CR-Wissen Das Archiv rund um den Corporate Responsibility Bericht der Deutschen Telekom
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Klima & Umwelt

Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarb...

Im Rahmen unseres jährlichen Klimaziel-Monitorings wurde die Methodik zur Emissionsberechnung für unser Klimaziel im Jahr 2018 geprüft und überarbeitet. Entsprechend der Rahmenbedingungen des Greenhouse Gas (GHG) Protocols haben wir bereits seit 2015 unsere Emissionen mit Hilfe der marktbasierten Methode berechnet. Diese Berechnungsmethode wenden wir seit der Anpassung auch auf unser Klimaziel an. Zuvor wurde der der Einkauf von Strom aus erneuerbaren Energien durch Zertifikate oder von Strom aus emissionsärmeren Quellen nicht bei der Berechnung berücksichtigt. Dies wurde mit der Anpassung geändert. Konsequenterweise haben wir daher auch den Ausgangswert (Baseline) aus 2008 um den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Anteil erneuerbarer Energien angepasst. Diese reduzierte sich von zuvor 2. 602.431 Tonnen CO2 auf 1.481.400 Tonnen CO2. Auch das Klimaziel veränderte sich daher auf der Basis von 2008 auf 1.185.120 Tonnen CO2 in 2020. Dies entspricht weiterhin einer Reduktion von -20 Prozent. 

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Weltklimakonferenz: Spannende Debatten und moderne Infrastruktur

Im November 2017 fand unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln die 23. Weltklimakonferenz in Bonn statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der...

Im November 2017 fand unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln die 23. Weltklimakonferenz in Bonn statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt kamen auf der Konferenz der Vereinten Nationen (UN) (englisch: Conference of the Parties, COP) zusammen. Wir beteiligten uns inhaltlich mit einer Veranstaltung sowie mit der Bereitstellung modernster Infrastruktur.

Digitalisierung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit
Am 14. November 2017 stand in unserer Bonner Zentrale alles im Zeichen des Klimaschutzes. Die Chancen der Digitalisierung für den Klimaschutz werden bislang unterschätzt. Um dies zu ändern, sind wir mit unseren Stakeholdern in einen Dialog zum Thema „The impact of ICT on climate change – curse or blessing“ getreten. Gemeinsam mit unserem Partner, der Global e-Sustainability Initiative (GeSI), sowie zahlreichen Stakeholdern und Experten aus Politik, Zivilgesellschaft und Unternehmen diskutierten wir die Chancen und Risiken von Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) für den Klimaschutz. Dazu präsentierten wir gemeinsam mit Partnern Produkte und Lösungen für ein vernetztes und damit auch nachhaltig gestaltetes Leben und Arbeiten – beispielsweise zu den Themen E-Mobilität, Smart City und Logistik.

Glasfaser für den Klimagipfel
Für die 23. Weltklimakonferenz in Bonn stellte die Deutsche Telekom die technische Infrastruktur. Allein für die Versorgung der beiden temporären Zeltstädte haben wir jeweils über 25 Kilometer Glasfaser- und Kupferkabel verlegt – Kapazitäten, die auch für die Versorgung einer Kleinstadt ausreichen würden. Eigens installierte Antennen stellten während der gesamten Veranstaltung die geforderte Mobilfunk-Kapazität sicher. Auf diese Weise erhielt die genutzte Grünfläche in Bonn moderne, breitbandige Kommunikationstechnik, die auch künftigen Veranstaltungen zugutekommen wird.

Was eine Veranstaltung mit über 25 000 Besuchern an Infrastruktur benötigt, zeigt die folgende Netzgeschichte:

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Blockheizkraftwerke sparen CO2-Emissionen

Zusätzlich zum konventionellen Strombezug aus dem Netz setzen wir Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Im Jahr 2017 nahmen wir ein neues BHKW-Modul am St...

Zusätzlich zum konventionellen Strombezug aus dem Netz setzen wir Blockheizkraftwerke (BHKW) ein. Im Jahr 2017 nahmen wir ein neues BHKW-Modul am Standort Berlin in Betrieb. Der Großteil unserer nun insgesamt 32 Anlagen in Deutschland (Stand Ende 2017) versorgt unsere Netzknotenpunkte mit Energie: Die BHKW wandeln die eingesetzte Energie aus Gas in Nutzenergie (Strom und Wärme) um. Mit der Abwärme beheizen wir direkt vor Ort unsere Bürogebäude. Dadurch erreichen die Kraftwerke einen Gesamtnutzungsgrad von bis zu 90 Prozent. Im Vergleich dazu liegt der Gesamtnutzungsgrad von konventionell erzeugtem Strom aus dem allgemeinen deutschen Stromnetz nur bei rund 40 Prozent. So können wir durch den Einsatz von BHKW die CO2-Emissionen unseres Netzbetriebs verringern.

Nachhaltiges Stadtteilkonzept
In Berlin führt eine Nahwärmeleitung von unserem BHKW zu einer benachbarten Schule. Mit der Abwärme des Kraftwerks konnte 2017 der Heizbedarf der Schule und ihrer Turnhalle vollständig gedeckt werden. Dies hilft den CO2-Ausstoß um bis zu 700 Tonnen im Jahr zu reduzieren.

Nach Sanierung sparen BHKW zusätzlich Ressourcen
Im Oktober 2017 haben wir die Sanierung von zwei BHKW-Anlagen abgeschlossen. In beiden Anlagen wird nun mithilfe einer Absorptionskältemaschine die Abwärme in Kälte umgewandelt und für die Kühlung von Netzknoten genutzt. Um dort den Wasserverbrauch für die Klimatisierung weiter zu reduzieren, wurden zusätzlich umweltfreundliche Trockenkühler errichtet. Die Folge: Den für den Betrieb der Anlagen notwendigen Einsatz von Wasser und Chemikalien können wir fortan deutlich reduzieren.

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Green Car Policy

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Auswahl verbrauchsarmer Geschäfts- und Service-Fahrzeuge die Normemissionswerte neuer Pkws der gesamte...

Die Telekom hat sich zum Ziel gesetzt, mit der Auswahl verbrauchsarmer Geschäfts- und Service-Fahrzeuge die Normemissionswerte neuer Pkws der gesamten Fahrzeugflotte bis 2015 auf durchschnittlich 110 g/km zu senken. Das entspricht einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 Liter Diesel pro 100 Kilometer.  Und bis 2020 wollen wir die durchschnittlichen CO2-Emissionen aller neu angeschafften Pkws (Geschäfts- und Dienstfahrzeuge) in Deutschland sogar auf 95 g CO2/km senken.

Ein wichtiges Instrument, um dieses Ziel zu erreichen, ist die seit dem 1. April 2010 gültige Green Car Policy für Geschäftsfahrzeuge. Mit ihr haben wir unsere Fahrzeugbeschaffungsstrategie um ökologische Anforderungen erweitert. Die Policy schreibt ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Geschäftsfahrzeuge vor. Darunter fallen Fahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Stellung oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen.

Bestandteil der Green Car Policy ist ein Bonus-Malus-System mit dem wir Anreize für unsere Mitarbeiter schaffen, verbrauchsärmere Modelle zu wählen. Beschäftigte, die sich für ein Fahrzeug mit hohem CO2-Ausstoß entscheiden, werden an den höheren Mobilitätskosten und der höheren Umweltbelastung durch einen monetären Malus beteiligt. Bei der Wahl eines besonders umweltfreundlichen Fahrzeugs erhält der Nutzer hingegen einen den eingesparten Kraftstoffkosten entsprechenden Bonus. Der Erlös der Malusbeträge kommt jedes Jahr Umweltprojekten zugute oder wird genutzt, um Öko-Fahrtrainings zu finanzieren.

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Projekt „Best Power“

Das schnelle VDSL-Netz basiert auf Glasfaserkabeln. Einzelne Netzkomponenten werden in Multifunktionsgehäusen im Stadtbild als graue Kästen deutlic...

Das schnelle VDSL-Netz basiert auf Glasfaserkabeln. Einzelne Netzkomponenten werden in Multifunktionsgehäusen – im Stadtbild als graue Kästen deutlich erkennbar – miteinander verbunden. Um die Energieeffizienz der Technik in den Multifunktionsgehäusen noch weiter zu erhöhen und Leistungsverluste zu verringern, haben wir 2011 das bis Anfang 2015 befristete Projekt „Best Power“ initiiert.

Schwerpunkte des Pilotprojekts sind die Auswahl von Netzgeräten mit möglichst hohem Wirkungsgrad und die Steigerung der Energieeffizienz der Systemtechnik. Mit den zu erwartenden Energieeinsparungen wollen wir den CO2-Ausstoß und die Betriebskosten senken.  Ein zusätzlicher Projektschwerpunkt ist die Bewertung der Nachhaltigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit von Lithium-Ionen-Akkus. Diese werden wegen ihrer hohen Kapazität heute vom Handy bis zum Elektroauto für viele Zwecke verwendet und eignen sich auch zur unterbrechungsfreien Stromversorgung unserer Netzkomponenten. Als Bestandteil eines Smart Grid können sie außerdem dazu beitragen, die durch schwankende Einspeisung regenerativer Energien belasteten Netze zu stabilisieren.

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European Code of Conduct on Data Centres

Die EU-Kommission gab Ende 2008 einen Verhaltenskodex für Rechenzentren, den „European Code of Conduct on Data Centres“ heraus. Sie reagierte dam...

Die EU-Kommission gab Ende 2008 einen Verhaltenskodex für Rechenzentren, den „European Code of Conduct on Data Centres“ heraus. Sie reagierte damit auf deren stetig steigenden Energiebedarf. T-Systems nimmt seit 2012 an der  Initiative der EU-Kommission teil, in deren Fokus der European Code of Conduct on Data Centres steht. Ziel ist es, den Energieverbrauch von Rechenzentren auf kosteneffiziente Weise zu senken und den Best Practice Austausch unter den Betreibern zu unterstützen. Unternehmen haben grundsätzlich die Möglichkeit, als Unterstützer oder, falls sie selbst Rechenzentrumsbetreiber sind, als „Teilnehmer“ Mitglied des Kodex zu werden. Für eine Teilnahme muss ein Unternehmen umfassend über die von ihm betriebenen Server berichten und sich auf bestimmte nachhaltige Grundsätze verpflichten.

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Projekt „Heat Power Business"

Im Dezember 2010 startete die Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) das Innovationsprojekt „Heat Power Business“. Im Rahmen des...

Im Dezember 2010 startete die Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) das Innovationsprojekt „Heat Power Business“. Im Rahmen des Projekts betreiben wir an Netzknotenpunkten, die von uns und unseren Wettbewerbern gemeinsam genutzt werden, zehn Mini-Blockheizkraftwerke mit Kapazitäten zwischen 4,5 und 50 kW. Die Anlagen lassen sich effizient und umweltfreundlich betreiben. So wird ihre Abwärme zur Gebäudeheizung verwendet und 80 Prozent der eingesetzten Energie weiter genutzt werden. In der Stromerzeugung ist dies ein außerordentlich hoher Wirkungsgrad. Die Ergebnisse der Pilotanlagen nutzen wir für die Planung und den Bau weiterer Blockheizkraftwerke.

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Jobticket

An vielen deutschen Telekom-Standorten insbesondere in den großen Ballungsräumen bieten wir unseren Beschäftigten regionale Jobtickets in Form von...

An vielen deutschen Telekom-Standorten insbesondere in den großen Ballungsräumen bieten wir unseren Beschäftigten regionale Jobtickets in Form von Monats-oder Jahreskarten im Abonnement zu besonders günstigen Konditionen an. Damit fördern wir einen klimaverträglichen öffentlichen Personennahverkehr und helfen unseren Mitarbeiter ihre berufsbedingten Fahrtkosten gering zu halten. In 30 Verkehrsbereichen nutzen etwa 18 000 Beschäftigte den öffentlichen Nahverkehr mit einem arbeitgeberseitig bereitgestellten Jobticket.

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Einsatz von Recyclingpapier

Seit Januar 2012 deckt die Telekom in Deutschland annähernd 100 Prozent ihres Bedarfs an Büropapier durch Recyclingpapier. Dies ist das Ergebnis des...

Seit Januar 2012 deckt die Telekom in Deutschland annähernd 100 Prozent ihres Bedarfs an Büropapier durch Recyclingpapier. Dies ist das Ergebnis des veränderten Einkaufsprozesses für Papier, den wir 2011 eingeführt haben. Darin ist festgelegt, dass der Kauf von Frischfaserpapier eine Einzelgenehmigung erfordert.

Die Veränderung des Beschaffungsprozesses entspricht den Vorgaben der Fünfpunkteerklärung, die wir im Rahmen unserer Mitgliedschaft in der Initiative Pro Recyclingpapier mittragen.

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T-City

In der T-City Friedrichshafen testet die Deutsche Telekom seit 2007 neue, umweltfreundliche Technologien in einer mittelgroßen deutschen Stadt. Wir h...

In der T-City Friedrichshafen testet die Deutsche Telekom seit 2007 neue, umweltfreundliche Technologien in einer mittelgroßen deutschen Stadt. Wir haben zahlreiche Bürger mit öffentlichen und privaten Einrichtungen schnell und digital vernetzt. Damit haben wir die Basis einer weltweit bedeutenden Zukunftswerkstatt geschaffen. In ihr erproben wir seitdem die vernetzte Welt von Morgen in verkleinertem Maßstab – unter realen Bedingungen. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern bieten wir den Menschen dort neue Lösungen in der Kommunikations- und Informationstechnik an. Sie ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit, der Mobilität und des Teilens von Gütern und Dienstleistungen. Die Erkenntnisse aus den Projekten werden heute bundesweit unter anderem in der öffentlichen Verwaltung sowie von Energieversorgern, Wirtschaftsunternehmen und Bürgern genutzt. So testeten wir den Dienst De-Mail vor seiner Markteinführung im August 2012 sechs Monate in der T-City Friedrichshafen. 

40 Teilnehmer aus Unternehmen und Verwaltung und über 1 000 Privatkunden nahmen daran teil. Seit 2009 erproben wir in 1600 Haushalten der Stadt Lösungen für ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid). Sie erhielten hierfür vernetzte Stromzähler (Smart Meter) und konnten so gleichzeitig als Teststandorte für den Einsatz von Heim-Assistenz-Systemen (Smart Homes) genutzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt stellen intelligente Mobilitätslösungen dar, wie die „Spontane Mitfahrgelegenheit“. Sie verbindet die internetfähige Navigationssoftware des Fahrers mit den Smartphones potenzieller Mitfahrer und vermittelt so kurzfristige Fahrgemeinschaften. Ihre Nutzer sparen damit Ressourcen und Energie. Im Dezember 2011 vereinbarten die Stadt Friedrichshafen und die Deutsche Telekom ihre Zusammenarbeit um drei weitere Jahre zu verlängern. Ein weiteres T-City-Projekt betrieben wir 2009-2012 in der ungarischen Stadt Szolnok.

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ISO 14001 Umweltmanagementsystem

Die Deutsche Telekom betreibt ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach dem ISO 14001 Standard. Ein solches auf die Umwelt ausgerichtetes Managementsystem...

Die Deutsche Telekom betreibt ein Umweltmanagementsystem (UMS) nach dem ISO 14001 Standard. Ein solches auf die Umwelt ausgerichtetes Managementsystem definiert die Zuständigkeiten, Verhaltensweisen, Abläufe und Vorgaben zur Umsetzung der Umweltpolitik eines Unternehmens. Die Umweltmanagementnorm ISO 14001 kann beim Aufbau dieses Systems Hilfestellung geben. Sie beschreibt die Bedingungen für die Entwicklung, Einführung und den Betrieb des UMS. Sie ermöglicht es, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz zu verbinden und zeigt auf, wie in einem Unternehmen ein effektives UMS aufgebaut werden kann. Die Normen beziehen sich auf jede Ebene des Unternehmens. Sie ermöglichen unter anderem Kosteneinsparungen durch Effizienz und Abfallreduzierung und erleichtern die Berichterstattung gegenüber den Stakeholdern.

Die Vorteile eines UMS für ein Unternehmen sind darüber hinaus vielfältig:

  • Reduzierung von Abfällen und effizientere, kostensenkende Nutzung natürlicher Ressourcen (Elektrizität, Wasser, Gas und Brennstoffe)
  • Straffung der Produktionsprozesse und Reduktion des Risikos umweltbedingter Vorfällen
  • Verbesserung der interne Kommunikation und des Betriebsklimas
  • Vermeidung von Bußgeldern wegen Nichteinhaltung der Umweltgesetze
  • Senkung von Versicherungskosten durch besseres Risikomanagement
  • Verbesserung der Reputation Vertrauensbildung im Hinblick auf Umweltthemen wie Lärm, Gerüche, Staub, Erschütterungen usw.
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Energiekonzept 2020

Die Reduktion ihres Stromverbrauchs ist für die Deutsche Telekom der wichtigste Ansatzpunkt, um ihren CO2-Ausstoß zu verringern und ihr Klimaziel zu...

Die Reduktion ihres Stromverbrauchs ist für die Deutsche Telekom der wichtigste Ansatzpunkt, um ihren CO2-Ausstoß zu verringern und ihr Klimaziel zu erreichen. Mit dem „Energiekonzept Telekom 2020“ haben wir hierfür umfassende Maßnahmen eingeleitet. Dazu gehören:

  • Einsatz energieeffizienter Technologien in der Netzinfrastruktur
  • Einsatz hocheffizienter Frischluftkühlsysteme für kleinere Netzknoten
  • Nutzung der Abwärme der Telekommunikationstechnik zur Gebäudebeheizung
  • Dezentrale Eigenerzeugung von Strom, Wärme und Kälte
  • Einsatz energiesparender Beleuchtung in Büros

An der Entwicklung des Konzepts beteiligten sich neben der Power and Air Condition Solution Management GmbH (PASM) die Deutsche Funkturm GmbH, die Deutsche Telekom Technik GmbH und das Group Facility Management.

Die PASM stellte außerdem umfassende Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit und Versorgungssicherheit des Energieeinsatzes und der Energiebeschaffung an. Untersucht wurden verschiedene Einflussgrößen und potenzielle Bausteine der Energiewirtschaft, darunter der Stromverbrauch des All-IP-Netzes, das EEG-Grünstromprivileg und die Einführung eines konzernweiten Smart Grid.  

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SMARTer 2020 Studie

Als engagierter Befürworter des Klimaschutzes beteiligen wir uns auch an Forschungsprojekten, die die Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten auf den...

Als engagierter Befürworter des Klimaschutzes beteiligen wir uns auch an Forschungsprojekten, die die Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten auf den Klimawandel untersuchen. So zum Beispiel an der SMARTer-2020-Studie, die 2012 veröffentlicht wurde. Das darin aufgewiesene Einsparpotenzial bei CO2-Emissionen geht noch einmal weit über die Ergebnisse der Vorgängerstudie hinaus: Im Jahr 2020 können demnach durch Informations- und Kommunikationstechnologien rund 9,1 Milliarden Tonnen CO2 und damit etwa 16,5 Prozent aller CO2-Emissionen weltweit vermieden werden. Dies entspricht ungefähr dem Zehnfachen der gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland und dem Siebenfachen der weltweit durch ICT verursachten Emissionen. Die Deutsche Telekom hat sich maßgeblich an der Erstellung der Studie beteiligt. In Deutschland, einem der Länderschwerpunkte der Untersuchung, wurden insbesondere die möglichen Treibhausgasreduzierungen in den Sektoren Energieerzeugung und industrielle Produktion beleuchtet. Mit dem Thema „Smart Agriculture“ wurde im Rahmen der Studie ein bisher unterschätzter, wichtiger Einsparhebel durch ICT identifiziert.

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Umweltfreundliche Büroartikel

Die Telekom in Deutschland will ihre Mitarbeiter für umweltbewussten Konsum sensibilisieren und ihnen diesen ermöglichen. Ein wichtiges Mittel dafü...

Die Telekom in Deutschland will ihre Mitarbeiter für umweltbewussten Konsum sensibilisieren und ihnen diesen ermöglichen. Ein wichtiges Mittel dafür ist das zentrale Bestellsystem eBest. Es bietet eine Auswahl von mehr als 1 120 umweltfreundlichen Artikeln. Hierzu gehören zum Beispiel recycelte Produkte oder nachfüllbare Schreibgeräte aus Recyclingmaterial. Die Kriterien fordern unter anderem die Verwendung von recyceltem oder wiederaufgearbeitetem Material, biologische Abbaubarkeit oder eine Zertifizierung von Papier mit dem Umweltsiegel Blauer Engel oder FSC® (Forest Stewardship Council®) - beziehungsweise PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification).

Zusätzlich ermuntern wir unsere Mitarbeiter über interne Medien wie das Telekom Social Network (TSN) und das Intranet zu einem umweltfreundlichen Verhalten am Arbeitsplatz. Mit dem Intranet-Trainingstool „Umweltfreundliche Büroartikel“ können Mitarbeiter in Deutschland mehr über Umweltschutz im Büroalltag erfahren und sich ihr neues Wissen mit einem Zertifikat bestätigen lassen.

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Bewertung der Telekomflotte durch die Deutsche Umwelthilfe

Seit 2010 beteiligt sich die Telekom an der Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zur Bewertung der Dienstwagenflotten deutscher Unternehmen teil. D...

Seit 2010 beteiligt sich die Telekom an der Umfrage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zur Bewertung der Dienstwagenflotten deutscher Unternehmen teil. Die DUH bemängelt daraufhin regelmäßig die Verbrauchswerte unserer Vorstands- oder Chauffeurfahrzeuge. Sie berücksichtigt hierbei jedoch nicht den Verzicht einzelner Vorstandsmitglieder auf ein eigenes Fahrzeug. Dass die Emissionen der wenigen Vorstandfahrzeuge im Verhältnis zu einer Gesamtflotte von rund 24 000 Fahrzeugen eher gering ausfallen, wird ebenfalls nicht in die Bewertung einbezogen. Auch die vielen vorbildlichen und wirkungsvollen Aktivitäten zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes wurden bisher unzureichend gewürdigt (www.cr-bericht.telekom.com).

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Event Policy

Priorität beim Klimaschutz hat für uns die Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen kompensieren wir zunehmend...

Priorität beim Klimaschutz hat für uns die Vermeidung und Reduktion von Treibhausgasen. Nicht vermeidbare CO2-Emissionen kompensieren wir zunehmend über Investitionen in zertifizierte Klimaschutzprojekte – wie beispielsweise ein Biogasprojekt in Indien. Zu diesem Zweck schreibt die Veranstaltungsrichtlinie (Event Policy) der Deutschen Telekom vor, dass für jede ihrer Veranstaltungen, die mehr als zehn Tonnen CO2 verursacht, ein CO2-Ausgleich über den Erwerb von Klimazertifikaten durchzuführen ist. Unterhalb dieses Werts kann die Kompensation freiwillig erfolgen. Projektleiter, die Veranstaltungen ausrichten, müssen bereits in der Planungsphase klimarelevante Aspekte wie An- und Abreise der Teilnehmer oder Raumnutzung berücksichtigen. Ihnen steht hierfür ein interner Emissionsrechner zur Verfügung.

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