• Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2015
Corporate Responsibility Bericht 2015

Verantwortungsvoller Infrastrukturausbau

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Unsere Netzinfrastruktur sichert wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach schnelleren, flächendeckend verfügbaren Datendiensten. Deshalb bauen wir unsere Infrastruktur zügig weiter aus und erhöhen mit neuen, sicheren Technologien die Geschwindigkeit der Übertragung.

Ziele

  • 95 Prozent Abdeckung LTE bis 2018
  • 80 Prozent Abdeckung VDSL Vectoring bis 2018

Maßnahmen

  • Integrierte Netzstrategie
  • Umstellung auf IP

Kontrolle

  • Stand Netzabdeckung
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Die weltweite Datenmenge wird 2020 zehnmal größer sein als noch 2013. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des amerikanischen IT-Unternehmens EMC aus dem Jahr 2014. Statt 4,4 wären dann pro Jahr 44 Billionen Gigabyte in den Netzen unterwegs. Allein in Deutschland soll die Menge an digitalen Daten von derzeit 230 auf 1100 Milliarden Gigabyte steigen. Um dieses Volumen zu bewältigen, müssen die Netze stetig weiter ausgebaut werden.

In Deutschland ist die Telekom seit Jahren der größte Investor in diesem Bereich und wird sich hier auch in Zukunft intensiv engagieren. Hierfür maßgeblich sind die Hauptziele unserer europaweiten integrierten Netzstrategie (INS): Wachstum, Effizienz und Qualität. Wir wollen unsere Netze stetig erweitern, die Effizienz unserer Anlagen erhöhen und unsere Führungsrolle bei der Netzqualität weiter ausbauen. Mit der INS unterstützen wir die Netzausbauziele der EU-Kommission und der Bundesregierung (Digitale Agenda und Breitbandstrategie).

Netzausbau auf vier Säulen
Die integrierte Netzstrategie (INS) der Telekom in Europa setzt auf die vier Säulen LTE img, Glasfaser img, VDSL-Vectoring img und Hybrid. In Deutschland bildet neben der Erweiterung des LTE-Mobilfunknetzes der Ausbau von Glasfaser in Verbindung mit VDSL-Vectoring Technik kurz- und mittelfristig den Schwerpunkt der INS. Durch die Einführung des integrierten Angebots "Hybrid", einer Kombination aus LTE und Festnetz-Anschluss, sind seit März 2015 bundesweit die Reichweiten hoher Bandbreiten img noch einmal deutlich erhöht worden.

Integrierte Netzstrategie

Für die Umsetzung unserer INS in Deutschland haben wir zwei Ziele definiert, die wir bis 2018 erreichen wollen: 95 Prozent der Bevölkerung sollen LTE nutzen können. Gleichzeitig soll der Ausbau des Glasfasernetzes so weit fortschreiten, dass wir imstande sind, rund 80 Prozent der Haushalte einen VDSL-Vectoring-Anschluss mit einer Bandbreite img  von mindestens 50 Mbit/s img anzubieten. Dies gilt vorbehaltlich regulatorischer Änderungen.

Erneuerung der Netzarchitektur
Wir wollen unsere Netze schneller und effizienter machen. Hierfür werden wir sämtliche nicht mehr benötigten, auf analoger Netztechnik beruhenden PSTN (Public Switched Telephone Network)-Plattformen abschalten und bis zum Jahr 2018 das gesamte Telefonnetz auf IP-basierte Anschlüsse umstellen. Der Betrieb des Telekommunikationsnetzes der Telekom (Festnetz und Mobilfunk) in Deutschland wird durch die Umstellungen zum Jahr 2020 und weiteren effizienzverbessernde Maßnahmen rund 40 Prozent weniger CO2-Emissionen verursachen als 2008. Einen wichtigen Beitrag zur Gesamtreduktion leistet der Umbau zur IP-Technologie, deren Energiebedarf im Vergleich zur bisher eingesetzten Netztechnik wesentlich geringer ist.

Um die Wünsche unserer Kunden nach einem schnellen Netz zu erfüllen, setzen wir bei der Erneuerung der Netzarchitektur zudem auf Glasfaser. Durch den Einsatz der auf Glasfaser basierenden Technologie VDSL-Vectoring wird die Datenübertragung auf bis zu 100 Mbit/s im Download beschleunigt. Im Upload sogar auf bis zu 40 Mbit/s. Vectoring ist jedoch mit einem zusätzlichen Energiebedarf verbunden. Um ihn zu senken, arbeiten wir an Steuerungslösungen für einen energiesparenden Betrieb unserer Anlagen. Insgesamt ist die Kombination von IP-Technologie mit VDSL-Vectoring schon heute deutlich energieeffizienter als die herkömmliche PSTN-Technik.

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Mobile Arbeitsplätze, Multimedia-Anwendungen und hochwertige Dienstleistungen aus dem Netz steigern die Nachfrage nach höheren Bandbreiten img kontinuierlich. Um unseren Geschäftserfolg langfristig zu sichern, bringen wir die Glasfaser img immer näher zum Kunden.

Der Netzausbau erfolgt unter der Maßgabe, bis 2018 80 Prozent der deutschen Bevölkerung mit sehr schnellem Internet zu versorgen. Dies gilt vorbehaltlich regulatorischer Änderungen. Hierfür werden wir mit FTTC img “Fiber to the Curb“ das Glasfasernetz erheblich erweitern. Dabei wird die Glasfaser im Hauptkabelzweig bis zu den Kabelverzweigern (KVZ, dies sind die grauen Kästen am Straßenrand) ausgebaut. Vor dort aus wird der Kunde mittels VDSL-Vectoring img über das bestehende Kupferkabel mit großen Bandbreiten versorgt.

Bei FTTH img, "Fiber to the Home" geht die Glasfaserleitung bis in die Wohnung. Dies ermöglicht zum Beispiel Produkte mit Geschwindigkeiten bis zu 200 Mbit/s img im Download und 100 Mbit/s im Upload. Doch auch mit FTTC sind bereits Download-Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s möglich. Wenn FTTC mit Vectoring kombiniert wird, verdoppelt sich diese Rate auf bis zu 100 Mbit/s. Im Upload ist via Vectoring sogar eine Vervierfachung der Geschwindigkeit auf bis zu 40 Mbit/s möglich.

Seit November 2013 treiben wir den Ausbau der Vectoring-Infrastruktur voran. Der Ausbau der Glasfaser ist jedoch mit einem sehr hohen zeitlichen und  finanziellen Aufwand verbunden. Daher ist er in manchen Regionen derzeit wirtschaftlich nicht realisierbar und nur in einem engen Schulterschluss von Politik und Wirtschaft zu bewältigen.

Durch Vectoring werden die elektromagnetischen Störungen ausgeglichen, die es zwischen den Kupferleitungen auf dem Weg in die Haushalte gibt. Das ermöglicht mit Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s deutlich schnellere Datenübertragungen. Die Technik dafür wird in den Kabelverweigern installiert.
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Alle Landesgesellschaften des Telekom-Konzerns investierten 2015 umfangreich in die Erweiterung der LTE-Netze und setzten den Ausbau kontinuierlich und zügig fort: Ende 2015 waren im Segment Europa (zwölf europäische Länder außer Deutschland) bereits mehr als 50 Prozent unserer Mobilfunk-Basisstationen mit LTE-Technik ausgestattet. Je nach Region erreichten die Landesgesellschaften hierbei Abdeckungsquoten zwischen 35 und 95 Prozent. Bis Ende 2018 sollen diese auf 75 bis 95 Prozent steigen.

Auch in Deutschland sind wir mit dem LTE-Ausbau planmäßig vorangekommen. Ende 2015 erreichten wir hierbei eine Abdeckung von 90 Prozent. Bis Ende 2018 soll dieser Wert auf 95 Prozent steigen.

Bei den Übertragungsgeschwindigkeiten macht der Mobilfunk ebenfalls große Fortschritte. Anfang 2014 setzten wir deutschlandweit mit LTE img Maßstäbe auf Basis des Cat-4-Standards. Der Dienst erreicht im LTE-1 800-Netz per Download bis zu 150 Mbit/s img und damit 50 Mbit/s mehr als im herkömmlichen LTE-Netz. Mehr als 150 deutsche Städte profitieren bereits davon. Seit Herbst 2014 sind mit LTE Max im Cat-6-Standard sogar bis zu 300 Mbit/s möglich. Auch in vielen ländlichen Regionen wurden inzwischen entsprechende Funkantennen eingerichtet, die dort LTE über die800-MHz-Frequenz ermöglichen sollen.

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Der Hybrid-Anschluss trägt als weitere Säule unserer integrierten Netzstrategie dazu bei, die Netze im wörtlichen Sinne zu integrieren. Seit Herbst 2014 bieten wir unseren Kunden mit Hybrid in Deutschland erstmalig die Kombination von IP-Festnetz und LTE-Mobilfunk in einem Festnetz-Produkt an. Wenn der Kunde bei intensiver Nutzung seiner konstanten DSL-Leitung mehr Bandbreite img benötigt, schaltet unser Hybrid-Dienst über einen speziellen Hybrid-Router LTE img automatisch hinzu. Die Übertragungsraten beider Netze summieren sich daraufhin. Dies ist vor allem in Gebieten, in denen wir über das Festnetz bislang kein breitbandiges Internet anbieten können, von Vorteil.

Im Jahr 2014 waren wir weltweit der erste Massenmarktanbieter mit einer solchen Hybridlösung. Seit Frühjahr 2015 ist das Angebot in der gesamten Bundesrepublik verfügbar.

Alle Zeichen stehen auf IP img, den Universalcode des 21. Jahrhundert. Mit der IP-Technologie werden Telefongespräche nicht mehr analog oder über ISDN-Technik übertragen, sondern in Form von Datenpaketen − so, wie es im Internet und im Mobilfunk schon lange Standard ist.

Bis Ende 2015 haben wir in Deutschland mehr alsMillionen Anschlüsse auf die IP-Technologie umgestellt. Auch in den übrigen EU-Ländern bauten wir den Anteil der IP-Anschlüsse weiter aus. Die EJR Mazedonien und die Slowakei sowie jüngst Montenegro und Kroatien sind bereits zu 100 Prozent auf IP umgestellt. Ungarn soll bis Ende 2016 folgen, Rumänien und Griechenland folgen wie Deutschland bis 2018. Die IP-Technologie ist zugleich die Voraussetzung für VDSL-Vectoring img mit Datenraten img bis zu 100 Mbit/s img im Download und bis zu 40 Mbit/s im Upload.

Die Deutsche Telekom und Inmarsat wollen Fluggästen in Europa künftig einen noch besseren Internet-Zugang an Bord bieten. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft entwickeln die Unternehmen derzeit das European Aviation Network. Dazu werden in Europa erstmals zwei sich ergänzende Übertragungstechniken kombiniert: Satellitenkommunikation und ein leistungsstarkes Mobilfunknetz im LTE-Standard.

Schneller Internetzugang an Bord

Als erste europäische Airline wird sich die Lufthansa ab 2017 mit der Durchführung von Testflügen an der Entwicklung des European Aviation Network beteiligen.

Für die Kooperation baut die Deutsche Telekom ihr europaweites Mobilfunknetz weiter aus. Es werden rund 300 neue LTE-Basisstationen mit einer Reichweite von mehr als 80 Kilometern eingerichtet. Zum Vergleich: Herkömmliche LTE-Stationen haben eine Reichweite von etwa 10 Kilometern.

Mit der aktuellen 4. Generation (4G) endet die Ära der reinen Mobilfunk-Standards. Der Nachfolger, 5G, nimmt langsam Formen an. In der Telekommunikationsbranche wird derzeit eine intensive Diskussion darüber geführt, welche Bestandteile dieser wohl in vielerlei Hinsicht „integrierte Standard“ haben wird. Das Ziel ist jedoch, sich am Ende auf einen global einheitlichen zu einigen.

Viele Unternehmen teilen unsere Auffassung, dass die Technologie der 4. Generation höchstwahrscheinlich als Bestandteil eines generischen 5G-Standards schlicht übernommen wird. Somit bildet sie quasi den Grundstein für dessen Leistungsfähigkeit. Schließlich sind die technischen Möglichkeiten des aktuellen 4G-Standards, auch LTE img genannt, noch lange nicht ausgereizt. Der Wunsch nach schnellen Bandbreiten img von Privatkunden wird durch die Evolution von LTE bereits weitgehend erfüllt. Zwar profitieren diese ebenso davon – dennoch werden die neuen Funktionen von 5G in erster Linie für die Industrie interessant sein. Denn damit werden neue Geschäftsmodelle möglich, die nach heutigen Maßstäben gar nicht denkbar sind: Dazu gehören innovative Lösungen für die Gesundheits- oder Automobilbranche. Alles in allem bietet die kommende Generation eine000-fach höhere Kapazität, eine zehnmal höhere Geschwindigkeit, eine zehnmal geringere Reaktionszeit (sogenannte Latenzzeit) und 1,5-mal mehr Mobilität im Vergleich zu herkömmlicher Technik. Damit eröffnet sich die Chance zu einem grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie wir unsere Geschäftskunden unterstützen und fördern wollen.

Die nächsten Schritte auf dem Weg zu 5G präsentierten wir auf dem Mobile World Congress im Frühjahr 2016 in Barcelona: das weltweit erste voll funktionsfähige Ende-zu-Ende 5G-Netzwerk. Neben hohen Übertragungsgeschwindigkeiten wies das Modell Datentransfer bei minimalen Latenzzeiten von weniger als einer Millisekunde auf. Im Vergleich: Bei LTE liegt die Verzögerung im besten Fall bei derzeit 40 Millisekunden.

connect (01/2016): Zum fünften Mal in Folge holt die Telekom den Sieg bei den deutschen Mobilfunknetz-Betreibern
Bei der Geschwindigkeit (Telefonie und mobiles Internet) sehen die Tester der Fachzeitschrift connect die Telekom auf dem ersten Platz. Sie erhielt dafür als einziger Anbieter die Note „sehr gut“. Gegenüber den Vorjahren wurden im Test Datendienste stärker gewichtet als Sprachtelefonie.

CHIP Netztest 2015: Höhere Übertragungsraten, bessere Sprachqualität – Telekom mit bestem Mobilfunknetz
Mit großem Abstand hat die Deutsche Telekom den CHIP Netztest für sich entschieden. Der Vorsprung zum letzten Jahr konnte sogar weiter ausgebaut werden (von 89,3 Punkten im Jahr 2015 zu 87,7 Punkten 2014). Auch CHIP gewichtet die Telefonqualität mit 40-Prozent-Anteil an der Gesamtnote, während die Datennutzung, allen voran LTE img, mit 60 Prozent in das Urteil miteinbezogen wird.

Stiftung Warentest (11/2015): Telekom hat bestes Mobilfunknetz
In einem „großen Netztest“ hat die Stiftung Warentest geprüft, wer aktuell das beste Mobilfunknetz hat. In Städten, auf dem Land und in Zügen wurden dabei Messungen unternommen. Im Ergebnis hat die Telekom das beste Mobilfunknetz. Sie bekommt die Note „gut“ mit 2,3 Punkten. 2,2 Punkte gibt es bei den mobilen Datenverbindungen und 2,4 Punkte bei den Sprachverbindungen.

connect (09/2015): Testsieger im Bereich IPTV
Im August 2015 sicherte sich die Telekom beim IPTV-Test der Zeitschrift connect den ersten Platz. Das IPTV-Angebot Entertain konnte im Test auf voller Linie – über alle Disziplinen hinweg – überzeugen.

„Car Connectivity Award 2015
Für das beste Mobilfunknetz im Auto erhält die Deutsche Telekom den „Car Connectivity Award 2015“: 42 520 Leser von auto motor und sport und CHIP wählten die Deutsche Telekom zum zweiten Mal in Folge in der Kategorie Handy-Netz auf den ersten Platz.

Computer Bild (22/2015): Telekom hat das schnellste Mobilfunknetz
Die Telekom hat den Mobilfunk-Test mit der Testnote „gut“ gewonnen und liegt damit klar vor der Konkurrenz. Diese erhielt nur die Note „befriedigend“. Bei allen Anbietern wurde insgesamt die Anbindung auf dem Land bemängelt.

Telecom Handel Leserwahl 2015: Zum vierten Mal in Folge bester Mobilfunk-Anbieter des Jahres
In 23 Disziplinen prüften und bewerteten Fachhändler und Partnershop-Betreiber die Mobilfunk-Anbieter. Im Fokus standen für den Handel wichtige Aspekte wie Abschlussprovision, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, Schulungen, Reklamationsbearbeitung und Händler-Hotline. Besonderes Lob erhielt die Telekom beim Netzausbau und den MagentaEINS-Tarifen.

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...