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Corporate Responsibility Bericht 2015

Innovation

Ressourcen schonen, Klima schützen, gesellschaftlichen Mehrwert schaffen – all das kann unser Netz. Auch an Orten, an denen man nicht damit rechnet – zum Beispiel auf dem Acker. Cornelia Stürtz von der Telekom erklärt, wie unser Netz Landwirten hilft, unter anderem Wasser zu sparen.

Bauer sucht Cloud

„Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihren Wasserverbrauch durchschnittlich um 30 bis 50 Prozent reduzieren. Der vernetzte Bauernhof macht das möglich. Sensoren erfassen alle wichtigen Daten, wie zum Beispiel Bodenfeuchtigkeit. Die Cloud verarbeitet die Daten und steuert das Bewässerungssystem auf dem Feld.“ Cornelia kennt als Ansprechpartnerin des Bauernverbands die Sorgen deutscher Landwirte nur zu gut. Intelligente Bewässerung ist nur eines der vielen Themen, die Bauern heutzutage umtreiben und bei denen die digitale Vernetzung helfen kann.

Große Umbrüche …

Digitalisierung in der Landwirtschaft ist längst kein Nischenthema mehr, sondern wird vielerorts diskutiert – am Mittag steht eine Veranstaltung mit dem

„Wir wollen noch besser verste­hen, was deut­sche Bauern bewegt“

Bauernverband auf der Agenda. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. „Wir wollen noch besser verstehen, was deutsche Bauern bewegt, was ihre Herausforderungen sind“, erklärt sie. Bereits heute nutzt nahezu jeder fünfte Landwirtschaftsbetrieb digitale Anwendungen. Die Telekom hilft passende Lösungen zu entwickeln. „Dazu brauchen wir den intensiven Austausch mit den Landwirten. Letztlich geht es für uns alle darum, der weltweit steigenden Nachfrage nach Nahrungsmitteln gerecht zu werden“, sagt Cornelia.

… doch der Mensch bleibt im Mittelpunkt

Austauschen, beraten, verhandeln – Cornelia ist in ihrem Element. Zurück im Büro geht sie gemeinsam mit Kollegen ihre nächsten Aufgaben an. Die Abwechslung – das ist es, was sie so liebt an ihrem Job. 20 Jahre ist sie nun schon im Vertrieb bei der Telekom tätig. Es hat sich vieles verändert in dieser Zeit – auch in der Landwirtschaft, die heute vor ganz neuen Herausforderungen steht. Doch trotz Automatisierung, im Mittelpunkt steht immer der Landwirt. „Keine Innovation der Welt kann das Wissen eines erfahrenen Bauern ersetzen.“

Jede Sekunde 3 Schwimmbecken
Laut SMARTer2030-Studie lassen sich mit ICT-Lösungen im Jahr 2030 251,041 Billionen Liter Wasser in der Landwirtschaft einsparen, das heißt durchschnittlich 7 960 457 Liter pro Sekunde. Dies entspricht dem Fassungsvermögen von ungefähr drei Olympia-Schwimmbecken mit den Maßen 50 x 25 x 2 Meter = 2500 Kubikmeter.

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