Nettowertschöpfung KPI

Der Anstieg der Nettowertschöpfung von 35,5 Mrd. € auf 61,5 Mrd. € resultiert im Wesentlichen aus den deutlichen höheren Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (v.a. Spektrum-Lizenzen) und unseren hohen Investitionen in den Netzausbau im Jahr 2021. Darüber hinaus wirkten sich im Vergleich zum Vorjahr 2020 deutlich höhere Rückzahlungen an Kapitalgeber aus. Die Auszahlungen an Mitarbeitende erhöhten sich unter anderem aufgrund des vollzogenen Zusammenschlusses von T-Mobile US und Sprint zum 1. April 2020. Dem entgegen wirkten geringere Mitarbeiterzahlen im Inland reduzierend.

Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung gehen in die Nettowertschöpfungsrechnung nur tatsächliche Zahlungsströme ein. Dies bedeutet, dass z.B. latente Steueraufwendungen und die Bildung von Rückstellungen die Nettowertschöpfung des Berichtsjahres nicht beeinflussen. Diese Aufwendungen mindern zwar den Konzernüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung, sind jedoch nicht, wie in der Nettowertschöpfung, mit einer Zahlung an eine Anspruchsgruppe verbunden. Die Auszahlungen hierfür erfolgen erst in der Zukunft und können somit auch erst in den Folgejahren in der Nettowertschöpfung berücksichtigt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 201-1 (Wirtschaftliche Leistung)

Umsatzerlöse, EBITDA/EBITDA-Marge und Konzernüberschuss KPI

Eine detaillierte Erläuterung unserer ökonomischen Kennzahlen ist unter www.telekom.com/investorrelations verfügbar.

Umsatzentwicklung KPI

2021 lag der Konzernumsatz der Deutschen Telekom bei 108,8 Milliarden Euro. Mit einem Wachstum von knapp 7,8 Milliarden Euro stieg er rund 7,7 Prozent verglichen mit dem Vorjahresniveau. Der internationale Anteil am Konzernumsatz stieg dabei um 1,3 Prozentpunkte auf 76,3 Prozent.

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