Unsere Strategie für klimaschonende Mobilität in Deutschland

Unser Beitrag zu den SDG

In jedem Berichtsjahr seit 2008 konnten wir die CO2-Emissionen, die durch unsere Fahrzeugflotte verursacht werden, deutlich reduzieren – etwa indem wir zunehmend CO2-optimierte Fahrzeuge eingesetzt haben. 2021 verzeichneten wir infolge der Corona-Pandemie erneut höhere Einsparungen, da unsere Flotte wesentlich weniger genutzt wurde. So sanken die damit verbundenen CO2-Emissionen um mehr als 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr, insbesondere durch mehr Homeoffice und weniger geschäftliche Reisen im Geschäftsfahrzeugsegment. Die Fahrzeugflotte in Deutschland konnte außerdem um mehr als 2 300 Fahrzeuge auf rund 18 600 Fahrzeuge verkleinert werden.

Der Übergang zu einer klimaschonenden Mobilität erfordert neben umweltfreundlichen (Elektro- oder Erdgas-)Antriebssystemen auch den Aufbau und die Unterstützung der E-Ladeinfrastruktur sowie eine intelligente Vernetzung bestehender und neuer Mobilitätsformen. Zudem fördern wir über unsere Flotte hinaus nachhaltigeres Reisen und Pendeln unserer Beschäftigten. All diese Bestrebungen fußen auf den drei Säulen unserer DT-Mobilitätsstrategie:

  • Diversifiziertes Portfolio: Aufbau einer effizienteren, stetig nachhaltigeren Flotte mit diversifizierten Antrieben und Integration von Mikromobilitätsformen (z. B. Fahrrädern, E-Scooter)
  • Digitale Services: Pooling- und Sharing-Lösungen, digitale Mobilitätsservices wie z. B. E-Fahrtenbuch, Mobility App img (E2E-Digitalisierung von Lifecycle-Services rund ums dienstliche Fahrzeug)
  • Vernetzte Mobilität bedeutet für uns die Verknüpfung bestehender und neuer Mobilitätsleistungen – etwa mithilfe einer digitalen Plattform für Verkehrsteilnehmende

Verkehrsangebote verknüpfen
Zukünftig wird der Mix verschiedener Verkehrsträger eine immer größere Rolle spielen. Daher werden wir eine Mobilitätsplattform anbieten, die bestehende und neue Leistungen verknüpft: „Mobility as a Service“ (MaaS) kombiniert verschiedene öffentliche, privat geteilte und Telekom-interne Verkehrsmittel (z. B. Shuttle on Demand oder Car-Sharing) miteinander. So können etwa Pendler*innen den Weg zwischen Wohnung und Arbeitsort möglichst unkompliziert und flexibel zurücklegen. Entwickelt wurden MaaS-Plattform und -App von Telekom MobilitySolutions und der Siemens-Tochter Hacon. Für den Start des Angebots haben wir als erstes Nicht-Verkehrsunternehmen eine Kooperationsvereinbarung mit einem ÖPNV-Unternehmen – der SWB Bus und Bahn – geschlossen: Ab dem Frühjahr 2022 werden das Angebot zunächst Telekom-Beschäftigte sowie Freund*innen und Familie im Raum Köln/Bonn nutzen können. Ziel ist es, das Angebot nach dieser Testphase bundesweit zur Verfügung zu stellen. Dazu sind wir bereits mit weiteren Verkehrsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern im Gespräch.

Kompensation der CO2-Emissionen
In der Übergangsphase zur emissionsfreien Mobilität nutzen wir CO2-Kompensation, um unsere Klimaschutzziele zu erreichen: Im Jahr 2021 haben wir 100 Prozent der CO2-Emissionen des Geschäftsbetriebs der Telekom-Fahrzeugflotte in Deutschland kompensiert. Für den eingekauften Kraftstoff wird über die Mineralölhersteller hierzu ein jährlicher Beitrag gezahlt. Diese CO2-Kompensationsleistung kommt nach anerkannten Standards zertifizierten Projekten zugute und stellt in der Übergangsphase zur emissionsfreien Mobilität bereits heute die weitgehende Klimaneutralität der Fahrzeugflotte her. Bei der Emissionsbilanzierung nach „Greenhouse Gas (GHG)“-Protokoll schlagen diese Mengen nicht zu Buche, da die Emissionen nicht vermieden, sondern durch Klimaschutzprojekte ausgeglichen werden.

Im Rahmen unserer Mobilitätsstrategie arbeiten wir gemeinsam mit unseren Beschäftigten an intelligenten Lösungen für eine neue, nachhaltigere Mobilität. Solche Lösungen sind gefragt, wenn es um die Auswirkungen beruflicher wie privater Mobilität auf den Klimawandel geht. Dabei tauschen wir uns auch direkt mit unseren Kund*innen aus und nutzen deren Feedback, um unsere Produkte sowie Services kontinuierlich zu verbessern. Unser Ziel ist es, die Nutzung alternativer Mobilitätsformen im Konzern zu einer Selbstverständlichkeit zu machen; dabei soll jede Entscheidung für ein Verkehrsmittel immer wieder hinterfragt werden. Mehr zu unseren Aktionen zur Förderung nachhaltiger Mobilität erfahren Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)

Förderung grünerer Telekom-Mobilität

„Grüne Flotte“
Bereits seit elf Jahren wenden wir im Rahmen unserer Green Car Policy img ein CO2-basiertes Auswahlverfahren für die Beschaffung neuer Fahrzeuge an. Darunter fallen auch Geschäftsfahrzeuge mit privater Nutzungsmöglichkeit, die Beschäftigte aufgrund ihrer Position oder Funktion vom Unternehmen gestellt bekommen. Bestandteil der Green Car Policy ist ein Bonus-Malus-System, mit dem wir Anreize für unsere Mitarbeitenden schaffen, verbrauchsärmere Modelle zu wählen. Beschäftigte, die ein verbrauchsärmeres Modell (mit Emissionen von unter 130 g/km) auswählen, erhalten einen Bonus, der im Verhältnis zu den eingesparten Kraftstoffkosten steht. Fahrer*innen von verbrauchsintensiven Fahrzeugen müssen sich hingegen finanziell an den höheren Mobilitätskosten und der höheren Umweltbelastung beteiligen. Derzeit wird unsere Policy erneut überprüft und soll voraussichtlich Anfang 2023 in einer überarbeiteten Version in Kraft treten.

Im Berichtsjahr konnten wir den Anteil von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben weiter erhöhen. Wir haben sowohl Elektro- als auch Erdgasfahrzeuge in den Regelbetrieb übernommen. Im Bereich der Geschäftsfahrzeuge gibt es nach ersten Pilotprojekten im Jahr 2019 seit Februar 2020 ein reguläres E-Fahrzeug-Portfolio, aus dem diejenigen, denen ein Geschäftsfahrzeug zusteht, auswählen können. Rund 30 Prozent aller Neubestellungen bei Geschäftsfahrzeugen entfielen seither auf elektrifizierte Antriebe. Ende 2021 waren 804 E-Geschäftsfahrzeuge im Bestand oder bestellt. Durch massive Lieferverzögerungen infolge des Chipmangels in der Autoindustrie hat sich die Auslieferung vieler bestellter E-Fahrzeuge in das Jahr 2022 verschoben. 

Hohe Anschaffungskosten machen E-Fahrzeuge in vielen Fällen immer noch teurer – obwohl der geldwerte Vorteil geringer besteuert wird und Käufer*innen somit gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug netto sparen können. Weiterhin ist die Vielfalt bei E-Modellen wesentlich geringer als bei Modellen mit konventionellen Antrieben.

Für das Service-Segment stehen weiterhin nur begrenzt passende, klimaschonendere Fahrzeuge zur Verfügung, weshalb die Service-Flotte lediglich zu knapp 5 Prozent aus Erdgas- und Elektrofahrzeugen besteht. Ihre Anzahl stieg im Berichtsjahr von 362 auf 539. Im Service testen wir daher auch neue Mobilitätsformen: Unsere Außendienste in Berlin, Frankfurt am Main und Münster probierten bis Oktober 2021 verschiedene E-Scooter-Modelle aus. Die Service-Techniker*innen und -Monteur*innen haben geprüft, wie sich die E-Scooter für kürzere und mittlere Strecken im Arbeitsalltag eignen – etwa für die Einrichtung von Internet-Anschlüssen in Großstädten mit schwieriger Parkplatzsituation. Nach erfolgreichen Tests ist eine bundesweite Einführung im Frühjahr 2022 vorgesehen.

Wir beteiligen uns an einem bis Ende 2023 laufenden bundesweiten Förderprojekt des Bundesumweltministeriums (BMU) und des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Dadurch werden wir weitere Einsatzmöglichkeiten für Elektromobilität schaffen. Voraussetzung ist eine entsprechende Ladeinfrastruktur. Dabei arbeiten verschiedene Einheiten im Konzern zusammen, darunter Comfort Charge als Betreiber einer öffentlichen Ladeinfrastruktur und der Telekom Service als Partner für Montage und Support. 

Fahrrad oder E-Bike als Gehaltsumwandlung
Bereits seit 2015 haben unsere Mitarbeitenden die Möglichkeit, im Rahmen der Gehaltsumwandlung ein Fahrrad oder E-Bike als ressourcenschonende und gesundheitsfördernde Alternative zu erwerben. Dabei können sie für drei Jahre ein Fahrrad über den Arbeitgeber leasen. Die monatliche Rate wird vom Bruttoentgelt gezahlt. 2020 wollten so viele Beschäftigte das Gehaltsumwandlungsmodell nutzen, dass das Kontingent nach bereits acht Wochen erschöpft war. Für den Saisonstart 2021 hatten wir das Modell komplett überarbeitet: Die Bestellungen sind seither ganzjährig über einen externen Leasingpartner möglich. Neben dessen Eigenportfolio können unsere Mitarbeitenden auch das Angebot bei einem Fahrradhändler ihrer Wahl nutzen. Die Auslieferung und der Service vor Ort sind an allen deutschen Firmenstandorten der Telekom möglich. Aktuell werden über dieses Modell rund 8 000 Fahrräder geleast.

#movegreen – nachhaltig zum Ziel
Um unsere Beschäftigten für „grünere“ Mobilitätsformen zu sensibilisieren und motivieren, organisieren unsere Green Pioneers verschiedene Aktionen und Maßnahmen unter dem Motto #movegreen. Im August 2021 konnten unsere Mitarbeitenden bei den Bonner Mobilitätswochen der Mobilitätsplattform JOBWÄRTS eine Woche lang kostenlos Zweiräder ausleihen. Zudem lief die 2020 gestartete AOK-Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ weiter. Dabei sind unsere Beschäftigten angehalten, das Auto stehen zu lassen und mit dem Fahrrad zurückgelegte Strecken zu zählen. Seit Herbst 2021 können sie an der Aktion auch über die Mitarbeitenden-App img teilnehmen, was das gemeinsame Sammeln von Kilometern vereinfacht. Bislang konnten rund 29 980 Kilogramm CO2 gegenüber Autofahrten eingespart werden. 

An sechs verschiedenen Telekom-Standorten in Deutschland befinden sich seit September 2021 Radservicestationen. Sie bieten eine Luftpumpe und Werkzeuge für kleinere Reparaturen vor Ort – inklusive einer digitalen, über einen QR-Code abrufbaren Anleitung.

Auch in den Landesgesellschaften werden alternative Mobilitätsformen vorangetrieben. Hrvatski Telekom erhielt als erstes Telekommunikationsunternehmen in Kroatien das europäische Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“. Durch 100 überdachte Fahrradstellplätze sowie Duschen, Umkleidekabinen und eine Reparaturstation werden die Mitarbeitenden motiviert, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren – und damit der Umwelt und ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität KPI

Um E-Mobilität voranzutreiben, ist es entscheidend, die entsprechende Infrastruktur bereitzustellen. Wir rüsten daher Teile unserer bestehenden Telekom-Telekommunikationsinfrastruktur zu Ladestationen auf und nutzen dabei vor allem unsere großen technischen Einrichtungen, zum Beispiel Hauptverteiler. Die Nutzung der bestehenden Infrastruktur erspart zusätzliche Konstruktionen im Stadtbild. Der zusätzlich benötigte Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen.

Die Telekom Mobility Solutions (TMS) verantwortet gemeinsam mit der Group Supply Services (GSUS) den Ausbau der Ladeinfrastruktur an unseren Telekom-Standorten. (Schnell-)Ladestationen und Wallboxen an Telekom-Standorten werden von der Comfort Charge bereitgestellt und betrieben. 

In den nächsten drei Jahren sind rund 500 Schnellladestationen geplant. Diese sind unabhängig von der bestehenden Telekommunikationsinfrastruktur und werden an Telekom-Standorten mit Mittelspannungsanlagen aufgestellt. Sie bieten den Nutzer*innen eine Leistung von bis zu 150 kW. Damit kann ein Fahrzeug in nur 10 Minuten Strom für eine Reichweite von rund 100 Kilometern laden. Darüber hinaus gibt es Installations- und Wartungsleistungen von Wallboxen (44 kW) für Geschäftskund*innen. 

Für unsere Beschäftigten und Nutzer*innen von E-Geschäftsfahrzeugen bieten wir gemeinsam mit einem externen Dienstleister und dem Telekom Service als bundesweitem Installationspartner eine Heimladelösung an, die unsere Mitarbeitenden privat finanzieren können. Dieses Komplettpaket besteht aus Wallbox, Installationspauschale und automatisiertem Erstattungsverfahren für entstandene Ladekosten zu Hause. Bis Ende 2021 wurde die Anschaffung einer privaten Wallbox durch die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit 900 Euro staatlich unterstützt.

Auch das bundesweite Stromladenetz wird mit Schnellladepunkten mit bis zu 150 kW Leistung von der Comfort Charge GmbH aufgebaut. Comfort Charge gehört zum Konzern Deutsche Telekom und wird durch den Telekom Innovation Pool img (TIP) gefördert und betreut. Verantwortlicher Sponsor ist die Deutsche Funkturm GmbH (DFMG). Comfort Charge betreibt deutschlandweit Ladestationen für Elektrofahrzeuge und bietet Dienstleistungen rund um die Elektromobilität an. Damit schafft das Unternehmen die notwendige Infrastruktur für den Durchbruch der E-Mobilität in Deutschland. Seit 2020 konzentrieren sich die Ausbauaktivitäten stärker auf den Geschäftskunden- sowie den öffentlichen Bereich. Die Comfort Charge unterstützt zum Beispiel die Stadt Hamburg dabei, die nötigen Rahmenbedingungen für die Mobilitätswende ihres Taximarktes zu schaffen.

Die Wartung und Installation der Ladestationen und Wallboxen an Telekom-Standorten und bei Mitarbeitenden zu Hause erfolgt durch die Deutsche Telekom Außendienst (DTA) in Zusammenarbeit mit dem Bereich Individual Solutions & Products (ISP). Die Service-Einheit der Deutschen Telekom DTA/ISP bietet weiterhin für externe Großkunden Dienstleistungen rund um E-Ladeinfrastruktur an. Mit über 9 600 Aufträgen ist die Deutsche Telekom einer der größten bundesweiten Dienstleistungsanbieter (Installation, Wartung, Entstörung) im Bereich E-Ladeinfrastruktur.

Hinzu kommen die Aktivitäten unseres Geschäftskundenbereiches Deutsche Telekom Business Solutions: Hier kümmert sich die Smart City Unit deutschlandweit um den Aufbau, die Betriebssicherstellung und Wartung von eichrechtskonformer Ladeinfrastruktur im Namen der Kund*innen – dazu Normalladestationen (AC), Schnellladestationen (DC) sowie auf Wunsch auch Hypercharger (HPC) bis zu 350 kW. 

Mit ihrem Angebot „MeineLadesäule“ bietet die Deutsche Telekom eine umfassende Lösung für Kund*innen, die eine Ladeinfrastruktur errichten und betreiben wollen: Das modulare Portfolio umfasst alle notwendigen Schritte – so übernimmt die Deutsche Telekom wahlweise z. B. die Beratung, Planung und Ladesäulenbeschaffung ebenso wie die Projektleitung für den Tiefbau und stellt die Software sowie ein Energie- und Lastenmanagement bereit. 

Auch in den Landesgesellschaften wird die E-Mobilität gefördert: In Kroatien wird beispielsweise seit 2020 ein digitaler Ladeservice für E-Fahrzeuge per App img angeboten. Über die App „espoTs“ können Endnutzer*innen ohne Abonnement oder Vertrag Ladestationen suchen und in Anspruch nehmen. Vor dem Gebäude der T-Systems Nederland in Utrecht sind E-Ladesäulen installiert; T-Mobile US investiert ebenfalls in Ladesäulen für E-Fahrzeuge an ihren Standorten. In Ungarn startete 2021 ein Pilotprojekt zur Analyse der verfügbaren E-Fahrzeuge und Ladestationen, um künftig mehr Elektroautos in die Fahrzeugflotte zu integrieren.

Unsere Maßnahmen zur Förderung einer grüneren Telekom-Mobilität messen wir anhand verschiedener KPIs, die wir seit 2020 erheben.

Im Berichtsjahr haben wir konzernweit insgesamt 201 Schnellladestationen (2020: 569) und 426 Normalladestationen (2020: 1 542) bereitgestellt.

In Deutschland haben wir seit 2020 insgesamt 161 Schnellladestationen errichtet. Im Jahr 2021 haben wir zudem 137 Normalladestationen (inkl. Wallboxen) bereitgestellt. Durch den Betrieb von Schnellladestationen konnten wir über 548 Tonnen CO2 einsparen. Dies entspricht den CO2-Emissionen einer mit dem Pkw zurückgelegten Strecke von ca. 3 Millionen Kilometern.

Anzahl Fahrzeuge KPI

Die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der größte Anteil unserer Fahrzeuge wird weiterhin mit Dieselkraftstoff betrieben, jedoch konnten wir die Anzahl im Berichtsjahr reduzieren. Um den Übergang zu umweltfreundlicherer Mobilität zu fördern, arbeiten wir verstärkt am Ausbau der E-Ladeinfrastruktur. Zudem setzen wir bei der Anschaffung von Geschäfts- und Dienstfahrzeugen − soweit wirtschaftlich vertretbar − auf alternative beziehungsweise verbrauchsarme Antriebe. So konnten wir die Gesamtzahl unserer Fahrzeuge mit alternativen Antrieben gegenüber 2020 um 42 Prozent steigern.

Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Kennzahlen-Tool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt. Mehr Informationen zu unserer Green Car Policy img, alternativen Antrieben und unseren klimaschonenden Mobilitätszielen finden sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)

Kraftstoffverbrauch KPI

Insgesamt sank der Kraftstoffverbrauch um ca. 11 Prozent, bei Dienst- und Geschäftsfahrzeugen um 6 bzw. 22 Prozent. Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Kennzahlentool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt.

 
Weiterführende Informationen über das klimaschonende Flottenmanagement der Telekom finden Sie hier.
 
Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 11 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen)

Jobticket KPI

Im Jahr 2021 nutzten etwa 7 000 Beschäftigte des Telekom-Konzerns in Deutschland den öffentlichen Nahverkehr mit einem arbeitgeberseitig bereitgestellten Jobticket. Der fortlaufende Rückgang in 2021 ist unter anderem auf COVID-19 bedingte Einschränkungen zurückzuführen.

An vielen deutschen Telekom-Standorten insbesondere in den großen Ballungsräumen bieten wir unseren Beschäftigten regionale Jobtickets in Form von Monats- oder Jahreskarten im Abonnement zu besonders günstigen Konditionen an. Damit fördern wir einen klimaverträglichen öffentlichen Personennahverkehr und helfen unseren Mitarbeitenden, ihre berufsbedingten Fahrtkosten gering zu halten.

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 2 (Wesentlichkeit)
  • Kriterium 10 (Innovations- und Produktmanagement)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)

  • V04-13 (Prozentsatz an Services zur Reduktion von Klimaauswirkungen)
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