Magenta
Telekom

Peter Schiefer
VP Corporate Communications & Responsibility
Magenta Telekom

Unter den Gesellschaften der Deutschen Telekom AG nimmt Magenta in Österreich seit 2015 im Bereich des Umweltschutzes eine Vorreiterrolle ein. Das Unternehmen ist CO2-neutral und erwirbt seit 2015 ausschließlich Grünstrom. 2021 erzielte Magenta im Rahmen der Initiative #GreenMagenta in vielen Bereichen weitere Fortschritte. Eindrucksvolle Beispiele sind u. a. die Einführung biologisch abbaubarer Kassenbons in allen Shops in Österreich und die Umstellung von Papiertüten auf Tragetaschen aus recyceltem Kunststoff (rePET). Auch nahm Magenta gemeinsam mit rund 140 weiteren Unternehmen am landesweiten „Climate Impact Day“ teil, um die Öffentlichkeit mit vereinten Kräften für den Klimaschutz zu sensibilisieren.

Zur Förderung der digitalen Inklusion in Schulen setzte Magenta auch im Berichtsjahr die Arbeit der Vorzeigeinitiative „ConnectedKids“ fort. Im Herbst 2021 begann die österreichische Regierung damit, kostenlose Laptops und Tablets an Schulen zu verteilen, um die Digitalisierung im Bildungswesen voranzutreiben. Gemeinsam mit Partnern unterstützte Magenta diese Initiative mit Spezialprogrammen für Modellschulen.

Magenta beteiligte sich auch an CAPE 10, einem großen Sozial- und Gesundheitsprojekt, das u. a. ein Gemeindezentrum, kostenlose medizinische Versorgung für wohnungslose Menschen und ein Frauenhaus umfasst. CAPE 10 wurde im vergangenen Jahr in Wien eröffnet und erhielt von Magenta kostenlosen Internet-Zugang und eine kostenlose WLAN-Infrastruktur. Magenta unterstützte zudem lobby16, eine gemeinnützige Organisation, die jungen Geflüchteten bei der Suche nach Ausbildungsplätzen hilft. Die Zusammenarbeit mit der Caritas im Chat-Net-Projekt „Plaudernetz“ wurde ebenfalls fortgesetzt. Dabei handelt es sich um eine Hotline, über die sich einsame Menschen mit freiwilligen „Telefonfreund*innen“ austauschen können.

 

Auf einen Blick: Die wichtigsten Fakten

Märkte, Geschäftsfelder und Marktanteile  

Magenta Telekom (T-Mobile Austria GmbH) ist ein führender Anbieter von Internet, Mobilfunk, Entertainment und Business-Lösungen in Österreich. Das Unternehmen zählt rund400 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von rund 1,35 Milliarden Euro. Das Unternehmen bietet ultraschnelles Breitband über Glasfaserkabel, mobiles Internet, Entertainment sowie neueste Technologien für das digitale Leben an.

Anzahl Kund*innen  

Mobilfunk:070 000
Breitband (Glasfaserkabel oder DSL img): 635 000

Anzahl Mitarbeitende   2 400
Beteiligung der Deutsche Telekom AG seit   2000
Zertifizierungen  

ISO 14001 img:2015
ISO 45001:2018
ISO 50001

Weitere Informationen im Internet   www.magenta.at

Auszeichnungen und Mitgliedschaften

2021 erhielt Magenta Telekom die folgenden Auszeichnungen:

  • Bestes Mobilfunknetz in Österreich laut „connect“ und „Chip“
  • „connect“ 5G-Innovationspreis 
  • Bester Breitbandbetreiber: Laut „connect“ und „PC Magazine“ ist Magenta der beste Breitbandbetreiber in Österreich. 
  • Das schnellste Festnetz in Österreich laut „Ookla Speedtest Awards“
  • Die beste Privatkunden-Hotline laut „connect“
  • Der bevorzugte Betreiber nach Kundenabstimmung laut „connect“
  • Die beste Service-App img für Verbraucher*innen laut „connect“
  • Der beste Shop laut „ÖGVS“-Umfrage zu Mobilfunkbetreibern
  • Führende Arbeitgeber in Österreich – erster Platz
  • Beliebter Arbeitgeber laut Beurteilung in der Zeitung „Kurier“
  • „Top-Arbeitgeber“ in Österreich laut Wirtschaftsmagazin „trend“
  • „Nachhaltiges Unternehmen“ laut Beurteilung in der Zeitung „Kurier“

ConnectedKids

ConnectedKids – Digitale Medienkompetenz im Klassenzimmer
Die digitale Inklusion ist für uns ein wichtiges Anliegen. Mit der Initiative ConnectedKids unterstützen wir den Bildungssektor bei der Entwicklung hin zur Schule der Zukunft, in der Eltern, Lehrkräfte, Kinder und Jugendliche über die erforderliche Medienkompetenz verfügen. Die Übernahme digitaler und sozialer Verantwortung ist einer der Grundgedanken des Projekts ConnectedKids, das 2013 von Magenta Telekom ins Leben gerufen wurde. Diese unbürokratische, digitale Lösung für Schulen ermöglicht einen einfachen, unkomplizierten und kostenlosen Einstieg in den Umgang mit mobilen Endgeräten. Mit Tablets lernen die Kinder sechs Wochen lang auf ganz andere Weise als üblich – Weg von dem Gedanken des Schutzes, hin zur digitalen Emanzipation! Denn längst hat die digitale Welt Einzug in die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen gefunden. Die damit verbundenen Potenziale und Chancen sind nahezu unbegrenzt. Die Begleitung von Kindern und Jugendlichen durch den digitalen Dschungel fördert eine kritischere und bewusstere Wahrnehmung. Dies wiederum bewirkt einen selbstständigen und verantwortungsbewussten Umgang mit digitalen Medien.

ConnectedKids ermöglicht es Schulen, die über keine digitale Infrastruktur verfügen, einen Grundstein für die digitale Zukunft zu legen – und dabei wird keine Schule sich selbst überlassen. Neben Tablets und mobilem Internet bereichert ConnectedKids den Schulalltag um digitales und pädagogisches Know-how. So können die Kinder digitale Möglichkeiten selbstständig im Klassenzimmer erforschen. Bis Ende des Schuljahres 2020/2021 hatten 200 Schulen, 1 000 Klassen, 1 000 Lehrkräfte und 17 000 Schüler*innen am Projekt ConnectedKids teilgenommen und einen Einblick in die digitale Bildungswelt gewonnen.

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Team „Zukunft Lernen“ unterstützt Schulen bei der praktischen Umsetzung der Geräteinitiative
Vor dem Hintergrund der mit ConnectedKids gesammelten Erfahrung unterstützen wir außerdem drei Schulen beim Einstieg in die Geräteinitiative des österreichischen Bildungsministeriums. Im Rahmen dieser Maßnahme werden in jeder Schule zwei Jahrgangsstufen mit digitalen Endgeräten versorgt. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Bundesverlag öbv und der Organisation Schul-Coaching nehmen wir an diesem Projekt teil, weil die Umsetzung der Geräteinitiative Schulen vor weitreichende organisatorische und pädagogische Fragen stellt. Die drei Schulen erhalten pädagogische Hilfestellung für den Digitalunterricht und organisatorische Unterstützung bei der nachhaltigen Digitalisierung. Außerdem steht ihnen kostenfreier Zugang zu digitalen Lernmitteln zur Verfügung.

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Generalüberholte („Refurbished“) Smartphones

Magenta Telekom ist es gelungen, als erste Landesgesellschaft der Deutschen Telekom für ein Produkt das Label #GreenMagenta zu erhalten. Die „Refurbished Smartphones“ von Magenta werden im Frühjahr 2022 mit dem Label #GreenMagenta auf den Markt kommen. 

Die Kundennachfrage nach nachhaltigen Smartphones nimmt ständig zu. Aus diesem Grund führten wir über Weihnachten 2020 einen Testlauf durch. Das Ergebnis war sehr vielversprechend. Nach dem erfolgreichen Pilotversuch ist „Magenta Refurbished“ jetzt im Dauerangebot verfügbar, was bei uns zur langfristigen Einsparung von Ressourcen und Senkung von CO2-Emissionen beitragen wird. Mit Magenta Refurbished können wir unseren CO2-Ausstoß jedes Jahr reduzieren. Unser Absatzplan resultiert in CO2-Einsparungen von insgesamt rund 130 000 Kilo.

Partnerschaft mit GLACIER: Wir stehen für eine grüne Zukunft!

Magenta Telekom ist einer der Klimaschutzpioniere in Österreich. Unternehmen aus den verschiedensten Branchen sind jetzt Mitglieder der neu gegründeten Plattform glacier.eco geworden und können daraus gemeinsam Vorteile für den Klimaschutz ziehen.

Glacier will es Unternehmen erleichtern, ihre CO2-Bilanz zu verbessern, indem sie über Wissenstransfer, Ideen- und Erfahrungsaustausch voneinander lernen. Wenn beispielsweise ein Unternehmen gute Erfahrungen mit Photovoltaik-Dachanlagen gemacht hat, kann es dieses Wissen an andere weitergeben. Magenta kann andere Unternehmen mit wertvollem Know-how über den klimaneutralen Betrieb von Infrastruktur unterstützen. Der Austausch findet online im Rahmen eines sogenannten „Carbon Reduction Playbook“ und eines speziellen Aktionstags statt. 

Der „Climate Impact Day“ wurde zum ersten Mal im September 2021 veranstaltet. Magenta nahm mit einem eigenen Programm teil, das die vielen interessierten Mitarbeitenden über die Klimaschutzpläne des Unternehmens informierte.

CAPE 10: Hilfe für Menschen am Rande der Gesellschaft

Der Wiener Gemeindebezirk Favoriten erhält mit CAPE 10 ein soziales Leuchtturm-Projekt
In Österreich sind über 1,572 Millionen Menschen akut armutsgefährdet – davon über 385 000 Kinder und Jugendliche. CAPE 10 soll daher im 10. Wiener Gemeindebezirk ein Licht der Hoffnung für jene Menschen sein, die hart vom Schicksal getroffen wurden und am Rande der Gesellschaft stehen. Die CAPE 10-Stiftung hilft ihnen dabei, wieder gestärkt durchs Leben zu gehen.

Das Haus mit Glasfaseranbindung von Magenta
CAPE 10 ist ein innovatives, speziell zugeschnittenes Sozialprojekt im neu gegründeten Sonnwendviertel im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten. Mit diesem Projekt wurde ein Raum geschaffen, in dem sich unterschiedliche soziale Gruppierungen unter einem Dach treffen und miteinander und voneinander lernen können. Ein Zentrum für alle Menschen – auch für sozial und gesundheitlich benachteiligte Menschen, insbesondere für Frauen, Kinder und Jugendliche.

In dem mehrgeschossigen Gebäude sind auf rund000 m² Nutzfläche Sozial- und Gesundheitsinstitutionen untergebracht. Dazu zählen eine Ambulanz zur medizinischen Versorgung nicht versicherter Menschen, Obdach Ester (ein Tageszentrum für wohnungslose Frauen), ein Kinderärztezentrum, allgemeinmedizinische sowie psychologische Angebote und ein Wissensraum für benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie vieles mehr.

Magenta war von Anfang an bei diesem Projekt mit an Bord. Denn der Telekommunikationsanbieter hat eine Glasfaseranbindung eingerichtet und WLAN img in allen öffentlichen Bereichen des Gebäudes installiert. Das Netz wird vom Unternehmen auch für mindestens drei Jahre betrieben. Die Möblierung der Wartebereiche wurde zu großen Teilen ebenfalls von Magenta zur Verfügung gestellt. Mit dem kostenfreien WLAN erhält eine große Anzahl an Menschen Zugang zum Internet.

CAPE 10-Stiftung als Träger
Träger von CAPE 10 in Favoriten ist die gemeinnützige CAPE 10-Stiftung. Diese fördert das Wohl von hilfsbedürftigen Menschen, insbesondere von solchen, die krankheitsbedingt in Not geraten sind. Auf diese Weise kann die Gemeinnützigkeit des Projekts auf unbefristete Zeit sichergestellt werden.

Finanzierung des Projekts
Das Projekt ist ein Paradebeispiel für sozialverantwortliche Unternehmensführung. So wurde der Bau über einen Immobilienkredit, durch private Investoren, Wirtschaftsunternehmen, Spenden und eine spezielle neue Anleiheform, einen sogenannten „Social Impact Hybrid Bond“, finanziert. Neben zahlreichen Sponsoren waren Partner aus dem Kunst- und Kulturbereich von Anfang an mit dabei. Beteiligt waren u. a. die OMV, Plasser & Theurer, SIGNA, STRABAG, das Warenhaus Steffl, Synthos, Wien Energie, Wiener Städtische Versicherung und viele mehr.

Abgeschlossener Bezug des Gebäudes im Herbst 2021
Mit der Grundsteinlegung im September 2019 begann der Bau des modernen Sozial- und Gesundheitszentrums „CAPE 10“ am Wiener Hauptbahnhof. Das Projekt wurde gegen Ende 2021 abgeschlossen.

Mit CAPE 10 – Haus der Zukunft und sozialen Innovation – ist ein Ort der Begegnung entstanden, dessen Schwerpunkt auf einer besonderen Art der persönlichen sozialen Verantwortung liegt. Es ist ein öffentlicher Lebensraum, in dem Starke den Schwachen helfen, ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen.

Elektronische Rechnung für das Wohl der Bäume – Umstellung auf Online-Abrechnung fördert Waldschutzprojekte

Mit nur einigen wenigen Klicks können Magenta-Kund*innen ihre Abrechnungspräferenz von Papier auf Online umstellen. Dies kommt der Umwelt doppelt zugute. Magenta bittet Kund*innen, künftig ohne Papierrechnungen auszukommen. Jedes Mal, wenn eine Umstellung auf digitale Abrechnung erfolgt, spendet Magenta drei Euro für Aufforstungsprojekte in der Stadt Wien.  

Wenn es um Papier geht, so denken die meisten Menschen an die Bäume, die dafür gefällt werden müssen, aber das ist bei weitem noch nicht alles. Für die Herstellung eines Blatts Papier werden 10 Liter Wasser und sehr viel Energie benötigt. Wälder sind ungemein wichtig, besonders für Großstädte wie Wien, denn die kühlende Wirkung von Bäumen kann einem noch drastischeren Temperaturanstieg im Sommer entgegenwirken.

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