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Junior-Ingenieur-Akademien

Die Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) wecken bei Schülern der gymnasialen Mittelstufe (ab der achten Klasse) das Interesse an technischen Berufen und...

Die Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) wecken bei Schülern der gymnasialen Mittelstufe (ab der achten Klasse) das Interesse an technischen Berufen und ingenieurwissenschaftlichen Karrieren. Die Junior-Ingenieur-Akademie wird als Wahlpflichtfach für zwei Jahre im Lehrplan der teilnehmenden Schulen verankert und in Kooperation mit Hochschulen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen durchgeführt. Das Projekt wurde erstmals 2005 umgesetzt und gibt Schülern die Möglichkeit, im Unterricht erworbene Kenntnisse praktisch anzuwenden. Seit dem Start des Projekts wächst das Schulnetzwerk stetig: 2017 wurden neun neue Junior-Ingenieur-Akademien in das Netzwerk aufgenommen, womit inzwischen bereits 88 Schulen in Deutschland eine Akademie anbieten. Schüler aus Leipziger Gymnasien konnten 2017 beispielsweise an der Hochschule für Telekommunikation Leipzig (HfTL) an spannenden Projekten aus der Telekommunikation forschen. Eine Schülergruppe entwickelte einen kostengünstigen Roboter, der als Lernobjekt im Informatikunterricht eingesetzt werden kann.

Zum Schuljahr 2018/2019 schreibt die Deutsche Telekom Stiftung letztmals bundesweit neue Junior-Ingenieur-Akademien aus. Schulen, die das Unterrichtsmodell langfristig in ihr Lehrangebot integrieren wollen, können sich mit ihren Konzepten bei der Stiftung bewerben. Die Deutsche Telekom Stiftung unterstützt die Gewinnerschulen mit bis zu 10 000 Euro Anschubfinanzierung zur Einrichtung der Junior-Ingenieur-Akademie. Die Teilnehmer können ihre Erfahrungen auf regelmäßigen JIA-Jahrestagungen austauschen.

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