CR-Wissen Das Archiv rund um den Corporate Responsibility Bericht der Deutschen Telekom
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Kunden & Produkte

Netzausbau

Kooperationen im Netzausbau

Die Telekom allein wird den flächendeckenden Breitband-Ausbau unter wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen nicht leisten können. In Deutschland, wo...

Die Telekom allein wird den flächendeckenden Breitband-Ausbau unter wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen nicht leisten können. In Deutschland, wo wir einen Anteil von rund 50 Prozent am Breitbandmarkt haben, können wir diese Aufgabe nur gemeinsam mit unseren Wettbewerbern erbringen. Durch Kooperationen beim Aufbau neuer Glasfasernetze können Kosten gesenkt, Synergien genutzt und Risiken verteilt werden. Deshalb öffnen wir uns möglichen Kooperationspartnern und prüfen alle Formen der Zusammenarbeit im Festnetz-Bereich wie im Mobilfunk.

Das Spektrum möglicher Kooperationen ist breit. Es reicht von der gemeinsamen Vermarktung von Netzkapazitäten über die Anmietung kompletter, passiver Zugangsnetze bis hin zu Joint Ventures (gemeinsame regionale Gesellschaften mit Stadtwerken, Zweckverbänden oder anderen Partnern). Darüber hinaus haben wir im Jahr 2012 die Initiative „Mehr Glasfaser für Deutschland“ gestartet. Hierfür haben wir standardisierte Formen des Ausbaus und entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt. Mit ihnen wollen wir den lokalen Glasfaserausbau gemeinsam mit Kommunen und Stadtwerken schneller vorantreiben.

Im Rahmen der Initiative treffen wir auch Vereinbarungen mit lokalen Wettbewerbern über die wechselseitige Gewährung von Netzzugang (Open Access). So können wir kostspielige Doppelinvestitionen vermeiden. Zudem besteht für reine Diensteanbieter (sogenannte Reseller, die über kein eigenes Netz verfügen) die Möglichkeit, sich über bestimmte Konditionenmodelle an den Ausbaukosten und -risiken neuer Netze zu beteiligen.

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Breitbandstrategie

Die deutsche Bundesregierung beschloss im Februar 2009 eine Breitbandstrategie. Diese dient dem Ziel, den Breitbandausbau in Deutschland gemeinsam mit...

Die deutsche Bundesregierung beschloss im Februar 2009 eine Breitbandstrategie. Diese dient dem Ziel, den Breitbandausbau in Deutschland gemeinsam mit Ländern, Kommunen und der Wirtschaft massiv voranzutreiben. Wir unterstützen die Ziele der Bundesregierung, indem wir den Auf- und Ausbau schneller Netze forcieren. Für den Netzausbau macht die Strategie konkrete Vorgaben: Bis 2014 sollen für 75 Prozent der deutschen Haushalte Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s verfügbar sein. Bis 2018 soll eine flächendeckende Hochgeschwindigkeits-Infrastruktur entstehen. Bei der Umsetzung der Strategie lässt die Bundesregierung bewusst offen, welche Technologien zum Einsatz kommen. Ihr Ziel ist, dass verschiedene Betreiber miteinander in einen Wettbewerb um die besten Lösungen treten. Wir legen unseren Schwerpunkt beim Auf- und Ausbau der Netzinfrastruktur auf die bestmögliche Kombination der Technologien, bestehend aus Mobilfunk, Festnetz, Internet Protokoll-unterstützter Infrastruktur (IP) sowie der drahtlosen Funkversorgung (WLAN).

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Digitale Agenda

Die Europäische Kommission verabschiedete als Teil ihrer Strategie „Europa 2020“ im Jahr 2010 eine Digitale Agenda mit dem Ziel, Bedingungen zu s...

Die Europäische Kommission verabschiedete als Teil ihrer Strategie „Europa 2020“ im Jahr 2010 eine Digitale Agenda mit dem Ziel, Bedingungen zu schaffen, die das Wirtschaftswachstum in Europa fördern. Diese sieht vor, dass bis zum Jahr 2020 alle Europäer mit Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s im Internet surfen können. Die Hälfte aller europäischen Haushalte soll bis zu diesem Jahr einen Anschluss mit mindestens 100 Mbit/s erhalten. Wir unterstützen die Ziele der Kommission, indem wir den Auf- und Ausbau schneller Netze forcieren.

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WLAN TO GO

Beim Betrieb des Dienstes WLAN TO GO kooperiert die Deutsche Telekom mit dem Partnerunternehmen Fon, das ein Netzwerk mit mehr als zwölf Millionen Ho...

Beim Betrieb des Dienstes WLAN TO GO kooperiert die Deutsche Telekom mit dem Partnerunternehmen Fon, das ein Netzwerk mit mehr als zwölf Millionen Hotspots in vielen Ländern aufgebaut hat. WLAN TO GO basiert auf dem Prinzip des gegenseitigen Teilens. Seit Juni 2013 können DSL-Kunden der Telekom ungenutzte Bandbreite ihres Internetanschlusses zu Hause als HotSpot für andere zur Verfügung stellen. Hierdurch erhalten sie selbst das Anrecht, kostenlos an weltweit vielen Millionen WLAN-Spots anderer DSL-Nutzer zu surfen, die ebenfalls ihren Internet-Anschluss für die Community freigegeben haben. Hierbei legt die Telekom großen Wert auf Datenschutz und Sicherheit: Das heimische Netzwerk des Anschlussinhabers bleibt geschützt und es entsteht für ihn keinerlei Haftungsrisiko. Auch surft der Anschlussinhaber weiterhin mit hoher Geschwindigkeit, denn der eigene Internetverkehr hat stets Priorität. Ein zusätzlicher Vorteil des WLAN TO GO-Angebots: Der Kunde kann kostenlos an allen Telekom HotSpots in Deutschland ins Internet gehen, beispielsweise in den ICE-Zügen der Deutschen Bahn. Voraussetzungen für WLAN TO GO sind ein IP-basierter Internetanschluss der Telekom sowie der Speedport W724V.

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FTTH-Ausbau

Glasfaser  ist das schnellste Medium für die Datenübermittlung. Eines unserer Ziele ist es daher, eine große Zahl von Haushalten mittels FTTH dire...

Glasfaser  ist das schnellste Medium für die Datenübermittlung. Eines unserer Ziele ist es daher, eine große Zahl von Haushalten mittels FTTH direkt an das Glasfaser-Hochgeschwindigkeitsnetz anzubinden. FTTH steht dabei für „Fiber-to-the-Home“, also für die Verlegung einer Glasfaserleitung bis in die Wohnung des Kunden.

Die Investitionen der Telekom in neue Glasfasernetze erfolgen bedarfs- und nachfragegerecht. Bevor mit den hierfür nötigen Tiefbauarbeiten gestartet wird, müssen in den Ausbaugebieten zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

Mindestens 80 Prozent der Eigentümer haben ihr Einverständnis für den Anschluss ihres Hauses beziehungsweise für den Netzausbau im Haus gegeben und wenigstens 10 Prozent der Kunden haben Vorbestellungen abgegeben.

Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, muss der Ausbau zunächst zurückgestellt werden. Parallel prüfen wir Möglichkeiten für den Einsatz anderer Technologien, wie zum Beispiel VDSL mit Vectoring, oder die Nutzung bestehender Alttechnik.

Voraussetzungen zu Realisierung von FTTH-Anschlüssen gesichert. Seit 2010 wurden durch die Verlegung von Glasfaserkabeln in den Wohnstraßen (Homes Passed) die Voraussetzungen für den Anschluss von rund 420 000 Haushalten an das Glasfasernetz geschaffen. In dieser Zahl eingeschlossen sind die im Rahmen von Kooperationen mit Stadtwerken und anderen Partnern erfolgten Ausbaumaßnahmen. Bis Ende des Jahres sollen weitere Anschlüsse bereitgestellt werden.

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TeraStream

Analysten erwarten bis 2020 einen um das zehn- bis fünfzigfache zunehmenden Datenverkehr. Um diese Mengen an Daten zu bewältigen, muss deren Übertr...

Analysten erwarten bis 2020 einen um das zehn- bis fünfzigfache zunehmenden Datenverkehr. Um diese Mengen an Daten zu bewältigen, muss deren Übertragung in unseren Netzen um ein Vielfaches effizienter werden.

Deshalb testet die Telekom in Kroatien mit dem Pilotprojekt „TeraStream“ eine neuartige Netzarchitektur.

Unsere heutige Netzarchitektur ist historisch gewachsen. Die Netze basieren auf verschiedenen Technologien und Steuerungsmethoden, die den Datentransfer verlangsamen können. Dies geschieht zum Beispiel, wenn Datenpakete durch verschiedene Netzkomponenten geschleust werden müssen. Um die Datenübertragung zu beschleunigen, setzen wir mit „TeraStream“ auf eine radikale Vereinfachung der Netzarchitektur. Die dabei von uns vorgenommene Kopplung von Netz- und Cloud-Technologien erlaubt außerdem eine schnelle Einführung neuer Dienste. Durch TeraStream werden Netzzugangsgeschwindigkeiten von bis zu einem Gbit/s ermöglicht und die Kosten der Datenübertragung deutlich gesenkt.

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Vectoring

Die Telekom macht Millionen Hausanschlüsse durch VDSL Vectoring bereit für das schnelle Internet. Auf den vorhandenen Hauptkabelwegen werden hierfü...

Die Telekom macht Millionen Hausanschlüsse durch VDSL Vectoring bereit für das schnelle Internet. Auf den vorhandenen Hauptkabelwegen werden hierfür Glasfaserkabel bis zum jeweiligen Kabelverteiler verlegt. Ab dort führen meist Kupferleitungen bis zum Haus- oder Wohnungsanschluss des Kunden. In der Vergangenheit bestand die große Herausforderung bei der Erhöhung der Upload- und Downloadgeschwindigkeiten in den Kupferleitungen darin, dass sich Signale von benachbarten Leitungen gegenseitig beeinflussten und sich hierdurch die erzielbare Datenrate verringerte. Bei VDSL gibt es die Möglichkeit, diesen Effekt durch den Einsatz von VDSL Vectoring zu eliminieren. Alle im jeweiligen Kabel übertragenen Signale werden hierbei von einer Zentraleinheit gesteuert. Die Signale werden so geregelt, dass diese Störungen nahezu beseitigt sind. Dadurch können Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload erreicht werden.

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Überblick: Zugangstechnologien

Die nachfolgende Grafik stellt die verschiedenen von der Telekom für den Internet-Zugang per Festnetz genutzten Technologien dar. Sie nennt das Jahr...

Die nachfolgende Grafik stellt die verschiedenen von der Telekom für den Internet-Zugang per Festnetz genutzten Technologien dar. Sie nennt das Jahr ihrer Einführung sowie die maximalen Upload- und Download-Geschwindigkeiten. Physische Grundlage sind Kupfer- oder Glasfaserleitungen. Vielfach wird auch ein Mix aus beiden Leitungstypen verwendet.

Das mobile Internet ist innerhalb weniger Jahre durch verschiedene Zugangstechnologien sehr viel schneller geworden. Die folgende Grafik liefert eine Übersicht zur Entwicklung der Übertragungstechnologien und ihrer maximalen Übertragungsraten seit 2002.

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