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Corporate Responsibility Bericht 2015

Verantwortung

Digitales Leben, Lernen, Arbeiten – doch im Zentrum aller Technik bleibt der Mensch. Wir wollen das Leben unserer Mitmenschen ein bisschen besser machen. Wie das von Tamim Bahadori. Mit einem Ausbildungsplatz haben wir ihm nach seiner Flucht aus Afghanistan eine neue Perspektive eröffnet.

Verkaufstalent in die Wiege gelegt

„Khodahafez“, verabschiedet Tamim sich von seiner Mutter. Regelmäßig ruft er sie in Afghanistan an. Allen geht es gut. Jetzt kann Tamim beruhigt zur Arbeit in den T-Mobile Shop gehen. Verkaufen ist seine Berufung. Schon als Kind hat er im Laden seines Großvaters ausgeholfen. Deshalb macht ihm sein Job auch so viel Spaß. Heute ist besonders viel los. Kaum verlässt ein Kunde zufrieden das Geschäft, steht schon der nächste bereit. Einer von ihnen ist Stammkunde, der mit seinen Fragen immer gerne zu Tamim kommt. „Salaam!“, begrüßt Tamim den älteren Herrn, der ebenfalls aus Afghanistan stammt.

Alles ist möglich

Mit 17 Jahren flüchtete Tamim 2007 ganz alleine vor den Schrecken des Krieges aus Afghanistan. „Ich wollte nicht in den Krieg gegen meine eigenen Landsleute

Mit 17 Jahren flüchtete Tamim vor den Schreck­en des Krieges

ziehen“, sagt er. In Österreich hat er eine neue Heimat gefunden und von Anfang an alles dafür gegeben, sich schnell zu integrieren. Geholfen hat ihm dabei lobby.16. Der Verein bietet zusammen mit Unternehmen jungen Flüchtlingen berufliche Perspektiven. Ein Partner ist T-Mobile Austria. Seit 2010 hält T-Mobile 10 Prozent ihrer Lehrstellen für junge geflüchtete Menschen bereit – Tamim ist einer davon. Vor zwei Jahren hat er seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und ist heute einer der besten Verkäufer. Sein nächstes Ziel: irgendwann einmal Shop-Leiter sein.

Die Zukunft kann kommen

„Natürlich vermisse ich meine Familie“, erzählt Tamim. Seine Verwandten sind jedoch glücklich, dass er in Sicherheit ist. Sie sind sehr stolz auf seinen Erfolg. In Wien hat er mittlerweile eine eigene Familie gegründet – er ist glücklich verheiratet. Eines Tages, so hofft Tamim, wird der Krieg in Afghanistan zu Ende sein. Dann wird er seinen Kindern seine Heimat zeigen können. Bis dahin packt er selbst bei lobby.16 mit an. Er spricht mit den verunsicherten Kids und macht ihnen mit seiner Geschichte Hoffnung – wie ein großer Bruder. Tamim hat viel erreicht in den vergangenen Jahren. Er weiß, dass er großes Glück hatte. Ein bisschen davon möchte er weitergeben.

Jede Sekunde 6 000 Kilometer
6 000 Kilometer - Das ist die Distanz zwischen Österreich und Afghanistan. Tamim kann mit Hilfe unserer Dienste zu jeder Zeit Kontakt mit der Familie aufnehmen.

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