T-City.
Die Welt von morgen erlebbar machen – das ist das Ziel des T-City-Konzepts der Telekom. Mittlerweile setzen wir dieses in zwei Städten um: in Friedrichshafen am Bodensee und in Szolnok in Zentralungarn.
Hand in Hand mit Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft verwirklichen wir in diesen Zukunftswerkstätten unsere Ideen für ein zukünftiges Vernetztes Leben und Arbeiten. Wir greifen dabei die Anregungen von lokalen Initiativen, Vereinen und Bürgern auf, um gemeinsam nachhaltige und innovative Anwendungen für wesentliche Lebensbereiche zu entwickeln.
Nach einer dreijährigen Testphase begann die Deutsche Telekom im März 2011 in Kooperation mit den Technischen Werken Friedrichshafen (TWF), elektronische Zähler (Smart Meter) für Strom, Gas und Wasser in alle Haushalte in der T-City einzubauen. In einem geplanten Projektzeitraum von fünf Jahren wird die Telekom die Infrastruktur installieren, die Verbrauchsdaten übertragen und für die TWF aufbereiten. In einer Roadshow präsentierte die Deutsche Telekom 2011 wichtige Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt in drei großen Städten. In Frankfurt und Düsseldorf stellte sie die Anwendungsmöglichkeiten intelligenter Netze, beispielsweise in der Telemedizin vor, in Leipzig T-City Lösungen im Energiebereich.
Eine Übersicht über die verschiedenen Projekte in der T-City Friedrichshafen finden Sie hier.
Mehr erfahrenSeit dem Projektstart im Jahr 2007 wurden in der T-City Friedrichshafen rund 40 Projekte in folgenden sechs Themenfeldern umgesetzt:
- Lernen und Forschen
- Mobilität und Verkehr
- Tourismus und Kultur
- Bürger, Stadt und Staat
- Wirtschaft und Arbeit
- Gesundheit und Betreuung
Auf der T-City Internet-Seite werden diese Themenfelder und die darin umgesetzten Projekte ausführlich vorgestellt. Seit der Überarbeitung im Oktober 2010 bietet die Internet-Präsenz der T-City Friedrichshafen zudem neue, interaktive Social-Media-Anwendungen, beispielsweise sind Neuigkeiten und Informationen aus der T-City über eine Twitter-Box in Echtzeit abrufbar.
In Kooperation mit dem Institut für Prävention und Nachsorge (IPN) und der Krankenkasse BIG direkt gesund hat die Deutsche Telekom 2010 das Projekt „BIGkidscoach" in der T-City Friedrichshafen gestartet.
Im Berichtszeitraum wurde die Online-Plattform BIGkidscoach weiterentwickelt.
In Deutschland gibt es immer mehr Kinder, die sich zu wenig bewegen und dadurch gesundheitliche wie motorische Defizite haben. Vor diesem Hintergrund wurde im Oktober 2010 in Friedrichshafen das neue T-City Projekt „BIGkidscoach" gestartet. Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren sollen durch verschiedene Online-Tools unter www.bigkidscoach.de zu mehr Bewegung und einer gesünderen Ernährung motiviert werden.
Die Internet-Plattform entstand in Kooperation mit der Krankenkasse BIG direkt gesund und dem Institut für Prävention und Nachsorge GmbH (IPN). Kinder und Jugendliche können dort anhand eines Fitness-Checks ihr aktuelles Bewegungsverhalten analysieren. Darauf aufbauend wird ein individueller Trainingsplan entwickelt, bei dessen Umsetzung ein 3D-animierter Trainer die Kinder unterstützt. Auf einem Fitnessprofil werden die Fortschritte dokumentiert und grafisch ausgewertet. Ergänzend erhalten die Kinder Tipps für eine gesunde Ernährung. Auch Lehrer und Trainer können das breite Angebot an Tests und Übungen für ihre Arbeit mit Heranwachsenden nutzen.
Seit 2009 läuft das langfristige Entwicklungsprojekt der Telekom in Kooperation mit der ungarischen Stadt Szolnok. 2011 wurden in diesem Rahmen zahlreiche neue Projekte initiiert, einschließlich der folgenden:
- Live-Übertragung von sportlichen und kulturellen Veranstaltungen: Mithilfe von vier IP-basierten Kameras werden sportliche und kulturelle Veranstaltungen aus der Szolnoker Sportarena live ins Internet übertragen und dort vorgehalten.
- RFID-basiertes Zugangssystem für Schulen: Anfang 2009 startete die Telekom den Testlauf eines Radio-Frequency-Identification(RFID)-Systems an einer Szolnoker Grundschule. Mithilfe einer elektronischen Kennung wird automatisch registriert, wann die Schüler das Schulgelände betreten beziehungsweise verlassen. 2010 und 1011 wurde die Systemsicherheit weiter verbessert und um neue Anwendungen – ein Schulportal mit Informationssystem und ein E-Lunch-Ticket – erweitert.
- Städtisches Überwachungssystem: Das technische Zubehör für das System eNOTO zur Überwachung der Straßen wurde installiert. Das System kann wesentlich zur öffentlichen Sicherheit und zum subjektiven Sicherheitsempfinden der Bevölkerung beitragen. Es ist automatisch rund um die Uhr einsatzfähig und imstande, Automobilkennzeichen aus allen Richtungen zu identifizieren.
- Virtueller Reiseführer: Ein iPhone- und Android-kompatibler Basisdienst mit GPS-Funktion zeigt Kunden alle relevanten Informationen bequem und attraktiv an.
- Optimiertes Energiemanagement: Das Projekt zur Optimierung des Energiemanagementsystems bietet eine Reihe von Service-Anwendungen zur Reduktion der Energiekosten: Hierzu gehören ein Lastmanagementsystem für Gebäude und Gebäudeteile sowie die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen, die von einem Expertenteam entwickelt wurden.
- Intelligente City Card: Ziel des Projekts ist es, kommunale Dienstleistungen schrittweise zum Nutzen aller Beteiligten weiterzuentwickeln. Bei der intelligenten City Card handelt es sich um personalisierte Karten, die für elektronische Buchungsverfahren, City-Card-Funktionen, das Sammeln von Treuepunkten, als Zutrittslegitimation sowie für digitale Signaturen einsetzbar sind.
- Medienkompetenz für Menschen aller Altersstufen verbessern: Um die digitale Kluft in der Gesellschaft zu überbrücken, bietet die Magyar Telekom den Bewohnern von Szolnok zwei kostenfreie Programme an. Hauptziel ist es, Kinder und ältere Menschen an die Informationstechnologie heranzuführen und ihnen zu vermitteln, wie sie das Internet nutzen können.
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