T-Systems
Alpine

Peter Lenz
Managing Director
T-Systems Alpine

Ende 2020 haben wir einen großen T-Systems Alpine Wald in Kamerun gepflanzt, der jetzt wächst und gedeiht. Die 700 Bäume leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung unserer CO2-Bilanz und bieten eine regelmäßige Einkommensquelle für zahlreiche lokale Bauern. Vor Ort achten wir grundsätzlich darauf, unsere Geschäftsgebäude und insbesondere unsere Rechenzentren energieeffizient zu betreiben. Wir bemühen uns um die Optimierung unserer CO2-Bilanz durch laufende Modernisierungsmaßnahmen. 

2021 konnten wir unser langjähriges Engagement für die Mediabox in der Wohnanlage Theodor Körnerhof in Wien aufrechterhalten und sogar verstärken. Wir freuen uns, dass der Kauf von modernen Druckern Kindern und Jugendlichen den Zugang zu neuen Technologien ermöglicht hat.

 

Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten

Märkte, Geschäftsfelder und Marktanteile   Am 1. Januar 2020 wurden die T-Systems Schweiz AG und die T-Systems Austria GesmbH unter der neuen Marke T-Systems Alpine zusammengeführt. Geleitet wird das neue Unternehmen von Peter Lenz, dem Vorsitzenden des Management Boards und Managing Director Region Alpine – T-Systems Austria & Switzerland. T-Systems Alpine hat 1 200 Mitarbeitende und ist die umsatzstärkste Region außerhalb Deutschlands.   
Anzahl Kund*innen   400 Unternehmen
Anzahl Mitarbeitende   Rund200
Zertifiziert nach  

ISO 9001 img:2015   
ISO 14001 img:2015 
ISO 45001:2018  
ISO 50001

Weitere Informationen im Internet   www.t-systems.com/at/de
www.t-systems.com/ch/de

 

Umweltfreundliche Rechenzentren

Österreich
Für den Betrieb eines Rechenzentrums ist sehr viel Energie erforderlich. In Österreich sind wir daher kontinuierlich bemüht, die Energieeffizienz unserer Rechenzentren zu verbessern und sie umweltfreundlich zu betreiben.

Dafür nutzen wir neueste Technologien wie z. B. Free-Cooling. Im Winter wird die kalte Außenluft zur Kühlung unserer Server eingesetzt. Außerdem stammt der im gesamten T-Center (einschl. Rechenzentrum) verbrauchte Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, darunter hauptsächlich Wasserkraft.

Weitere Optimierungsmaßnahmen umfassten die Umstellung unserer Kühlanlage auf kontrollierte Umwälzpumpen, die ihre Drehzahl je nach Last und Temperatur regulieren, sowie Kaltgangeinhausungen img, die den zur Serverkühlung dienenden Luftstrom gezielt lenken. Dank dieser Maßnahmen konnten wir den Energieverbrauch für Kühlzwecke in den letzten Jahren um mehr als 60 Prozent reduzieren und damit sicherstellen, dass unser Rechenzentrum eines der fortschrittlichsten in Österreich ist.

Die Umrüstungsarbeiten in unserem Rechenzentrum begannen im Oktober, und wir erhielten schließlich eine Zertifizierung nach EN 50600 VK3. Im Moment wird gerade eine völlig neue, separate Kühlung für das Rechenzentrum gebaut. Damit wird die Klimatisierungstechnik für die Belüftung vom Rechenzentrum getrennt. Dabei geht es um vier neue Kühlgeräte mit jeweils 831 kW, die nach dem Prinzip n+1 (drei aktiv, eines in Reserve) installiert werden und schließlich nur die Kühlung der Serverräume übernehmen. 

Ebenfalls zur Erfüllung von Umweltschutzanforderungen wurde unsere Feuerlöschanlage mit einem Frühwarnsystem und 136 Argonflaschen ausgestattet. Argon ist unschädlich für Menschen, hinterlässt keine Rückstände und ist zu 100 Prozent umweltneutral.



Schweiz
Zur Kühlung der Serverräume im Schweizer Rechenzentrum werden Umluftkühlanlagen eingesetzt. Ende 2020 hatten die alten Kühlanlagen nach 16 Jahren das Ende ihrer Nutzdauer erreicht und entsprachen energietechnisch nicht mehr dem Stand der Technik. Daher wurde beschlossen, sie durch neue hocheffiziente Anlagen zu ersetzen, um eine jederzeit konstante Betriebsstabilität zu gewährleisten. Später wurden auch die alten Pumpen durch neue, energieeffiziente Modelle ersetzt. Dies trug ebenfalls zu einem geringeren Stromverbrauch bei.

Ein weiterer Schritt bestand in der Ausstattung aller Serverräume mit Kaltgangeinhausungen, um eine gezielte Lenkung des gekühlten Luftstroms sicherzustellen. Dabei wird die Luft- und die Kühlwassertemperatur erhöht. Der Free-Cooling-Betrieb kann jetzt von den früheren drei Grad Celsius auf gegenwärtig 14 Grad Celsius erhöht werden, wobei das Ziel darin besteht, nach Aufrüstung der Kältemaschine (Chiller) auf mindestens 18 Grad Celsius zu kommen.

Um auch bei der Stromversorgung Einsparungen zu erzielen, wurde vor einiger Zeit das alte unterbrechungsfreie Stromversorgungssystem ersetzt. Das neue System ist dank E-Boost-Betrieb äußerst effizient.

Der Ersatz des Kühlsystems ist gegenwärtig in Planung, da die Anlage bereits das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht hat. Auch hier ist das Ziel, gleichzeitig effizienter und kostengünstiger zu werden.

Gemeindebau 3.0 – T-Systems Mediabox

Das Projekt „Mediabox“ wurde von T-Systems Austria im Jahr 2007 als Sozialprojekt im „Körnerhof“ ins Leben gerufen. Der Körnerhof ist eine der größten städtischen Wohnanlagen in Wien und beherbergt in erster Linie Menschen mit Migrationshintergrund sowie sozial benachteiligte Familien. Die Mediabox ist ein Schulungscontainer mit 14 Laptop-Arbeitsplätzen, Druckern, Beamern und WLAN-Anschluss. Er befindet sich in einem Jugendzentrum und wird gegenwärtig hauptsächlich von Kindern und Jugendlichen genutzt.

Ende 2020 erwarben wir weitere 13 Laptops, um noch mehr Schüler*innen die Teilnahme am pandemiebedingten Fernunterricht zu ermöglichen.  Wie die Leitung des Jugendzentrums sagte, wurden die Laptops von den Kindern und Jugendlichen in der Lockdown-Phase gern genutzt und halfen ihnen, mit ihrer Klasse in Verbindung zu bleiben. 

Wir haben einen 3-D-Drucker und einen Plotter als Erweiterung der Ausstattung der Mediabox gekauft. Die Leitung hatte darum gebeten, damit die Kinder und Jugendlichen mit modernster Technologie arbeiten können. 

Neustart mit Coding-Skills

Powercoders ist eine Coding-Akademie, die junge geflüchtete Menschen im Programmieren ausbildet, um ihnen damit einen Neustart ins Leben zu ermöglichen. Im Jahr 2020 nahm T-Systems Switzerland zwei junge Programmier aus Afghanistan und Eritrea für ein einjähriges Praktikum in die PU MIS & PC im Bereich Unix, Linux & MCS Alpine auf. Im Anschluss an ihre Praktika wurden die beiden Männer als Young Professionals bei T-Mobile Systems eingestellt. Der Übergang in eine Festeinstellung ist eine reale Möglichkeit. Derzeit bemüht sich das Unternehmen, neue Geflüchtete aus dem Powercoders-Programm in die Bereiche Sicherheits und SAP zu übernehmen.

T-Systems profitiert von der Beteiligung an diesem Programm ebenso wie von der Lehrlingsausbildung und dem Young Professional Programm: Wir fördern junge Talente und stärken unseren Teamgeist, indem wir unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Bei diesem Ansatz gibt es nur Gewinner! Die Geflüchteten erhalten die Möglichkeit, in der Schweiz ein unabhängiges Leben zu führen, während wir als Unternehmen Fachkräfte hinzugewinnen, die bereits in ihren Heimatländern gut ausgebildet wurden und die wir mithilfe geeigneter Programme in unsere Wachstumsfelder integrieren können.

 

Projektwoche der Schweizer Auszubildenden im sozialen Bereich

Das Auszubildenden-Camp von T-Systems Switzerland fand in der zweiten Augustwoche 2021 in Lenk statt. Die Auszubildenden halfen der Gemeinde Lenk und den dortigen Landwirten durch Übernahme verschiedener Aufgaben, beispielsweise Holzhacken, Reparatur von Wanderwegen und Beseitigung von Steinen, Zweigen und Gras von den Feldern. Zudem brachten die jungen Menschen den älteren Einwohnern in einer Senioreneinrichtung den Umgang mit Smartphones bei.

Spende an die Ronald McDonald Kinderstiftung in der Schweiz und die österreichische Ronald McDonald Kinderhilfe

Die beiden Organisationen betreiben Häuser, in denen Verwandte kranker Kinder in der Nähe der Krankenhäuser und Fachkliniken wohnen können, in denen ihre Kinder behandelt werden. In der Schweiz gibt es sechs Elternhäuser mit insgesamt 52 Zimmern. Sie werden in enger Zusammenarbeit mit den Partnerkrankenhäusern in Basel, Bern, Genf, Luzern und St. Gallen geführt. Jährlich finden rund200 betroffene Familien ein „Zuhause auf Zeit“ in den fünf Ronald McDonald-Häusern in Österreich.

Wir haben in jedem Land000 Euro gespendet, um ein Apartment für einen Zeitraum von 500 Tagen zu sponsern.

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