• Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2015
Corporate Responsibility Bericht 2015

Finanzielle Kennzahlen

Nettowertschöpfung

Die Nettowertschöpfung stieg leicht von 31,6 Milliarden Euro im Vorjahr auf 32 Milliarden Euro. Der Anstieg der Nettowertschöpfung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Auszahlungen an Kapitalgeber was vor allem auf gesunkene Aufnahmen mittel- und langfristiger Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen war. Weitere Informationen zum Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beziehungsweise zu den finanziellen Verbindlichkeiten finden Sie im Kapitel Vermögens- und Finanzlage der Deutschen Telekom AG im aktuellen Geschäftsbericht.

Im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung gehen in die Nettowertschöpfungsrechnung nur tatsächliche Zahlungsströme ein. Dies bedeutet, dass zum Beispiel latente Steueraufwendungen und die Bildung von Rückstellungen die Nettowertschöpfung des Berichtsjahres nicht beeinflussen. Diese Aufwendungen mindern zwar den Konzernüberschuss in der Gewinn- und Verlustrechnung, sind jedoch nicht, wie in der Nettowertschöpfung, mit einer Zahlung an eine Anspruchsgruppe verbunden. Die Auszahlungen hierfür erfolgen erst in der Zukunft und können somit auch erst in den Folgejahren in der Nettowertschöpfung berücksichtigt werden.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Kennzahl decken wir den GRI-Indikator G4-EC1 (unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert) vollständig ab.

Eine detaillierte Erläuterung unserer ökonomischen Kennzahlen ist unter www.telekom.com/investorrelations verfügbar.

2015 erzielte die Deutsche Telekom einen Konzernumsatz von 69,2 Milliarden Euro, der mit einem Wachstum von 6,5 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahresniveau lag – hierbei stieg der internationale Anteil am Konzernumsatz um rund vier Prozentpunkte auf 62,9 Prozent.

Unter Personalaufwand werden die Personalgrundkosten (Löhne, Gehälter) und die Personalnebenkosten (Sozialkosten) verstanden – je nachdem inklusive der bzw. bereinigt um Sondereinflüsse für Restrukturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit personellen Umbaumaßnahmen (individuelle Abbauinstrumente). Die Personalaufwandsquote stellt das Verhältnis des Personalaufwands zum Umsatz dar. Die Entwicklung der Quote dient im Unternehmen als Benchmark. Im Konzern sinkt diese Kenngröße seit dem Jahr 2012 kontinuierlich von 23,2 auf heute 21,2 Prozent. In der gegenüber 2014 nochmals ganz leicht gestiegenen Quote für die Region Deutschland (32,9 auf 33,0) spiegelt sich weiterhin der Aufwand für den Aus- und Umbau der Netze und die damit verbundenen Investitionen wider. So treibt die Deutsche Telekom den Ausbau ihrer Netze sowohl hinsichtlich der Abdeckung wie auch der Übertragungsgeschwindigkeiten voran. Wesentlicher Treiber für die um 0,8 Prozentpunkte gesunkene bereinigte Personalaufwandsquote im Konzern ist der deutliche Umsatzanstieg. Er hat den erhöhten Personalaufwand im Konzern mehr als kompensiert.

Die Personalaufwandsquote birgt den Nachteil, dass sie externe Personalkosten außer Betracht lässt. Darum ist für die Deutsche Telekom die Kennzahl der Total Workforce Costs bzw. Quote noch ausschlaggebender für die Steuerung der Personalkosten.

Während in Deutschland der Umsatz pro Mitarbeiter nach mehreren Jahren weitgehender Kontinuität leicht um rund 5.000 Euro zulegen konnte, verzeichnete das Auslandsgeschäft einen Umsatzanstieg pro Mitarbeiter von etwa 17 Prozent. Maßgeblichen Anteil daran hat das USA-Geschäft: Die Zahl der Mitarbeiter in unserem operativen Segment USA stieg um 11,5 Prozent, um unter anderem dem Zuwachs an 8,3 Millionen Mobilfunk-Neukunden infolge der erfolgreichen „Uncarrier“-Initiativen der T-Mobile US zu begegnen. Im Ergebnis erzielte das Segment USA ein Umsatzplus von mehr als 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und leistete damit mit einem Anteil von 41,8 Prozent den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Dieser überproportionale Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Anstieg der Mitarbeiterzahl erklärt entsprechend die höhere Produktivität.

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...