent am Breitbandmarkt haben, können wir diese Aufgabe nur gemeinsam mit unseren Wettbewerbern erbringen. Durch Kooperationen beim Aufbau neuer Glasfasernetze können Kosten gesenkt, Synergien genutzt und Risiken verteilt werden. Deshalb öffnen wir uns möglichen Kooperationspartnern und prüfen alle Formen der Zusammenarbeit im Festnetz-Bereich wie im Mobilfunk.

Das Spektrum möglicher Kooperationen ist breit. Es reicht von der gemeinsamen Vermarktung von Netzkapazitäten über die Anmietung kompletter, passiver Zugangsnetze bis hin zu Joint Ventures (gemeinsame regionale Gesellschaften mit Stadtwerken, Zweckverbänden oder anderen Partnern). Darüber hinaus haben wir im Jahr 2012 die Initiative „Mehr Glasfaser für Deutschland“ gestartet. Hierfür haben wir standardisierte Formen des Ausbaus und entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt. Mit ihnen wollen wir den lokalen Glasfaserausbau gemeinsam mit Kommunen und Stadtwerken schneller vorantreiben.

Im Rahmen der Initiative treffen wir auch Vereinbarungen mit lokalen Wettbewerbern über die wechselseitige Gewährung von Netzzugang (Open Access). So können wir kostspielige Doppelinvestitionen vermeiden. Zudem besteht für reine Diensteanbieter (sogenannte Reseller, die über kein eigenes Netz verfügen) die Möglichkeit, sich über bestimmte Konditionenmodelle an den Ausbaukosten und -risiken neuer Netze zu beteiligen.

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