Unser Ansatz für Gesundheit und Arbeitssicherheit

Unser Beitrag zu den SDG

Wir nehmen unsere Verpflichtung, für die Gesundheit und Sicherheit unserer Beschäftigten zu sorgen, sehr ernst. Die übergeordnete Verantwortung für Arbeitssicherheit sowie Gesundheits- und Umweltschutz trägt der Vorstand. Unsere Maßnahmen zur „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ bündeln und steuern wir auf Konzernebene; vor Ort sind Health & Safety Manager (H&S-Manager) dafür verantwortlich, sie umzusetzen. Die allgemeinen Verantwortlichkeiten, Aufgaben und Maßnahmen des Gesundheits- und Sicherheitsmanagements haben wir im Managementsystem-Handbuch für Qualität, Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz festgeschrieben. Es dient dazu, unsere Managementsysteme konzernweit zu vereinheitlichen und gezielt auszurichten.

Der Arbeitsschutz (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz) ist über zertifizierte Managementsysteme sowie entsprechende Leit- und Richtlinien fest in unseren Strukturen verankert. Wir richten uns dabei an der Norm ISO 45001 aus: Als eines der ersten DAX-Unternehmen haben wir im Jahr 2018 unser H&S-Managementsystem danach zertifizieren lassen. Zuvor lag bereits seit 2011 die Zertifizierung für OHSAS 18001 img vor. Im Jahr 2021 haben wir die Audits img für die Rezertifizierungen nach ISO 45001, ISO 14001 img und ISO 9001 img erfolgreich absolviert. Damit sind die Dachzertifikate der Deutsche Telekom AG für Qualität, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Umweltschutz für die nächsten drei Jahre gültig; sie decken sowohl nationale als auch internationale Telekom-Standorte ab (ISO 9001: 18 Standorte; ISO 14001: 91 Standorte; ISO 45001: 83 Standorte). Die Zertifikate bescheinigen, dass wir systematische Verfahren und Prozesse betreiben, die den Schutz der Arbeitnehmer*innen und der Umwelt sicherstellen und kontinuierlich verbessern.

Mit zielgruppenspezifischen Maßnahmen und breit angelegten Angeboten fördern wir konzernweit das Gesundheitsbewusstsein und die Gesundheitskompetenz unserer Beschäftigten. Zugleich legen wir höchsten Wert auf Sicherheit am Arbeitsplatz. Gesetzliche Vorgaben zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit stellen für uns dabei Minimalanforderungen dar. Insbesondere die Sensibilisierung, Prävention und Eigenverantwortung sind für uns bedeutsam. Unser internationales Maßnahmenportfolio zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit umfasst auch viele freiwillige Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Dazu gehören zum Beispiel

  • ein jährlicher, umfassender Gesundheitscheck durch die Betriebsärzt*innen,
  • Impfungen und Hygienemaßnahmen,
  • Darmkrebsvorsorge,
  • Bewegungs-/Fitnessangebote,
  • Angebote zu Erholungsfähigkeit, Achtsamkeit sowie gesundheitsorientierter Führung und zunehmend
  • digitale Trainings.
Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-1 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-6 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

Wirksamkeit unserer Maßnahmen im Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz

Die Wirksamkeit unserer Maßnahmen untersuchen und messen wir systematisch. Dabei greifen wir unter anderem auf Ergebnisse unserer Mitarbeiterbefragung, Auswertungen aus den tariflichen Belastungsschutzregelungen, Wettbewerbsanalysen sowie weitere Kennzahlen zurück. Diese Daten analysieren wir jährlich und leiten daraus Maßnahmen ab, die die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Beschäftigten fördern.

Verschiedene Kennzahlen belegen, dass unsere Leistungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement wirksam sind:

  • Bei der Telekom in Deutschland betrug die Gesundheitsquote (mit Berücksichtigung von Langzeitkranken) 2021 95,3 Prozent (Vorjahr 95,0 Prozent). Die Gesundheitsquote ohne Berücksichtigung der Langzeitkranken betrug 2021 95,3 Prozent (Vorjahr 96,5 Prozent). Damit haben wir unser konzernweites Ziel für 2021, die Gesundheitsquote auf dem hohen Vorjahresniveau zu halten, erreicht. Die Gesundheitsquote wird zum Ende jedes Quartals an den Vorstand berichtet.
  • Die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr verringert. Die Unfallquote lag 2021 in Deutschland mit 4,2 Unfällen (mit mehr als drei Ausfalltagen) pro Tausend Mitarbeitende weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Dieser Wert umfasst auch Betriebsunfälle infolge der COVID-19-Pandemie. Ohne diese COVID-19-Fälle lag die Unfallquote in Deutschland bei 3,7 und damit erneut unter dem Vorjahreswert (3,8).
  • Der konzernweite Gesundheitsindex – zuletzt ermittelt in 30 Ländern im Rahmen der Mitarbeiterbefragung 2021 – lag bei 69 (auf einer Skala von 0 bis 100). Dies ist ein leichter Anstieg von vier Punkten gegenüber der letzten Befragung. Bei der Mitarbeiterbefragung 2019 wurde der Gesundheitsindex auf einer Skala von 1,0 bis 5,0 dargestellt. Der erreichte Mittelwert 3,6 entspricht auf der 2021 genutzten Skala von 1 bis 100 einem Wert von 65. Der nächste Gesundheitsindex wird im Jahr 2023 bestimmt.

Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie
Zum Schutz unserer Beschäftigten haben wir mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie, wo immer es ging, die Möglichkeit geschaffen, auch mobil von zu Hause zu arbeiten. Gemeinsam mit dem Hygieneinstitut Bonn haben wir zudem ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet. So konnten Mitarbeitende – wenn die Infektionszahlen es zuließen – an den betrieblichen Arbeitsplatz zurückkehren. Unsere Personalvorständin Birgit Bohle hat die Beschäftigten regelmäßig über unsere umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen informiert. Ab Juni 2021 impfte der Betriebsärztliche Dienst (BAD) Mitarbeitende der Telekom und deren Angehörige gegen das Coronavirus an 87 Standorten bundesweit – 18 davon waren exklusive Telekom-Standorte. An großen deutschen Standorten wurden geeignete Räumlichkeiten zu temporären Impfzentren umgebaut. In Deutschland nutzten 24 200 Telekom-Beschäftigte das interne Impfangebot und ließen sich durch die Betriebsärzt*innen gegen COVID-19 impfen. 2 700 Beschäftigte erhielten im Dezember die Dritt-Impfung (die sogenannte Booster-Impfung). Dieses Impfangebot haben wir auch im ersten Quartal des Jahres 2022 fortgesetzt.

Zudem fand im Herbst 2021 wieder die jährliche Grippeschutz-Impfaktion statt. Diese war besonders wichtig, da eine zu große Grippewelle die Folgen und Belastungen der vierten Corona-Welle noch verstärkt hätten. Bis Ende Dezember haben sich rund 9 700 Beschäftigte in Deutschland gegen die Grippe impfen lassen.

In Rumänien erhielten Mitarbeitende 2021 einen freien Tag, um sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Beschäftigte in Russland konnten sich nicht nur wie jedes Jahr gegen die Grippe, sondern in speziellen Kliniken auch gegen das Coronavirus impfen lassen. In der Slowakei und Deutschland können sich Mitarbeitende und ihre Familienangehörigen außerdem psychologisch beraten lassen, um mit den Folgen der Corona-Pandemie umzugehen. Crnogorski Telekom organisierte in Zusammenarbeit mit dem Clinical Center of Montenegro eine Beratungs-Hotline, bei welcher Menschen aus ganz Montenegro kostenlos psychosoziale Unterstützung erhielten. In Griechenland wurde eine medizinische Hotline für Fragen rund um COVID-19 eingerichtet; außerdem haben wir auch dort spezielle Angebote zur mentalen und emotionalen Beratung geschaffen.

Weiterhin ermittelte unsere Pulsbefragung auch 2021, wie unsere Beschäftigten die lang anhaltende Situation rund um COVID-19 empfinden. Die Ergebnisse haben – wie im Vorjahr – bestätigt, dass unser Ansatz im Umgang mit der Pandemie bei ihnen auf sehr große Zustimmung stößt.

Gesundheitsprogramm „My Health Journey“
Unser internes Gesundheitsprogramm „My Health Journey“ für mentale Stärke haben wir im Berichtsjahr fortgeführt. Neben einer Workshopreihe zum Thema Resilienz – also der Entwicklung von psychischer Widerstandskraft – bietet es wissenschaftlich basierte Achtsamkeitstrainings für leitende Angestellte und Führungskräfte an. Dadurch sollen Selbstreflexion und -organisation gefördert werden. 2021 erweiterten wir das Bestandsangebot um Programme rund um Selbstmanagement beziehungsweise -führung; das bezeichnet die Fähigkeit, sich persönlich und beruflich möglichst unabhängig von äußeren Einflüssen zu entwickeln. Beispielsweise haben sich die Teilnehmenden der 21-Tage-Challenge „Mindset matters“ mit Selbstführung in anspruchsvollen Zeiten beschäftigt. Darüber hinaus bot die Aktionswoche „Mindfulness Week 2021“ vielfältige Workshops und Vorträge zu mentaler Gesundheit – zum Beispiel die Reihe „Mediales Klima“ zur Selbstfürsorge im digitalen Umfeld.

Erneute Auszeichnungen
Im Berichtsjahr bewarben sich einige Landesgesellschaften um Awards für betriebliches Gesundheitsmanagement. Ausgezeichnet wurde zum Beispiel T-Mobile Czech Republic mit dem „Health Promoting Company Award“ vom Gesundheitsministerium der Tschechischen Republik. Makedonski Telekom gewann den zweiten Platz des Nationalen Awards für das Unternehmen mit der besten Praxis für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit 2021 in Nordmazedonien; verliehen wurde diese Auszeichnung vom Rat für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz des Ministeriums für Arbeit und Soziales.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-6 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-9 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-10 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

Psychosoziale Unterstützung bei Veränderungen im Unternehmen

Konzernweit ist es für die Deutsche Telekom AG sehr wichtig, dass die Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung (MFB) verschiedene Transformationsprozesse psychosozial begleitet. Ziel ist es, betroffene Mitarbeitende, Führungskräfte sowie Teams im Umgang mit beruflichen – aber auch privaten – Veränderungen zu unterstützen und psychosozialen Krisen vorzubeugen. Sollte eine akute Krise eintreten, stehen eine Krisenintervention und Notfallbetreuung durch ein erfahrenes Team aus Expert*innen zur Verfügung. 

In Deutschland bieten wir unter anderem kostenfreie und anonyme Individualberatungen sowie Sprechstunden an. Nach Anmeldung können sich die Beschäftigten persönlich von Fachleuten beraten lassen. Sofortige telefonische Beratung ist über die Hotline „SPRECHZEIT“ montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr möglich. Bei Bedarf werden Hilfesuchende direkt an örtliche Expert*innen oder Fachstellen vermittelt. Die Beratenden unterliegen der Schweigepflicht und kennen die Besonderheiten des Unternehmens. Aufgrund der massiven Veränderungen im Jahr 2020 durch die Corona-Pandemie haben wir das Angebot erweitert: SPRECHZEIT berät unter anderem zu Auswirkungen und Umgang mit verringerten sozialen Kontakten sowie Belastungen durch geschlossene Betreuungseinrichtungen und Schulen. Medizinische Fragen im Corona-Kontext beantwortet zudem ein ausgewähltes Team von Arbeitsmediziner*innen. Im Berichtsjahr haben wir das Angebot weiter ergänzt: Die psychosozialen Expert*innen standen jenen Beschäftigten zur Seite, die den Extremereignissen der Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 ausgesetzt waren.

Führungskräfte unterstützen wir seit vielen Jahren mit begleitenden Angeboten, zum Beispiel mit Vorträgen und Workshops zu gesunder Führung, Konflikten, Achtsamkeit und Selbstführung sowie zum Umgang mit Veränderungen und psychischen Belastungsfaktoren.

Auch Schulungen zu virtueller Führung sind Bestandteil dieser Angebote. Das Arbeiten in hybriden oder standortverteilten Teams ist zwar in Teilen der Telekom schon längst Alltag. Dennoch stellt die Verlagerung der Arbeitsplätze durch COVID-19 ins Homeoffice – verbunden mit einem stark eingeschränkten persönlichen Kontakt – eine zusätzliche Herausforderung dar: Führungskräfte müssen sensibel auf Veränderungen in den Teams und des Einzelnen achten und ausreichend Zeit für den persönlichen Austausch einplanen, beispielsweise durch die Nutzung regelmäßiger Videokonferenzen.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-6 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-10 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

Digitalisierung und Gesundheit

2017 haben wir zusammen mit einem unserer Gesundheitspartner, der Krankenkasse BARMER, das auf drei Jahre ausgelegte Modellprojekt „Digitalisierung und Gesundheit“ gestartet, bei dem wir unter anderem von der Universität St. Gallen und dem Institut für Organisationsdiagnostik und Sozialforschung in Köln (IfOS) wissenschaftlich begleitet wurden. Hierbei haben wir im Kontext der Digitalisierung Lösungen erarbeitet, die die Gesundheit stärken sowie die Motivation und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten steigern können. In dem Kooperationsprojekt haben wir verschiedene Maßnahmen eingeführt und gemeinsam mit dem Telekom-Personal getestet. Das Modell wird nun im Regelbetrieb fortgesetzt.

2019 startete das Pilotprojekt „Gesundes und achtsames Führen“. Dabei handelt es sich um ein multimodales Training, das die digitale Gesundheitskompetenz der Beschäftigten verbessern soll. Das Angebot richtete sich zunächst an leitende Angestellte als wichtige Multiplikator*innen. Im Verlauf des Pilotprojekts wurden positive Trainingseffekte auf Gesundheit, Stressempfinden und Achtsamkeit wissenschaftlich nachgewiesen. Daher haben wir das Angebot 2020 national im Rahmen der „My Health Journey“ ausgeweitet. Inzwischen konnten weitere positive Effekte nachgewiesen werden, die auch noch drei Monate nach Ende des Trainings signifikant waren. So verbesserten sich die Leistungsfähigkeit, das Wohlbefinden und die Gesundheitskompetenz der Teilnehmenden. Deshalb haben wir das Angebot 2021 den Führungskräften von fast allen deutschen Gesellschaften zugänglich gemacht.

Darüber hinaus können unsere Beschäftigten in Deutschland seit 2020 das digitale Bewegungsangebot FITMIT5 nutzen, das auch zum Jahresprogramm der „My Health Journey“ gehört. Über die Trainingsplattform können die Nutzer*innen jederzeit ein individuelles 5-Minuten-Sportprogramm erstellen lassen. Zudem bietet es viele weitere Bewegungs- und Meditationsangebote sowie Ernährungstipps. Mehr als 10 000 Mitarbeitende nutzen bereits das Angebot. Aufgrund hoher positiver Resonanz wird das Angebot im Jahr 2022 fortgesetzt.

In den Niederlanden hat T-Systems im Jahr 2021 die digitale Plattform „Virtual Gym“ für Mitarbeitende eingeführt. Zahlreiche Arbeitshilfen, Schulungen und Informationen unterstützen sie auf ihrem Weg zu einer gesunden Work-Life-Balance – zu den Themen (psychische) Gesundheit und Wohlbefinden, Homeoffice, (Selbst-)Führung und gute Zusammenarbeit.

Neu für unsere Beschäftigten in Deutschland waren im Jahr 2021 unter anderem virtuelle 3D-Parcours zu den Gesundheitsthemen „Stress und digitale Balance“, „Schlaf“ sowie „Ernährung“. Zudem wurden im Segment T-Systems innerhalb der 2020 gestarteten Schlafkampagne #ausruhezeichen – entwickelt von der BARMER, dem Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) und der Telekom – weitere Formate wie Podcasts oder Workshops zum Thema Schlaf im betrieblichen Gesundheitsmanagement angeboten. Darüber hinaus konnten unsere Beschäftigten an interaktiven Vorträgen zum Thema „Powernapping“ mit einem Schlafwissenschaftler des IFBG teilnehmen. Zusätzlich entwickeln wir im Rahmen der Kampagne einen Schlaf- und Erholungsraum für die Beschäftigten. Ein erster Prototyp img wird 2022 fertiggestellt. 

Auch das Gesundheitsthema Ernährung haben wir 2021 mit Unterstützung der BARMER weiterverfolgt. Im Rahmen eines Pilotvorhabens gab es im Jahr zuvor unter anderem virtuelle Vorträge von Ernährungsberater*innen und Spitzensportlerinnen, Team-Workshops und Zusatzangebote wie Weight Watchers Online. 2021 haben wir das Projekt konzernweit ausgerollt und mit weiteren Aktionen sowie Angeboten fortgesetzt. Unsere Beschäftigten konnten sich über verschiedene mediale Formate regelmäßig Tipps rund um das Thema Ernährung einholen. Aktuell planen wir die Fortführung und Weiterentwicklung für 2022.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-6 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

Gesundheitsquote KPI

Die Gesundheitsquote hat sich für den Konzern Deutsche Telekom national im Jahr 2021 mit einem Durchschnittswert von 95,3 Prozent (inkl. der Langzeitkranken) gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte leicht verbessert. Die Hauptursachen für krankheitsbedingte Ausfalltage in der Deutschen Telekom AG sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems, Atemwegserkrankungen und Störungen der psychischen Gesundheit.

Die Gesundheitsquote 2021 ohne Berücksichtigung der Langzeitkranken beträgt 96,7 Prozent. Die Gesundheitsquote wird zum Ende jeden Quartals an den Vorstand berichtet. Damit haben wir unser konzernweites Ziel für 2021, die Gesundheitsquote auf dem hohen Vorjahresniveau zu halten, erreicht.

In den einzelnen Gesellschaften sind gezielte Programme zur Gesundheitsprävention implementiert worden. In allen Segmenten wurden Führungskräfteschulungen zum Thema „Gesunde Führung“ eingeführt bzw. fortgesetzt. Führungskräfte sollen dadurch für die Thematik sensibilisiert und qualifiziert werden. Ergänzend dazu soll ein strukturiertes Fehlzeitenmanagement Abwesenheitszeiten zum regelhaften Bestandteil der Kommunikation zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften machen und dadurch frühzeitig Möglichkeiten zur Beeinflussung von krankheitsbedingten Fehlzeiten aufzeigen.

  Daten durch PwC geprüft. 

Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-9 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-10 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

Deutscher Nachhaltigkeitskodex

  • Kriterium 15 (Chancengerechtigkeit)

Arbeitsunfälle in Deutschland KPI

Im Berichtsjahr blieb die Anzahl der Betriebs- und Wegeunfälle auf einem niedrigen Niveau. Die Unfallquote lag 2021 in Deutschland mit 4,2 Unfällen (mit mehr als drei Ausfalltagen) pro Tausend Mitarbeitende weiterhin deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Dieser Wert umfasst auch Betriebsunfälle infolge der COVID-19-Pandemie. Ohne diese COVID-19-Fälle lag die Unfallquote in Deutschland bei 3,7 und damit erneut unter dem Vorjahreswert (3,8).

Um die Zahl der Arbeitsunfälle zu senken, nutzt die Deutsche Telekom ein Managementsystem für Arbeits- und Gesundheitsschutz. Auf Basis dieses zertifizierten Systems lässt sich der gesamte Prozess rund um den Arbeits- und Gesundheitsschutz strukturiert abbilden. So können wir Maßnahmenpakete entwickeln, die die Sicherheit unserer Mitarbeitenden erhöhen.


Weiterführende Informationen finden Sie im HR Factbook.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

 

Global Reporting Initiative (GRI)

  • GRI 403-9 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
  • GRI 403-10 (Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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