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Corporate Responsibility Bericht 2015

Nachhaltige ICT-Lösungen

Mit einem wachsenden Angebot an nachhaltigen Produkten und innovativen ICT-Lösungen unterstützt die Deutsche Telekom Millionen von Privat- und Geschäftskunden dabei, ihren Energieverbrauch zu senken und CO2-Emissionen zu vermeiden. Seit mehreren Jahren bieten wir beispielsweise Dienste zur Dematerialisierung img von Geschäftsabläufen wie RechnungOnline , die Digitalisierung von Arbeitsabläufen oder Cloud Computing an. Dies zahlt auf unser CR-Handlungsfeld „Klimafreundliche Gesellschaft“ ein. Gleichzeitig ist es unser Ziel, möglichst vielen Menschen die Chance zu geben, an der Informationsgesellschaft teilzuhaben und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen. Menschen mit altersbedingten und körperlichen Einschränkungen beispielsweise erleichtern wir den Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln. Wir entwickeln hierzu Produkte und Dienste, die ihren Bedürfnissen entsprechen, und arbeiten kontinuierlich daran, die Nutzerfreundlichkeit weiter zu erhöhen. Zusätzlich bietet die Telekom konzernweit verschiedene Sozialtarife an, die einkommensschwachen Kunden und Menschen mit Behinderungen ermöglichen, zu günstigen Konditionen zu telefonieren und zu surfen.

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Nachhaltige Produkte sind für uns ein wichtiger Faktor, um uns auf dem ICT-Markt zu profilieren. Von unseren Lieferanten verlangen wir deshalb die Einhaltung ökologischer und sozialer Anforderungen und prüfen deren Umsetzung. Gleichzeitig informieren wir unsere Kunden über Umweltaspekte, Herstellungsbedingungen, eine sichere, energiesparende und bedarfsgerechte Verwendung sowie ressourcenschonende Entsorgungswege am Ende des Produktlebens. Dazu setzen wir insbesondere auf renommierte Umweltzeichen.

Blauer Engel für Telekom-Produkte
95 Prozent der Festnetz-Geräte der Telekom Deutschland sind mit dem renommierten Umweltzeichen Blauer Engel zertifiziert. Bereits seit 2013 tragen alle unsere DECT-Telefone der Sinus-Serie das unabhängige Umweltzeichen. Für dieses Engagement und unsere Rolle als Vorreiter und Multiplikator für den Klimaschutz wurden wir im November 2015 im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitspreises mit dem „Blauer Engel-Preis“ ausgezeichnet.

Im Berichtszeitraum haben wir unsere Speedphone-Serie mit dem Blauen Engel zertifizieren lassen. Die neuen IP-Telefone sind besonders energiesparend, strahlungsarm und verfügen über austauschbare Akkus. Über eine neue Funktion können Anwender die Sendeleistung individuell einstellen und damit Energie einsparen. Updates können direkt auf das Speedphone übertragen werden; dadurch können die Geräte sehr einfach aktuell gehalten werden, was ihre Nutzungsdauer verlängert und damit die Ökobilanz verbessert.

TÜV Certified Green Products
Neben dem Blauen Engel setzen wir verstärkt auf das Umweltzeichen „TÜV Certified Green Product“. Dieses geht über die Kriterien des Blauen Engel hinaus, indem es unter anderem auch eine Überprüfung der Arbeitsbedingungen in Fertigungsbetrieben vorsieht. Erste Produkte wurden bereits danach zertifiziert, darunter das Speedphone 10 und der Router W 724V.

Cloud Computing img ist häufig ressourcen- und energieeffizienter als der Betrieb von ICT-Prozessen außerhalb der „Wolke“: Kunden können auf eigene Server und Speichermedien verzichten. In unseren Rechenzentren wird aufgrund der besseren Auslastung weniger Hardware und damit auch weniger Energie benötigt. Im Vergleich zum Betrieb einer eigenen Infrastruktur beim Kunden sinkt der Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent. Parallel arbeiten wir kontinuierlich an einer ständigen Verbesserung der Effizienz unserer Rechenzentren.

Bei unseren Geschäftskunden analysieren wir vor der Auslagerung in die Cloud ihre Business- und IT-Prozesse mit dem sogenannten Cloud Maturity Check. Dabei wenden wir die Maturity-Methode der Open Data Center Alliance (ODCA) an. So helfen wir unseren Kunden, die für sie beste Cloud-Strategie zu entwickeln. Damit die Integration der Cloud-Services mit möglichst wenig Aufwand erfolgen kann, bieten wir die T-Systems-Integrationsplattform „Data Orchestration as a Service“ an. Der Service ermöglicht ein reibungsloses Zusammenspiel zwischen Informationen in der Cloud und klassischen Systemen vor Ort beim Kunden. Die neuen, optimierten Cloud-Services stehen unseren Kunden damit schneller zur Verfügung.

Nachhaltige Lösungen aus der Cloud

  • Mit dem Produkt „Cloud Integration Center“ (ehemals: „Enterprise Marketplace“) bieten wir seit 2014 speziell für Großunternehmen standardisierte Cloud-Lösungen an. Die Unternehmen können Cloud-Services je nach Bedarf aus dem „Cloud Integration Center“ beziehen. Ihre Anwendungen, Server sowie andere Infrastruktur werden dabei in unseren Rechenzentren betrieben. Außerdem werden im Cloud Integration Center Anwendungen von externen Software-Herstellern zur Verfügung gestellt (Shared-Software-as-a-Service – SaaS). Ein Beispiel hierfür ist eine Software zum Nachhaltigkeitsmanagement, die von T-Systems seit November 2013 gemeinsam mit dem Software-Haus WeSustain vermarktet wird.
     
  • Darüber hinaus bietet T-Systems das Produkt „doculife®“ an, mit dem Unternehmen ihr Dokumentenmanagement vollständig in die Cloud verlagern können. Die Lösung senkt nicht nur den Energieverbrauch, auch der Papierverbrauch kann durch die Digitalisierung deutlich reduziert werden.

Die Telekom unterstützt Unternehmen, die eigene Cloud-Services entwickeln, durch sogenannte Cloud-Infrastrukturlösungen (Infrastructure-as-a-Service – IaaS). Dabei wird vorhandene Hardware durch Cloud-Services ersetzt und so der Energieverbrauch bei den Unternehmen gesenkt. Außerdem bieten wir Entwicklungsplattformen (Platform-as-a-Service – PaaS) wie AppAgile an. Damit stellen wir in der Cloud nicht nur eine technische Entwicklungsumgebung für IT-Entwickler bereit, sondern auch branchenspezifische Geschäftsapplikationen.

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In der Nutzung unserer Produkte können unsere Kunden maßgeblich dazu beitragen, Ressourcen zu schonen sowie Elektronikabfall und CO2-Emissionen zu vermeiden. Hierzu setzen wir auf zwei Modelle: Mietservices für Router und Media Receiver und Programme zur Handy-Rückgabe.

Wir wollen sicherstellen, dass nach dem Austausch von Routern und Media Receivern die Geräte nicht einfach in den Müll wandern. Deshalb setzen wir auf das Modell „Mieten statt kaufen“. Durch die Einführung einer zwölfmonatigen Mindestvertragslaufzeit für Router und Media Receiver werden die durchschnittlichen Nutzungszeiten verlängert und die Rücksendungen innerhalb der Mindestmietzeit reduziert. Bei einer Kündigung werden die Geräte zurückgegeben und entweder aufbereitet und in den Mietkreislauf zurückgegeben oder fachgerecht recycelt. Darüber hinaus wurde der Retourenprozess durch die Einführung eines Retourenportals vereinfacht, was sich zum einen darin äußert, dass wir den Papierbeileger einsparen, und zum anderen, dass der Kunde bedarfsgerecht seine Retouren über das Online-Retourenportal bearbeiten kann.

Wir bewerben unseren Mietservice aktiv und erfolgreich unter anderem in den Telekom Shops, im Internet, Kundenservice und über Produktflyer. Das Angebot wurde von unseren Kunden sehr gut angenommen: Bis Ende 2015 ist die Anzahl der Nutzer des Mietservice auf rund 8,2 Millionen angestiegen.

Anzahl der Nutzer des Mietservice von Routern und Media Receivern

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration haben wir 2014 eine Studie zu schädlichen Stoffen in Mobiltelefonen durchgeführt: Es wurden Stoffe identifiziert, die zwar umweltschädlich, aber zurzeit nicht verboten sind. Über die gesetzlichen Normen hinaus haben wir eine Telekom-eigene Stoffverbotsliste definiert, um ein klares Zeichen zu setzen für die Reduktion von Stoffen in der Industrie, die für die Umwelt problematisch sind. Zu dem Thema haben zwischenzeitlich verschiedene Gespräche mit Lieferanten stattgefunden. Dabei konnte mit einigen Lieferanten bereits eine weitgehende Übereinstimmung in den jeweiligen Stoffverbotslisten festgestellt werden. Mit anderen Lieferanten wird die Telekom weiterhin einen intensiven Dialog führen, um Wege zur Vermeidung dieser Stoffe zu finden.

Zu viele gebrauchte Handys und Smartphones liegen in Schubladen oder werden illegal im Hausmüll entsorgt. Die Recycling- und Weiternutzungsquote für elektronische Kleingeräte ist in Deutschland viel zu niedrig. Daher sollten gebrauchte Handys, Smartphones und Tablets entweder neu aufbereitet und weiterverwendet oder dem fachgerechten Recycling zugeführt werden. Schon seit 2003 bieten wir dafür verschiedene Abgabemöglichkeiten an.

Kunden können seit 2013 ihre gebrauchten hochwertigen Handys und Smartphones in den Telekom Shops ankaufen lassen. Der Gegenwert des Geräts wird als Gutschein beim Einkauf im Telekom Shop gutgeschrieben.

2014 haben wir gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) das Online-Portal Handysammelcenter eingerichtet. Über das Portal können Firmen gebrauchte Handys und Smartphones kostenlos, fachgerecht und sicher entsorgen lassen und erhalten einen entsprechenden Nachweis. Behörden, Vereine und andere Organisationen können über das Portal zudem eigene Sammelaktionen initiieren. So nutzen die Staatskanzlei Saarland und die Kirchen in Baden-Württemberg das Handysammelcenter für ihre Handysammel- und Bildungskampagnen.

Die Telekom Deutschland unterstützte im Berichtszeitraum die Kampagne „Die Handyaktion“ verschiedener kirchlicher Akteure in Baden-Württemberg. Die Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Mai 2017 insgesamt 100 000 Geräte zu sammeln. Auch die Abgeordneten des Deutschen Bundestags unterstützen in einer fraktionsübergreifenden Initiative weiter unsere gemeinsame Handy-Sammlung mit der Deutschen Umwelthilfe. Wie schon 2014 sammelten sie auch im Jahr 2015 ausrangierte Mobiltelefone in ihren Büros und in den Wahlkreisen ein. Im Ergebnis kamen500 Altgeräte zusammen, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr.

Die Rücknahmekampagne der Staatskanzlei Saarland, die wir bereits 2014 unterstützt haben, wurde aufgrund der hohen Akzeptanz im Berichtszeitraum bis Mitte 2016 verlängert. Die Kampagne steht unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und umfasst unter anderem spezielle Unterrichtsangebote zum Thema Handy-Rücknahme und Ressourceneffizienz. Neben Bildungseinrichtungen können sich nun erstmals auch Verbände, Vereine oder Kommunen an der Kampagne beteiligen. Die Kampagne wurde vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung als „Werkstatt N“-Projekt ausgezeichnet und gehört somit zu den 100 innovativsten Nachhaltigkeitsprojekten in Deutschland.

2015 nahmen wir deutschlandweit 230 751 gebrauchte Mobiltelefone und Smartphones zurück und führten diese einer Weiterverwendung oder dem fachgerechten Recycling zu. Der gesamte Handy-Rücknahme-Prozess ist von der DEKRA zertifiziert und erfüllt hohe Anforderungen bezüglich des Datenschutzes. Das gemeinsame Handy-Sammel-System der Telekom Deutschland und der DUH besteht 2015 bereits im zwölften Jahr – insgesamt konnten über die gesamte bisherige Laufzeit mehr alsMillionen gebrauchte Geräte gesammelt werden.

Unsere Stellungsnahme zur Petition" MagentaMobil Happy" finden Sie hier.

Das Handy-Recyclingprogramm von T-Mobile USA ermöglicht es Kunden, durch ökologisch verträgliche Geräteentsorgung zum Umwelt- und Gesundheitsschutz beizutragen. Das Unternehmen verbessert darüber hinaus den bedarfsgerechten Zugang zu hochwertigen wiederverwendbaren und aufbereiteten Geräten und trägt so dazu bei, unsere knappen natürlichen Ressourcen zu schonen.

Alle Mobilfunkkunden können ihre ausgedienten Handys, Akkus, Zubehörartikel, Tablet- oder Netbook-Computer unabhängig von Marke, Modell oder Hersteller an jedem Standort von T-Mobile USA zum kostenlosen Recycling abgeben. T-Mobile USA motiviert seine Kunden im Rahmen der Programme "JUMP!" und "Mobilize" darüber hinaus durch attraktive Preisnachlässe für Geräte der neuesten Generation, ihre gebrauchten Handys und Zubehörartikel abzugeben. Die eingetauschten Geräte werden ausnahmslos wiederverwendet, aufbereitet oder recycelt.

Seit T-Mobile USA im Jahr 2008 das Recyclingprogramm eingeführt hat, sind über 9,5 Millionen Geräte wiederverwendet oder weiterverkauft worden. 86 Prozent der zurückgenommenen Geräte werden wiederverwendet oder weiterverkauft. Der Rest wird dem umweltverträglichen Recycling durch zertifizierte Dienstleister zugeführt. Seit 2013 hat T-Mobile im Rahmen des Programms Certified Pre-Owned über 1,4 Millionen nach höchsten Qualitätsansprüchen aufbereitete Handys direkt an seine Kunden verkauft.

2015 sammelte T-Mobile USA 4 029 970 gebrauchte Handys.

Die Telekom erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Informations- und Wissensgesellschaft. So bieten wir unsere Sozialtarife nicht nur einkommensschwachen Personen an, sondern stellen diese auch gehörlosen oder sehbehinderten Menschen zur Verfügung. Wir unterstützen sie außerdem mit speziell angepassten Produkten und Lösungen.

Produkte und Dienste für hörgeschädigte Menschen
Bereits 2003 haben wir in Deutschland eine Hotline („Deaf Hotline“) für gehörlose und schwerhörige Kunden eingerichtet, über die wir auch eine IT-Soforthilfe anbieten. Die Kunden können ihre Anfragen dort per E-Mail, Fax, Post oder Bildtelefon an speziell geschulte Mitarbeiter richten. Die Fragen werden entweder direkt beantwortet oder die Kollegen informieren darüber, wie sie via Bildtelefonie oder Webcam für ein Gespräch zu erreichen sind. Aktuell fragen täglich bis zu 50 Menschen bei der Hotline an, um sich beispielsweise bei Schwierigkeiten mit ihren DSL-Routern oder speziellen Handy-Tarifen beraten zu lassen.

Seit 2013 betreiben wir eine Kampagne mit dem Titel „Barrierefreier Vertrieb und Service für Hörgeschädigte“. Hierfür richten wir zusätzliche Vertriebskanäle für Menschen mit Hörschädigung ein. So präsentieren wir seit 2014 auf einer eigenen Internet-Seite speziell auf gehörlose beziehungsweise hörgeschädigte Kunden zugeschnittene Produktangebote für Mobilfunk wie Festnetz. Die Angebote werden zusätzlich mit Videos in Deutscher Gebärdensprache erläutert. Außerdem haben wir dort Telekom-Hilfe-Videos mit Untertitel eingestellt, mit denen wir über unsere Tarife und Produkte informieren. Im November 2015 haben wir unser Portfolio um neue – auf die Kommunikationsbedürfnisse hörgeschädigter Menschen angepasste – Mobilfunk-Tarife erweitert.

Tablet für Blinde
Auch für blinde und sehbehinderte Menschen kann die Online-Kommunikation eine Herausforderung sein. Um sie hierbei zu unterstützen, fördern wir das Projekt „Green Vision“, das für diese Nutzergruppen spezielle Tablets entwickelt. Die Besonderheit der Green-Vision-Tablets ist eine haptisch wahrnehmbare, interaktive Oberfläche, die die Inhalte in der Blindenschrift Braille darstellt. Sie macht die Inhalte von mobilem Internet buchstäblich greifbar. Dem Projektnamen „Green Vision“ entsprechend ist für den geplanten Prototyp außerdem eine besonders ressourcenschonende Produktionsweise vorgesehen.

Deutschlandweit erster Netzbetreiber mit Senioren-Smartphone
Seit Oktober 2014 bieten wir mit dem Liberto 820 ein speziell für Senioren entwickeltes Smartphone an. Wir sind derzeit der einzige deutsche Netzbetreiber mit einem derartigen Gerät im Programm. Unter seiner einfach zu bedienenden Oberfläche lassen sich alle Funktionalitäten eines leistungsfähigen Android-Geräts auch für ungeübte Nutzer mit Einschränkungen leicht erschließen. Schritt für Schritt wird der Nutzer durch die Bedienung geführt. Mit einem webbasierten Gerätemanager kann er das Gerät auch aus der Ferne einrichten und verwalten. Besonders geeignet für Senioren ist das Liberto 820 außerdem durch seine Hörgerätekompatibilität, eine Notfalltaste und zwei einfache Menüversionen.

Auf dem 7. Nachhaltigkeitstag im September 2014 stellte Magyar Telekom im Rahmen seiner „hello holnap!“-Nachhaltigkeitsinitiative die mobile Handy-App img „hello holnap!“ vor. Sie ist seither500 Mal vom AppleStore, GooglePlay und Windows Store heruntergeladen worden. Mit der App können Nutzer Punkte sammeln, die sie für ihre Beteiligung an Nachhaltigkeitsaktivitäten von Magyar Telekom und seinen Partnern erhalten. Die Punkte können dann in Forint umgetauscht und für Spendenzwecke verwendet werden. Zu den Partnern der App-Initiative gehören 30km.hu, Oszkar teleauto und die Shopping-Community ShoppingBag sowie Heroes of Responsible Dining und Autistic Art; Unterstützung kommt auch von der Budapest Bike Mafia, den Stiftungen Suhanj!, Autonomia und Heti Betevő, der ungarischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz sowie der ungarischen Gesellschaft der Naturschützer. Teilnehmer können Punkte erhalten für:

  • Spenden an Organisationen durch Erreichung besonderer Leistungen 
  • Partnerschaft mit Shareconomy-Unternehmen (z. B. Fahrgemeinschaften oder Lebensmittel von Bauern aus der Region)
  • Spendenpartnerschaften mit gemeinnützigen Organisationen

Punkte werden auch für den Kauf eines nachhaltigen Handys aus dem Produktangebot von Magyar Telekom vergeben. Nachhaltige Handys verfügen laut Definition von Magyar Telekom entweder über ein entsprechendes internationales Zertifikat (z. B. TCO), ein Gütesiegel für den Umweltschutz oder weisen Eigenschaften auf, die sie für bestimmte Personengruppen in der Gesellschaft besonders nützlich machen (zum Beispiel besondere Eignung für ältere Mitmenschen oder Menschen mit Behinderungen).

Im März 2015 „pflanzte“ Telekom Romania gemeinsam mit Smart Sun Solutions den ersten „digitalen Baum“ in Timisoara. Dieser „Erdbeerbaum“ ist die erste mit Sonnenenergie betriebene öffentliche Handy-Ladestation mit WLAN-Anbindung und eignet sich ausgezeichnet für Parks, Freiluft-Restaurants oder Einkaufszonen. Der Internet-Anschluss basiert je nach Abdeckung auf 3G- oder 4G-Technologie und verfügt über eine Reichweite von etwa 10 Metern. Die aufladbaren Akkus können das System bis zu 14 Tage lang unterbrechungsfrei betreiben. Der Erdbeerbaum ermöglicht das gleichzeitige Aufladen von bis zu 16 Geräten und weist eine Jahreskapazität von bis zu 840 000 zehnminütigen Ladezyklen auf. Dieses sehr innovative Konzept zeichnet sich dank Öko-Design und Klimaneutralität auch durch hohe Umweltverträglichkeit aus. Der leicht zugängliche, unkomplizierte und nützliche Service ist eine Bereicherung für belebte öffentliche Plätze.

Seit Anfang des Jahres 2016 ermöglicht T-Mobile Austria Neu- und Bestandskunden sich auch bei der Wahl des Smartphones für einen nachhaltigen Lebensstil zu entscheiden. Als einer der weltweit ersten Mobilfunkanbieter bietet das Unternehmen das Fairphone 2, das erste nachhaltige und sozial produzierte Smartphone, in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag an. Damit unterstützt T-Mobile Austria das niederländische Unternehmen Fairphone aktiv bei seinem Vorhaben, das Bewusstsein der Menschen für faire Elektronik zu schärfen und die Industrie zu einem verantwortungsvolleren Handeln zu motivieren.

Fairphone konzentriert sich hierbei auf die vier Kernherausforderungen, den Bergbau am Anfang der Wertschöpfungskette sowie das Design, die Produktion und den Lebenszyklus der Produkte nachhaltiger und transparenter zu gestalten. Hierfür arbeitet das Unternehmen mit Initiativen zur Beschaffung von Zinn und Tantal aus konfliktfreien Minen in der Demokratischen Republik Kongo zusammen. Außerdem hat es die erste Pilot-Lieferkette für Fairtrade-Gold in Smartphones erfolgreich etabliert und das Produktdesign des Fairphone 2 durch einen modularen Aufbau auf Langlebigkeit ausgelegt. Um eine dauerhafte Nutzung des Produkts zu erleichtern, können Ersatzteile für das Fairphone 2 auch über T-Mobile Austria bezogen werden.

In Zusammenarbeit mit Migam, dem polnischen Marktführer für moderne Gehörlosentechnologie, rief T-Mobile Polska ein Projekt mit dem Namen „Verbindungen für alle und überall“ ins Leben, mit dem den 470 000 Taubstummen undMillionen Hörgeschädigten in Polen besserer Zugang zu den Diensten des Unternehmens ermöglicht werden soll. Der Einsatz neuester Technologien soll dazu beitragen, die Lebensqualität von Menschen mit diesen Behinderungen zu verbessern und ihnen bessere Bildungs- und Ausbildungschancen zu eröffnen.

Im Rahmen des Projektes wurden unter anderem Shops von T-Mobile Polska barrierefrei gestaltet, ausgewählte Inhalte der T-Mobile Website in Gebärdensprache übersetzt und Mitarbeiter im Umgang mit gehörlosen Kunden geschult. Gemeinsam mit Migam nahm T-Mobile Polska 2015 zudem den Dialog mit einem polnischen Hörgeschädigtenverband auf. Auf diese Weise konnte sich das Unternehmen über die speziellen Bedürfnisse dieser Bevölkerungsgruppe informieren und diese gezielt adressieren.
Seit Juni 2015 führt T-Mobile Polska unter dem Namen „MIG JUMP!“ ein spezielles Angebot  für Gehörlose mit entsprechender medizinischer Bescheinigung. Ein. Das Angebot umfasst ein sehr großes Datenvolumen, das die kostenlose Nutzung von Internet-Kommunikationsdiensten, Apps und Videos ermöglicht.

Im Oktober 2015 führte T-Mobile Tschechien einen neuen Service in seinen 158 eigenen und Partner-Shops ein. Dieser kostenlose Service bietet eine simultane Sprachtranskription, über die taube und schwerhörige Menschen die Antworten der Verkäufer auf dem Display eines Tablets bequem ablesen können. Der von Transkript online, einer mit der tschechischen Gehörlosenvereinigung (CUD) kooperierenden Hilfsorganisation, organisierte Service funktioniert ganz einfach: Der Verkäufer stellt dem gehörlosen Kunden vorübergehend ein Tablet mit dieser Online-App img zur Verfügung und stellt für den Kunden eine Verbindung mit einer Person her, die das Gesprochene transkribiert. Die Worte des Verkäufers werden an den Kopfhörer dieser Person gesendet und erscheinen innerhalb kurzer Zeit als Text auf dem Display des Tablets. Ein zusätzlicher Nutzen besteht darin, dass dieser Service Arbeitsplätze für sehbehinderte Menschen schafft, die angesichts ihrer Fähigkeit zur Konzentration auf Sprache ihre Behinderung als beruflichen Vorteil bei diesem E-Transcription-Service einsetzen können.

Auch die Slovak Telekom arbeitet sehr engagiert daran, Hörgeschädigten und Eltern von hörgeschädigten Kindern den Alltag durch gezielte Angebote und Leistungen zu erleichtern. So richtete die Pontis-Stiftung mit Unterstützung des Endowment Fund Telekom im September 2015 einen kostenlosen Online-Dolmetschdienst ein. Gehörlose können über ein Handy oder Tablet Kontakt mit einem Gebärdensprachdolmetscher aufnehmen, wenn sie z. B. Hilfe bei der Kommunikation mit Behörden oder Ärzten benötigen. Um hörende Eltern bei der richtigen Stimulation und Förderung ihrer hörgeschädigten Kinder zu unterstützen, hat Slovak Telekom außerdem eine Print-Kampagne entwickelt und ein Portal  eingerichtet, wo Eltern nützliche Informationen finden und sich austauschen können.

Die Sicherheit der Kunden und ihrer Familien ist für T-Mobile Polska ein äußerst wichtiges Anliegen. Daher will das Unternehmen möglichst viele Menschen in die Kampagne einbinden. So ging T-Mobile Polska als erster Mobilfunkbetreiber Polens im Rahmen des Projekts „Kind vermisst!" im Januar 2016 eine langfristige Partnerschaft mit der nationalen Polizeibehörde des Landes ein.

Als erster Betreiber in Polen sendet T-Mobile Informationen über vermisste Kinder an seine Kunden. In der Praxis geht dies folgendermaßen vor sich: Gibt es Hinweise darauf, dass ein Kind vermisst wird oder entführt worden ist, sendet T-Mobile eine spezielle, von der Polizei formulierte MMS mit Informationen über die Situation und das betreffende Kind. Diese MMS wird gesendet, sobald die Suche über das „Kind vermisst“-System ausgelöst wurde.

Mit diesem kostenlosen Projekt wird nicht nur die Suche nach vermissten Kindern unterstützt, sondern es steht auch im Zeichen des Konzepts „Technologien zum Wohle der Gemeinschaft“, einer Informationskampagne über die Einsatzmöglichkeiten moderner Technologie zum Schutz der Kunden. Das Projekt befindet sich zudem im Einklang mit der CR-Strategie von T-Mobile Polska sowie mit der Kultur des Helfens, für die das Unternehmen steht.

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...