• Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2015
Corporate Responsibility Bericht 2015

Spezifische Standardangaben

Wirtschaftlich
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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So bauen wir unsere Infrastruktur aus

G4-EC7 Entwicklung und Auswirkung von Infrastrukturinvestitionen und geförderten DienstleistungenInhalt durch PwC geprüft

Verantwortungsvoller Infrastrukturausbau

Ökologisch
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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So schützen wir das Klima
So betreiben wir energieeffiziente Netze
So betreiben wir Gebäude energieeffizient
So setzen wir uns für eine klimaschonende Mobilität ein

G4-EN3 Energieverbrauch innerhalb der OrganisationInhalt durch PwC geprüft

Gesamt-Energieverbrauch

Der Energieverbrauch innerhalb der Organisation betrifft bei der Deutschen Telekom hauptsächlich den Eigenverbrauch von elektrischem Strom, Fernwärme, fossilen Brennstoffen und Kraftstoffen des Fuhrparks. Der Weiterverkauf von Energie ist mengenmäßig nicht wesentlich für die Telekom und in den Angaben zum Energie- und Kraftstoffverbrauch generell nicht enthalten.

G4-EN5 EnergieintensitätInhalt durch PwC geprüft

ESG KPI „Energieverbrauch“

Gesellschaftlich

Arbeitspraktiken und menschenwürdige Beschäftigung

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So nehmen wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahr
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger

G4-LA1 Neueinstellungen und FluktuationInhalt durch PwC geprüft

Entwicklung der Mitarbeiterzahl weltweit
Fluktuationsquote
Anteil Beamte Konzernbelegschaft
Mitarbeiter Vivento

Im Rahmen des jährlichen Strukturberichts werden die Eintritte in den Ruhestand – und damit eine wichtige Komponente der natürlichen Fluktuation – nicht erfasst. Eine Aufgliederung der natürlichen Fluktuation nach Geschlecht und Alter ist daher nicht möglich. Der Aufwand einer genaueren Datenerfassung steht in keinem angemessenen Verhältnis zum Nutzen.

G4-DMA Managementansatz

So nehmen wir unsere Verantwortung als Arbeitgeber wahr

G4-LA4 Ankündigungsfristen für operative Veränderungen

Dieser Indikator ist auf die Telekom als weltweiter Konzern nicht anwendbar, da die Erhebung aller länderspezifischen Regelungen zu aufwendig und nicht im Verhältnis zum damit erzielten Nutzen steht. Bei wesentlichen betrieblichen Veränderungen werden die Betriebsratsgremien gemäß geltenden Rechtsnormen, wie zum Beispiel dem Betriebsverfassungsgesetz, informiert und entsprechend eingebunden. Daneben findet auch ein regelmäßiger Austausch mit Arbeitnehmervertretungen auf nationaler und europäischer Ebene statt.

G4-DMA Managementansatz

So sorgen wir für eine gesunde Belegschaft

Wenn Beschäftigte oder deren Familienangehörige in Not geraten, sei es durch schwere Erkrankung oder andere Gründe, unterstützt die Telekom mit bestimmten Programmen. Hier einige Beispiele:

  • Individualberatung durch psychosoziale Experten der Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung unseres externen Dienstleisters B.A.D.;
  • Seniorenbetreuung und Hilfe für einkommensschwache Familien: In Notsituationen wie etwa bei Naturkatastrophen bietet das Betreuungswerk von Post, Postbank und Telekom Unterstützung an;
  • Tanztherapie für an Krebs erkrankte Frauen in Kooperation mit dem Erholungswerk Post Postbank Telekom e.V.;
  • Beratung und Vermittlung zum Thema „Pflege von Angehörigen“
  • Deutsche Telekom Sozialfonds: Beschäftigten, die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind, aus der sie sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien können, wird schnelle wirtschaftliche Hilfe bereitgestellt.

G4-LA5 Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Ausschüsse für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Im Gesundheits- und Sicherheitsmanagement bei der Telekom in Deutschland sind verschiedene Steuerungskreisebenen implementiert:

  • Die erste Ebene bildet der „Zentrale Arbeitskreis Gesundheit“, bestehend aus Arbeitgebervertretern des Konzerns und der Gesellschaften, Sozialpartnern, Fachexperten des Gesundheits- und Sicherheitsmanagements sowie der Schwerbehindertenvertretung.
  • Auf der zweiten Ebene sind „Arbeitskreise Gesundheit“ in den Tochtergesellschaften der Telekom in Deutschland etabliert.
  • Die dritte Ebene bilden lokale Vor-Ort-Arbeitskreise, die das betriebliche Gesundheitsmanagement umsetzen; hiervon existieren mindestens 110.

In Deutschland sind 100 Prozent der Beschäftigten durch diese Ausschüsse repräsentiert. Die internationalen Landesgesellschaften verantworten ihr Gesundheits- und Sicherheitsmanagement autonom. Jedoch werden schrittweise alle Beschäftigten der Deutschen Telekom über ein zertifiziertes Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltmanagementsystem angebunden, das konzerneinheitliche Standards sicherstellt. International sind bereits rund 77,5 Prozent der Beschäftigten durch dieses Managementsystem eingebunden (Stand Ende 2015).

G4-LA6 Unfallarten und –häufigkeiten in der Organisation

Gesundheitsquote
Arbeitsunfälle in Deutschland

G4-DMA Managementansatz

So investieren wir in Ausbildung und Entwicklung

G4-LA9 Durchschnittliche jährliche Stundenzahl für Aus- und Weiterbildung pro Mitarbeiter nach Geschlecht und Mitarbeiterkategorie

Ausbildung (Konzern national - Deutschland)

  Gesamtstunden 2014 Frauen Männer
Azubis 11 408 904* 563 562* 845 342*
Dual Studierende 292 654* 779 502* 513 152*
Summe 13 701 558* 343 064* 358 494*

(* Zur Berechnung der Zahlen wurden Durchschnittswerte verwendet.)

Weiterbildung (Konzern national - Deutschland)
2015 nahmen unsere Mitarbeiter im Durchschnitt 21,8 Stunden an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Grundsätzlich steht die Weiterbildung allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (geschlechtsneutral, hierarchieübergreifend) gleichermaßen zur Verfügung, eine Differenzierung ist daher auf die Deutsche Telekom nicht anwendbar.

Weiterbildung Telekom Training
Auszubildende und Berufsfelder

G4-LA10 Programme zum Kompetenzmanagement, Umgang mit Berufsausstieg und der Verlängerung der Beschäftigungsfähigkeit

Programme zu lebenslangem Lernen
Ausbildung und Entwicklung

Umgang mit dem Berufsausstieg
Die Deutsche Telekom setzt situationsbedingt verschiedene Instrumente ein, um betroffenen Mitarbeitern den Ausstieg aus der Beschäftigung im Konzern zu erleichtern. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Outplacement Beratung oder die Zahlung einer Abfindung. Zudem bietet Telekom Placement Services den Beschäftigten der Deutschen Telekom neue Beschäftigungsperspektiven. Betroffene Mitarbeiter erhalten Unterstützung und individuelle Beratung rund um alle Themen des beruflichen Wechsels: von passenden Stellengeboten über Bewerbertrainings bis hin zu gezielten Qualifizierungen und der Information zu finanziellen Förderungsangeboten des Konzerns.

Seitens des Betreuungswerks Post Telekom werden Seminare zum Thema „Vorbereitung auf den Ruhestand“ angeboten, an denen Beschäftigte der Deutschen Telekom teilnehmen können. Im Seminar „Vorbereitung auf den Ruhestand“ wird gemeinsam mit den Teilnehmern erarbeitet, wie diese die nachberufliche Zeit sinnvoll mit Inhalten und Aktivitäten ausfüllen und ihren Ruhestand langfristig genießen können.

Weiterbildung Telekom Training

G4-LA11 Prozentsatz der Mitarbeiter, die eine regelmäßige Beurteilung ihrer Leistung und ihrer Karriereentwicklung erhalten

Zur Beurteilung der Leistung und Karriere-Entwicklung unserer Beschäftigten setzen wir verschiedene Instrumente ein. „Compass“ wird für tarifliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Beamte in Deutschland, das „Performance & Potential Review (PPR)“ für außertariflich Beschäftigte in Deutschland sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesgesellschaften angewendet. Darüber hinaus führten wir 2014 mit dem „Performance Dialog“ ein neues Instrument zur Leistungsbeurteilung für obere Führungskräfte ein.

Instrumente des Performance-Management und Mitarbeiterkategorie Anzahl    und Anteil der Beschäftigten, deren Leistung und Karriereentwicklung beurteilt wurde
Compass (tarifliche Beschäftigte in Deutschland) 81830 Beschäftigte (92 Prozent der Zielgruppe)
Performance & Potential Review (außertarifliche Beschäftigte in Deutschland) 9 100 Beschäftigte (98 Prozent der Zielgruppe)
Performance & Potential Review (Beschäftigte in Landesgesellschaften) 24 000 Beschäftige (89 Prozent der Zielgruppe, Instrument ist in vielen Landesgesellschaften im Einsatz)  
Performance Dialog (obere Führungskräfte konzernweit) 2 500 Beschäftigte (97 Prozent der Zielgruppe)

Die Instrumente des Performance-Managements beziehen sich immer auf ganze Mitarbeitergruppen und decken weibliche und männliche Beschäftigte damit gleichermaßen ab.

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So machen wir uns für Vielfalt stark

G4-LA12 Zusammensetzung der Kontrollorgane und Aufteilung der Mitarbeiter nach Arbeiterkategorie in Bezug auf Geschlecht, Altersgruppe, Zugehörigkeit zu einer Minderheit und andere DiversitätsindikatorenInhalt durch PwC geprüft

Frauen im Konzern
Menschen mit Behinderung
Altersstruktur

Die Deutsche Telekom ist ein internationales Unternehmen, das in Teilen seiner Landesgesellschaften lediglich mit einer Mehrheitsbeteiligung vertreten ist. Eine einheitliche Aufschlüsselung der Werte nach Mitarbeiterkategorie ist daher nicht möglich.

G4-DMA Managementansatz

So machen wir uns für Vielfalt stark

G4-LA13 Verhältnis Grundvergütung von Frauen zu Männern

Seit vielen Jahren vergleichen wir die Vergütung der weiblichen und männlichen Beschäftigten. Signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Vergütung unserer Beschäftigten in Deutschland konnten nicht festgestellt werden. Die Zertifizierungen durch Logib-D und eg-check bestätigen, dass Frauen und Männer bei gleicher Arbeit das gleiche Entgelt erhalten. Eine Erhebung der Gehälter unserer männlichen und weiblichen Mitarbeiter an allen internationalen Standorten ist aufgrund der Datenverfügbarkeit, der Wettbewerbsrelevanz und des Aufwands nicht möglich.

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So steuern wir Nachhaltigkeit im Einkauf
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger
Auditergebnisse 2015

G4-LA14 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Kriterien im Hinblick auf Arbeitspraktiken überprüft wurden

Der Prozentsatz neuer Lieferanten, die nach nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien (z. B. durch Selbstauskunft, Ecovadis-Plattform oder Social Audits img) überprüft wurden, ist derzeit noch nicht verfügbar. Eine entsprechende Erfassung ist nach konzernweiter Einführung des Lieferantenportals möglich, die voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein wird. Grundvoraussetzung jeder Lieferantenbeziehung ist die Präqualifizierung, die unter anderem 16 nachhaltigkeitsrelevante Fragen abdeckt.

G4-LA15 Erhebliche tatsächliche und potenzielle negative Auswirkungen auf Arbeitspraktiken in der Lieferkette und ergriffene MaßnahmenInhalt durch PwC geprüft

Auditergebnisse 2015

Bei 53 von 62 auditierten Lieferanten wurden Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Menschenrechten oder Umweltschutz aufgesetzt.

Menschenrechte

G4-DMA Managementansatz

So achten wir Menschenrechte

G4-HR3 Gesamtzahl der Diskriminierungsvorfälle und ergriffene Abhilfemaßnahmen

Eingegangene Hinweise bei Kontaktstelle für Menschenrechte

G4-DMA Managementansatz

So achten wir Menschenrechte

G4-HR4 Ermittelte Geschäftsstandorte und Lieferanten, bei denen das Recht der Beschäftigten auf Vereinigungsfreiheit oder Kollektivverhandlungen verletzt wird und ergriffene Massnahmen

Auditergebnisse 2015

In unserem Konzern sind uns keine Vorfälle dieser Art bekannt.

Die Deutsche Telekom erkennt das Grundrecht auf Vereinigungsfreiheit sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen im Rahmen nationaler Regelungen und bestehender Vereinbarungen an. Diese Grundsätze sind als wesentlicher Teil der Sozialcharta img für den gesamten Konzern bindend und jährlich von den Konzernunternehmen schriftlich zu bestätigen.

Zu den Vorwürfen von Gewerkschaften bezüglich T-Mobile USA ist zu sagen, dass das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen in den USA gewährleistet wird. Alle Mitarbeiter haben das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Dass dies auch funktioniert und gelebt wird, zeigt sich dadurch, dass an zwei Standorten im Nordosten der USA (Connecticut und New York) sich Mitarbeiter für eine gewerkschaftliche Vertretung entschieden haben. Gleichzeitig gibt es an diesen beiden Standorten auch Tarifverträge, die T-Mobile USA mit der zuständigen Gewerkschaft Communications Workers of America geschlossen hat.

Weiterführende Links:
www.telekom.com/konzern/konzernprofil/verantwortungsvoller-arbeitgeber/news/169788
www.telekom.com/konzern/konzernprofil/verantwortungsvoller-arbeitgeber/news/202336

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So steuern wir Nachhaltigkeit im Einkauf
So machen wir unsere Lieferkette nachhaltiger
Auditergebnisse 2015

G4-HR10 Prozentsatz neuer Lieferanten, die anhand von Menschenrechtskriterien überprüft wurden

Der Prozentsatz neuer Lieferanten, die nach nachhaltigkeitsrelevanten Kriterien (z. B. durch Selbstauskunft, Ecovadis-Plattform oder Social Audits img) überprüft wurden, ist derzeit noch nicht verfügbar. Eine entsprechende Erfassung ist nach konzernweiter Einführung des Lieferantenportals möglich, die voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein wird. Grundvoraussetzung jeder Lieferantenbeziehung ist die Präqualifizierung, die unter anderem 16 nachhaltigkeitsrelevante Fragen abdeckt.

ESG KPI „Nachhaltiger Einkauf“
Lieferantenbeziehungen

G4-HR11 Erhebliche tastächliche und potenzielle negative menschenrechtliche Auswirkungen in der Lieferkette und ergriffene MassnahmenInhalt durch PwC geprüft

Auditergebnisse 2015

Bei 53 von 62 auditierten Lieferanten wurden Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich Arbeitsbedingungen, Menschenrechten oder Umweltschutz aufgesetzt.

Gesellschaft

G4-DMA Managementansatz

Managementansatz (Compliance)

G4-SO3 Gesamtzahl und Prozentsatz der Geschäftsstandorte, die im Hinblick auf Korruptionsrisiken geprüft wurden, und ermittelte erhebliche Risiken

Im Rahmen der Risikoanalyse wurden folgende Korruptionsrisiken als am wahrscheinlichsten ermittelt:

  1. Gewährung eines Vorteils an einen Angestellten oder Beauftragten eines Geschäftspartners im Hinblick auf eine konkrete künftige Geschäftsentscheidung, um dadurch eine unlautere Bevorzugung im Wettbewerb zu erreichen
     
  2. Annahme eines Vorteils im Hinblick auf eine konkrete Geschäftsentscheidung
     
  3. Mitarbeiter formuliert die Auswahlkriterien zugunsten eines Lieferanten/Beraters, sodass der Einkäufer keine Wahl mehr hat; Mitarbeiter beeinflusst eine Auktion/Ausschreibung zugunsten eines Anbieters und erhält im Gegenzug eine Zuwendung
     
  4. Mitarbeiter/Einkäufer vereinbart bei der Vergabe von Dienstleistungen Konditionen zum Nachteil des Unternehmens; er erhält vom Auftragnehmer/Berater im Gegenzug Geld oder andere Vorteile
     
  5. Beschäftigter vereinbart mit einem Lieferanten einen 10 Prozent höheren Rechnungsbetrag; der Lieferant erstattet die Hälfte des überhöhten Betrags an den Beschäftigten auf ein privates Konto zurück


Wir führen jährlich ein konzernweites Compliance Risk Assessment (CRA) durch, um Compliance-Risiken zu ermitteln und darauf zugeschnittene Compliance-Maßnahmen zu entwickeln. Das CRA im Jahr 2015 umfasste 79 Gesellschaften und hatte damit eine Abdeckungsquote von über 96 Prozent (nach Mitarbeiterzahl).

G4-SO4 Informationen und Schulungen über Maßnahmen und Verfahren zur Korruptionsbekämpfung

Im Jahr 2012/2013 fanden Präsenztrainings mit dem Schwerpunkt Antikorruption statt. Trainiert wurden alle Konzernvorstände und die erste Berichtsebene. Zusätzlich fanden risikospezifische Präsenztrainings in den Bereichen IT, Vertrieb, Einkauf, Services, Produktion, Technical Services, Marketing, Technik und Finanzen statt. Es wurden über 3 400 Mitarbeiter geschult. International wurden Mitglieder des Board-Managements und Angehörige von Risikogruppen trainiert (3 800 Teilnehmer). An einem E-Learning img haben national knapp 16 000 Mitarbeiter teilgenommen. International wurde dieses E-Learning bei 26 Gesellschaften ausgerollt. 2014 fanden weitere themen- und risikospezifische Trainings statt. So wurden bei T-Systems International im Delivery-Bereich deutschlandweit in 72 Präsenztrainings 1 221 Mitarbeiter sowie international 1 120 Mitarbeiter ebenfalls in Präsenztrainings geschult.

Im Jahr 2015 wurde keine explizite Schulungskampagne durchgeführt, da für das Jahr 2016/2017 eine Zertifizierung und in diesem Rahmen ein neue Schulungskampagne geplant sind.

E-Learning-Schulungen in Deutschland
2014 und 2015 haben in Deutschland 27 756 Beschäftigte mit risikoreicher Tätigkeit (Vertrieb, Einkauf) das E-Learning Antikorruption absolviert; 20 452 Mitarbeiter haben ein Teilnehmerzertifikat für ein Compliance-E-Learning erworben; 39 809 Mitarbeiter haben an einem E-Quiz für Geschenke teilgenommen und über 2 000 Mitarbeiter haben das E-Learning zu Beraterleistungen durchgeführt.

Präsenztrainings in Deutschland und international
2015 nahmen im Segment T-Systems 870 Mitarbeiter (Deutschland) und 1 500 Mitarbeiter (international) an einem Präsenztraining für Compliance und Antikorruption teil, im Segment Europa 3 600 Mitarbeiter. Im Segment Deutschland wurden 700 Mitarbeiter und in der Service-Zentrale circa 580 Mitarbeiter trainiert.

Konzernweite Implementierung der Konzernrichtlinie
Die Deutsche Telekom hat eine „Konzernrichtlinie zur Vermeidung von Korruption und sonstigen Interessenkonflikten“ implementiert, in der unter anderem Verantwortlichkeiten und Organisationspflichten geregelt sind, aber auch mögliche Interessenkonflikte aufgezählt werden. Dazu wurde die „Konzernrichtlinie zur Annahme und Gewährung von Vorteilen“ implementiert, die klar regelt, welche Vorteile im Verhältnis zu Geschäftspartnern angenommen und gewährt werden dürfen.

Beide Richtlinien wurden konzernweit ausgerollt sowie kommuniziert und dabei von den Geschäftsführungen der entsprechenden Gesellschaften beschlossen.

Information und Schulung von Geschäftspartnern
Die Geschäftspartner erkennen die Allgemeinen Einkaufsbedingungen (AEB) der Deutschen Telekom an, bevor sie eine Geschäftsbeziehung eingehen können. In den AEB ist eine Antikorruptionsklausel enthalten. Dazu werden im Rahmen der Lieferantenselbstauskunft Fragen zum Compliance Management System der Geschäftspartner gestellt. Die Deutsche Telekom bietet externen Geschäftspartnern und Lieferanten seit September 2014 Compliance-Schulungen an. Im Fokus stehen insbesondere kleine und mittelständische deutsche Geschäftspartner und Lieferanten. Mit Präsenztrainings und einer Online-Schulung unterstützt die Deutsche Telekom ihre Partner noch stärker, sich nach ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten korrekt zu verhalten. In den Trainings werden konkrete Compliance-relevante Themen wie etwa Korruptionsprävention, Kartellrecht oder Nachhaltigkeit thematisiert und das Compliance Management System der Deutschen Telekom wird vorgestellt.

G4-SO5 Bestätigte Korruptionsfälle und ergriffene Maßnahmen

Die Deutsche Telekom verfolgt ein umfassendes Compliance-Management, um Korruption vorzubeugen und zu bekämpfen. Aufgedeckte Verfehlungen werden angemessen – bis hin zur außerordentlichen Beendigung eines Arbeitsverhältnisses – sanktioniert. Bei der Gesamtzahl sanktionierter Korruptionsfälle handelt es sich um eine vertrauliche Information.

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So stellen wir integres und rechtskonformes Verhalten sicher

G4-SO8 Sanktionen wegen Nichteinhaltung von Gesetzen und VorschriftenInhalt durch PwC geprüft

Wesentliche laufende Rechtsverfahren

Produktverantwortung

G4-DMA Managementansatz

So schützen wir Verbraucher und Jugend
So schützen wir unsere Infrastruktur
So setzen wir uns einen sicheren Mobilfunk ein
So entwickeln wir nachhaltige Produkte & Dienste

G4-PR2 Sanktionen wegen Nichteinhaltung von Produkt- oder Dienstleistungsauflagen bezüglich Arbeitssicherheit

Wesentliche laufende Rechtsverfahren

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So gewährleisten wir eine hohe Servicequalität

G4-PR5 Ergebnisse von Umfragen zur KundenzufriedenheitInhalt durch PwC geprüft

Messbare Erfolge durch "K1 - Kunde zuerst"

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G4-DMA ManagementansatzInhalt durch PwC geprüft

So schaffen wir die internen Voraussetzungen für effektiven Datenschutz
So schützen wir Verbraucher und Jugend
So schützen wir unsere Infrastruktur

G4-PR8 Gesamtzahl begründeter Beschwerden in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre des Kunden und die Verletzung des DatenschutzesInhalt durch PwC geprüft

Wesentliche laufende Rechtsverfahren

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...