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Corporate Responsibility Bericht 2015

Energie

ESG KPI „Energieverbrauch“ a)

Die Deutsche Telekom erhebt den ESG KPI img „Energieverbrauch“ als sogenannten Monetary Power Efficiency Index (MPEI img), bei dem die Verbrauchsentwicklung (in Tausend MWh) in Relation zum Umsatz (in Milliarden Euro) gestellt wird.

Der Wert des ESG KPI img „Energieverbrauch“ ist im Berichtsjahr im Vergleich zu 2014 gesunken, diese positive Entwicklung ist sogar deutlicher als erwartet. Bei gestiegenem Umsatz ist der Stromverbrauch 2015 konzernweit stabil geblieben bzw. in Deutschland sogar leicht zurückgegangen. Vor dem Hintergrund des rasanten Anstiegs im weltweiten Datenverkehr sowie des fortlaufenden Netzausbaus ist diese stabile Entwicklung ein Erfolg und wird nur durch unsere Fortschritte in der Energieeffizienz ermöglicht. 

Für die Jahre 2016 und 2017 gehen wir von folgender Entwicklung aus: Für unseren ESG KPI „Energieverbrauch“ erwarten wir in den kommenden beiden Jahren einen sinkenden Verlauf, d. h. einen positiven Trend. Dieser Trend ergibt sich aus dem Verhältnis leichter Einsparungen im Stromverbrauch zu gleichzeitig steigenden Umsätzen. Die Reduzierungen im Stromverbrauch erwarten wir insbesondere durch die Umstellung unseres Netzes auf die IP-Technologie in Deutschland, durch allgemein bessere Auslastung der Netze sowie durch die Zusammenlegung von T-Systems Rechenzentren in diversen Ländern. Voraussichtlich werden diese Einsparungen teilweise durch die Expansion von T-Mobile US und den damit verbundenen erhöhten Stromverbrauch ausgeglichen.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe unseres Stromverbrauchs im Verhältnis zur Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum decken wir den GRI-Indikator G4-EN5 (Energieintensität) sowie die EFFAS-Kennzahlen E01-02 (Spezifischer Energieverbrauch) vollständig und E01-01 (Gesamtenergieverbrauch) teilweise ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 7 (Regeln und Prozesse), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Der Gesamtenergieverbrauch ist gegenüber dem Vorjahr leicht um 3 Prozent gesunken. Während der Energieverbrauch bei T-Mobile Czech Republic, T-Systems Iberia und T-Systems North America anstieg, verzeichnete Konzern DT in Deutschland einen deutlichen Rückgang. Detaillierte Kommentare zu den Kennzahlen der Einzelgesellschaften werden im interaktiven Tool zum Gesellschaftsvergleich dargestellt.

Daten durch PwC geprüft. Detaillierte Prüfkommentare siehe „Konzern DT in Deutschland“ und „T-Mobile US“.

Weitere Informationen zu unseren Klimaschutzmaßnahmen finden Sie hier.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Mit der Angabe unseres Energieverbrauchs nach Primärenergiequellen decken wir den GRI-Indikator G4-EN3 (Energieverbrauch innerhalb der Organisation) sowie die EFFAS-Kennzahl E01-01 (Energieverbrauch Gesamt) teilweise ab. Durch die Offenlegung des Energieverbrauchs des Fuhrparks wird weiterhin der GRI-Indikator EN 29 (Umweltauswirkungen des Transports) teilweise abgedeckt. Die Angabe ist weiterhin relevant für das Kriterium 11 des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen). Sie dient außerdem unserer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Konzernweit streben wir danach erneuerbare Energien stärker zu nutzen. Hierfür können alle europäischen Landesgesellschaften falls nötig auch den Erwerb von Zertifikaten (sogenannten Herkunftsnachweisen) für Strom aus erneuerbaren Quellen berücksichtigen, wie dies bereits in den Niederlanden oder Griechenland geschieht. Darüber hinaus wurden 2015 Kompensationszertifikate erworben, um unsere Landesgesellschaften in Ungarn und Österreich klimaneutral zu stellen. Die Daten zu erneuerbaren Energien werden hier erstmals konzernweit berichtet.

Die Daten zum Anteil erneuerbarer Energien am Strommix zeigen den durchschnittlichen Landesmix aus öffentlichen Quellen (Eurostat/Global Status Report, IEA Report usw.) zum Stand Mai 2015.

Die Deutsche Telekom konnte von 2008 bis 2012 die aus ihrem Stromverbrauch resultierenden Emissionen auf null reduzieren, indem sie erneuerbare Energien über sogenannte RECS img(Renewable Energy Certificate System)-Zertifikate bezog. Diese Zertifikate haben jedoch nicht die aus unserer Sicht erhofften positiven ökologischen Wirkungen gezeigt. Die Nachfrage nach den Zertifikaten blieb insgesamt begrenzt. Dies hatte zur Folge, dass RECS-Zertifikate keinen nennenswerten Beitrag zur Förderung des Ausbaus erneuerbarer Energien leisten konnten. Es ist daher aus unserer Sicht ökologisch und ökonomisch sinnvoller, in die Reduktion unseres Energieverbrauchs zu investieren und die Energieeffizienz zu erhöhen, als RECS-Zertifikate zu erwerben.

Relevant für die Abdeckung folgender Nachhaltigkeitsstandards

Durch die Angabe decken wir die EFFAS-Kennzahl E16-05 (Verbrauch erneuerba-rer Energien) vollständig ab. Die Angabe ist weiterhin relevant für die Kriterien 3 (Strategische Analyse, Strategie und Ziele), 11 und 12 (Inanspruchnahme natürli-cher Ressourcen) des Deutschen Nachhaltigkeitskodex. Sie dient außerdem unse-rer Berichterstattung im Sinne der Global Compact-Prinzipien 7 (Vorsorgeprinzip) und 8 (verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt).

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...