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Corporate Responsibility Bericht 2021

Barrierefreie Produkte und Dienste

Unser Beitrag zu den SDG

Wir möchten Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Informations- und Wissensgesellschaft erleichtern. Dazu bieten wir speziell auf sie zugeschnittene Services an. Auch die Landesgesellschaften engagieren sich für einen barrierefreien Zugang zu ihren Diensten. Informationen dazu können den Landesprofilen entnommen werden.

Digitale Helfer für Barrierefreiheit
Mit der „nora“-Notruf-App img gibt es seit 2021 einen digitalen Helfer, der Notrufe per Klick versenden kann. Gerade für Menschen mit Sprach- oder Hörbeeinträchtigung, die nicht gut oder gar nicht telefonieren können, ist das eine große Erleichterung. Die Besonderheit an dieser App ist, dass nicht nur die Polizei oder die Feuerwehr gerufen werden können, sondern Notrufe ganz unterschiedlicher Kategorien abgesetzt werden können: Polizei-Notfall, Unfall, Feuer, Erkrankung, Überschwemmung, Person in Not und Tier in Not. Bisher konnten Menschen mit Sprach- oder Hörbeeinträchtigung Notfälle über Tess-Relay-Dienste img oder ein Notfall-Fax absetzen – doch dabei kann wichtige Zeit verloren gehen.

Auch andere Produkte prüfen wir auf Barrierefreiheit und passen sie bei Bedarf an: Für die Corona-Warn-App haben wir im September 2020 ein Update veröffentlicht, das die Barrierefreiheit der App verbessert. Unter anderem wurde ein Hinweis ergänzt, dass die App-Hotline sogenannte Tess-Relay-Dienste unterstützt.

Service für hörgeschädigte Menschen
2003 haben wir in Deutschland eine Hotline („Deaf-Hotline“) für gehörlose und schwerhörige Kundinnen und Kunden eingerichtet. Aktuell wenden sich täglich bis zu 50 Menschen an die Hotline. Kund*in und Berater*in sehen sich über einen videobasierten Live-Chat und können in Gebärdensprache miteinander kommunizieren.

Für gehörlose Kund*innen beziehungsweise Mitglieder des Deutschen Gehörlosenbundes e.V. betreiben wir außerdem eine spezielle Online-Vertriebsseite. Dort bieten wir vergünstigte Mobilfunk- und Festnetz-Angebote an, die genau auf die Bedürfnisse gehörloser Menschen zugeschnitten sind. Über die Website können Kund*innen die gewünschten Tarife direkt buchen, Kontakt mit den Mitarbeitenden der Deaf-Hotline aufnehmen oder sich zur Austausch- und Informationsplattform „Deaf-Café“ in der Telekom-hilft-Community weiterleiten lassen.

Seit 2018 steht hörgeschädigten Menschen in Deutschland in akuten Notsituationen ein Rund-um-die-Uhr-Notruf mit Gebärdensprachdolmetscher*innen zur Verfügung. Das Angebot wird über die Pflichtsozialabgabe mitfinanziert, die die Telekom an die Bundesnetzagentur entrichtet.

Unterstützung durch Einfache Sprache
12 Prozent der Menschen in Deutschland sind laut Studien nicht in der Lage, komplexe Texte zu erfassen. Um ihnen den Zugang zu unseren Produkten zu erleichtern, bieten wir unsere Produktinformationen teils auch in Einfacher Sprache an. Auch unsere #DABEI-Geschichten und einzelne Seiten unseres CR-Berichts werden in Einfacher Sprache angeboten.