Green Pioneers Deutschland

Weltweit setzen sich interne Nachhaltigkeitsbotschafter*innen für eine nachhaltige Unternehmenskultur ein. Auf diese Weise unterstützen sie die Umsetzung unseres „#GreenMagenta Program“ – und so auch die Umsetzung unserer CR-Strategie

In Deutschland gibt es seit 2018 das interne Botschafterprogramm „Green Pioneers“. Ziel ist es, ein verantwortungsvolles Wirtschaften und Handeln in der Belegschaft weiter zu fördern und auszubauen. Der Bereich „Group Corporate Responsibility“ (GCR) gestaltet die Rahmenbedingungen für die Green Pioneers. Das bei GCR angesiedelte Community Management organisiert regelmäßige – durch die Corona-Pandemie überwiegend virtuelle – Meetings zum Informations- und Erfahrungsaustausch, bietet interne und externe Fachvorträge an und unterstützt bei der Konzeption von Aktivitäten. Außerdem kümmert es sich darum, im internen sozialen Netzwerk „You and Me UNITED“ (YAM UNITED) aktuelle Informationen über die Initiative bereitzustellen. Ende 2021 hatte die Gruppe der „Green Pioneers“ in unserem internen sozialen Netzwerk YAM UNITED rund 1 400 Mitglieder und Abonnent*innen. Die Initiative wird zunehmend von unseren Beschäftigten wahrgenommen und interessiert verfolgt.

Mittlerweile gibt es in Deutschland 320 Green Pioneers. An 53 Standorten und in 25 Fachbereichen halten sie gezielt Ausschau nach Verbesserungspotenzialen und stoßen entsprechende Maßnahmen an. Die Green Pioneers schließen sich je nach Standort, Interesse und Know-how zu thematischen oder regionalen „Hubs“ zusammen. Sie wirken intern als Multiplikator*innen für den Wandel. Sie motivieren weitere Mitarbeitende zum Mitmachen durch Aktionen wie zum Beispiel eine Tauschbörse für Büromaterialien, Kleidertauschaktionen, Pflanz- und Müllsammelaktionen sowie eine unternehmensinterne Mitfahrzentrale. Im Rahmen der #GreenMagenta-Weeks im Mai 2021 haben die Green Pioneers unter anderem kurze Veranstaltungen zu den Themen „Umdenken & Umschalten – Auf der grünen Überholspur“ und „Forward to Net Zero – Sei #DABEI & spar CO2“ organisiert. Den „World CleanUp Day“ im September nutzte die Initiative zum Anlass für eine bundesweite Müllsammelaktion. Die bereits 2020 erstmals gestartete Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ wurde im Berichtsjahr fortgeführt und in unsere Mitarbeitenden-App img integriert – so wird das gemeinsame Sammeln von mit dem Rad zurückgelegten Kilometern vereinfacht. Auf Initiative der Green Pioneers wurden zudem im September 2021 an den ersten Telekom-Standorten Radservicestationen eingerichtet. Sie bieten eine Luftpumpe und Werkzeuge für kleinere Reparaturen vor Ort – inklusive einer digitalen, über einen QR-Code abrufbaren Anleitung.

Um das Engagement unserer Beschäftigten zu unterstützen, schaffen wir die notwendigen Freiräume – zum Beispiel im Rahmen von flexiblen, für alle Beschäftigten verfügbaren Arbeitsmodellen, wie beispielsweise „Jobvisits“. Dabei können unsere Mitarbeitenden neben ihrer Kerntätigkeit auch bereichsübergreifend Erfahrungen sammeln sowie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen. Zum Beispiel nutzen die Green Pioneers solche Möglichkeiten, um sich in Nachhaltigkeitsaktivitäten zu engagieren.

Grüne Mitarbeiternetzwerke in den Landesgesellschaften

Auch in den Landesgesellschaften der Deutschen Telekom AG gibt es zahlreiche Initiativen unserer Mitarbeitenden zum Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz:

T-Systems ITC Iberia (Spanien)
Die Ende 2019 von T-Systems ITC Iberia gegründete Community T-OGETHER hat Anfang 2020 ihre Arbeit aufgenommen. T-OGETHER ist eine Gruppe von Freiwilligen, die sich für die Förderung nachhaltiger Initiativen einsetzen. Im Zentrum dieser Community steht das „Executive Committee“. Dieses wird von einem internen, beratenden Ausschuss unterstützt, der sich aus 15 Expert*innen für Umwelt, Unternehmensverantwortung und Kommunikation zusammensetzt. Ziel von T-OGETHER ist es, Ideen zur Nachhaltigkeit im Einklang mit den ökologischen und sozialen Zielen des Unternehmens zu entwickeln und das Bewusstsein aller Mitarbeitenden für Umweltfragen zu schärfen. Die Mitglieder entwickeln Initiativen und schlagen sie der Unternehmensleitung vor. Sobald eine Initiative und ein Budget genehmigt wurden, veranlasst der Vorstand die Umsetzung. Im Berichtsjahr hat T-OGETHER sowohl Initiativen im Bereich #GoodMagenta als auch #GreenMagenta vorangetrieben. Dabei ging es unter anderem um CO2-Emissionen im Pendelverkehr und deren Reduzierung.

Deutsche Telekom IT Solutions Hungary (Ungarn)
In Ungarn beschäftigen sich sieben Expert*innen des „Sustainability Core Team“ damit, das Bewusstsein der Mitarbeitenden zu schärfen, um den Strom-, Wasser- und Papierverbrauch zu senken sowie eine effektivere Nutzung der Fahrzeugflotte und das Abfallrecycling zu fördern. Darüber hinaus setzt sich die „Green Activists Community“ mit über 90 Mitgliedern dafür ein, dass Mitarbeitende leichter mit ihren Kolleg*innen zu Umweltbelangen in Kontakt treten können – beispielsweise über eine entsprechende Seite in unserem internen sozialen Netzwerk YAM UNITED. Im Berichtsjahr wurde zudem eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Nachhaltigkeit gestartet; mehr als 700 Kolleg*innen waren daran beteiligt. Dabei standen jeden Monat andere Themen im Fokus – beispielsweise Ernährung, Abfallvermeidung, nachhaltige Mode oder Vielfalt.

Deutsche Telekom IT RUS und T-Systems RUS (Russland) 
Die „Think Green“-Community mit einem Kernteam aus sechs Mitarbeitenden setzt sich für die Reduktion von Plastik, für Recycling sowie für die Förderung einer „grünen Unternehmenskultur“ ein. Im Mai 2021 hat die Deutsche Telekom IT RUS durch Unterstützung der „Think Green“-Community an den #GreenMagenta-Wochen teilgenommen und vor Ort einige Workshops für ihre Mitarbeitenden zum Thema Nachhaltigkeit und umweltfreundlicher Lebensstil angeboten. Zudem haben sie zwei Müllsammelaktionen in Sankt Petersburg und Woronesch für die Mitarbeitenden und ihre Familien organisiert. Gemeinsam sammelten und sortierten die Teilnehmenden rund 700 Kilogramm Abfall und führten ihn dem Recycling zu. 

Magyar Telekom (Ungarn)
Als erstes Unternehmen in Ungarn führte Magyar Telekom im Jahr 2019 das „Community Solar Project“ ein. Im Rahmen des Projekts konnten 100 Mitarbeitende der Magyar Telekom für ein Jahr ein Solarpanel vom Unternehmen mieten. Als Belohnung für ihren Beitrag zu den Klimaschutzaktivitäten der Telekom erhielten die Spender*innen Leistungen wie einen zusätzlichen freien Tag. Die Solarmodule wurden auf dem Schulungsgebäude Magyar Telekom installiert; die erzeugte Energie wird vor Ort genutzt. Die Anlage deckt ein Viertel des Energieverbrauchs des Gebäudes ab. Im Jahr 2021 wurde das Projekt fortgeführt.

Zu weiteren Landesgesellschaften, die sich für eine nachhaltigere Unternehmenskultur einsetzen, gehören:

  • T-Mobile US (USA): In den USA gibt es eine Online-Community zum Thema Nachhaltigkeit. Hier diskutieren regelmäßig rund 70 Mitarbeitende und halten sich über die Umweltinitiativen von T-Mobile auf dem Laufenden. 
  • Magenta Telekom: In Österreich engagieren sich rund 25 Mitarbeitende in #GreenMagenta- und #GoodMagenta-Arbeitsgruppen.
  • T-Systems Limited (Großbritannien): Ein bereichsübergreifendes Team aus acht Mitarbeitenden überprüft, diskutiert und fördert Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen.
  • OTE Group (Griechenland): Die 2019 gegründeten „Green Ambassadors“ arbeiten daran, eine grüne Kultur zu schaffen, die Mitarbeitenden der OTE Group zu inspirieren, Ideen zu sammeln und über Projekte wie #ZEROPLASTIC und Recyclingprogramme zu informieren.
  • T-Systems do Brasil Ltda.: Das „T-Green Team“ bestehend aus 22 Mitarbeitenden engagiert sich für Recycling- und Spendenkampagnen sowie für die Kommunikation über Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Abfallvermeidung innerhalb und außerhalb des Unternehmens.
  • In anderen Landesgesellschaften wie T-Mobile Czech Republic, Hrvatski Telekom (Kroatien), T-Systems Mexico oder DT IT Solutions Slovakia (Slowakei) sind ebenfalls Mitarbeitergemeinschaften bereits aktiv oder befinden sich im Stadium der Gründung.

Um mehr über das Engagement ihrer Mitarbeitenden und die unternehmerische Verantwortung in den Landesgesellschaften zu erfahren, besuchen Sie bitte die Unternehmensprofile.

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