Unser Ansatz für mehr erneuerbare Energien

Unser Beitrag zu den SDG

Unser Ziel, bis Ende 2021 konzernweit unseren gesamten Strom und damit mehr als 90 Prozent unseres gesamten Energiebedarfs komplett aus erneuerbaren Energien zu beziehen, haben wir erreicht. Um diese Selbstverpflichtung zu betonen, haben wir uns der globalen Initiative RE100 angeschlossen. Ihr Ziel ist es, den Strombezug aus erneuerbaren Quellen voranzutreiben.

Dazu kaufen wir vermehrt Strom aus erneuerbaren Quellen direkt ein, erwerben entsprechende Herkunftsnachweise oder schließen – wie in den USA – spezielle Stromlieferverträge ab, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs). Ende 2021 haben wir konzernweit 23,1 Prozent unseres Stroms über solche PPAs bezogen. Wo es möglich und sinnvoll ist, investieren wir in eigene Anlagen zur Energieerzeugung, zum Beispiel Blockheizkraftwerke oder Photovoltaikanlagen.

Ende 2021 betrieben wir in Deutschland über 300 Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch mit einer Gesamtkapazität von rund 4 000 kWp (Kilowatt-Peak). Weitere fünf Anlagen aus unserem Bestand mit einer Gesamtkapazität von ca. 200 kWp speisen Energie in das öffentliche Netz ein (EEG-Anlagen). Im Jahr 2022 bauen wir unsere Eigenerzeugung weiter aus und nehmen 20 Photovoltaikanlagen in Betrieb, weitere sind bereits in Planung.

Mit dem ESG KPI imgErneuerbare Energien“ messen wir unsere Fortschritte. Darüber hinaus haben wir konzernweit gültige Parameter entwickelt, mit denen wir Stromeinkäufe in allen Landesgesellschaften in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte bewerten.

Seit 2019 erproben wir klimaneutrale Stromversorgung von Mobilfunk-Masten: Statt Dieselgeneratoren setzen wir Brennstoffzellen ein. Diese sind wirtschaftlich, geräuschlos, wartungsarm und durch den Einsatz von Bio-Methanol vor allem CO2-neutral. Im Berichtsjahr haben wir zudem Pilotprojekte zur autarken Energieversorgung von Mobilfunk-Standorten gestartet

ESG KPI „Erneuerbare Energien“ KPI

Der ESG KPI img „Erneuerbare Energien“ errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch. Seit 2021 decken wir unseren Stromverbrauch konzernweit zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und haben somit eines unserer Klimaziele erreicht.

Um unseren gesamten Energieverbrauch zu reduzieren, verbessern wir unsere Energieeffizienz und setzen Energiesparmaßnahmen um. Bei Strom decken wir den verbleibenden Bedarf aus erneuerbaren Energien. Unser Ziel ist es, die Eigenproduktion auszuweiten und den Anteil an Power Purchase Agreements (PPAs) weiter zu erhöhen. Ende 2021 haben wir konzernweit 23,1 Prozent unseres Stroms über PPAs bezogen. Auch wenn wir unseren Stromverbrauch bevorzugt über PPAs, eigene Energieerzeugung und Direktbezug decken, müssen wir aufgrund begrenzter Kapazitäten nach wie vor auf Herkunftsnachweise zurückgreifen. Diese bilden einen wichtigen Baustein, um unseren Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken und damit unser Klimaziel zu erreichen.

Der durchschnittliche Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien am Landesmix in allen Ländern, in denen die Deutsche Telekom aktiv ist, lag 2021 bei 25 Prozent. Der verbleibende Landesmix ist mittlerweile lediglich für die Deutsche Telekom in Deutschland relevant. Hier wird die gezahlte EEG-Umlage bei der Berechnung des Anteils an erneuerbarer Energie berücksichtigt.

Anteil erneuerbarer Energie am Stromverbrauch (in Prozent)

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative

  • GRI 302-1 (Energie)

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

  • Die wichtigsten Kennzahlen zur Messung und zum Management klimabezogener Chancen und Risiken

Erneuerbare Energien im Konzern KPI

Konzernweit decken wir unseren Stromverbrauch zu 100 Prozent aus erneuerbare Energien. Hierfür können alle europäischen Landesgesellschaften falls nötig auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 302-1 (Energie)

Erneuerbare Energien in den Landesgesellschaften KPI

Unser Beitrag zu den SDG

Im Berichtszeitraum haben alle Landesgesellschaften ihren Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt. Der Anteil erneuerbarer Energien lag bei den Landesgesellschaften durchschnittlich knapp 75 Prozent über dem jeweiligen Landesmixa). Bei der Anteilsbestimmung können die Landesgesellschaften auch den Erwerb von Zertifikaten (Herkunftsnachweis) sowie den Abschluss von Power Purchase Agreements (PPAs – speziellen Stromlieferverträgen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen.

Die Telekom in Deutschland bezieht ihren Strom im Rahmen eines grünen Tarifs. 59 Prozent stammen direkt aus erneuerbaren Energien. Der Rest wird durch Herkunftsnachweise, Power Purchase Agreements (PPA) sowie einen geringen Anteil an Eigenerzeugung abgedeckt.

T-Mobile US hat unser Konzernziel vorwiegend mit Windkraft, aber auch mit Sonnenenergie erreicht. Dazu hat die US-amerikanische Landesgesellschaft langfristige Verträge (1215 Jahre) mit Wind- und Solarparkbetreibern geschlossen. Das gibt den Betreibern der Parks Investitionssicherheit. Dank der PPAs wurden 2021 in den USA zwei neue Windparks in Betrieb genommen. Solche langfristigen Verträge zum Stromeinkauf streben wir auch in anderen Ländern an. Ende 2021 haben wir konzernweit bereits 23,1 Prozent unseres Stroms über PPAs bezogen.

Mit dem ESG KPI imgErneuerbare Energien“ messen wir unsere Fortschritte. Er errechnet sich aus dem Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch und wird hier für alle Landesgesellschaften dem Anteil erneuerbarer Energien im nationalen Strommix (Landesmix)a) gegenübergestellt.

Heinz-Gerd Peters

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Heinz-Gerd Peters

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD)

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