CR-Strategie

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind seit über zwei Jahrzehnten essenzielle Bestandteile unseres unternehmerischen Handelns. Unsere Kernunternehmensprozesse richten wir heute konsequent nachhaltig aus. Unser Selbstverständnis als verantwortungsvolles Unternehmen ist als Kernelement in unserer Konzernstrategie verankert. Wir verpflichten uns zu nachhaltigem Handeln entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette – und dazu, zur Lösung der ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen beizutragen.

Konzernstrategie „Leading European Telco“

Weitere Informationen zur Konzernstrategie finden Sie im Geschäftsbericht 2021.

Unsere CR-Mission

Unsere CR (Corporate Responsibility)-Strategie leitet sich aus der Konzernstrategie ab. Im Berichtsjahr haben wir die CR-Strategie weiterentwickelt. Die inhaltlichen Schwerpunkte gelten nach wie vor. Es hat sich jedoch gezeigt, dass sich die drei Handlungsfelder unserer Strategie, „Vernetztes Leben und Arbeiten – nachhaltige Lebensweise in der digitalen Welt ermöglichen“, „Teilhabe an der Informations- und Kommunikationsgesellschaft“ und „Klimafreundliche und ressourcenschonende Gesellschaft“, teilweise überschneiden. Vor allem der Aspekt eine „nachhaltige Lebensweise in der digitalen Welt ermöglichen“ kann nicht von den beiden anderen Handlungsfeldern getrennt betrachtet werden. An Bedeutung gewonnen hat in den letzten Jahren darüber hinaus das Thema der digitalen Verantwortung von Unternehmen. Deshalb haben wir unsere Handlungsfelder sprachlich angepasst und entsprechend ergänzt: „Klimaschutz & Ressourceneffizienz“, „Digitale Verantwortung“ und „Digitale Teilhabe“. Unterstützt von einer klaren Governance tragen alle drei Handlungsfelder dazu bei, eine nachhaltige Digitalisierung zu ermöglichen. Weitere wesentliche Themen unseres Nachhaltigkeitsmanagements sind unverändert „Datensicherheit und Datenschutz“, „Nachhaltige Lieferkette & Menschenrechte“, „Sustainable Finance“ sowie „Gesellschaftliches Engagement“ und „Verantwortungsvoller Arbeitgeber“. Darüber hinaus ist das Prinzip der verantwortungsvollen Unternehmensführung ein wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Um unser Engagement auch in der Kommunikation mit Stakeholder-Gruppen wie Mitarbeitenden oder Kund*innen noch besser zu positionieren, haben wir viele unserer CR-Themen im Berichtsjahr unter den Bezeichnungen #GreenMagenta und #GoodMagenta gebündelt. Diese beiden Kategorien nutzen wir auch zur Kennzeichnung von unseren Produkten und Initiativen, die Nachhaltigkeitsvorteile aufweisen. So erhöhen wir die Transparenz unserer CR-Kommunikation. Zusätzlich steigern wir auch für CR-Expert*innen die Transparenz, indem wir unsere CR-Strategie den ESG-Perspektiven zu ordnen.

Unsere CR-Handlungsfelder und Fokusthemen

Anhand unserer CR-Strategie bestimmen die Landesgesellschaften ihre eigenen Nachhaltigkeitsmaßnahmen. Um die strategische Steuerung und die operative Umsetzung unserer CR-Strategie im gesamten Konzern eng miteinander zu verzahnen, haben wir eine integrierte Organisationsstruktur geschaffen. Die Gesamtverantwortung für Nachhaltigkeit liegt beim Vorstand der Deutschen Telekom.

Melanie Kubin

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Melanie Kubin-Hardewig

 

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)
  • Prinzip 9 (Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien)
  • Prinzip 10 (Eintreten gegen alle Arten der Korruption einschließlich Erpressung und Korruption)

Nachhaltigkeitsziele in der Vorstandsvergütung

Um den Klimawandel einzudämmen, muss es gelingen, den Grundverbrauch an Energie bei gleichzeitigem Ausbau des Telekommunikationsnetzes mittelfristig mindestens stabil zu halten. Um dies zu erreichen, investieren wir in Energieeinsparmaßnahmen und -programme für alle Energieträger. Wir kommen unserer Verantwortung zum Klima- und Ressourcenschutz auch dadurch nach, dass wir mit verschiedenen Initiativen daran arbeiten, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Im Berichtsjahr haben wir unseren Klimazielen durch die Integration in die Vorstandsvergütung noch mehr Nachdruck verliehen. Der Vorstand wird seit dem Berichtsjahr dahingehend incentiviert, dass der Energieverbrauch mittelfristig mindestens stabil gehalten sowie der CO2-Ausstoß reduziert wird. Bemessungsgrundlage für die Zielerreichung sind die beiden ESG img KPIs „Energieverbrauch“ und „CO2-Ausstoß“ (Scope 1 und 2). Im Berichtsjahr ist der Energieverbrauch mit 13 323 GWh gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Der CO2-Ausstoß ist insbesondere durch den konzernweiten Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken und liegt bei 247 kt CO2e.

Corporate Digital Responsibility

Die Digitalisierung bietet viele Chancen: Sie schafft Potenziale für den Klima- und Ressourcenschutz, zum Beispiel über Innovationen, die Produkte energieeffizienter und langlebiger machen. Auch vereinfacht der digitale Wandel unsere Arbeitswelt, etwa durch Automatisierung, und er bereichert unseren persönlichen Alltag – beispielsweise mit veränderten Mobilitätslösungen oder komfortablen SmartHome-Funktionen. Wir können jederzeit von überall her auf unbegrenzte Informationen zugreifen und nie zuvor konnten wir uns so einfach über Grenzen hinweg austauschen und organisieren.

Tagtäglich erleben wir, dass sich unsere Welt immer schneller verändert. Computer und Künstliche Intelligenz sind längst unverzichtbar in unserem Alltag geworden. Meist unterstützen sie uns unbemerkt. Dies ist der Anfang einer Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist – und die wir auch nicht aufhalten wollen. Bei aller Begeisterung sollten wir jedoch nicht blind in die digitale Zukunft steuern, sondern eine klare Richtung und verbindliche Rahmenbedingungen vorgeben. Als Deutsche Telekom setzen wir uns für eine menschen- und wertorientierte Digitalisierung ein. „Corporate Digital Responsibility“ (CDR) steht für den verantwortungsbewussten Umgang mit den Chancen und Risiken der digitalen Transformation. Ziel unserer Aktivitäten im Bereich CDR ist einerseits das Abwenden von negativen Auswirkungen und andererseits die positive Mitgestaltung der Digitalisierung. 

Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Unternehmensbereiche decken wir CDR in allen Facetten ab.

So achten wir sorgfältig darauf, dass die personenbezogenen Daten unserer Kund*innen transparent und verantwortungsbewusst verarbeitet und die Privatsphäre sowie die Sicherheit Einzelner dabei nicht gefährdet werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Veröffentlichungen zum Thema Datenschutz, in unserem Statusreport Datenschutz sowie in unserem Transparenzbericht. In unseren Leitlinien für einen ethischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) haben wir zudem festgehalten, wie wir verantwortungsvoll mit KI bei unseren Produkten und Services umgehen.

Digitale Teilhabe ist ein Kernthema unseres Engagements. Wir treten dafür ein, dass alle Menschen gleichberechtigt in der digitalen Gesellschaft dabei sein können. Im Fokus stehen für uns einerseits der technische Zugang zu schnellen Netzen („Access“), außerdem Tarife und Endgeräte für jedes Budget („Affordability“) sowie die Fähigkeit und Motivation zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien („Ability“). Für viele Menschen ist es nicht einfach, mit Medien umzugehen, was eine Hürde zur digitalen Teilhabe darstellt. Durch vielfältige Projekte und Maßnahmen setzen wir uns für mehr Medien- und Demokratiekompetenz ein. Zum Beispiel fördern wir mit unseren Initiativen „Teachtoday“ und „SCROLLER“ die Medienkompetenz von Kindern oder setzen uns gemeinsam mit der BAGSO (Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen) dafür ein, dass Senior*innen in der digitalen Welt zurechtkommen. Unser Ratgeber „Sicher digital“ bietet zehn Regeln für digitale Sicherheit.

Die Wahrung der Menschenrechte wie der Schutz vor Diskriminierung, Recht auf Privatsphäre, Recht auf Online-Sicherheit und Schutz der Meinungsfreiheit sind wesentlich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Digitalisierung. Wir achten sorgfältig darauf, dass die personenbezogenen Daten unserer Kund*innen auf transparente und verantwortungsbewusste Weise verarbeitet und die Privatsphäre und Sicherheit der Einzelnen dabei nicht gefährdet werden. Die Verpflichtung zur Achtung der Menschenrechte ist in unseren grundlegenden Regelwerken verankert. Sie gilt nicht nur unternehmensintern, sondern gleichermaßen für unsere Geschäftspartner und unsere circa 20 000 Lieferanten in über 80 Ländern. Sie nehmen wir ausdrücklich mit in die Verantwortung, um so die Achtung der Menschenrechte auch in unserem Einflussbereich außerhalb des Telekom-Konzerns zu gewährleisten.

Auch für die Umwelt und das Klima ist digitale Verantwortung relevant. Durch die Entwicklung innovativer und nachhaltiger Produkte ermöglichen wir unseren Kund*innen, CO2-Emissionen einzusparen und so zum Klimaschutz beizutragen. Wir helfen ihnen dabei, nachhaltige Lösungen zu finden, indem wir Produkte und Services durch unser #GreenMagenta-Label und mobile Endgeräte über das Eco Rating als umwelt- beziehungsweise klimafreundlich ausweisen. Auch unsere „Smart Innovations“ leisten einen ökologischen Beitrag für die Gesellschaft. Gleichzeitig benötigt die Netzinfrastruktur im Hintergrund Energie. Damit dies keine negativen Auswirkungen auf das Klima hat, nutzen wir für den Betrieb unserer Netzinfrastruktur 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien und arbeiten kontinuierlich an der Verbesserung unserer Energieeffizienz. Wir wirken stetig darauf hin, unseren Einfluss auf die Umwelt zu verringern. Unser Umweltprogramm #GreenMagenta umfasst ehrgeizige Klimaziele und Maßnahmen zur Ressourcenschonung.

Besonders in den letzten zwei pandemiegeprägten Jahren hat die Welt festgestellt, dass die Digitalisierung neue Möglichkeiten und Wege des Arbeitens schaffen kann. Wir gestalten die digitale Transformation in der Arbeitswelt verantwortungsvoll mit und unterstützen unsere Mitarbeitenden bei der Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen. Die digitalen Kompetenzen unserer Mitarbeitenden stärken wir unter anderem mithilfe der Weiterbildungsinitiative „youlearn“. In unserem „Manifest der agilen Arbeit“ haben wir uns mit dem Konzernbetriebsrat auf Leitplanken für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt verständigt.

Unser Selbstverständnis für digitale Verantwortung
Die technologische Entwicklung muss sich stärker an Werten orientieren und wir sehen uns in der Verantwortung, Ethik in Technologien zu implementieren und für alle verfügbar zu machen. Unser Verständnis zum weitreichenden Themenfeld digitaler Verantwortung haben wir in unserem „Corporate Digital Responsibility“-Rahmenwerk niedergeschrieben, das im Jahr 2022 veröffentlicht wird. Dort stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt unseres Anspruchs, Verantwortung auch digital zu leben. Kern des Rahmenwerks ist unser sogenanntes "Haus der Digitalen Verantwortung", bei dem sich alles um menschenzentrierte Technologie dreht.

Das Haus der Digitalen Verantwortung

Unser Rahmenwerk und das Haus der Digitalen Verantwortung beruhen auf unseren Leitlinien und unseren Prinzipien. Das Fundament bildet das Handeln im Einklang mit Recht und Gesetzen, Menschenrechten sowie Kultur und Werten. Darüber befinden sich die Handlungsfelder Digitale Ethik, Digitale Teilhabe, Zukunft der Arbeit sowie Klima- und Ressourcenschutz – sie dienen als Orientierungshilfe für unsere Aktivitäten. All dies steht wiederum unter dem Dach der uns stets begleitenden Prinzipien Datenschutz und Sicherheit sowie Transparenz und Dialog.

Über unser eigenes Unternehmen hinaus engagieren wir uns in verschiedenen Bündnissen und Partnerschaften wie dem BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft), dem branchenübergreifenden Wirtschaftsnetzwerk econsense oder auch der Charta für digitale Vernetzung. Außerdem sind wir Mitglied der „Corporate Digital Responsibility“-Initiative des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz. Im April 2021 haben wir den CDR-Kodex der Initiative unterzeichnet und uns damit zur Einhaltung konkreter Prinzipien bekannt sowie zur regelmäßigen Veröffentlichung eines Fortschrittsberichts verpflichtet. Die erste Veröffentlichung ist für Juni 2022 vorgesehen.

Annette Reuter

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Annette Reuter

CR-Controlling: Nachhaltigkeit messen und steuern

„Environmental, Social und Governance (ESG img)“-Daten dokumentieren wir mithilfe eines IT-basierten Datenerfassungssystems. Es unterstützt einheitliche und verbindliche Abläufe auf Konzern- und Landesebene und ermöglicht konzerninterne Vergleiche („Benchmarks“).

Wir nutzen diese Daten vor allem, um relevante Kennzahlen und speziell unsere ESG KPIs (Key Performance Indikatoren) zu berechnen: Mit ihnen messen und steuern wir konzernweit unsere CR-Leistung. Unser CR-Controlling stellt sicher, dass wir ESG-Daten und -Kennzahlen zeitgerecht und transparent erfassen sowie im vorliegenden „Steuerung & Fakten“-Bereich und im interaktiven Kennzahlentool dieses CR-Berichts vorlegen können.

Nachhaltigkeit hat in den vergangenen Jahren stetig an Relevanz für die strategische Unternehmensentwicklung gewonnen. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass „Verantwortung leben“ seit 2019 ein grundlegendes Element unserer Konzernstrategie ist. Seit 2021 fließt zudem die Entwicklung der Energie- und CO2e-Emissionskennzahlen in die Berechnung der Vorstandsvergütung ein. Dies war ein wesentlicher Grund, warum wir im Berichtsjahr das CR-Controlling als strategisch relevanten Prozess in das Interne Kontrollsystem (IKS) aufgenommen haben. Die für das CR-Controlling definierten IKS-Prinzipien zielen auf eine hohe Datenqualität, Termintreue und Transparenz des Prozesses sowie konzernweite Kohärenz der Kennzahlen ab. Für die kommenden Jahre planen wir die Einführung von sogenannten Transaktionskontrollen. Diese werden in den wesentlichen Landesgesellschaften die interne Prüfung der Prozesse rund um den Energieverbrauch und den Erwerb von Zertifikaten für erneuerbare Energien sowie CO2 Emissionen noch vertiefen. 

Auf Basis interner und externer Anforderungen entwickeln wir unser Kennzahlensystem stetig weiter. 2021 haben wir neue Kennzahlen zu den Themen Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft aufgenommen, um die Fortschritte aus dem „#GreenMagenta-Program“ transparent zu messen und zu kommunizieren. 

Außerdem haben wir die KPIs für unser gesellschaftliches Engagement überarbeitet.

Silke Thomas

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Silke Thomas

Unsere Steuerungsinstrumente: ESG Key Performance Indikatoren

ESG img KPIs (Key Performance Indikatoren) dienen als Steuerungsinstrumente für unsere CR-Aktivitäten. Aufgrund ihrer hohen Relevanz veröffentlichen wir sie auch in der zusammengefassten nichtfinanziellen Erklärung in unserem Geschäftsbericht.
Die Landesgesellschaften tragen zur Erhebung der konzernweiten ESG KPIs bei, indem sie selbst CR-Daten erfassen. Diese Landesgesellschaften repräsentieren 99 Prozent des Konzernumsatzes.

Im Sinne einer integrierten Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung bilden die KPIs alle sechs Kapitalarten ab (siehe Grafik).

img img

Silke Thomas

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Silke Thomas

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 102-11 (Allgemeine Standardangaben)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)
  • Prinzip 9 (Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien)

Aktuelle Entwicklung unserer ESG KPIs

Positive Entwicklung Positive Entwicklung
Unwesentliche Veränderung Unwesentliche Veränderung
Negative Entwicklung Negative Entwicklung

Entwicklung unserer ESG KPIs ohne konkretes Ziel Entwicklung unserer ESG KPIs ohne konkretes Ziel

Positive Entwicklung Positive Entwicklung Positive Entwicklung Entwicklung unserer ESG KPIs im Verhältnis zu gesetzten Zielen

Ökonomisch

2018
2019
2020
2021

ESG KPI „Nachhaltiges Investment“ (% T-Aktien, die von SRI-Investoren gehalten werden)

21,0
21,0
22,0
22,0

ESG KPI „CDP Supply Chain Program“ (% der Abdeckung des Einkaufsvolumens bei Lieferanten vom Supply Chain Program)

71
63
70
72

ESG KPI „Einkaufsvolumen ohne CR-Risiko“ (% des Einkaufsvolumens von geprüften direkten Geschäftspartnern)

k.A.
k.A.
99,6
99,7

k.A.
k.A.
62
60

ESG KPI „Anteil Umsatz mit Nachhaltigkeitsbezug“ (% des Umsatzes mit Produkten und Diensten, die Nachhaltigkeitsvorteile bieten)

42,0
43,0
44,0
42,0

Ökologisch

2018
2019
2020
2021

ESG KPI „Energy Intensity“ (Energieverbrauch in MWh*1000 / Gesamt IP-Datenvolumen in Terabyte)

163 a)
119 a)
119 a)
102 a)

ESG KPI „Carbon Intensity“ (CO2 Emissionen in t CO2e*1000 / Gesamt IP-Datenvolumen in Terabyte)

41 a)
23 a)
23 a)
a)

ESG KPI „Erneuerbare Energien“ (Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch)

51,9
64,1
58,3
100

ESG KPI „PUE“ (Power Usage Effectiveness)

1,56
1,56
1,50
1,49

ESG KPI „Enablement Faktor“ (Das Verhältnis zwischen CO2 –Einsparungen, die durch Nutzung unserer Produkte und Services ermöglicht werden, zu den CO2-Emissionen unserer eigenen Geschäftstätigkeit (Scope 1-3) für den Konzern DT in Deutschland)

1,85 b)
2,44 b)
7,05 b)
4,8 b)

ESG KPI „Rücknahme Mobilgeräte“ (Anteil zurückgenommene mobile Endgeräte in Prozent)

3,5
3,6
4,6
3,9

ESG KPI „Rücknahme CPEs“ (Anteil zurückgenommene CPEs in Prozent)

k.A.
k.A.
k.A.
33,6
a) Der Wert bezieht sich auf den Konzern EU + T-Mobile US
b) Der Wert bezieht sich auf den Konzern DT in Deutschland.

Sozial

2018
2019
2020
2021

ESG KPI „Community Contribution“ (Finanziell, personell und in Sachmitteln geleistetes Engagement der Deutschen Telekom bewertet in Mio. €)

k.A.
k.A.
k.A.
312

ESG KPI „Beneficiaries - Focus Topics“ (Anzahl der Engagierten sowie als Zielgruppe erreichten Menschen, die an gesellschaftlichen Maßnahmen der Deutschen Telekom partizipieren in Mio.)

k.A.
k.A.
k.A.
28

ESG KPI „Reach“ (Anzahl der erreichten Personen und Medienkontakte in Mio.)

k.A.
k.A.
k.A.
968

ESG KPI „Mitarbeiterzufriedenheit CR“ (Identifikation der Mitarbeiter mit CR-Engagement der Deutschen Telekom in %, Basis: Befragung 2019)

77
84 
Kennzahlen Tool

Unser interaktives Kennzahlen-Tool ermöglicht den Vergleich und die Analyse der wichtigsten Kennzahlen unserer Landesgesellschaften.

Geschäftstätigkeit und Organisation

Die Beschreibung unserer Geschäftstätigkeit finden Sie auf unserer Website und ausführliche Informationen zur Geschäftsentwicklung im Geschäftsbericht 2021.

Unser Konzern ist in fünf operative Segmente gegliedert.

Grafik: Organisationsstruktur

Wir sind überzeugt, dass wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte miteinander vereinbar sind. In allen Stufen unserer Wertschöpfungskette wollen wir positiv zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Vereinfachte Darstellung der Wertschöpfungskette der Deutschen Telekom

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 102-1, GRI 102-2, GRI 102-6, GRI 102-7, GRI 102-18, GRI 102-1, GRI 102-20 (Allgemeine Standardangaben)

Aktuelle CR-Organisationsstruktur

Die Verantwortung für CR (Corporate Responsibility) trägt der Gesamtvorstand: Er diskutiert und entscheidet über wichtige CR-Angelegenheiten. Der Bereich Group Corporate Responsibility (GCR) erarbeitet konzernweite Richt- und Leitlinien mit dem Ziel, die Unternehmenskultur im Hinblick auf nachhaltige Innovation und gesellschaftliche Verantwortung stetig weiterzuentwickeln. GCR ist zum 1. Januar 2022 aus dem Vorstandsbereich Personal und Recht in den Bereich des Vorstandsvorsitzenden gewechselt. Mit diesem Schritt und der Aufnahme von ESG-Zielen in die Vorstandsvergütung unterstreichen wir einmal mehr die hohe Relevanz des Themas Corporate Responsibility für unseren Konzern. 

Mit diesem Wechsel übergibt die CR-Chefin Birgit Klesper nach 13 Jahren in dieser Rolle den Bereich an Michael Hagspihl. Birgit Klesper hat wichtige Meilensteine für die Verankerung und den Stellenwert von CR gesetzt – von der Entwicklung der CR-Strategie bis zur Einbindung von „Verantwortung leben“ in die Konzernstrategie. Dass die Telekom heute auf einem guten Weg zur Leading Sustainable Telco ist, zeigen zahlreiche Erfolge wie die Folgenden:, Als drittbestes Telekommunikationsunternehmen weltweit und als bestes in Europa sind wir im Dow Jones Sustainability Index img gelistet., Wir sind zum sechsten Mal in Folge für unser Engagement im Kampf gegen den Klimawandel in die Climate „A List“ von CDP img aufgenommen worden. Unsere Haltung gegen Hass, Diskriminierung und Fake News im Netz und die damit verbundenen Aktivitäten erhielt nicht nur hohe mediale Aufmerksamkeit, sondern wurde insgesamt sehr positiv bewertet. Birgit Klesper ist zum 1. Januar 2022 in den Ruhestand gegangen. Um zwischen den Verantwortlichen für CR und für unser Kerngeschäft den direkten Austausch sicherzustellen, wird GCR vom CR-Board beraten. Dieses Gremium setzt sich aus den Leitenden wesentlicher Konzernbereiche zusammen.

Für die Umsetzung unserer CR-Strategie sind die Geschäftsführungen der jeweiligen Geschäftseinheiten und Landesgesellschaften verantwortlich. Um ihre Aufgaben zu koordinieren und voneinander zu lernen, arbeiten sie im internationalen CR-Manager-Netzwerk unter der Leitung von GCR zusammen. Im Berichtsjahr umfasste das Netzwerk mehr als 100 CR-Manager*innen aus 34 Gesellschaften in 20 Ländern. Im internationalen CR-Manager-Netzwerk werden regelmäßig Best-Practices ausgetauscht und neue Herausforderungen diskutiert. Auf der Agenda der regelmäßigen virtuellen Treffen standen im Jahr 2021 unter anderem der europäische Green Deal oder das Thema Wirkungsmessung.

In unserer CR-Richtlinie img sind die Eckpfeiler unseres Nachhaltigkeitsmanagements für alle Konzerneinheiten formal und verbindlich festgeschrieben. Seit 2017 haben wir die CR-Richtlinie auch in einem Großteil der europäischen Landesgesellschaften erfolgreich eingeführt.

Melanie Kubin

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Melanie Kubin-Hardewig

 

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 102-20 (Allgemeine Standardangaben)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt
  • Prinzip 9 (Entwicklung und Verbreitung umweltfreundlicher Technologien)

CR-Programm 2021: Ziele, Maßnahmen und Termine

Im CR-Programm definieren wir Ziele und berichten über unsere Fortschritte bei ihrer Umsetzung. Im Berichtsjahr haben wir das CR-Programm erneut entlang der vier Säulen unseres „Steuerung & Fakten“-Bereichs orientiert – Strategie, Wirtschaft, Umwelt und Soziales.

Risiko- und Chancenmanagement

Zu einem umfassenden Risiko- und Chancenmanagement gehört für uns auch, Chancen und Risiken zu berücksichtigen, die sich aus ökologischen oder sozialen Aspekten beziehungsweise aus der Führung unseres Unternehmens (Environment, Social und Governance – ESG img) ergeben. Um zu ermitteln, welche aktuellen und potenziellen ESG-Risiken und -Chancen für die Telekom wichtig sind, binden wir relevante Stakeholder img aktiv und systematisch ein. Zudem engagieren wir uns in verschiedenen Arbeitsgruppen und Gremien. Wir verfolgen ESG-Themen kontinuierlich und ermitteln die Positionen unserer Stakeholder zu diesen Themen systematisch.

Wichtige Instrumente dafür sind:

  • Unser Risikomanagementsystem, das systematisch relevante Risiken identifiziert, bewertet und bearbeitet
  • Unsere (jährliche) Bewertung neu entstehender Risiken (Emerging Risks), die einen Überblick über neue und langfristige Entwicklungen externer Risiken bietet
  • Unsere Mitarbeit in Arbeitsgruppen und Gremien zahlreicher nationaler und internationaler Unternehmens- und Sozialverbände (wie zum Beispiel GeSI img, BDI, Bitkom, econsense und BAGSO)
  • Von uns organisierte Stakeholder-Dialogformate
  • Unsere verschiedenen Publikationen, wie Pressespiegel und Newsletter
  • Unsere interne Compliance-Bewertung, bei der auch die wichtigsten Nachhaltigkeitsrisiken betrachtet werden
  • Unseren jährlichen Wesentlichkeitsprozess haben wir im Berichtsjahr weiterentwickelt, indem wir auf Basis der Wesentlichkeitsanalyse Nachhaltigkeitschancen und -risiken identifiziert und bewertet haben

In unserem Geschäftsbericht informieren wir über folgende Themen, die wir als wesentlich für unser Risiko- und Chancenmanagement festgelegt haben:

Wir begrüßen darüber hinaus die hinter der „Task Force on Climate-related Financial Disclosures“ (TCFD img) stehenden Ziele und bemühen uns aktiv um deren Umsetzung. So unterziehen wir neben physischen Risiken nun auch transitorische Risiken (Bedrohungen, die durch plötzliche Anpassungen von Wirtschaftszweigen an den Klimawandel entstehen) einer ausführlichen Analyse. Detaillierte Informationen zum Thema TCFD finden Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 102-11 (Allgemeine Standardsangaben)
  • GRI 102-15 (Allgemeine Standardangaben)

Global Compact

  • Prinzip 7 (Unterstützung eines vorsorgenden Ansatzes im Umgang mit Umweltproblemen)
  • Prinzip 10 (Eintreten gegen alle Arten der Korruption einschließlich Erpressung und Korruption)

 

Neu entstehende Risiken

Für jedes Unternehmen besteht die Notwendigkeit, langfristige Risiken, die in der Zukunft auftreten könnten, vorherzusehen und sich darauf vorzubereiten. Obwohl diese Risiken schwer zu identifizieren sind, können sie einen erheblichen Einfluss haben. Daher ist es notwendig, solche negativen Ereignisse frühzeitig und effektiv zu erkennen, zu bewerten und Strategien zur Risikominderung zu entwickeln, um unser Unternehmen und unsere Kund*innen vor solchen Risiken zu schützen. Die umfassende Berücksichtigung von sogenannten Emerging Risks der Deutschen Telekom ist Teil unseres Risikomanagementsystems, das relevante Risiken und Chancen systematisch identifiziert, bewertet und steuert.

Diese „Emerging Risks“ werden in die Kategorien politische, wirtschaftliche, soziale, technologische, ökologische und regulatorische/rechtliche Ereignisse eingeteilt. Als Bewertungsfaktoren werden die Änderungsgeschwindigkeit und Neuartigkeit des Risikos sowie die Relevanz für unsere Branche und unser Geschäft in den kommenden Jahren berücksichtigt.

Die folgenden aufkommenden Risiken sind auf dem Vormarsch:

Technologische Risiken
Die Cyberkriminalität nimmt drastisch zu. Die digitale Transformation, die zunehmende Verwendung von Geräten (wie Computer oder Smartphones), maschinelles Lernen und andere Anwendungen mit exponentiell steigender Rechenleistung entwickeln sich weiterhin schneller als der aktuelle Sicherheitsschutz. Da die Zahl der möglichen Angriffspunkte in Unternehmen wächst und Cyberkriminalität immer lukrativer wird, wird die Zahl der Cyberangriffe weiter steigen.

Zu den Risiken gehört, dass Hacker*innen Ransomware einsetzen, die den Zugriff auf Daten und wichtige Systeme blockieren kann (entweder durch das Ausnutzen von Sicherheitslücken in den Netzwerken von Unternehmen oder durch Phishing-E-Mails, um Anmeldedaten abzugreifen und sich Zugang zu verschaffen). KI-gestützte Cyberangriffe werden immer autonomer und selbstverbreitend, da sie die Netzwerkumgebung des Ziels auskundschaften, anstatt sich auf bekannte oder allgemeine Schwachstellen zu verlassen.

Zu den aktuellen Abhilfemaßnahmen gehören die Etablierung einer robusteren IT-Kontrollumgebung, um die Prävention gegen häufige Angriffe zu erhöhen; der Einsatz von maschinellen Lerntechniken (Künstliche Intelligenz zur Erkennung des Eindringens in Netzwerke) und starke, effektive Reaktionsfähigkeiten zur Abwehr erkannter Angriffe; die Verbesserung der Malware-Erkennung und die sichere Benutzerauthentifizierung sowie die Schärfung des Cyber-Bewusstseins, um potenzielle Cyberverletzungen zu reduzieren.

Umweltrisiken
Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, schwere Stürme, Hagel, Hitzewellen, Waldbrände, Wirbelstürme und Erdbeben treten immer häufiger auf. Die physikalischen Auswirkungen unseres sich verändernden Klimas führen zu einer Erwärmung der Ozeane, einer Zunahme von Hitze und Feuchtigkeit und einem Anstieg der durchschnittlichen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Daher werden sich diese extremen Wetterszenarien in Zukunft wahrscheinlich verstärken.

Wenn mehr Naturkatastrophen auftreten, werden bestimmte Gebiete anfälliger für Überschwemmungen, Stürme oder Hitze. Dadurch könnte sich die Anzahl der Netzausfälle unserer Netzinfrastruktur (direkte Schäden) erhöhen oder die entsprechende Versorgung mit Strom oder Wasser (indirekte Schäden) beeinträchtigt werden. Dies wiederum könnte zu Umsatzeinbußen oder geringerer Kundenzufriedenheit führen.

Zu den Maßnahmen zur Reduzierung solcher Netzausfälle gehört die Analyse vergangener und die Vorhersage möglicher zukünftiger Katastrophen, um Schwachstellen in Bereichen zu identifizieren, die anfälliger für stärkere und häufigere Katastrophen sind. Identifizierte Schwachstellen in unseren Netzwerken würden aufgerüstet werden, um die Robustheit gegen solche Katastrophen zu erhöhen. Darüber hinaus gibt es detaillierte Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Pläne für den Fall, dass solche Ereignisse eintreten sollten.

Wirtschaftliche Risiken
Eine Pandemie lässt sich nicht vorhersagen, aber historische Daten zeigen, dass in den letzten Jahrzehnten regionale und globale Pandemien immer häufiger aufgetreten sind. Eine neue Pandemie kann das Wirtschaftswachstum weltweit drastisch reduzieren und sich auf mehrere Branchen, Lieferketten und die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten, auswirken.

Damit verbundene Risiken könnten höhere Zahlungsverzögerungen und Zahlungsausfälle unserer Geschäfts- und Privatkund*innen sein, die unsere Forderungsausfälle erhöhen. Mögliche öffentliche Beschränkungen würden Geschäfte zur Schließung zwingen und Reisebeschränkungen könnten unser Kundenwachstum und das Volumen des Roaming-Verkehrs verringern. Zusätzlich könnten Unternehmen ihre IT-Bestellungen reduzieren. Die Beschränkung sozialer Kontakte und Distanzunterricht könnten die Gesamteffizienz senken oder im Falle einer schweren Pandemie unsere Belegschaft vorübergehend oder sogar dauerhaft reduzieren. All dies könnte wiederum zu einem Umsatzrückgang führen.

Unser Konzernlagezentrum img überwacht jegliche Entwicklungen einer eventuell auftretenden Pandemie. Als Teil unseres Krisenmanagements kommuniziert es Pandemierichtlinien und stellt Hygiene- und Sicherheitsausstattungen für alle Geschäfte, Büros und Infrastrukturstandorte bereit, um Kund*innen und Mitarbeitende zu schützen. Zu den weiteren konzernweiten Maßnahmen zur Eindämmung einer Pandemie gehören das Hochfahren und die Stabilisierung unserer Netzwerke, um sicherzustellen, dass unser Netzwerk zusätzliche Spitzen im Sprach- und Datenverkehr bewältigen kann. Um die Ausbreitung eines möglichen Ausbruchs zu minimieren, können Mitarbeitende von zu Hause arbeiten und unsere Vertriebs- und Service-Teams können umdisponieren, um veränderten Anforderungen gerecht zu werden. Weitere Details zu unseren vielfältigen Maßnahmen finden Sie hier.

Werte und Leitlinien

Verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln (Corporate Responsibility, CR) beruht auf gemeinsamen Werten. Um unsere Unternehmenskultur zu festigen, vermitteln wir allen Beschäftigten unsere grundlegenden Werte in verbindlichen Leitlinien (Guiding Principles). Mit verschiedenen Maßnahmen, zum Beispiel Überprüfungen und Aktualisierungen sowie dem jährlichen „Tag der Leitlinien“, vergegenwärtigen wir uns diese Werte immer wieder und verankern sie so im Arbeitsalltag. Mit Erfolg: Laut unserer Pulsbefragung im November 2021 haben 79 Prozent unserer Mitarbeitenden den Eindruck, dass die Leitlinien in der täglichen Arbeit gelebt werden (Vorjahr: 80 Prozent). Unter unseren leitenden Mitarbeitenden haben dem sogar mit 89 Prozent zugestimmt.

Zudem stellen wir mit unserem Verhaltenskodex (Code of Conduct) und der Grundsatzerklärung „Menschenrechtskodex & Soziale Grundsätze“ sowie dem Supplier Code of Conduct sicher, dass sich alle Menschen in unserem Konzern und bei unseren Partnern verantwortungsvoll verhalten. Darauf basiert unter anderem auch unser Compliance-Management – es gewährleistet, dass unser Unternehmenshandeln rechtmäßig ist. Außerdem verankern wir mit dem Kodex und der Erklärung ethische Normen und insbesondere den Schutz der Menschenrechte im gesamten Konzern.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 102-12 (Allgemeine Standardangaben)
  • GRI 102-16 (Allgemeine Standardangaben)

 

Global Compact

  • Prinzip 1 (Unterstützung und Respektierung der internationalen Menschenrechte)
  • Prinzip 2 (Keine Beteiligung des Unternehmens an Menschenrechtsverletzungen)
  • Prinzip 3 (Wahrung der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Kollektivverhandlung)
  • Prinzip 4 (Beseitigung aller Formen von Zwangsarbeit)
  • Prinzip 5 (Abschaffung der Kinderarbeit)
  • Prinzip 6 (Beseitigung von Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung)
  • Prinzip 8 (Ergreifen von Initiativen für ein größeres Verantwortungsbewusstsein für die Umwelt)

Zertifiziertes Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagement: Fast alle Arbeitsplätze abgedeckt

Unser integriertes Managementsystem für Gesundheit, Sicherheit und Umwelt (Health, Safety and Environment, HSE img) trägt auf Konzernebene dazu bei, Nachhaltigkeit in allen Geschäftsprozessen und im Alltag unserer Mitarbeitenden zu verankern.

Es hilft uns, unsere Prozesse in den genannten Bereichen systematisch zu planen, umzusetzen und zu verbessern. So fördert es die Gesundheit unserer Beschäftigten und wirkt sich außerdem positiv auf ihre Arbeitsleistung aus. Zudem hilft es uns, an Ausschreibungsprozessen für neue Projekte teilzunehmen, bei denen potenzielle gewerbliche Kunden HSE-Zertifikate von ihren Lieferanten verlangen.

Unser HSE-Managementsystem auf Konzernebene verfügt über ein Dachzertifikat gemäß den internationalen Standards ISO 45001 (ehemals OHSAS 18001 img) für Arbeits- und Gesundheitsschutz und ISO 14001 img für Umweltmanagement. Bei einigen unserer Einheiten deckt es auch den internationalen Standard ISO 9001 img für Qualitätsmanagement ab.

Für manche der Landesgesellschaften gilt das Dachzertifikat nicht, da bei ihnen eigene Zertifizierungen bestehen, die teilweise noch umfassender sind. Dies ist beispielsweise in Griechenland der Fall: Die OTE Group verfügt über ein eigenes integriertes Managementsystem. Es deckt neben den oben genannten Standards die internationalen Standards ISO 50001 img für Energiemanagement und ISO 27001 für Datensicherheit ab.

Alle unsere Beschäftigten in Deutschland sind an einem Arbeitsplatz tätig, der nach ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert ist. Bis Ende 2021 haben wir die Abdeckung konzernweit weiter erhöht. So konnten wir drei weitere Standorte von T-Systems ITC Iberia, einen weiteren Standort von Deutsche Telekom Global Business Solutions Iberia und einen Standort der Deutschen Telekom Security ISO 45001-zertifizieren lassen. Hinzu kam eine weitere ISO 45001-Zertifizierung bei der Deutschen Telekom Security GmbH. Damit decken wir international 98 Prozent unserer Beschäftigten ab.

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