• Verantwortung leben. Nachhaltigkeit ermöglichen.
  • Corporate Responsibility Bericht 2015
Corporate Responsibility Bericht 2015

Digitale Verantwortung

Die Digitalisierung verändert unser Leben – wie wir kommunizieren, wie wir uns informieren und wie wir lernen. In dieser von Digitalisierung geprägten Welt ist Medienkompetenz längst ein wichtiger Schlüssel zur Chancengleichheit und Teilhabe an unserer Gesellschaft geworden. Deshalb setzen wir uns dafür ein, Menschen einen kompetenten und sicheren Umgang mit neuen Technologien zu ermöglichen. Mit unseren vielfältigen Projekten und Initiativen in Deutschland und Europa richten wir uns an Kinder und Jugendliche ebenso wie an Erwachsene bis zum Seniorenalter.

Ziele

  • Medienkompetenz fördern
  • Zugang zu digitalen Technologien ermöglichen

Maßnahmen

Kontrolle

  • Kennzahlen „Gesellschaftliches Engagement“
  • Stand Netzabdeckung

Überall auf der Welt ist der Zugang zu modernen Informationstechnologien Grundvoraussetzung für die Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft: Deshalb bauen wir notwendige technische Infrastruktur auf und mindern finanzielle Hürden für deren Nutzung. Zum anderen unterstützen wir Menschen, aktiv und kompetent mit neuen Technologien umzugehen, und setzen dazu maßgeschneiderte Projekte für unterschiedliche Zielgruppen um. ICT img kann zudem einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Hierzu entwickeln wir eigene Angebote und unterstützen bestehende Initiativen unserer Partner mit unserem Know-how.

  • Medienkompetenz fördern: Unsere Initiative „Teachtoday“ bietet Kindern & Jugendlichen, Eltern sowie pädagogischen Fachkräften zahlreiche praxis- und alltagsnahe Materialien und Formate, um eine sichere und kompetente Mediennutzung zu fördern. Mit verschiedenen Angeboten wenden wir uns auch an Menschen, die bisher noch kaum oder gar keine Berührung mit modernen Informationstechnologien hatten: Beispielsweise organisieren unsere Mitarbeiter im Rahmen ihrer Social Days Schulungen zur Handy- und Internet-Nutzung für Bewohner der Lebenshilfe. Ein weiteres Beispiel dafür ist die von OTE und Cosmote unterstützte Initiative „Access to the Digital World“, die Menschen ab 50 Jahren ohne Computererfahrung grundlegende Kenntnisse der Digitaltechnik vermittelt. Zusätzlich ist ein weiterer wichtiger Fokus unseres Engagements die Förderung der Internet-Sicherheit. Beispielsweise geben wir in unserem Online-Ratgeber www.sicherdigital.de kostenlose Sicherheitstipps, zugeschnitten auf jede Altersgruppe. Zugleich bietet unser kostenloser Datenschutzratgeber Hilfestellungen in allen Fragen rund um Datenschutz und Sicherheit im Internet.
  • Zugang ermöglichen: Im Rahmen der Initiative „Telekom@School“ bieten wir deutschlandweit allgemeinbildenden Schulen kostenlose Breitbandanschlüsse an. So erhalten Kinder und Jugendliche unabhängig vom Elternhaus die Chance, den Umgang mit digitalen Medien zu erlernen. Mit günstigen Sondertarifen ermöglichen wir darüber hinaus einkommensschwachen Kunden und Menschen mit Behinderungen, zu günstigen Konditionen zu telefonieren und zu surfen. Über eine Million Kunden nehmen diese Sondertarife jährlich in Deutschland in Anspruch. Auch die Landesgesellschaften setzen sich dafür ein, die Nutzung technischer Infrastruktur zu vereinfachen. Beispielsweise erhalten im Rahmen der „hello holnap!“-Initiative von Magyar Telekom Kunden mit Behinderungen Sondertarife und speziell auf ihre jeweiligen Umstände abgestimmte Nutzungsoptionen.
  • Einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten: Technologien können dabei helfen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Im Rahmen unserer Maßnahmen zur Flüchtlingshilfe haben wir beispielsweise das Portal refugees.telekom.de aufgebaut, auf dem Geflüchtete gebündelte Informationen zum Asylverfahren und zum Leben und Arbeiten in Deutschland finden. Darüber hinaus unterstützen wir existierende Projekte und Initiativen mit unserem Know-how: So haben wir im Berichtszeitraum unter anderem den International Mapping Day unterstützt und dazu aufgerufen, Orte für die Online-Karte Wheelmap.org zu checken, die sich an Menschen mit Behinderungen richtet. Außerdem haben wir uns als Partner des Pilotprojekts „Freiwilliges Soziales Jahr Digital“engagiert.

Teachtoday“ ist unsere Initiative zur sicheren und kompetenten Mediennutzung. Sie unterstützt Kinder & Jugendliche, Eltern & Großeltern sowie pädagogische Fachkräfte online und direkt vor Ort mit alltagsnahen Tipps und Materialien. 2015 ging der Medienparcours auf Deutschland-Tour: Mehr als900 Schülerinnen und Schüler zwischen neun und zwölf Jahren aus 42 Einrichtungen in 11 Bundesländer wurden auf spielerische Art und Weise für eine sichere Mediennutzung sensibilisiert. Auf dem Summit for Kids diskutieren im November 2015 über 150 Kinder Themen rund um die digitale Welt. Ihre Forderungen wurden in einem interaktiven Manifest dokumentiert. Höhepunkt der Veranstaltung war die Preisverleihung des Wettbewerbs „Medien, aber sicher!“, der erstmals international ausgeschrieben worden war und für den sich Projekte aus fünf Ländern bewarben. Die Jury zeichnete insgesamt sieben Projekte aus, darunter das mediale Gemeinschaftsprojekt zur Flüchtlingsbewegung aus Syrien „Heimat!?“ der Gemeinschaftsschule Martin-Luther-King aus Saarlouis. Mit „Scroller“ haben wir 2015 zudem ein neues Medienmagazin für Kinder entwickelt, das durch einen Elternratgeber und pädagogische Begleitbriefe flankiert wird. Die Portale „teachtoday.de“ und „scroller.de“ stehen auch in englischer Sprache zur Verfügung.

Die Telekom setzte sich im Berichtszeitraum in verschiedenen Projekten und Initiativen für digitale Bildung und mehr Sicherheit im Netz ein.

Engagement für „Deutschland sicher im Netz“
Im Berichtszeitraum haben wir beispielsweise unser Engagement im Verein „Deutschland sicher im Netz“ (DsiN) ausgeweitet: Thomas Kremer, Vorstand für Datenschutz, Recht und Compliance der Telekom, übernahm im November die Position des Vorsitzenden des DsiN. Darüber hinaus unterstützen wir als Patenunternehmen den Wettbewerb myDigitalWorld: Der Jugendwettbewerb für mehr Sicherheit im Netz ging im Oktober 2015 in die zweite Runde. Birgit Klesper, Senior Vice President Group Transformational Change & Corporate Responsibility der Telekom, ist Mitglied der Wettbewerbsjury, die im Sommer 2016 die besten Beiträge aus allen Einreichungen ermitteln wird. Zudem ist die Telekom seit November 2015 Partner des neuen Projekts „Digitale Nachbarschaft“. Damit möchte der DsiN in den nächsten Jahren ein bundesweites Netzwerk von IT-Experten in Vereinen, Verbänden und gemeinnützigen Organisationen aufbauen, die ihr IT-Sicherheitswissen in ihrem persönlichen Umfeld weitergeben.

DsiN wurde im Rahmen des 1. Nationalen IT-Gipfels vor neun Jahren ins Leben gerufen und steht unter der Schirmherrschaft des Innenministeriums. Der Verein ist Ansprechpartner für Verbraucher und Unternehmen und bietet konkrete Hilfestellungen für mehr Sicherheitsbewusstsein im Netz.

Freiwilliges Soziales Jahr Digital: Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt
Im Oktober 2015 startete in Halle das Pilotprojekt „Freiwilliges Soziales Jahr Digital“ (FSJ Digital). Mit dem Pilotprojekt wird das bestehende Konzept des Freiwilligen Sozialen Jahres um neue Angebote zur Förderung von Medienkompetenz erweitert: Medienaffine Jugendliche im Alter von 16 bis 26 Jahren können im FSJ Digital gemeinnützige Einrichtungen – wie Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen, Kitas, Horte und Kliniken – bei digitalen Projekten und bei der Anwendung neuer Medien unterstützen. Die Bandbreite der Angebote, die zunächst in rund 25 Einrichtungen in Sachsen-Anhalt erprobt werden, reicht vom digitalen Geschichtenerzählen bis zur Gestaltung barrierefreier Webinhalte. Die Freiwilligen werden während ihres gesamten Dienstes medienpädagogisch begleitet.

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert und von der Deutschen Telekom und der NrEins.de AG unterstützt. Neben dem Pilotprojekt in Sachsen-Anhalt fördert das BMFSFJ ebenfalls für zwei Jahre ein Pilotprojekt in Rheinland-Pfalz. Am Ende der beiden Pilotprojekte sollen Ergebnisse stehen, die den Trägern von Freiwilligendiensten eine Integration digitaler Module in das klassische FSJ ermöglichen.

Technologie kann einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen leisten. Im Berichtszeitraum hat die Telekom daher unter anderem diese digitalen Anwendungen gefördert:

  • Telekom unterstützt Aktion „International Mapping Day“ für rollstuhlgerechte Orte
    Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderung 2015 hatte die gemeinnützige Organisation „Sozialhelden“ gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der ITU (International Telecommunication Union) die Aktion „International Mapping Day“ ins Leben gerufen. Ziel war es, noch mehr rollstuhlgerechte Orte auf der Online-Karte Wheelmap.org zu registrieren. Die Telekom hat Mitarbeiter, Kunden und Interessierte aufgerufen, sich daran zu beteiligen.
  • App img IRMGARD hilft Erwachsenen beim Deutschlesen und -schreiben
    IRMGARD wird die erste App in Deutschland sein, die speziell Erwachsenen hilft, Deutsch lesen und schreiben zu erlernen. Bisher gibt es nur Apps für Kinder, die sich für die erwachsene Zielgruppe wenig eignen. IRMGARD berücksichtigt die besonderen Anforderungen von Erwachsenen: Beispielsweise werden sie von einer realen Person auf Augenhöhe angesprochen und motiviert. Die Telekom hat die App IRMGARD mitfinanziert und dazu aufgerufen, die Nutzung der App ehrenamtlich zu unterstützen.

Im Juni 2015 lief ein neues Programm von COSMOTE an, das Kindern die optimale und sichere Nutzung der modernen Technologie näherbringen sollte. Es trug den Titel „Kinder und der sichere Umgang mit Technologie“. In diesem Zusammenhang stellte das Unternehmen auch eine entsprechende Website ins Netz und veröffentlichte eine Informationsbroschüre für Eltern über spezielle Produkte und Dienste zur effizienten und sicheren Nutzung des Internet. Dazu gehört u. a. der Service COSMOTE SMILE, der speziell für Smartphones und Tablets entwickelt wurde und sicherstellt, dass Kinder nur bestimmte, von den Eltern ausgewählte Telefonnummern anrufen bzw. von diesen Anschlüssen angerufen werden können. Außerdem können die Eltern festlegen, auf welche Apps und Webseiten die Kinder Zugriff haben und zu welchen Zeiten. COSMOTE SMILE erfasst darüber hinaus, wo sich das Smartphone oder Tablet des Kindes befindet und benachrichtigt die Eltern, wenn das Signal den festgelegten Bereich verlässt.

Überwindung der digitalen Spaltung
Seit elf Jahren trägt Magyar Telekom im Rahmen des Programms "Digital Bridge" dazu bei, Menschen aus dünn besiedelten, benachteiligten Regionen des Landes zu zeigen, wie sie das Internet effektiv nutzen und damit ihr Leben erleichtern können. Dabei bieten Mitarbeiter von Magyar Telekom den Teilnehmern ehrenamtlich gezielte und bedarfsgerechte Beratung und Unterstützung an. 2015 wurden im Rahmen dieses Programms 15 Veranstaltungen durchgeführt. Sieben davon fanden im Sommer als digitales „Ferienprogramm“ für Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren statt. Die acht weiteren Veranstaltungen umfassten Angebote für digitale Bildung, Talentwettbewerbe und vieles mehr. Im Jahr 2015 wurden auf diese Weise ca. 1 000 Menschen erreicht; weitere 60 000 besuchten die entsprechende Facebook-Seite. Die 200. Veranstaltung im Rahmen des Programms "Digitale Bridge" fand im November 2015 statt.

„Smart Digital“
In Ungarn ist jeder Internet-Provider gesetzlich dazu verpflichtet, auf seiner Homepage kostenlose Software zum Schutz Minderjähriger bereitzustellen. Mit dem Programm "Smart Digital" geht Magyar Telekom aber noch einen Schritt weiter: Zahlreiche Mitarbeiter des Unternehmens haben in ehrenamtlicher Arbeit Zehntausende von Schülern mit der sicheren und verantwortungsbewussten Nutzung des Internet vertraut gemacht. Im Rahmen von Smart Digital, das aus dem Programm "Digital Bridge" hervorgegangen ist, will Magyar Telekom dazu beitragen, Ungarn im Umgang mit digitalen Ressourcen selbstbewusster und kompetenter zu machen. Bereits seit fünf Jahren werden Kinder am „Safer Internet Day“ (siehe unten) im sicheren Umgang mit Online-Technologien geschult. Als Teil eines Projekts für Einwohner von Nyíregyháza (siehe unten) soll Erwachsenen und Senioren der Einstieg in das Internet durch eine Reihe von intensiven Schulungen erleichtert werden. Dieses kostenlose Angebot informiert über die praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Internet bei der Bewältigung alltäglicher Aufgaben und Probleme.

Safer Internet Day
Safer Internet Day ist ein jährlicher Aktionstag der EU, an dem zahlreiche interessante Veranstaltungen zu den Themenbereichen Internet-Communities, Schule und Technologie angeboten werden. 2015 unterrichtete Magyar Telekom zusammen mit der Digital Knowledge Academy000 Kinder und Jugendliche an 14 Schulen in zwölf ungarischen Städten in der bewussten und sicheren Handhabung von Online-Technologien. Dabei informierten Mitarbeiter von Magyar Telekom ehrenamtlich über die Chancen und Risiken des Internet und gaben praktische Tipps und Hinweise zum Einstellen von Optionen, Filtern von Inhalten sowie zum angemessenen und respektvollen Verhalten im Internet. In einem 45-minütigen interaktiven Seminar wurden grundsätzliche Fragen angesprochen, vom Passwortschutz über das Filtern ungeeigneter Inhalte bis hin zu Lösungsansätzen für den Schutz vor Cybermobbing img. Bei all diesen Aktivitäten wurden die spezifischen Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppe berücksichtigt.

"Digitales Ungarn" – Bürgerprojekt für Nyíregyháza
Eines der langfristigen Ziele von Magyar Telekom ist die Verbesserung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit im städtischen Raum durch ein verstärktes Angebot von Smart-City-Diensten. Vor diesem Hintergrund fiel in Nyíregyháza der Startschuss für das Programm „Digitales Ungarn“ zur Förderung der Digitalisierung in Kommunen und Wirtschaft. Für die erste Phase dieses staatlichen Programms in Nyíregyháza stellte die ungarische Regierung 1,7 Mrd. Forint (5,48 Mio. Euro) zur Verfügung. Im Frühjahr 2015 begann Magyar Telekom in Zusammenarbeit mit dem ungarischen Ministerium für nationale Entwicklung und der Kommunalverwaltung von Nyíregyháza mit der Umsetzung eines umfassenden Entwicklungsprojekts für die Bezirkshauptstadt. Im Rahmen des Teilprojekts „Digitales Nyíregyháza“ investiert Magyar Telekom eigene Ressourcen (in Höhe von knapp 0,5 Mrd. Forint bzw. 1,6 Mio. Euro) in den intensiven Netzausbau in der Stadt. Die Arbeiten haben bereits an mehreren Standorten begonnen mit dem Ziel, im Jahr 2016 mehr als000 Haushalten Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s img zu ermöglichen. Zahlreiche weitere Gemeinden sollen bis Ende 2017 über Breitbandzugang der nächsten Generation verfügen.

AjTy („du auch“) Senior, ein 2013 von T-Systems Slovakia und der elektrotechnischen Schule in Košice ins Leben gerufenes Gemeinschaftsprojekt, bietet IT-Kurse für Senioren an. Die 2015 angebotenen Kurse beschäftigten sich mit der Nutzung von PC und Internet. Die Senioren erfuhren z. B., wozu das Internet genutzt werden kann, wie ein E-Mail-Konto erstellt wird, wie Dokumente in Word erstellt werden oder wie ein Online-Chat abläuft. Das Kursangebot hatte Erfolg: 40 Senioren meldeten sich zu den beiden Kursen im Sommer- und Wintersemester an. Die Kurse wurden freiwillig von 20 Mitarbeitern von T-Systems Slovakia durchgeführt. Optimiert wurden die Kurse u. a. im Hinblick auf die Kommunikation mit den Teilnehmern, durch Bereitstellung von Lerninhalten nach Abschluss der Kurse und durch Abschlusstests.

IT Courses for Seniors

COSMOTE unterstützte auch im Jahr 2015 wieder die Initiative „Access to the Digital World“, die darauf abzielt, Menschen ab 50 verstärkt mit den Grundlagen der Computertechnik vertraut zu machen und ihnen so den Zugang zur digitalen Welt, zu Weiterbildungsangeboten und lebenslangem Lernen zu eröffnen. Im Rahmen dieser kostenlosen Initiative werden Menschen ab 50 ohne Computererfahrung grundlegende Kenntnisse der Digitaltechnik vermittelt und Kurse zur Internetnutzung angeboten. In zwei- bzw. vierstündigen Seminaren lernen die Teilnehmer den Umgang mit der Touchscreen-Technik von Smartphones und Tablets und machen sich mit sozialen Netzen wie Skype und Facebook vertraut. Von September 2014 bis Ende Juli 2015 wurden diese Kurse in drei Gemeinden veranstaltet und von insgesamt 765 Senioren im Durchschnittsalter von 64 Jahren besucht. Neben der finanziellen Förderung stellte COSMOTE auch die erforderliche Hardware sowie technische Unterstützung für die Initiative bereit.

Seit September 2015 läuft die vierte Runde der von Telekom Romania gesponserten CoderDojo Workshops in Nord-Bukarest. Die Workshops bieten Programmier- und Computerkurse auf der Grundlage der Arduino-Entwicklungsplattform für über 50 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 16 Jahren. Diese kostenlosen Workshops laufen während des gesamten Schuljahres 2015/2016 und umfassen Programmierkurse für Einsteiger sowie für Jugendliche, die bereits an den Dojos der vorangegangenen Jahre teilgenommen haben und ihre Programmier- oder Arduino-Kenntnisse erweitern möchten. Betreut werden die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen von ehrenamtlichen Mentoren aus Unternehmen oder unabhängigen Experten, die sich an Bildungsinitiativen für junge Menschen beteiligen möchten. Bucharest North @Telekom Romania, der erste Workshop dieser Art in Rumänien, existiert seit vier Jahren. Für die monatlichen Treffen stellt Telekom Romania logistische Unterstützung und Internetanschlüsse bereit.

CoderDojo ist eine internationale Initiative, die 2011 in Irland ins Leben gerufen wurde, um interessierten Kindern in einer entspannten Umgebung außerhalb des normalen Schulunterrichts die Grundlagen des Programmierens näherzubringen.

Digitale Kompetenz wird zunehmend zur Grundlagenkompetenz, um angemessen in allen Gesellschaftsbereichen teilzunehmen. Mit dem Projekt „Connected Kids" will T-Mobile Austria Schülern, Eltern und Lehrern die vielfältigen Möglichkeiten des mobilen Internet für den Wissenserwerb bewusst machen und den Einsatz digitaler Medien an Schulen voranbringen. Hierzu stattet T-Mobile Austria seit 2013 gemeinsam mit Apple Schulklassen an österreichischen Schulen für je zwei Wochen mit Tablets und mobilen Internet-HotSpots img aus. Bereits 3.777 Schüler an 37 teilnehmenden Schulen und über 200 Pädagogen haben das digitale Lernen im vernetzten Klassenzimmer erprobt. Um den Nutzen mobiler Kommunikation im Unterricht umfänglich auszuprobieren, steht den beteiligten Klassen pädagogische und technische Unterstützung zur Verfügung.

Die Erfahrungen des vernetzten Klassenzimmers mit der Verwendung digitaler Medien in Schule und Familie werden von T-Mobile auch in Form eines eigenen Connected-Kids-Blogs zur Verfügung gestellt.

Langfristig soll das Projekt die Schüler dazu anregen, ihr Wissen auch außerhalb der traditionellen Bildungseinrichtungen weiterzugeben.

Die Stiftung e-Macedonia hat im Jahr 2012 das Projekt e-Classrooms ins Leben gerufen, um sozial benachteiligten Menschen den Zugang zu Informationen und die Integration in die Gesellschaft zu erleichtern, ihnen bessere Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu eröffnen und damit ihre Beschäftigungschancen zu erhöhen. Gleichzeitig geht es der Stiftung um die Förderung einer digitalen Gesellschaft, in der alle ihr Potenzial ausschöpfen und von neuen Technologien profitieren, kostenlosen Zugang erhalten, an Informationen und Dienstleistungen teilhaben und besser an sozialen Aktivitäten teilnehmen können.

Auch 2015 bewarben sich bei der Stiftung e-Macedonia wieder Organisationen um finanzielle Unterstützung für die Einrichtung von E-Classrooms, in denen die Teilnehmer kostenlosen lernen können, wie man mit Computerprogrammen (Word, Excel usw.) arbeitet und das Internet, E-Mails usw. nutzt. In diesem Jahr stellte die Stiftung 8 000 Euro zur Eröffnung von zwei neuen E-Classrooms zur Verfügung. Die Eröffnung eines jeden  E-Classrooms, wird entweder ganz oder teilweise durch die Stiftung finanziert, die darüber hinaus auch technische Unterstützung leistet, indem sie Lernmaterial, Internet-Links und hochwertige Geräte zur Verfügung stellt.

Bisher haben etwa 400 Bürger der Republik Mazedonien die praktischen Fortbildungsmaßnahmen dieses Programms in Anspruch genommen.

Ich interessiere mich für das Engagement der Telekom im Bereich...